Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte

Verfassungsschutz-Chef Maaßen soll für Gesinnungsdiktatur weichen

Von WOLFGANG HÜBNER | Da Angela Merkel und Andrea „Ätschi-bätschi“ sich offenbar einig sind, wird sich auch der bayerische Horst irgendwie fügen: Verfassungsschutzpräsident Maaßen, ein CDU-Mitglied mit allzu guten juristischen Qualifikationen, muss weg, und zwar so schnell wie möglich. Der Mann hat sich als ebenso unangenehmer wie unbelehrbarer Störfaktor beim einzigen verbliebenen Ausweg der Grenzöffner, Umvolker und Großspendenabhängigen erwiesen, nämlich dem Weg in die von den Staatsmedien massiv flankierte Gesinnungsdiktatur neuen Typs.

Um dieser Gesinnungsdiktatur wenigstens noch einige Jahre zu errichten und zu sichern, müssen die verhasste AfD sowie die immer vielfältiger in Erscheinung tretende neue patriotische Opposition teils eingeschüchtert, teils zerschlagen und auch kriminalisiert werden. Dazu bedarf es jedoch eines Verfassungsschutzes, der die Verfassung als Schutz des politisch-medialen Machtkomplexes vor dem Widerstand aus dem Volk begreift und praktiziert. Maaßen hat sich bei der Chemnitzer Generalprobe, wie viele Lügen und Halbwahrheiten dem Souverän des Grundgesetzes bereits zugemutet werden können, als Spielverderber erwiesen. Das kann und darf nicht geduldet werden.

Zwar soll es immer noch unerschütterliche Frohnaturen geben, die an das Wunder von Seehofers Standhaftigkeit in dieser Staatsaffäre glauben. Doch realistisch ist es natürlich, eine weitere kunstvolle Drehhofer-Pirouette zu erwarten. Notfalls reichen einige Anrufe aus den Chefbüros von Siemens, Audi und BMW, um den Modelleisenbahnfan wieder auf denjenigen Kurs zu bringen, den die Exportriesen brauchen, ihre Kanzlerin vollzieht und die Anne Will, Maybrit Illner, Oliver Welke, Claus Kleber und alle anderen korrumpierten Propagandisten der wahlentscheidenden Armee wohlstandserschlaffter westdeutscher Ruheständler allabendlich erfolgreich schmackhaft machen.

Der bevorstehende Sturz von Maaßen signalisiert den Übergang von einer penetranten Gesinnungsindoktrination in eine faktische Gesinnungsdiktatur, die eine offene nach der gewünschten Kaltstellung und Zerschlagung der AfD samt der patriotischen Opposition werden dürfte. Denn die politische, aber mehr noch die geistige Legitimation des politisch-medialen Machtkomplexes zerbricht und zerbröselt jeden Tag mehr in Deutschland. Und das geschieht keineswegs in einem Land, das von wirtschaftlichen Krisen durchgeschüttelt wird, sondern im Gegenteil Exportrekorde und gigantische Steuereinnahmen in Serie verzeichnet. Es ist den davon megaprofitierenden „Eliten“ dieses Staates allerdings erstens klar, dass das nicht immer so bleiben wird. Und zweitens ist diesen „Eliten“ nicht weniger klar, wie sehr ihre Herrschaft vom Erfolg einer Ökonomie abhängt, die Resteuropa nebenbei erbarmungslos wegkonkurriert hat.

Nicht nur die AfD, sondern auch die Trumps, Putins, Orbans, Salvinis und all die anderen „Populisten“ werden als akute Gefahr für das deutsche Modell aus Billiglohn und Multikulti gesehen. Doch weder Trump, Putin, Orban oder Salvini können, außer in den täglichen Talkshows der hassverbreitenden Staatsmedien, unter Berliner Kontrolle gebracht werden. Die innere Opposition unter die Knute zu bringen, sie zu lähmen, zermürben und bei Bedarf auch zu zerschlagen, ist da schon viel realistischer. Um das besser zu ermöglichen, muss nun selbst ein konservatives CDU-Mitglied an der Spitze des Verfassungsschutzes weichen.

Die patriotische Bewegung in Deutschland kann das durchaus als Zeichen der Schwäche des politisch-medialen Machtkomplexes werten. Aber sie sollte sich sehr hüten, diese Schwäche falsch zu interpretieren: Mit der Entfernung von Maaßen zeigt der Staat von Merkel, Steinmeier und Nahles die unbedingte Bereitschaft, keinen mehr in verantwortungsvollen Positionen zu dulden, der sich staatlich verbreiteten Lügen und Halbwahrheiten zu verweigern versucht. Das ist eine weitere Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und es ist wie diejenige im Herbst 2015 keine, die gutes für unser Volk und seine Zukunft verheißt.


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.
PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der 71-jährige leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.