„Kammer-Rebell“ Präses Tobias Bergmann gibt den Moralisten

Hamburger Linke wollen Nazi-Propaganda alleine melken

Die Handelskammer Hamburg will am kommenden Montag mit der Verlegung von 13 „Stolpersteinen“ an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter erinnern, die Opfer der Nazi-Diktatur wurden. Zweifellos eine angemessene Geste, um an das Leid der von blindem Hass Verfolgten zu erinnern.

Zu der Veranstaltung hat die Handelskammer unter anderem die Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) und die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) eingeladen, also zwei Vertreterinnen der israelfeindlichsten Parteien, die gleichzeitig am stärksten gegen die deutsche Opposition hetzen und sie gerne als „Nazis“ diffamieren, so wie Fegebank zuletzt vor einer Merkel-muss-weg-Demo in Hamburg. Als Ergebnis ihrer Hetze wurde damals ein Demonstrant von „Antifaschisten“ fast totgeschlagen. Die Linkspartei lobte anschließend die Beinahe-Totschläger von der „Antifa“ für ihren Einsatz.

Es nimmt nicht wunder, dass ein illustrer Haufen von roten, ansonsten so „kritischen Israelfreunden“, der aber das politische Monopol auf „Nazi-Gegnerschaft“ für sich reklamiert, keinen Widerspruch, vor allem kein Infragestellen seines Moralmonopols duldet. Ein probates Mittel dazu ist Hetze, verbunden mit dem Missbrauch der eigenen Staatsmacht. So wie die Nazis früher die Welt in gut und böse, in Juden und Arier teilten, und das leider auch praktisch „durchsetzten“, tun die rot lackierten Faschisten heute dasselbe mit Oppositionellen, genauer gesagt mit „der“ einzigen Gruppe, die dieses Tun beim Namen nennt.

Erst vor wenigen Tagen erklärte der Hamburger Handelskammer-Vizepräses Torsten Teichert, dem Linksbündnis „Aufstehen“ von Sahra Wagenknecht beizutreten. Präses Tobias Bergmann hingegen missbraucht das Erinnern schändlich für politische Zwecke. Das ist um so skandalöser, als daß sich keine Fraktion so deutlich gegen Judenhass und pro-Israel engagiert wie die AfD-Fraktion.

Dass eine derart verteufelte AfD, bei allem genuinen Respekt für jüdische Mitbürger und einzigartiger, klar artikulierter Israelfreundlichkeit, nicht auf „ihrer“ Stolpersteinverlegung mitmachen soll, versteht sich fast ganz von selbst.

Die ursprünglich aus „protokollarisch korrekten“ Gründen eingeladene AfD wurde also vom Präses der Handelskammer, Tobias Bergmann wieder ausgeladen. Bergmann, der seine Überzeugung als Kammer-Gegner gegen einen leitenden Posten und eine entsprechende Vergütung bei eben derselben eingetauscht hat, zeigt sich bei der Ausladung als Gralshüter der Moral schlechthin. Seine Begründung für die Zwangsbeitrags-finanzierte Kammer-Ausladung:

„In Respekt vor den Verfolgten der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und den Angehörigen sehe ich mich als Präses der Handelskammer Hamburg gezwungen, diese Einladung zurückzuziehen. Sie sind Funktionäre einer Partei, bei der ich nicht erkennen kann, dass diese die Lehren aus diesem dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte gezogen hat.“

Präses Bergmann ist nicht in der Lage, seine dreiste politische Hetze inhaltlich zu füllen. Er wird den Ausgeladenen nichts Konkretes vorwerfen können, weil er nichts hat. Und sollte nach gezielter Recherche einer der qualitätsjournalistischen Trüffelschweine doch etwas ausgegraben werden, würde er sich einer Sachauseinandersetzung, einer Diskussion mit dem Austausch von Argumenten und Fakten stellen müssen. Das kann Bergmann nicht, das kann Fegebank nicht und das kann der ganze Kaukus linker Gesinnungsfreunde nicht, denn sie stehen auch hier inhaltlich auf verlorenem Posten.


Nachtrag: Gerne gibt PI-NEWS Präses Bergmann die Gelegenheit, hier seine bisherigen Einlasssungen mit konkreten Sachargumenten gegen die AfD zu belegen und zur Diskussion zu stellen; wie immer bei PI-NEWS im Unterschied zur zensierenden Lügenpresse: ungekürzt und im Wortlaut unverändert.