Chef des Bayern-Journals starb unter Qualen auf Vordach des Taj Mahal-Hotels

10. Jahrestag Islam-Terror in Mumbai und quälender Tod von Ralph Burkei

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Heute vor zehn Jahren am 26. November 2008 kaperten zehn Moslems aus der pakistanischen Hafenstadt Karatschi ein indisches Fischerboot, töteten vier Besatzungsmitglieder und zwangen den Kapitän, nach Mumbai zu fahren. Kurz vor der Ankunft ermordeten sie den Kapitän und zogen in fünf Zweier-Killer-Kommandos durch die indische Stadt. Gedrillt von dutzenden Koranbefehlen „Tötet die Ungläubigen, wo immer Ihr sie findet“ schossen sie mit ihren Kalaschnikows wahllos in Menschenmengen von Andersgläubigen am Hauptbahnhof, im Taj-Mahal-Hotel, im als Touristenmagnet bekannten Leopold Cafe, in der jüdischen Einrichtung Nariman House, in der Frauen- und Kinderklinik Cama Albless Hospital und im Hotel Hilton Trident Oberoi.

Korankonform und nach dem Wunsch ihres Gottes Allah, der ihr Leben für das Paradies erkauft hat, damit sie töten und getötet werden (Sure 9 Vers 111), ermordeten sie 174 minderwertige „Kuffar“ und verletzten 239. An der Planung und Finanzierung der Anschläge waren mehrere ehemalige und aktive Offiziere des pakistanischen Geheimdienstes „ISI“ beteiligt, was auch die ARD-Dokumentation „Saat des Terrors“ am vergangenen Mittwoch aufzeigte.

Es war der letzte Abend des Urlaubs meines langjährigen Freundes und Chefs Ralph Burkei, der das Bayern Journal auf SAT 1 und RTL leitete, zudem Vizepräsident des TSV 1860 München und Schatzmeister der Münchner CSU war. Besonders tragisch war, dass er in den Monaten vor seinem Traumurlaub in Indien immer wieder mit mir über den Islam diskutierte. Als gläubiger Christ konnte er nicht glauben, dass diese seiner Meinung nach ebenso wie das Christentum „friedliche Weltreligion“ etwas mit Gewalt, Kampf, Krieg, Töten und Terror zu tun haben könnte.

In unserem knapp 30 Mitarbeiter zählenden Betrieb hatte ich in den Jahren nach dem 11. September 2001 immer wieder das Gespräch auf das Thema gelenkt, zumal bei uns auch zwei türkischstämmige Moslems arbeiteten. Es war sehr schwer, mit den mehrheitlich linksdenkenden und politisch korrekten Kollegen über dieses heiße Eisen zu reden. Vor allem auch mit den beiden Moslems, obwohl mich mit dem einen wegen unserer gemeinsamen Hobbys Fußball und Modellflug einiges verband und ich ihn auch mochte.

Zwei Wochen vor seinem Urlaub gab ich Ralph Burkei das Buch „Islam und Terrorismus“ des Ex-Moslems Mark Gabriel zu lesen, der an der höchsten Islam-Universität Al-Azhar in Kairo gelehrt hatte und dort wegen seiner wachsenden Zweifel an den gewalttätigen Elementen kritische Diskussionen mit den Studenten führte. Er wurde angeschwärzt, inhaftiert und gefoltert. Nur wegen seines persönlichen guten Kontaktes zu einem Regierungsmitglied wurde er nach Wochen freigelassen, verließ Ägypten, wanderte über Umwege in die USA aus und wurde Christ.

Ralph Burkei gab mir nach einer Woche das Buch zurück und sagte tief erschüttert, dass er das niemals geglaubt hätte, was für eine Gefahr im Islam steckt. Er kündigte an, dass wir nach seiner Rückkehr aus Indien Reportagen über das Thema produzieren werden. Dazu kam es aber leider nicht, denn er kehrte im Sarg aus Mumbai zurück. Die tz berichtete damals ausführlich über die Dramatik seines Todes:

Burkei starb an den schweren Verletzungen, die er sich in der Nacht auf Donnerstag beim Fluchtversuch aus dem brennenden Hotelzimmer zugezogen hatte. Er wollte über die Fassade entkommen, stürzte ab und fiel auf ein Vordach. Im Todeskampf rief er noch seinen Freund Aribert Wolf, ehemaliger CSU-Oberbürgermeister-Kandidat, an: „Wenn mir jetzt keiner hilft, schaffe ich es nicht mehr.“ (Siehe auch unten.) Auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb Burkei. (..)

„Es ist einfach unfassbar.“ Der Münchner Anwalt und ehemalige OB-Kandidat der CSU, Aribert Wolf, telefonierte mit Ralf Burkei, der im umkämpften Taj-Hotel schwer verletzt eingeschlossen war. Lesen Sie die dramatischen eineinhalb Stunden, in denen Wolf den Todeskampf seines Freundes live miterlebte.

„Ich war auf dem Heimweg von einer CSU-Regionalkonferenz, als ich in den Nachrichten von den Anschlägen in Bombay hörte. Ich wusste, dass Ralph dort ist, wir hatten erst zuvor telefoniert.“ Wolf war schon etwas beunruhigt, denn man hörte in den Nachrichten immer wieder von Schießereien … Zu Hause angekommen, las Wolf gegen 23.30 Uhr dann die SMS von Burkei: „Wir sind im 6. Stock, überall wird geschossen. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“

Jetzt wusste Wolf, in welcher dramatischen Situation sein Freund steckte. Er hatte mittlerweile auch von Geiselnamen gehört. „Ich schickte ihm darum eine SMS; nicht, dass der Rufton ihn in einem Versteck verrät. Er rief aber gleich zurück.“ Burkei berichtete stöhnend, dass er verletzt auf einem Vordach des Hotels im Innenhof liege. „Wir wollten die Fassade herunterklettern und sind abgestürzt.“ Dabei hatte sich Burkei offenbar das Becken gebrochen. „Ich werde nie mehr laufen können“, stöhnte Burkei. Dann berichtete er, dass das Hotel brennt. „Bitte hol Hilfe. Irgendwie. Wenn nicht bald jemand kommt, sterbe ich.“

Wolf rief seinen Parteifreund Johannes Singhammer an, den Münchner Bundestagskandidaten. Singhammer stellte über das Auswärtige Amt den Kontakt mit dem deutschen Konsul in Bombay her. „Ich hatte dann den Konsul und Burkei abwechselnd am Telefon, später seine Freundin Ute.“ Der Konsul und Wolf lotsten Ute Bernhardt durch das Hotel an die Straßenseite. „Das war erst nicht möglich, da im Flur geschossen wurde,“ so Wolf.

Schließlich konnten Ute Bernhardt und mehrere weitere Hotelgäste den mittlerweile bewusstlosen Burkei vom Vordach durch das Hotel auf die Straßenseite tragen, wo eine Rettungsleiter auf die Verletzten wartete. Wolf: „Auf dem Weg ins Krankenhaus sagte Ute im Krankenwagen: ,Ich glaube, er lebt nicht mehr’“: In der Klinik bestätigte sich die schlimme Vermutung. Ralph Burkei war nach eineinhalb Stunden, während derer sein Freund am Telefon zu helfen versuchte, seinen Verletzungen erlegen. Wolf: „Es ist so schlimm, wenn du alles versuchst, um zu helfen, und dann am Ende doch alles sinnlos war.“

In dem Bericht der tz äußern sich auch der damalige 1860-Manager, frühere FC Bayern-Spieler und jetzige FC-Augsburg-Manager Stefan Reuter, der frühere Löwen-Präsident Karl-Heinz Wildmoser und der CSU München-Bezirksvorsitzende Otmar Bernhard. Mit dem langjährigen Bundestagsabgeordneten Johannes Singhammer, der damals alles versuchte, das Leben von Ralph Burkei zu retten, führte ich zuletzt am 8. September dieses Jahres ein Interview auf dem Corso Leopold über die patriotischen Bürger in Chemnitz, die in Trauer um den deutschen Bürger Daniel Hillig auf die Straße gingen, sowie die vermeintlichen „Hetzjagden“, die in Wirklichkeit dort nie stattfanden:

Meine frühere Partei CSU wollte in all den Jahren nichts von Islamkritik wissen. Auch der Alevit Dr. Aydin Findikci, der an der Ludwig Maximilians-Universität in München Soziologie lehrte, konnte sich mit seinen Forderungen nach einer politischen Umsetzung des Scharia-Verzichtes bei den Christ-Sozialen nicht durchsetzen. Wir liefen beide gegen Betonwände, da auch der damalige Münchner Bezirksvorsitzende Otmar Bernhard meinte, dass „künftig ohne Muslime keine Wahlen mehr gewonnen werden“. So versuchte man, sich mit dem Einsetzen für Moscheebauten und dem Vermeiden von Islamkritik moslemische Wählerstimmen zu sichern, in München immerhin 120.000, Tendenz rasch steigend.

Obwohl der mittlerweile zweite Bürgermeister Josef Schmid über den Koran schon damals Bescheid wusste und am 19. Februar 2010 in einem Gespräch beim Schwabinger Fischessen unter sechs Augen sagte, dass er „ein Handbuch zum Kriegführen“ sei. Als ich die CSU verließ, in „Die Freiheit“ wechselte und dort die Islamkritik öffentlich äußerte, wurde ich auf Veranlassung meiner ehemaligen Partei wegen angeblicher „verfassungsschutzrelevanter Islamfeindlichkeit“ unter VS-Beobachtung gestellt. Was für eine verlogene Posse.

Stefan Ullrich, der Gründer von deusvult.info, machte in der CSU seit 2003 ähnliche Erfahrungen, wie er in Ergänzung auf diesen Artikel schreibt:

Ergänzen könnte man in Stürzenbergers Bericht über die vollkommen falsche Islampolitik der CSU noch, dass Letztere bereits WEIT VOR 2010 und sogar 2008 von der Gefährlichkeit des Islam mehrfach und intensivst in Kenntnis gesetzt war – u. a. durch unsere nonstop-Aufklärungsarbeit bei der Bürgerinitiative gegen den islamischen Frauenbadetag in München 2003/4, dem Protest gegen die damals geplante Zentralmoschee in München-Sendling 2005 sowie unsere Mitarbeit im „Arbeitskreis Islam“ des Bayrischen Landtags, dem Außen-, Sicherheits- und Europapolitik-Ausschuss der CSU sowie der CSU-Arbeitsgruppe „Integration München“ von 2006 – 2008, in welchen wir das I-Thema immer wieder hartnäckig und mit zahlreichen alarmierenden Fakten gestützt auf’s Tableau brachten – aber man wollte und will nichts davon wissen, und dies im Prinzip bis HEUTE!!!

Das Wegschauen, Verharmlosen, Beschönigen und Lügen ist bei keinem anderen Thema so intensiv ausgeprägt wie beim Islam. Die Gründe sind die nackte Angst vor gewalttätigen moslemischen Rache-Aktionen, der Opportunismus um wichtige Wählerstimmen, das Taktieren wegen Wirtschaftsbeziehungen in die arabische Welt, linksideologische Denkblockaden, geradezu wahnhafte Toleranz und kompromisslose Willkommenskultur.

Für mich war bereits eine Woche nach 9/11 und der Lektüre des Korans alles klar. Jetzt, 17 Jahre später und nach zehn Jahren intensiver öffentlicher Aufklärungsarbeit, müssen wir immer noch um die Anerkennung der Tatsachen kämpfen. Es ist wie ein Bohren gegen meterdicke Betonplatten. Aber die Mauer wird zusehends löchriger..

(Kamera: Armon Malchiel)


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.