Am Nachmittag des 29. Septembers 2017 traf Marcus Hempel in Wittenberg vor dem Einkaufszentrum „Arsenal“ auf vier syrische Asylbewerber. Nach einem kurzen Wortgefecht wurde er unter den Augen seiner begleitenden Freundin mit mehreren gezielten Faustschlägen am helllichten Tage durch einen der Syrer totgeprügelt.

Hinsichtlich des Verdachtes einer Körperverletzung mit Todesfolge begann die Polizei unverzüglich ihre Ermittlungen. Doch bereits einen Tag danach änderte sich die offizielle Einschätzung des Tatvorgangs durch die Behörden. Die zuständige Staatsanwaltschaft Dessau drehte das Verfahren urplötzlich in eine angebliche „Notwehrlage“ des syrischen Asylbewerbers um, bei dem der Deutsche unglücklich zu Tode gekommen sein soll.

Aufgrund des beharrlichen Engagements der AfD-Fraktion seit November 2017 wurde das Verfahren hinsichtlich des von der Staatsanwaltschaft Dessau als Notwehr eingestuften Gewaltexzesses des Syrers bis heute noch nicht eingestellt. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Magdeburg die weiteren Ermittlungen übernommen.

Anlässlich des ersten Todestages von Marcus Hempel hat die AfD-Fraktion am 29. September für 13:30 Uhr eine Fraktionsdemo in Wittenberg geplant, an der sich auch der Vater des Getöteten beteiligen wird. Über den skandalösen Umgang mit Migrantengewalt seitens der staatlichen Behörden und der Landesregierung darf nicht länger geschwiegen werden. Die AfD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass der Fall restlos aufgeklärt wird.

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88 KOMMENTARE

  1. Ist die Mordstelle eigentlich schon in den Marcus-Hempel-Platz umbenannt? Oder vollzieht man diesen Buße-Ritus nicht beim Eingeborenen „Pack“?

  2. „Eine Kooperation der Union mit der AfD wird es laut Alexander Dobrindt nicht geben. Wer eine Zusammenarbeit nicht ausschließe, habe „nicht alle Latten am Zaun“, sagte er.“ zeit.de

    Herr Dobrindt, schauen Sie einfach mal rüber nach Österreich. ÖVP (CDU/CSU) und ÖVP (AfD) harmonieren perfekt miteinander. Das gab es jahrelang dort nicht. Aber ist schon recht, wir Blauen wollen mit der Mogelpackung CSU auch lieber nichts zu tun haben.

  3. Freya- 29. September 2018 at 11:15
    Merkels Parteien-Kartell hat die Wölfe in den „Schafstall“ gelassen.
    Nun gibt es die Durchhalteparolen sich „abschlachten“ zu lassen.

    „Ravensburg Integrationsminister nach Messerangriff: „Lasst uns zusammenstehen““

    Die richtige Konsequenz ist die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und Merkel mitsamt dem Parteien-Kartell abzuwählen. Bayern und Hessen hat im Oktober die Möglichkeit dazu.

  4. Man stelle sich vor, der Täter wäre ein Deutscher gewesen, der einem Schutzsuchenden den Schädel eingeschlagen hätte……….. So aber, nur ein Deutscher tot. Wird ganz schnell bis zur absurden „Notwehr“ verharmlost/schöngeredet.
    Deutschland, 2018 n. Chr.

  5. Der Vater sollte sich klarmachen, dass es in der deutschen Politik nicht um seinen Sohn geht, der totgeschlagen wurde, sondern um das freundliche Gesicht der Kanzlerin, die genügend darunter gelitten hat, dass sie nicht mit Messer und Gabel essen konnte.

    Der Amtseid ist leider eine Baustelle; die zur Veröffentlichung vorgesehene neue Fassung ist schon wieder obsolete:

    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft meinem freundlichen Gesicht widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden werde. So wahr mir Kauder helfe.“

  6. #Freya . Wies’n-Toter

    Da angeblich weder Messer noch Maßkrug im Spiel waren, wird er
    58-jährige Deutsche wohl nur einen Herzinfarkt erlitten haben, wetten?

  7. Das muß man sich mal vorstellen.
    Wenn dir als autochthoner Deutscher am hellichten Tag zwei bis drei dieser Hackfressen
    entgegenkommen, bist du gut beraten, die
    Straßenseite zu wechseln.
    DER ORIENTALISCHE MOB BEHERRSCHT DEN
    ÖFFENTLICHEN RAUM.

    AUCH IN BAYERN.

  8. Wir sollten niemals vergessen, daß ohne den
    FEUERSCHUTZ DER LÜGENPRESSE
    sprich :

    DI LORENZO PRANTL FIETZ POSCHARDT

    dieses TOTBRINGENDE REGIME längst Geschichte wäre.

  9. Jeder der das Überwachungsvideo gesehen hat weiß das es eben keine Notwehr von diesem Flüchtlingsdarsteller war. Doch die hiesige Staatsanwaltschaft behauptet dies einfach, wieder besseren Wissens. Soviel zum Rechtsstaat.

  10. Liebe ist ich heile mich von Giftigkeit, also die Todesstrafe oder ewige Arbeitslager siehe in der Geschichte!

  11. lorbas 29. September 2018 at 11:28
    @Freya

    A propos Wiesn: SOFORT verbieten!

    https://www.tz.de/bilder/2018/09/26/10282325/915230902-oktoberfest-O0HG.jpg

    Nett der Text dazu im Wiesn-Ticker:

    „15.02 Uhr: Münchner wissen längst, dass man in den kleinen Wiesn-Zelten prima Stimmung hat. Beweisfotos aus dem Zelt „Zum Mohrenkopf“ vom Donnerstagabend.
    BU: Münchner lieben die Stimmung in den kleinen Wiesn-Zelten: Beispiel „Zum Mohrenkopf“

    https://www.tz.de/muenchen/wiesn/oktoberfest-2018-im-live-ticker-ist-favorit-fuer-wiesnhit-2018-10271219.html

  12. Staatsanwaltschaft Dessau, das ist auch die Staatsanwaltschaft im Fall Köthen, der Fall mit den zwei Afghanen und dem sterbebereiten Herzen.
    Dieser Dessauer Haufen stinkt ganz gewaltig.

  13. “Wenn ein Deutscher einen Syrer ersticht, sind das ein paar Zeilen auf Seite 5. Wenn mal kein Ausländer kriminell ist, kommen Aufmacher bzw. Kampagnen gegen die lasche Justiz, gegen den unfähigen Staat oder gegen die faulen und unfähigen Politiker.” Quelle: Politikberater Michael Spreng

    Sehr geehrter Herr Spreng, WANN und WO genau hat in den letzten Jahren ein Deutscher einen Syrer erstochen? Quellen, Beweise, Namen, Orte bitte. Wenn nicht, öffentlich entschuldigen und abtreten! Und so was ist Berater von der Bundesrepublik. Bei ihm durfte sicher auch Steffen Seibert hospitieren…

  14. Gefahr im Verzuge
    Die Staatsanwaltschaften in der BRD sind politisch Weisungsgebunden.

    Sie sind damit Teil des politischen Regimes. Derzeit ist das der erweiterte Merkeltotengräber-Chor.

    In diesen Juristen-Kreisen geht es eigentlich nur um Karierre-Denken. Und die Aufstiegschancen sind eben nur gegeben wenn die entsprechende Person politisch-korrekt funktioniert.

    In solchen fatalen Fällen von staatlicher Rechtsbeugung sollte alle Maßnahmen getroffen werden damit die Täter später vor echten Gerichten verurteilt werden können.

    Deshalb alle Namen und Fakten dokumentieren.

    Falls es je zu einem politischen Umschwung in der BRD kommen sollte, woran ich nicht glaube da es inzwischen Zuviels denkfaule Rot-Grün Verstrahlte und auf der anderen zuviele Menschen, die sich von diesem Staatskonstrukt lebenslang alimentieren lassen.

    Beides zusammen sind der Garant für den Untergang.

    Schaut Euch doch mal an in welchem Kleinklein die meisten Menschen denken.

    Während man in China und Asien baut und die Wirtschaft prosperiert ist man in der BRD nicht mal mehr in der Lage einen Flughafen zu bauen, einen Bahnhof oder einfach nur Kindergärten und Schulen mit fachlich qualifiziertem Personal bereitzustellen.

    Die BRD ist ein Shithole von einem failed state.

    In weniger als 20 Jahren wird die BRD ein Dritte Welt-Land sein. Warum begreifen das die Mehrheiten in der BRD nicht ?

    Die staatliche Propaganda und das System des preußischen Beamtentums mit seiner politisch hörigen Juristenklasse funktioniert seit Kaisers Zeiten bestens als Machtaparatt für jedes Regime in Deutschland. Die Juristen und Beamten von Onkel Adolf wurden doch auch weitgehende von Adenauer wieder übernommen in die BRD.

  15. Angela Merkel hat ein Logik Problem, obwohl sie angeblich promovierte Physikerin ist.

    Angela Merkel arbeitet Tag und Nacht an der Lösung der Probleme, die wir ohne sie gar nicht hätten!
    Tatsache, „dass das Thema Flüchtlinge dieses Land ein Stück weit spaltet“ […] Merkel kündigte einen entschiedenen Kampf gegen die AfD an. „Wir sollten alles tun, damit die AfD so klein wie möglich wird. Das heißt für mich: Die Probleme, die die Menschen umtreiben, ernst zu nehmen und zu lösen“, sagte sie. „Aber auch da müssen wir einen klaren Schlussstrich ziehen, dort, wo Hass ist, wo generelle Verdächtigungen sind, wo Minderheiten ausgegrenzt werden. Da muss man sich absolut abgrenzen.“
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article181707358/Angela-Merkel-Tatsache-dass-das-Thema-Fluechtlinge-dieses-Land-ein-Stueck-weit-spaltet.html

  16. Freya- 29. September 2018 at 11:14
    Taharrush auf dem Oktoberfest in München: Afghanen-Rudel bedrängt Frauen.

    Freund einer Frau und Polizisten in Zivil werden von den Afghanen zusammengeschlagen!

    Während der Festnahme wurde ein Beamter mehrmals ins Gesicht getroffen und erlitt dabei Prellungen. Er wurde vom Rettungsdienst versorgt.

    ————–
    Vielleicht hätte der Beamte die Waffe ziehen sollen und nicht mit beiden Händen einen runden Tisch aufzustellen versuchen, für ein klärendes Gespräch mit Killer-Merkels Gästen ?

  17. @ DieStaatsmacht 29. September 2018 at 11:52

    Die staatliche Propaganda und das System des preußischen Beamtentums mit seiner politisch hörigen Juristenklasse funktioniert seit Kaisers Zeiten bestens als Machtaparatt für jedes Regime in Deutschland. Die Juristen und Beamten von Onkel Adolf wurden doch auch weitgehende von Adenauer wieder übernommen in die BRD.

    Bestes Beispiel Familie de Maizière.

    Vom Dritten Reich über DDR bis zum Merkelregime.

  18. matrixx 29. September 2018 at 11:45

    Sehr geehrter Herr Spreng, WANN und WO genau hat in den letzten Jahren ein Deutscher einen Syrer erstochen? Quellen, Beweise, Namen, Orte bitte. Wenn nicht, öffentlich entschuldigen und abtreten! Und so was ist Berater von der Bundesrepublik. Bei ihm durfte sicher auch Steffen Seibert hospitieren…

    Das ist unglaublich, was Spreng da absondert. Zumal er es besser wissen sollte, denn auch er war mal Bild-Chefredakteur (1989 bis 2000 Chefredakteur BAMS). Den Schwachfug mit von Deutschen erstochenen Syrern hat er bei Lanz abgesondert. Wenn Bild-Fuzzis sich kloppen, ist das genauso unsachlich wie wenn sich SPDler- und CDUler im Bundestag kloppen.

    https://meedia.de/2018/09/28/die-bild-ist-heute-wieder-ein-kampagnen-und-kampfblatt-ex-bams-chef-teilt-bei-lanz-gegen-bild-boss-julian-reichelt-aus/

    Wäre doch was für Bartels… ;))

  19. @Die Staatsmacht
    Sie haben keinen blassen Schimmer vom preußischen Beamtentum und seinem Selbstanspruch, seinem Ehrgefühl, seiner Rechtstreue und unser Vaterlandsliebe. Das ist nicht zu vergleichen mit den gleichgeschalteten Angestellten nationalsozialistischer oder liberalistischer Totalitarismen.

  20. Auf dem Oktoberfest gab es einen „Streit mit tödlichem Ausgang“. Keine Waffen im Einsatz, aber tot ist tot.

    Wer war der Täter, nachdem jetzt gefahndet wird? Weiß man nicht. Aber es dürfte wieder ein Schätzchen aus aller Welt gewesen sein, denn es gibt keine öffentliche Fahndung, also auch keine Täterbeschreibung. Daß man eine solche Beschreibung nicht hat, ist sehr unwahrscheinlich, dann die Polizei fahndet (sogar per Twitter!) nach einer Zeugin, die man detailliert („…weiblich, ca. 40-45 Jahre alt, ca. 170cm,kräftige Figur,blonde/leicht gelockte lange Haare, trug eine rote Strickjacke sowie ein Dirndl. …“ beschreiben kann.

    Wer will wetten, daß der Täter wieder eine Fachkraft war?

  21. Schaut Euch doch nur mal an wer sich im Schloss Bellevue derzeit rumtreibt.

    Ein Altkommunist und ein anatolischer Adolf mit Koran im Handgepäck.

    Das ist ein unwürdiges Schauspiel.

  22. SPD muss weck, wir schaffen das.
    Keiner fragt weshalb diese sogenannten Kriegsflüchtlinge nicht ihr eigenes Land verteidigen, aufbauen wollen und kein Heimatstolz zeigen. Euch allen die SPD in den vergangenen Jahren gewählt haben, fällt dass noch auf die Füße im Rentenalter. Die SPD hat die Besteuerung aller Renten eingeführt, schon vergessen.

    Die Umfragewerte der Altpartien sind aus deren Sicht besorgniserregend. Besonders der SPD.

    https://www.youtube.com/watch?v=5MOaURzPxck

    Jede Landtagswahl sollte genutzt werden, da ist unsere Stimme zählbar,
    tragt es weiter. Wacht endlich auf, der Countdown läuft Bayern und Hessen ihr seid aufgefordert gegen die amtierenden Kommunalpolitiker im Landtag abzustimmen und AfD zu wählen.

  23. Der Völkermord in Deutschland und ganz Europa an den einheimischen Völkern nimmt jetzt richtig Fahrt auf.. Wir wissen alle, dass es bereits in den 70gern, 80gern im vergangenen Jahrhundert Überfälle und Tötungen von „Gruppen“ ausgehend, auf Einzelne und kleinen Gruppen von europäisch aussehenden Menschen in Deutschland und Europa gab (wer kennt nicht die alten „Kopftretvideos und Zusammentretvideos – hauptsächlich aus Frankreich).
    Es hat sich in den letzten Jahren nur erheblich gesteigert. Diese Steigerung verläuft nicht linear, sondern folgt einer Exponentialfunktion.
    Ein entgegen Wirken ist jetzt nur noch in einem kurzen Zeitrahmen als kollektive Abwehr möglich. Die Mittel müssen u. U.ohne jegliche Einschränkungen gewählt werden. Es ist nicht mehr und nicht weniger ein existenzieller Überlebenskampf (physisch, kulturell), ethisch).

  24. @fritz72, 12:02

    Sie haben keinen blassen Schimmer vom preußischen Beamtentum und seinem Selbstanspruch, seinem Ehrgefühl, seiner Rechtstreue und unser Vaterlandsliebe.

    Wollen Sie etwa die Politdarsteller alleine verantwortlich machen für das was derzeit in der BRD an Unrecht geschieht ?
    Also, es sind ausschließlich Personen aus Kreise der Juristen und Staatsbedienstete die Haftbefehle und Aufenthaltstitel für Ausländer ausstellen.

    Was hat das mit Rechtstreue zu tun ? Es geht vielmehr um die Durchsetzung von politischen Interessen und genau da versagte das preußische Beamtentum schon immer, das ist geschichtlich bewiesen in allen politischen Regimen auf dem Boden deutschen Reichs.

    Sie haben nicht verstanden dass sie nur missbraucht werden um einem Regime zu dienen und das ist der Denkfehler.

    Haben Sie sich mal gefragt wer die Interessen der BRD eigentlich formuliert ?

    Schauen sie sich doch mal das Rumgeiere in den politischen Strukturen in der BRD an, von Gemeinden bis Bund, oder der sogenannten Sicherheitskräfte die willentlich nicht mehr die Grenzen schützen dürfen und die eigene Bevölkerung den Kriminellen Invasoren schutzlos überlassen.

    Denken Sie nach und dann verlassen Sie solche staatlichen Organisationen bevor sie sich selbst strafbar machen.

    Rechtstreue,Gehorsam und Liebe zum Land haben noch nie etwas genutzt wenn man den falschen Mächten dient

  25. Auf der Strasse hat man keinen Schutz und von der Justiz bekommt man keine Gerechtigkeit.
    Man muss alles selber machen.
    Also entweder als Erlebender, oder später beim Volksgericht.
    für was finanzieren wir diesen Verein eigentlich ?
    Ausserdem findet keine Integration statt. Die muslimischen, lernresistenten Kinder werden in eine Schulklasse mit ihresgleichen integriert. PUNKT.

  26. OT

    Der diesjährige deutsche 52. Historikertag einer totalitär „weltoffen“ selbstgleichgeschalteten Herde von Akademikern in Münster, die unisono gegen die AfD stänkerten, ohne sie zu nennen, muß das absolute Grauen gewesen sein. Kellerhoff war auch da und bläst ins übliche Horn. Sinngemäß: „Alles Rächtz, was gegen den Islam und gegen Auflösung der Staaten ist.“ Dazu bedient sich die deutsche linke Historikergilde deutscher linker Sterotype in deutschen linken Postillen vor 100 Jahren. Der Knaller ist diese dort „drastisch“ gefallene Aussage von einem Ulrich Herbert:

    „Eine Kanzlerin, ein schwuler Außen- und ein behinderter Innenminister, die zwischen 2009 und 2013 die Bundesregierung prägten – das haben viele Menschen offenbar als Zeichen einer mentalen Wende empfunden, die ihre Orientierungen zerbrach.“

    https://www.welt.de/kultur/history/article181702310/Deutscher-Historikertag-Als-Japan-den-Islam-einfuehren-wollte.html

    Dieser exquisite Müll – kein Mensch hat sich an „Frau, schwul, behindert“ gestört, das spielte genau keine Rolle, gestört hat aber massiv, daß diese drei Fuzzis Deutschland in den Orkus gefahren haben, was wird hier wieder für ein Blödsinn behauptet! – wird entsprechend kommentiert:

    Markus S.: Dass der Innenminister im Rollstuhl saß, zerbrach die Orientierung der Leute? Dass der Aussenminister schwul war auch? Deshalb wählen sie jetzt eine Partei, an deren Spitze eine Lesbe steht? Seltsame Erklärungen sind das!

    Michael F.: Eine „mentale Wende“ kam auf und mit ihr die Gründung und der Aufstieg der AfD, als wir Normalbürger erkennen mussten, dass die Regierung und mit ihr die damalige Opposition dieses Land komplett in die Irre führen. Zunächst waren es die ungesetzliche Währungspolitik des EURO mit dem grössten Raubzug der Geschichte, vulgo „Bankenrettung“, dann kam 2015 der einsame und grundgesetzwidrige Entschluss der Grenzöffnung für die Massenmigration dazu. Die irrsinnige Klimapolitik mit den falschen Entscheidungen zur Energiewende kam hinzu etc., sodass die Gewissheit aufkam, dass die Regierenden völlig überfordert sind, zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Die einzige Möglichkeit für denkende Bürger war und ist, die AfD so stark zu machen, dass diese der Regierung parlamentarisch Paroli bieten kann.

  27. Freya- 29. September 2018 at 12:06

    Da hat Erdogan Recht:

    „Hunderte, Tausende“ von PKK Terroristen liefen in Deutschland frei herum. „Sollen wir darüber etwa nicht sprechen? Sollen wir dazu nichts sagen?“

    ————————————————————————————————–

    mindestens 8 davon hat Erdogan ja bereits in Deutschland hinrichten lassen. Dafür mussten auch ebensoviele deutsche Sterben.
    Eine Polizistin, 2 Ost-Deutsche und ein paar Entlastungszeugen. lesen sie bitte hierzu die Akten in 120 Jahren.

  28. Dortmunder Buerger 29. September 2018 at 11:03

    Sogenannte „Staatsanwälte“ sind politisch weisungsgebundene Erfüllungsgehilfen der jew. Regierung… und werden sich -so wie nach der Nazi Zeit- damit herausreden das man ihnen ihre Handlungen befohlen hat!

    Für mich sind daher alle „politisch Weisungsgebunddenen“ der wahre „Bodensatz Deutschlands!!!

  29. Moin,

    der Tat Ort ist leider zu weit weg für mich ,

    hoffentlich gibt es einen guten Redner der nicht sagt :

    „Ruhe in Frieden“ .

    In Frieden wird kein deutsches Opfer mehr ruhen so lange keine
    adäquate Sühne der Täter erfolgt .

    True7

  30. https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/frau-in-burka-festgenommen-mann-in-essen-erstochen-57544114.bild.html

    Polizisten führen eine Frau (34) mit Burka in Handschellen ab. Im Rettungswagen kämpft der Notarzt vergeblich um das Leben eines Mannes. Tödlicher Streit in der Nacht zu Samstag in der Helenenstraße in Essen.

    #######

    Integrationsminister: “Lass uns zusammenstehen“

    *http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Ravensburg-Drei-Verletzte-bei-Messerattacke-Polizei-sucht-nach-Motiv

    Ein 19-Jähriger sticht mit einem Messer in Ravensburg auf andere Menschen ein – mitten am Tag. Ein Opfer wird lebensgefährlich verletzt.

    Nun sucht die Polizei nach dem Motiv für die Tat.

    Bei den Opfern handelt es sich um zwei 19 und 20 Jahre alte Asylbewerber aus Syrien und einen 52-jährigen Deutschen.

    Bereits vor der blutigen Attacke sei es am Marienplatz immer wieder zu aggressivem Verhalten und Ruhestörungen gekommen. I

    ######

    🙂 🙂

    http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/johanna-eck-schule-in-berlin-ermittlungen-zu-mobbing-a-1230605.html

    Mit Affengebrüll und einer Tiermaske soll eine Lehrkraft der Anti-Diskriminierungs-Beauftragten entgegengetreten sein. Die Berliner Schulbehörde ermittelt – auch zu weiteren bizarren Vorfällen an der Schule.

  31. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bamf-fluechtlingsamt-aechzt-unter-neuer-prueflast-a-1230649.html

    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) muss bis Ende 2019 eine halbe Million sogenannte Widerrufsverfahren bearbeiten.

    Spätestens drei Jahre nach Anerkennung eines Asylgesuchs muss laut Gesetz geprüft werden, ob sich die Voraussetzungen geändert haben.

    ####

    http://www.haz.de/Nachrichten/Kultur/Uebersicht/leben-wir-wieder-in-Weimarer-Verhaeltnissen-Gastbeitrag-von-Heinrich-August-Winkler

    Aber Krisenzeichen gibt es längst überall im vereinigten Deutschland. Es gilt vielerorts als “chic“, sich ex­trem zu geben und politische Gegner als Feinde zu behandeln, nur eigene Positionen für legitim zu halten und für sich und die eigenen Gesinnungsfreunde den Anspruch zu erheben, “das Volk“ zu sein.

    *http://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Babylon-Berlin-Aufbruch-und-Zerfall-Warum-uns-die-Zwanzigerjahre-so-vertraut-erscheinen

    Die ARD zeigt von Sonntagabend an das monumentale, 40 Millionen Euro teure Serienepos “Babylon Berlin“, eine bildgewaltige Kriminalcollage aus einer Zeit voller zerbröselnder Gewissheiten.

    Diffuse Ängste überall, rasend schnelle Veränderungen, überforderte Menschen, bis der Ruf nach der Eisenfaust laut wird – es ist ein beklemmender Spiegel der Gegenwart.

  32. @Haremhab, 12:31

    Georg Pazderski (AfD Berlin): „Wir müssen Migration nach Deutschland stoppen

    Richtig. Das ist die erste Maßnahme
    Die zweite Maßnahme ist die Rückführung der vielen Illegalen in der BRD.
    Die dritte Maßnahme ist die Anklage der Verantwortlichen in der BRD für die Aussetzung geltendes Rechts.

  33. Von mir aus können Deutsche Staatswanwälte mich im Ausland mit Klagen wegen Politikerbeleidigung, angedroht von Stegener mit Klagen überhäufen, ich werde mir weiter das Recht herausnehmen,
    mir damit den Hintern abzuwischen, weil von dieser Justiz von diesen ismamischen versauten Unrechstaat, werde ich mich niemals Stellen, die können vor den EUGH oder in Bozen klagen, aber nicht von der BRD aus!

  34. Der baden-württembergische Integrationsminister
    Manne Lucha (Grüne) hat die Bürger nach der Messerattacke
    in der Innenstadt von Ravensburg zum Zusammenhalt aufgerufen.
    „Wir lassen uns nicht von Menschen auseinander dividieren,
    die diese furchtbare Tat nun für politische Zwecke missbrauchen
    und Hass und Häme über all jene ausschütten,
    die für Zusammenhalt in dieser Stadt standen und stehen“,
    sagte Lucha, der in Ravensburg lebt, am Samstagvormittag.
    Er appellierte an die Bürger: „Lasst uns jetzt zusammenstehen“. !

    Wie ?
    Zusammen stehen mit dieses Abstecher Volk ?
    Und wer Missbraucht hier wem für Politischer Zwecken ?
    Und Hass und Häme über all jene ausschütten ?

    Du Grüner Drecksack, du lieferst uns nicht aus an es
    offene Messer von dieses perverses Abstecher Volk !

    Du nicht, mit deinen Grünen perverse Phedo- Partei !

    Für dich halten wir im Knast auch noch ein Platz frei !

    Verpiss dich du Grüner überflüssiger vom Wickeltisch
    runtergefallene Emporkömmling !

  35. fichte8 29. September 2018 at 13:45

    „Manne“ Lucha. Schon wieder so ein Fossil – der ist 57! – das wie Ska Keller mit seinem Kindernamen angeredet werden will. Der Typ heißt Manfred Lucha und macht mit seinem Prollsymbol – offener Hemdkragen ohne Schlips – auf ewig jung und blöd und naiv.

    Peinlich. Seit dem 18 Lebensjahr ist der Mann mit dem öffentlichkeitswirksamen Sozialtick bei den Grünen. Sozialtick, mein Wort, diese Monstranz, bitte nicht verwechseln mit tatsächlich sozialer Ader.

    https://www.manne-lucha.de/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Lucha

  36. @ Babieca (14:06)
    Als Landes-Gesundheitsminister kann Manne ja mal den abgestochenen Deutschen im Krankenhaus besuchen und mit einem warmen Händedruck zur Genesung verhelfen.Für den Landkreis Ravensburg als Wahlbezirk ist er ja auch zuständig.

  37. Hat Merkel dem Vater des Toten Marcus Hempel ihr Beileid ausgesprochen? Hat es der Bundespräsident getan? Gab es Lichterketten zum Gedenken an den Toten?

    Nein, nichts von alledem. Merkel hat es wahrscheinlich nicht einmal erfahren, was geschehen ist, denn so etwas interessiert sie nicht. Und den Bundespräsidenten interessiert es auch nicht. Gauck hat gegen Deutsche gehetzt („U-Bahn“) und Steinmeier hält es mit Linksextremisten-Fischfilets.

    Was für eine Schande für dieses Land. Es ist ja „nur“ ein junger Deutscher ums Leben gekommen.

    Das Leben des Vaters wird niemals mehr so wie vorher sein. Nur die AfD zeigt Mitgefühl.

  38. „Die zuständige Staatsanwaltschaft Dessau drehte das Verfahren urplötzlich in eine angebliche „Notwehrlage“ des syrischen Asylbewerbers um, bei dem der Deutsche unglücklich zu Tode gekommen sein soll.“

    Als Deutscher habe ich volles Verständnis für „Notwehrlagen“.
    1939 hat Deutschland auch nur zurückgeschossen und die Türken haben sich zweimal bis nach Wien verteidigen müssen.

    Im vorliegenden Fall wird es deshalb ganz genauso gewesen sein.

    Als einzelner Deutscher auf weiter Flur greife ich aus Prinzip auch nur Gruppen von mindestens vier Flüchtlingen an. Alles andere macht ja keinen Spaß.

    Die Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft haben offenbar den Bezug zur Realität verloren oder sie handeln auf Anweisung im Rahmen unserer unabhängigen Justiz.
    https://www.freitag.de/autoren/rainer-kahni/deutschland-ist-kein-rechtsstaat

  39. Die deutsche Justiz gehört vor Gericht gestellt, verurteilt, eingeknastet, der Beamtenstatus aufgehoben, die Pensionsansprüche gestrichen. Nach dem Knast können sie H4 abgreifen und versuchen, wieder Fuß zu fassen, sie können Hartzer Rechtsberatung angedeihen lassen in den Amtsgerichten.

  40. Ich war in Wittenberg.
    Es war unter den bösen Trauernden so ungefährlich, dass keiner der Polizisten einen Helm oder sonstige Schutzkleidung tragen mußte……

    Offiziell: Markus Hempel ist einfach so unglücklich auf den Hinterkopf gefallen, dass er danach einfach so starb. Und soll auch noch in Notwehr passiert sein….
    Kam auch aus der Dessauer Staatsanwaltschaft.
    Und wurde damals vom Staatsanwalt Folker Bittmann beschieden.

    Folker Bittmann, jetzt im Ruhestand!, hat auch ganz plötzlich nach x Prozessen wg. Oury Jalloh, der im Januar 2005 in Dessau wegen Belästigung zweier Frauen festgenommen worden war, nun plötzlich angeblich neue Erkenntnisse!
    Wenige Stunden nach seiner Verhaftung verbrannte nämlich der Sierra Leoner in seiner Zelle. Polizei und Staatsanwaltschaft kamen damals zu dem Ergebnis, dass er den Brand selbst gelegt hatte, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

    Und nun ging plötzlich der langjährige Ermittler, der StA Bittmann von einem begründeten Mordverdacht aus. Der Oberstaatsanwalt galt bisher als Verfechter der Selbsttötungstheorie.
    In einem Schreiben aus dem April gesteht der Oberstaatsanwalt, dass er es für wahrscheinlich halte, dass Jalloh bereits vor Ausbruch des Feuers mindestens handlungsunfähig gewesen und mit Brandbeschleuniger angezündet worden sei. In dem Schreiben soll Bittmann sogar konkrete Verdächtige aus den Reihen der Dessauer Polizei nennen.

    „Angesichts der neuen Erkenntnisse ist die drohende Einstellung des Verfahrens ein Skandal“, teilte die Anwältin der Familie Jalloh, Gabriele Heinecke, mit. Heinecke und andere Anwälte hatten im September 2015 sechs Gründe vorgetragen, warum Oury Jalloh nicht selbst Feuer gelegt haben konnte.

    Die Linksanwältin Gabriele Heinecke hat in Lübeck 1997 – 1999 einen Safwan Eid vor der Verurteilung gerettet, in dem sie einen gigantische Hetzkampagne durch die linksversiffte Lückenpresse veranstaltet hatte.
    Er soll ein Haus in Lübeck angezündet haben, um selbst dort nicht mehr wohnen zu müssen., und es gab 10 Tote.

  41. Danke AFD!

    Danke dafür, dass nicht nur der Ermordete von seiner Verhöhnung erlöst wird, sondern hiermit auch noch der Leumund seiner Angehörigen rein gewaschen wird, die man nicht nur als blöd versuchte abzustempeln, sondern man diese auch noch so weit demütigte, indem man sich sogar noch erdreistete, angesichts der grausamen Gewalttat, dem Opfer anstelle dem Täter die Schuld für seinen eigenen Tod in die Schuhe zu schieben! Der Versuch, den Erschlagenen zuletzt noch als aggressiven Rassisten zu demonstrieren, anstatt sich des kaltblütigen Totschlägers gebührend anzunehmen, schlägt dem Fass den Boden aus!

    Aller Lug und Trug zugunsten eines SYRISCHEN MÖRDERS!

    Da staunt man nicht schlecht und fragt sich zu Recht:
    Wieviel ist ein Deutscher überhaupt wert im Vergleich zu einem wertvollen Goldstück!

    Wenn man den Goldstücke-Sammler einmal nüchtern erwischt, dann kann man ihn fragen wie viele Goldtaler er wohl für so einen schlechten Deutschen auf den Tisch legen würde!

  42. Das was hier bei pi steht, wissen die meisten Menschen nicht.
    Ich frag am Arbeitsplatz gern mal in die Runde ,
    Zu solchen Ereignissen .
    Bin jedesmal etwas …
    Das kann nicht wahr sein !
    Die meisten wissen es nicht !

  43. „Vater des getöteten Sohnes geschockt“! Nicht nur der Vater ist geschockt, sondern auch die taz, die den Fall ausführlich und penibel recherchiert hat. http://www.taz.de/!5536462/. Der online – Artikel ist leider im Gegensatz zu der Recherche in der Samstagsausgabe der taz etwas „linksmäßig“ aufgemotzt worden, aber er zeigt sehr genau, dass die Aussagen der Staatsanwaltschaft (SA) jeglicher Grundlage entbehren. Dagegen war der Bericht der Polizei eindeutig richtig, diesen hat jedoch die SA vollständig ignoriert! Der taz – Artikel kommt viel weniger aufgeregt daher. Die Überschrift lautet nur RECHTER HAKEN Und dann folgen die einleitenden Worte: „Vor genau einem Jahr starb in Wittenberg ein Deutscher bei einem Streit mit einem Syrer. Eine Anklage gibt es bisher nicht. Und anders als in Chemnitz oder in Köthen auch keine bundesweite Aufmerksamkeit. Was ist hier anders?“ Und auch die Abschnittsüberschriften kommen viel sachlicher daher, es findet keine Hetze gegen „rechts“ statt! Ich weiß jetzt nicht, wieso die taz im Internet eine andere Vision verbreitet als in der gedruckten taz. Eine ganz wichtige Zwischenbemrkung in der gedruckten taz: „Wie oft schlug Marcus Hempel zu, wie oft Sabri H? Die Antworten der Staatsanwaltschaft decken sich nicht mit dem, was auf dem Überwachungsvideo zu sehen ist.“ Es ist der taz, im Gegensatz zu all den Lückenpressemedien (hier würde sogar „Lügenpresse“ besser passen), nicht hoch genug anzurechnen, dass sie diesen Fall so gut recherchiert hat und damit wieder die Aufmerksamkeit verstärkt auf den Fall lenkt.

  44. Koltschak 30. September 2018 at 01:07

    Wirklich bemerkenswert objektiver Artikel der taz. Ich stelle ihn hier mal komplett ein für die die weitere Diskussion:

    Instrumentalisierung von Todesfällen
    Rechter Haken ohne Sturm

    Vor einem Jahr starb in Wittenberg ein Deutscher bei einem Streit mit einem Syrer. Bundesweite Aufmerksamkeit fehlte – wieso?

    WITTENBERG taz | Das Bild der Überwachungskamera am Eingang des Einkaufszentrums Arsenal in Wittenberg ist scharf und in Farbe. Am Nachmittag des 29. September 2017, ein Freitag, ist viel Betrieb im Arsenal, die Leute gehen vor dem langen Wochenende einkaufen, andere ein Eis essen.

    Um 14.54 Uhr läuft Marcus Hempel mit einer Freundin ins Bild der Überwachungskamera. Sie wollen sich im Einkaufszen­trum das Videospiel „Fifa 18“ kaufen. Die beiden schieben ihre Fahrräder auf den gepflasterten Vorplatz und schließen ab. Am Eingang treffen sie auf eine Gruppe von vier jungen Männern.

    Es ist ein Video, das einen nicht mehr loslässt. Das zeigt, wie schnell es vorbei sein kann. Drei Schläge, ein Sturz. Der Kopf von Marcus Hempel schlägt auf dem Boden auf, die Glasflasche in seiner Hand zerbricht. Mit dem Rettungswagen wird er ins Paul-Gerhardt-Stift gebracht, dann mit dem Hubschrauber ins Klinikum Dessau. Um 23.40 Uhr ist er tot, gestorben an den Blutungen in seinem Gehirn.

    Immer, wenn in den vergangenen Monaten Flüchtlinge am Tod von Deutschen direkt oder indirekt beteiligt waren, gab es einen bundesweiten Aufschrei: Die Todesfälle in Kandel, Freiburg und zuletzt in Chemnitz und Köthen wurden über Nacht zu medialen Großereignissen. Der Tod von Marcus Hempel in Wittenberg nicht.
    Die Umstände für einen Aufschrei sind gegeben

    Dabei sind die Umstände dafür gegeben: Das Opfer ein Deutscher, und Sabri H., der zugeschlagen hat, ein Syrer, der 2015 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen war. Zudem war Sabri H. schon mal durch eine Schlägerei aufgefallen. Trotzdem berichten fast ausschließlich lokale Medien über den Fall.

    Drei Tage nach der Tat, am Montag, den 2. Oktober, verschickt die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau eine Pressemitteilung. Es ist ein Brückentag, deswegen ist nur eine Staatsanwältin im Dienst. Die Pressemitteilung schließt mit einem nüchternen Satz: „Aufgrund der bisherigen Ermittlungen dürfte derzeit von einer Notwehrhandlung (mit tragischen Folgen) auszugehen sein.“

    Die taz hat die Ermittlungsakte und das Überwachungsvideo einsehen können, das die Tat zeigt. Die Recherche weckt Zweifel an der Darstellung der Staatsanwaltschaft.

    Im Frühjahr 2018, sieben Monate nach der Tat, sitzt Karsten Hempel in seiner Tiefbaufirma in einem grauen Gewerbegebiet außerhalb Wittenbergs. Draußen stehen die Bagger und Radlader, drinnen ist Hempel allein am großen Konferenztisch, er setzt sich eine Lesebrille auf und hebt den Kopf. „Ich habe immer an den Rechtsstaat geglaubt“, sagt er. Jetzt hat er den Glauben verloren.
    Ein Kampf für eine Anklage

    Der Rucksack, mit dem Hempel seit Monaten schon herumläuft, ist so voll, dass sich der Reißverschluss nicht mehr schließen lässt. Darin Aktenordner mit der Ermittlungsakte und seine eigenen Aufzeichnungen, akribisch abgeheftet. Er hat bunte Post-its zwischen die Seiten geklebt.

    Hempel kämpft dafür, dass gegen Sabri H. Anklage erhoben wird. Nach dem Tod von Marcus Hempel wird Sabri H. vernommen, aber keine Untersuchungshaft beantragt. Die erste Einschätzung der Staatsanwaltschaft ist, dass Sabri H. in Notwehr handelte. In diesem Fall muss sie keine Anklage erheben.

    Hempel hat sich das Video, in dem sein Sohn tödlich verletzt wird, über hundert Mal angeschaut. Er hat eine Mission. Das hilft ihm, das Unfassbare zu bearbeiten.

    Der Zeitstempel des Videos zeigt 14.54 Uhr. Sabri H. steht mit drei Freunden vor dem Eingang des Einkaufszentrums und wartet. Marcus Hempel läuft mit einer Freundin ins Bild. Sabri H. geht an den beiden vorbei und zeigt ihnen den Mittelfinger. Das Video hat keinen Ton, aber zu diesem Zeitpunkt reagieren weder Hempel noch seine Freundin auf ihn. Sabri H. dreht wieder um und wartet in einigen Metern Entfernung.
    Drei Schläge, dann hält er inne

    Nachdem sie ihre Fahrräder angeschlossen haben, gehen Hempel und seine Freundin zum Eingang des Einkaufszentrums. Plötzlich drehen sie um und gehen zur Gruppe der Syrer. Sie streiten, Hempels Freundin steht zwischen den Männern und gestikuliert. Sabri H. schubst, Hempel schubst zurück. Wieder stellt sich Hempels Freundin dazwischen. Dann schlägt Hempel als Erster zu, über die Schulter seiner Begleiterin, und trifft Sabri H. im Gesicht. Es sieht nicht nach einem platzierten Schlag aus.

    Sabri H. reagiert schnell. Er schlägt zurück, Hempel taumelt nach hinten. Sabri H. schlägt noch mal zu, Hempel wehrt sich nicht, er taumelt weiter, etwa drei Meter über den Vorplatz. Dann schlägt Sabri H. ein drittes Mal zu. Hempel schlägt mit dem Kopf auf und bleibt liegen. Sabri H. geht auf den am Boden Liegenden zu, setzt zu einem weiteren Schlag an, hält dann aber inne. Er lässt von ihm ab, hebt seine Kappe auf, die auf den Boden gefallen ist, und verlässt den Tatort.

    In der Pressemitteilung schildert die Staatsanwältin den Vorgang anders. Demnach sei die Aggression von Marcus Hempel ausgegangen: „Im weiteren Verlauf versetzte der 30-Jährige dem Syrer erneut einen Faustschlag, woraufhin Letzterer unmittelbar reagierte und den 30-Jährigen seinerseits mit einem Faustschlag am Kopf traf.“

    Laut Staatsanwaltschaft soll Hempel zweimal zugeschlagen haben, Sabri H. einmal. Im Video sieht man aber nur einen Schlag von Hempel und drei Schläge von Sabri H. Dass dieser als Erster schubst, erwähnt die Staatsanwaltschaft nicht, genauso wenig, dass Sabri H. Hempel vorher möglicherweise erkennt und den Mittelfinger zeigt.
    Polizist schrieb richtigen Bericht

    Schon am Samstag, einen Tag nach der Tat und zwei Tage vor der Pressemitteilung, wertet ein Polizist das Überwachungsvideo aus. Das geht aus der Ermittlungsakte hervor. Der Polizist schreibt einen Bericht, er zählt die Schläge richtig, er schreibt auch, dass zuerst Sabri H. schubste, dass Hempel nur einmal zuschlug und Sabri H. dreimal. Warum die Staatsanwältin die Tat nach dem Polizeibericht anders darstellt, ist unklar.

    In der Wittenberger Polizei wundert man sich über das Verhalten der Staatsanwaltschaft. „Skurril“ sei die Pressemitteilung gewesen. Öffentlich sprechen will aber niemand. Aus Kreisen der Polizei heißt es, man sei „sehr sauer“. Immer wieder würden Bürger die Beamten auf den Todesfall ansprechen.

    Zudem sei es seit Jahren üblich, dass Polizei und Staatsanwaltschaft eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlichen. Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau bestätigt dies auf Anfrage der taz. Warum es in diesem Fall anders gehandhabt wurde, wollte die Staatsanwaltschaft nicht herausfinden. Das sei „zu zeitaufwendig“. Dass der Tatverlauf anders als im Video dargestellt wird, begründet die Staatsanwaltschaft damit, dass eine Pressemitteilung nur Wesentliches mitteile.

    Was ist Notwehr? Das ist juristisch nicht eindeutig. Dass Sabri H. häufiger und heftiger zuschlug als Marcus Hempel, beweist nicht, dass er nicht aus Notwehr handelte. Auch ein Gegenangriff kann juristisch unter Notwehr fallen. Aber Sabri H. wurde von mehreren Freunden begleitet, deshalb ist zweifelhaft, ob er sich so heftig wehren musste. Zudem könnte sein Motiv eine Rolle spielen: Wenn Sabri H. aus Hass oder Rachsucht gehandelt haben sollte, wäre Notwehr unwahrscheinlich. Klären kann das nur ein Gericht. Aber dafür bräuchte es eine Anklage.
    Streit wegen eines Hundes

    Später agiert die Staatsanwaltschaft defensiver. Die Ermittlungen seien nicht abgeschlossen, man ermittle wegen des Verdachts auf Körperverletzung mit Todesfolge. Dabei wurde nicht nur gegenüber der Öffentlichkeit die Notwehrthese vertreten, sondern auch in der Ermittlungsakte. Dort heißt es unter anderem, eine Altersfeststellung bei Sabri H. sei nicht nötig, da von Notwehr ausgegangen werde.

    Karsten Hempel weist die Staatsanwaltschaft immer wieder darauf hin, dass sich sein Sohn und Sabri H. gekannt hätten. In Pratau am Rande Wittenbergs wohnten beide nur wenige Häuser voneinander entfernt. Die Freundin von Marcus Hempel sagte der Polizei, dass Marcus auf einem Spielplatz in der Nähe der Häuser Streit mit einem Syrer gehabt hätte, wegen eines Hundes. Falls es sich bei dem Syrer um Sabri H. gehandelt hat, könnte das erklären, warum er vor dem Einkaufszentrum Marcus Hempel den Mittelfinger zeigt. Dann hätte Sabri H. ein Motiv.

    Im Februar bekommt Karsten Hempel einen Termin beim Wittenberger Oberbürgermeister, dem parteilosen Torsten Zugehör. Er bittet darum, an dem Ort, an dem sein Sohn starb, eine Plakette anbringen zu dürfen, nichts Großes, zehn mal zehn Zentimeter. Zugehör habe ihm versprochen, dass sich der Ältestenrat kümmern werde, sagt Hempel, im März oder April gebe es eine Entscheidung. Hempel wartet bis heute.

    Der Pressesprecher des Bürgermeisters sagt dazu auf Nachfrage der taz, dass der Eigentümer einem Gedenkstein zustimmen müsse. Die Managerin des Einkaufszentrums dagegen sagt, dass der Tatort städtisches Gebiet sei.
    Neonazis werden aufmerksam

    Karsten Hempel fühlt sich allein gelassen, von der Justiz und der Wittenberger Politik. Dafür werden in Wittenberg lokale Neonazis auf den Tod seines Sohns aufmerksam. Ein Bericht des MDR zeigt, wie drei Wochen nach der Tat einige Dutzend Rechte durch die Innenstadt ziehen, am Einkaufszentrum vorbei, vor dem Marcus Hempel starb. „Gerechtigkeit“ fordern sie und rufen: „Überfremdung stoppen!“

    Die lokale Mitteldeutsche Zeitung wird mit Nachrichten überschüttet, warum sie die Tat verschweigen würde. Als die Zeitung doch berichtet, muss der Online-Kommentarbereich unter dem Text zwischenzeitlich abgeschaltet werden.

    Nach der ersten Aufregung aber wird es in Wittenberg wieder ruhig, der Fall bekommt überregional keine Aufmerksamkeit. Wittenberg wird kein Hashtag. Warum?

    Wittenberg, das ist so etwas wie das Potsdam von Sachsen-Anhalt. Hier arbeitet ein liberales und privilegiertes Bürgertum, rund um die evangelische Akademie gibt es zahlreiche christliche Einrichtungen. Es gibt eine aktive Zivilgesellschaft, Zehntausende amerikanische Touristen kommen im Jahr, das prägt das Klima der Stadt.
    Fälle werden instrumentalisiert

    Ein Anruf bei David Begrich, Arbeitsstelle Rechtsextremismus beim Verein Miteinander e.V. Sucht man nach einem Experten für Neonazis in Sachsen-Anhalt, dann sagen alle: Frag Begrich.

    Begrich hat mit seinen Kollegen analysiert, wann aus einem Einzelfall ein Erfolg der rechten Szene wird, „Mobilizing Resources“ nennt er das. Begrich ist überzeugt, dass die AfD und die außerparlamentarische Rechte gezielt nach Fällen wie in Chemnitz und in Wittenberg suchen, um diese zu instrumentalisieren, spricht von „Event­scouts“ und sagt: „Die Rechte ist gerade in einem Rauschzustand.“

    Nötig seien drei Bedingungen: Erstens brauche es einen Anlass, der skandalisiert werden könne. Zweitens eine handlungsfähige rechte Struktur. In Chemnitz waren das die organisierten Hooligans des Chemnitzer FC, die am ersten Tag den Mob anführten. „Es reicht aber nicht, die eigene Crowd auf die Straße zu bringen“, sagt Begrich. Deshalb brauche es drittens Personen, die ein bürgerliches Publikum ansprechen. Das rechte Bürgerbündnis Pro Chemnitz legitimierte die Demonstration für Chemnitzer, die sich selbst nicht als politisch rechts verstehen.

    Zweitens und drittens fehlten in Wittenberg. 86 Teilnehmer zählten Beobachter bei der rechten Demonstration nach dem Tod von Marcus Hempel, sie erkannten Neonazikader von der NPD und Thügida auf der Straße, von der Volksbewegung Sachsen-Anhalt und der sogenannten GHC Crew. Es sind die gleichen Gruppen, die ein knappes Jahr später erfolgreich nach Köthen mobilisieren sollten. In Wittenberg blieben sie unter sich.
    Einst eine Hochburg

    Seit den neunziger Jahren beobachtet Begrich die Neonazi-Szene in Ostdeutschland. Damals war Wittenberg eine Hochburg, die Kameradschaft Elbe-Ost hatte das Sagen. Seitdem sei die Szene kleiner geworden. Für viele organisierte Neonazis in Sachsen-Anhalt, etwa in Magdeburg, ist Wittenberg weit weg, fast in Brandenburg. Nur selten beteiligen sie sich an Kundgebungen. Bei Köthen war das anders: Die Stadt liegt in der Nähe von Magdeburg, an der Grenze zu Sachsen und Thüringen. Auch die AfD ist hier aktiver als in Wittenberg.

    Begrich sieht noch einen Unterschied, es ist ein Unterschied in der politischen Kultur: In Sachsen-Anhalt sei die AfD zwar mit fast 25 Prozent sehr stark im Parlament, aber schwach auf der Straße. In Sachsen dagegen sei die Rechte auf der Straße erfolgreich und habe sogar einige Unterstützer in der Polizei und anderen Staatsorganen. Das könnte erklären, warum sich die Polizei in Chemnitz lange zurückhielt und die Proteste größer wurden. In Köthen dagegen war die Polizei präsent und dämmte die Proteste ein.

    In Wittenberg bleibt es aber auch deshalb ruhig, weil früh der Verdacht im Raum steht, dass der Getötete Neonazi gewesen sei. Dazu passt, dass die Begleiter von Sabri H. bei der Polizei angaben, Marcus Hempel habe sie rassistisch beleidigt. Dann wird die Facebookseite von Hempel öffentlich, sie existiert nach seinem Tod weiter. Ihm gefallen die rechtsextremen Bands Landser und Nordfront, außerdem die Seite „Jugend wählt NPD“. Polizeilich ist er nicht als rechtsextrem bekannt. Auch antifaschistischen Beobachtern der Szene ist er kein Begriff.

    Dass sein Sohn Neonazi war, streitet Karsten Hempel ab. Hempels Freundin, die bei der Tat dabei war, eine Deutsch-Griechin, beschimpfte die Teilnehmer bei der Nazidemo in Wittenberg. Eine Kamera des MDR hält fest, wie sie auf einen Mann einredet: „Das ist doch der letzte Scheiß, den ihr hier macht. Kannte einer von euch den?“
    Altparteien spielen mit ihren Handys

    Während die demokratische Öffentlichkeit sich mit dem Schicksal von Hempel und seiner Familie schwertut, versucht die AfD, den Fall für ihre Zwecke zu nutzen. Sie beantragt im Mai eine Aussprache im Magdeburger Landtag, der Titel: „Gerechtigkeit für Marcus H.“ Der Abgeordnete Mario Lehmann behauptet dort, der Tod sei „gedeckelt“ worden. Die Tat störe die „Zuwanderungslobby“ beim „Geldverdienen“. Der Tod von Marcus Hempel zeige, dass die Bundesrepublik „ideologisch verseucht“ sei.

    Karsten Hempel sitzt auf der Tribüne und hört zu. Eingeladen wurde er von der AfD-Fraktion. „Das war die größte Demütigung in meinem Leben“, sagt er danach. Die Abgeordneten der „Altparteien“ hätten geflachst und mit ihren Handys gespielt, der Staatssekretär habe in seinem Stuhl gehangen, als er die Fragen beantwortete. Im Protokoll der Sitzung liest sich das so: „Heiterkeit bei der Linken“ – „Lachen bei der SPD und bei den Grünen“.

    Über die Ausfälle der AfD spricht Karsten Hempel nicht. Er sagt, er stehe keiner Partei nahe. Aber er gibt dem rechten Netzwerk Politically Incorrect ein Interview, in dem er sagt, dass er bei einer Demonstration der rechten Bewegung „Kandel ist überall“ über den Tod seines Sohnes gesprochen habe.

    Erst vor Kurzem veröffentlicht das rechte Netzwerk einprozent.de ein Video mit der Botschaft „Chemnitz war kein Einzelfall“ über den Tod von Marcus Hempel, es wird hundertfach in sozialen Netzwerken geteilt. Auch Hempels Vater kommt zu Wort, im Video sagt er: „Es geht einfach um die Art und Weise, wie dieser Staat damit umgegangen ist, nicht dass es ein Asylsuchender war.“
    Der Fall wird der Staatsanwaltschaft entzogen

    Karsten Hempel bestreitet, dass er politisch rechts steht. Vielleicht hätte er sich nicht die falschen Unterstützer gesucht, hätte er sich nicht alleingelassen gefühlt. Aber spielt das überhaupt eine Rolle für die Fehler der Staatsanwaltschaft und das Desinteresse der Öffentlichkeit?

    Im April passiert etwas Ungewöhnliches. Der Fall wird der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau entzogen und von der Staatsanwaltschaft Magdeburg übernommen. Offiziell wird das mit dem Umzug des Tatverdächtigen begründet. Dabei gilt in Deutschland eigentlich das Tatortprinzip. Doch weil Sabri H. bei der Tat noch minderjährig war, kann die zuständige Staatsanwaltschaft wechseln – zwingend notwendig ist das nicht.

    Wurde der Fall entzogen, weil die Pressemitteilung fehlerhaft war? Die Staatsanwaltschaft Magdeburg bestreitet das. Unbestritten ist aber, dass der Fall für die Justizministerin Anne-Marie Keding von der CDU seit dem Auftritt vor dem Landtag eine politische Dimension hat.

    Im September gibt die Staatsanwaltschaft Magdeburg an, dass weiterermittelt werde. Ob das Verfahren eingestellt oder Anklage erhoben werde, sei noch nicht entschieden. Dabei schrieb die Polizei schon im März in einem internen Vermerk, dass es keine weiteren Anhaltspunkte für Ermittlungen gebe.
    An den Namen des Opfers erinnert er sich kaum

    Es ist Mitte September, und Hempel ist gerade auf dem Weg zum Friedhof, als er ans Telefon geht. Ob es etwas Neues gebe? Hempel verneint. Dann erzählt er, dass sein Sohn heute 31 Jahre alt geworden wäre. Seine Stimme stockt, er fängt an zu weinen.

    Sabri H. lebt heute in Magdeburg, mit seinen Eltern und Geschwistern, die er wenige Monate vor der Tat im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland holen durfte. Er macht eine Ausbildung zum Autolackierer und ist im Fußballverein.

    Am Telefon bestreitet er, dass er Marcus Hempel vor der Tat gekannt habe. Und der „Stinkefinger“ hätte nicht Hempel, sondern seinen Freunden gegolten. Er sei nach dem Freitagsgebet zum Einkaufszentrum gekommen, um sich mit Freunden zu treffen. Es tue ihm leid, was passiert sei. „Aber wenn man geschlagen wird, muss man sich wehren.“ Besonders zu belasten scheint ihn die Tat nicht. „Das ist passiert, das ist das Leben.“ An den Namen des Opfers kann er sich nicht mehr genau erinnern.

    Nach Deutschland gekommen war Sabri H. im Sommer 2015. Er lebte lange in einer Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Pratau. Seine ehemaligen Betreuer erkannten keine Anzeichen für eine zunehmende Gewaltbereitschaft bei ihm. Ausreichend Plätze für psychologische Betreuung gebe es aber nicht.
    Es fängt an zu brodeln

    Die Bewohner von Pratau seien den Flüchtlingen oft feindlich begegnet, hätten immer wieder die Luft aus ihren Fahrrädern gelassen. Sabri H. erzählt von einem betrunkenen Nachbarn, der ihn geschlagen habe. Er habe sich gewehrt, deshalb die Anzeige wegen Körperverletzung.

    Für den ersten Todestag an diesem Samstag hat die AfD-Fraktion Sachsen-Anhalt zu einer Kundgebung aufgerufen, zu der mehrere Abgeordnete und auch der Fraktionsvorsitzende aus Magdeburg anreisen. In der Geschäftsstelle der Partei in Wittenberg stapeln sich die Flyer. „Eiskalte Hinrichtung“ nennt die AfD die Tat und fordert die Justizministerin zum Rücktritt auf. Auf dem Flyer sieht man ein Foto, es zeigt eine Blutlache auf dem Boden. Es ist kein Foto vom Tatort, sondern willkürlich ausgewählt.

    In der AfD ist man sicher: „Wäre dieser Fall heute passiert, gäbe es hier so etwas wie in Köthen.“

    Schon Anfang September, eine Woche nach dem Mob in Chemnitz, waren 300 Demonstranten in Wittenberg auf der Straße. „Warum dauern die Ermittlungen so lange? Soll hier etwas unter den Teppich gekehrt werden?“, fragte ein AfD-Redner und sagte, dass überhaupt noch ermittelt werde, sei seiner Partei zu verdanken. In einer Nebenstraße protestierten 60 Menschen gegen die Kundgebung. Der Reporter der Lokalzeitung sagt dazu später: „Hier fängt es an zu brodeln.“

  45. johann 30. September 2018 at 01:20 Ja, prima! Ich kannte die taz noch aus meiner früheren Zeit. 1978 war ich mit einem der ersten Redakteure in einem besetzten Haus in Amsterdam. Ich war aus Liebeskummer zwei Wochen dort. Und auch wenn ich damals Multikulti war, Amsterdam war nicht die Stadt, die sie heute ist. Molukken und Surinamesen gab es, waren ja laut Status Holländer…Aber das war’s, ist gar nicht aufgefallen. Die taz, die es damals gab, ist nicht mit der heutigen zu vergleichen. Die heutige taz ist für mich, neben der Welt am Sonntag, eine der wenigen Zeitungen, die gut recherchiert. Und etwas hat die taz allen voraus: Dort werden alle Kommentare abgedruckt, mögen sie noch so kritisch und gegen den Autoren gerichtet sein. Bei weltonline bekomme ich nicht einmal 30 % der Kommentare durch, bei focus gleicher Level, bei SpOn wurde ich, ich weiß nicht warum, gesperrt….Von den „Großen Medien“, ist taz die einzige, die Kommentare nicht zensiert….! Ansonsten kann man noch ziemlich frei bei der huffington post und yahoo kommentieren…! Die taz ist viel fragiler und hinterfragt sich auch viel mehr selbst als die meisten anderen Medien, die, wenn man Glück hat, einfach ihre Lügen voneinander abschreiben…! Ich wünsche noch ein schönes restliches Wochenende.

  46. Dieser Fall gibt einen Vorgeschmack auf einen islamischen Scharia-Staat mit Araber-Mafiosos und Burkas auf Richterposten

  47. Hallo johann 30. September 2018 at 01:20

    Gestern Abend im MDR in Sachsen-Anhalt aktuell um 19.00 hieß es perfide zum Trauermarsch für Markus Hempel:

    Er war genau vor einem Jahr in Wittenberg nach einem Streit mit mehreren Syrern gestorben.

    Entenfernsehen vom Unfeinsten!

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