"Äh, ist Erdogan praktizierender Moslem?"

Wie ein Phoenix-Dummkopf mit Erdogan die Kölner Moschee einweihte

Von KEWIL | Am Samstag Nachmittag weihte der türkische Präsident Erdogan in Köln mit Reden und Gebet die Ditib-Zentralmoschee im Rahmen seines Staatsbesuchs feierlich ein. Begleitet wurde das Ganze völlig unvorbereitet und strohdumm von einer stundenlangen Live-Sendung des ARD-Senders Phoenix unter Leitung des ahnungslosen Bielefelder Moderators Klaus Weidmann, der im Nebenjob sogar „Journalismus“ lehrt. Es war eine Unverschämtheit den Zuschauern gegenüber.

Weidmann zeigte seine absolute Dummheit, was den Islam und die türkischen Mohammedaner hierzulande betrifft, mit jedem zweiten Satz. Als „Fachmann“ hatte die ARD ihm den Türken-Lobhudler Yunus Ulusoy an die Seite gestellt, und der wurde von Weidmann als Pausenfüller gefragt, „wie der türkische Islamismus, ah, oh Islam, sich die letzten 100, ah, oh 50 Jahre, in Deutschland entwickelt habe. Dann fragte er ernsthaft, ob Erdogan „praktizierender Moslem“ sei. Ulusoy konnte sein verächtliches Lächeln über soviel Dummheit kaum unterdrücken.

Kein Kölner oder Deutscher weiß, wieviel dieser Prachtbau gekostet hat. Sind es 30 oder 60 Millionen die letzten 15 Jahre? Vor allem aber würde es manchen interessieren, wer diese (und andere) Moscheen in Germanistan bezahlt hat. Weidmann fragte das tatsächlich auch, und der Yunus erklärte ihm dreist, dass es die hiesigen Gläubigen gewesen seien, die mit ihren Spenden alles finanziert hätten. Der ARD-Dummkopf schluckte alles ohne Widerworte.

So langsam könnte es auch zu den Vollpfosten in ARD und ZDF und der restlichen Lückenpresse durchgedrungen sein, dass die Ditib eine 100-prozentige Tochter der türkischen Religionsbehörde Diyanet ist, als deren oberster Boss Erdogan herrscht.

Mögen ein paar fromme Moslems auch mal 100 Euro gespendet haben, das Geld für die vielen Ditib-Moscheen an jeder Ecke kommt überwiegend aus der Türkei. Fragt sich dann nur noch, woher das Geld in der Türkei stammt. Nun, da zahlen deutsche Regierungen schon seit Jahrzehnten Milliarden an Entwicklungshilfe (derzeit „Flüchtlingshilfe“) und die EU in Brüssel diskrete Anpassungshilfen ebenfalls in zweistelliger Milliardenhöhe. Einen nicht gerade kleinen Teil der Moschee-Baukosten zahlte also der deutsche Michel selbst, auch wenn die direkte staatliche Ditib-Finanzierung derzeit gestoppt wurde. Ist es zu viel verlangt, dass ein ARD-Schwachmath dieses auch weiß und ein bisschen nachhakt?

Im übrigen war die Einweihung ein Waterloo für die ganzen Kölner Islam-Kriecher im Moscheebeirat, der NRW-Politik und anderswo wie Ex-OB Schramma und Konsorten, während das einstige Pro Köln im Nachhinein glänzend bestätigt wurde (zum Thema folgt heute Nachmittag ein Interview mit dem letzten Vorsitzenden der Pro Köln-Ratsgruppe, Markus Wiener).