Vor 17 Jahren erschütterten 19 Moslems in vier Flugzeugen die Welt

Erinnerung an 9/11 – die Mutter aller islamischen Terroranschläge

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am 11. September 2001 wachten viele Menschen im Westen auf und erkannten, welche ungeheure Bedrohung sich mitten unter ihnen ausbreitete. Keine neue Gefahr, aber eine längst vergessene. Die 19 Moslems um Mohammed Atta weckten insbesondere in Europa die Erinnerungen an finstere Zeiten im Mittelalter, als osmanische Heere unter „Allahu Akbar“-Rufen ihre kriegerischen Eroberungen weit in unseren Kontinent hineintrugen und unsere Vorfahren bis ins Mark erschütterten. Von der beinahe kompletten Auslöschung des orientalischen Christentums in den Jahrhunderten zuvor ganz zu schweigen.

Auch die Mutter aller islamischen Terroranschläge fiel nicht überraschend aus dem blauen Herbsthimmel von New York. Schon acht Jahre zuvor, am 26. Februar 1993, gab es den ersten Versuch, das als Symbol des ungläubigen Westens verhasste World Trade Center in New York in die Knie zu zwingen. 700 Kilogramm Sprengstoff in der Tiefgarage, dessen Explosivkraft durch Druckgasbehälter mit Wasserstoff verstärkt wurde, sollte den Nordturm auf den Südturm stürzen und ihn mit in die Tiefe reißen. Zwar wurde die Inneneinrichtung im Keller stark beschädigt und ein 30 x 60 Meter tiefer Krater ins Fundament gerissen, aber die tragende Statik hielt. Dieser Anschlag kostete sechs Menschen das Leben, über 1000 wurden verletzt.

Einer der zehn identifizierten Attentäter, Mahmud Abouhalima, war häufig in der „Vierten Moschee“ in München-Freimann zu Gast, dem früheren Stützpunkt der Muslimbrüder, die auch Imam Bayrambejamin Idriz als erste Anlaufstation diente, als er aus Mazedonien nach Deutschland kam.

Ebenfalls 1993 fand der Testlauf für einen Flugzeug-Anschlag statt. Wie bei 9/11 waren es 1993 in Algier vier Terroristen in einer Maschine und wollten sich auch vollbetankt auf ein wichtiges Symbol der „Ungläubigen“ stürzen, in diesem Fall das der Franzosen, den Eiffelturm. Um dadurch auch korankonform möglichst viele minderwertige „Kuffar“ töten zu können. Am Heiligen Abend 1994 kaperten vier Dschihadisten den Air-France-Flug 8969 mit 173 Fluggästen an Bord. Sie exekutierten drei Passagiere, bevor dann eine französische Spezialeinheit die Maschine bei einer Zwischenlandung in Marseille stürmte und die vier Allah-Krieger erschoss.

Die Terror-Attacken auf die USA setzten sich am 7. August 1998 fort, als zwei zeitgleiche Bombenanschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania erfolgten. In Nairobi jagten Mohammedaner eine 1000 kg TNT- Bombe mit Aluminiumnitrat und Aluminiumpulver in die Luft, was ebenfalls ein gewisser Vorläufer von 9/11 war, denn die Flugzeuge bestanden auch zu 30% aus Aluminium, das in erhitzter flüssiger Form in Verbindung mit Wasser explodiert. In Nairobi wurden 213 Menschen getötet und 4500 verletzt.

Sieben Minuten später explodierte ein Sprengsatz in Daressalam, Tansania, bei dem elf Menschen starben und 85 verletzt wurden. Ein zufällig geparkter Wassertankwagen milderte die Explosion ab, sonst hätte es noch viel mehr Tote gegeben. Der damalige US-Präsident Bill Clinton veranlasste Vergeltungsschläge auf ein Ausbildungslager in der Nähe der ostafghanischen Stadt Chost. Am 20. August 1998 wurden bei der Operation Infinite Reach mit 75 Marschflugkörpern zwischen 6 und 22 Terroristen getötet. Osama Bin Laden hatte Glück, denn er verließ mehrere Stunden vor dem Einschlag das Lager.

Der Al-Quaida-Chef bekannte sich nach dem 11. September stolz zu dem großen Erfolg seines spektakulären Terroranschlags. Auch das Datum des Anschlags richteten die Allah-Gläubigen nach dem alles erklärenden Koranvers 9:111 aus:

Der 20-Jahres-Plan der Al-Quaida von 2000 bis 2020 nahm seinen verhängnisvollen Verlauf. Viele Islamkritiker, die aus der islamischen Welt stammen und früher selber Moslems waren, sprechen die Nähe dieser „Religion“ zum todbringenden Terror aus:

Hamed Abdel-Samad, Sohn eines ägyptischen Imams und ein früherer Muslimbruder, nimmt ebenfalls kein Blatt vor den Mund:

Der türkischstämmige in Berlin lebende Autor Zafer Senocak hat 2007 in seinem aufsehenerregenden Artikel „Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam“ auch Klartext gesprochen.

In dem folgenden Video sind die zahlreichen Koranverse, die die apokalyptische Szenarien im Kampf gegen die „Ungläubigen“ fordern, so wie sie sich auch am 11. September zeigten, mit den Aufnahmen des fürchterlichen Terroranschlags verbunden. Wir werden niemals vergessen:

Aber bis heute halten sich diverse Verschwörungstheorien, dass es die Amerikaner selber waren, die ihr World Trade Center sprengten und das Pentagon mit einer Cruise Missile beschossen, um anschließend einen Krieg gegen das Wüstenloch Afghanistan führen zu können. Hier Teil zwei meines Gespräches über diese Verschwörungstheorien mit dem Kameramann und Redakteur Stefan Bauer, das wir am Tag der Protestdemo in Lenggries zuvor am Mittag aufzeichneten:

Ich halte diese Verschwörungstheorien nicht nur für falsch und teilweise nachgerade absurd, sondern auch schädlich für unsere patriotische Bewegung. Erstens lenken sie von dem tatsächlichen Aggressor, dem Islam, ab. Zweitens könnten Teile unserer Bewegung in die Nähe von Spinnern gerückt werden, denen man dann auch die realen Warnungen vor der Islamisierung und der unverantwortlichen „Flüchtlings“-Politik der Bundesregierung nicht mehr abnimmt. Drittens nähren sie eine Feindseligkeit gegenüber den Vereinigten Staaten, die unserem transatlantischen Bündnis schädlich sind. Mit diesen Theorien unterstellt man den USA eine völlig abartige Menschenverachtung, die in einem Massenmord an der eigenen Bevölkerung gipfelt, was angesichts des amerikanischen Patriotismus völlig ausgeschlossen ist.

Abgesehen von der totalen Unlogik einer solch irren Bomben-Aktion ist es auch auszuschließen, dass ein amerikanischer Präsident sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, indem er so etwas befiehlt. Im Falle des Aufdeckens, was bei einer solch abartigen Verschwörung höchst wahrscheinlich wäre, würde er mit Sicherheit gelyncht werden. Ebenso alle verantwortlichen Beteiligten, sei es bei FBI, CIA, sonstigen Geheimdiensten und vermeintlichen anderen Interessengruppen. Es würde in den USA kein Stein mehr auf dem anderen bleiben.

Bei Anwendung des gesunden Menschenverstandes lassen sich alle Verschwörungstheorien, wenn man sie konsequent bis zum Ende durchdenkt, ad absurdum führen. Sie sollten auch aus den Köpfen der Menschen verschwinden, damit sich unsere Bewegung auf das wahre Ziel konzentrieren kann und keine Energien sowie Zeit verschwendet.

Man kann die USA jederzeit bei ihren Fehlern in der Weltpolitik kritisieren. Da gibt es schließlich genügend, beispielsweise in der Syrienpolitik, dem Krieg gegen den Irak, der militärischen Unterstützung der Gaddafi-Gegner in Libyen etc.pp. Aber in der grundsätzlichen Ausrichtung bleiben sie ein demokratisches Land, das seit 1945 an unserer Seite steht. Ein konstruiertes Feindbild USA, gerade auch angesichts eines der patriotischen Bewegung Europas wohlgesonnenen Präsidenten Trump, führt politisch in eine gefährliche Sackgasse. Russland macht unter Präsident Putin zwar vieles richtig, gerade auch in Syrien, bleibt aber trotzdem eine Supermacht, die ihre eigenen Interessen verfolgt. Insbesondere auch das Bündnis mit der islamischen Diktatur Iran ist für die westliche Welt hochbedenklich. Dies schließt aber eine weitere Annäherung und Freundschaft Deutschlands mit Russland nicht aus.

(Kamera Diskussion: Armon Malchiel)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.