GILF-Swap* in „Gefährlichen Zeiten“

Frauentausch – Angela Merkel mit Brigitte Macron verwechselt!

Von JOHANNES DANIELS | Der französische Präsident Emmanuel Macron ist dafür bekannt, dass er für die viel-faltigen Reize einer erfahrenen „Cougar“ durchaus zugänglich ist. Politisch wie auch privat. Eine Woge der Popularität hatte Macron im Mai 2017 ins Amt beflügelt. Ein Jahr später sieht die Welt für den „europäischen Obama“ und En-Marche-Begründer allerdings nicht mehr allzu rosig aus. La vie en rose est terminée: Nach einer Reihe von Skandalen hat sich nun auch der Mini-Wirtschaftsaufschwung in Frankreich abgeschwächt und Macrons Umfragewerte sind mit unter 30 Prozent im Keller. So wie bei Angela Merkel auch, die beiden passen zueinander.

Muslim-Macron: Ménage à trois?

Bei den Feierlichkeiten zum Ende des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren kam es am Wochenende zu allem Übel noch zu einer fatalen Verwechselung, über die „Tout-Paris“ jetzt schmunzelt. Bei der Einweihung einer Gedenktafel in Verdun begrüßten die beiden politisch angeschlagenen EU- und Migrationspakt-Kollaborateure leutselig die ausgesuchten Gäste. Dabei schüttelte die Kanzelrin einer 101-jährige Zeitzeugin die Hand, die sie sofort freudig als „Madame Macron“ erkannte, wie alle französische Medien goutieren. Greisenmund tut Wahrheit kund – ahnt die rüstige Mit-Hunderterin etwa mehr über das angeblich rein freundschaftliche Verhältnis der beiden Umvolkungs-Turteltäubchen ?

„Ich bin die Kanzlerin von Deutschland“, stellte Merkel fest. Als die ältere Lady das nicht verstand, glänzte die „Führerin der Freien Welt“ mit fast astreinem Französisch: “Je suis chancelière Allemagne“. PI-NEWS möchte seinen Lesern auch das Video zur Verwechslungkomödie à la Louis de Funès nicht vorenthalten.

Die ältere Dame (also die 101-Jährige, nicht die Blutraute) wurde von – diesmal nicht prügelnden Bodyguards des Präsidenten – sofort außer Reichweite des ödipalen Emmanuels geschafft, man weiß ja nie. Macron küsste sie zum Abschied.

Poltische Beobachter am Palais de l’Élysée können sich den Fauxpas nur dadurch erklären, dass die Seniorin bereits zwei Weltkriege erlebte und erheblich traumatisiert sei. Noch dazu ist „Bibi“ Macron älter als die deutlich jüngere 64-jährige Merkel (geb. 1954), was man ihr aber nicht unbedingt ansieht 🙂

Brigitte Macron wurde 1953 in Amiens geboren, ist gelernte „Erzieherin und Pädagogin“ und seit 2017 „Première dame“. Ihre Eltern waren Schokoladenfabrikanten, die prophetischerweise die Spezialität Macarons d’Amiens herstellten. Auch En-Marche-Feinschmecker Emmanuel wird mit einer Vorliebe für dunklere Schoko-Spezialitäten seit seiner Haiti-Reise in Verbindung gebracht. On dit …

Honi soit qui mal y pense – Staatspannen

„Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt“ – Macron will der politisch über-reifen Merkel aber nicht an den Pelz, er will nur ihr Geld. Unser Geld. Doch der richtungsweisende RTL2-„Frauenvertausch“ war beileibe nicht die einzige Panne beim Aufeinander-Treffen Merkels mit dem unersättlichen EU-Steuergeld-Destinatär aus dem Élysée: Als Emmanuel Macron im Mémorial von Verdun den umstrittenen Marschall Philippe Pétain als „großen Soldaten des Ersten Weltkriegs“ würdigte, dessen „mutiges Handeln“ den französischen Sieg erst möglich gemacht hätte, wurde das offizielle Weltkriegsgedenken in Frankreich erst so richtig wahrgenommen.

Denn die französische Öffentlichkeit wartet ungeduldig auf den nächsten Tritt ins Fettnäpfchen des mittlerweile als tollpatschig-arrogant geltenden Staatspräsidenten. Parallelen zum deutschen Staatsoberhaupt (Feine Sahne Fischfilet etc.) eröffnen sich. Der jüdische Dachverband Crif zeigte sich ebenfalls „schockiert“ über Macrons Äußerungen – über 27.000 jüdische Franzosen haben in den letzten fünf Jahren das moslemüberflutete Land in Richtung Israel verlassen !

Macrons Vorgänger Charles de Gaulle oder Jacques Chirac hatten stets auch auf die Rolle Pétains als willfähriger Kollaborateur des Antisemitismus hingewiesen, als Verantwortlichen für die Deportation zehntausender französischer Juden während der Besatzungszeit. Darauf ging Moslemimporteur Macron nur beiläufig ein und der Élysée-Palast ließ verlautbaren: Wie die anderen französischen Marschälle des Ersten Weltkriegs werde auch Marschall Pétain mit einer offiziellen Ehrung im Pariser Invalidendom bedacht. Vermutlich war es schlicht eine Koordinationspanne – und prompt wurde die Meldung zurückgezogen.

Es blieb jedoch der Eindruck zurück, Macron habe sich vor den EU-Wahlen „bei der französischen Rechten einschmeicheln wollen“. Die 50-jährige Marine Le Pen dürfte für „GILF*-o-manic“ Macron allerdings noch für viele Winter nicht ins (politische) „Beuteschema“ passen. Ganz zu schweigen von der aufrechten Bannon-Vertrauten Marion Maréchal-Le Pen, die gerade zarte 28 Lenze zählt.

Europa-Spalter Macron warnt vor Rechtspopulisten: „wie Lepra !“

„La Grande Guerre“, der Erste Weltkrieg, bleibt für die Franzosen der gute glorreiche Krieg – im Gegensatz zu Pétains Vichy-Kollaboration mit den nationalen Sozialisten im 2. Weltkrieg. Auf seine Vergangenheit können die Franzosen ganz ohne Schuldstolz stolz sein, ganz im Gegensatz zu „Deutschland“. Im ganzen Land werden die Denkmäler stets herausgeputzt und mit großem Pomp neue Gedenkstätten eröffnet. In Deutschland zerstört die AntiFa straflos Mahnmale unserer zwangsrekrutierten Großväter für ein früheres wirres „Historisches Experiment“ an den Deutschen.

Macron beschwor die deutsch-französische Freundschaft (Stichwort „Target2“) und rief angesichts der Verwerfungen der 30er Jahre in Erinnerung, wie wichtig ein „geeintes, nicht-nationalistisches Europa“ sei, um dauerhaft den Frieden zu sichern. Dabei warnte er entschieden vor „rechts“ – seinem gefährlichsten politischen Hautgegner, denn Le Pens „Rassemblement National“ liegt in Umfragen derzeit vor „En Marche“. Er betonte, dass „der Nationalismus wie eine um sich greifende Lepra“ sei, und er bezog dies in seiner Rede ausdrücklich auf „die heutigen Zustände und Umtriebe in manchen europäischen Ländern“.

Die historischen Vergleiche mit den dreißiger Jahren waren durchaus holprig und die Wahlkampf-Kriegserklärung an die Populisten eher fehl am Platz. Sie erweckten den Eindruck, dass nach den Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs gleich der nächste wieder losgehen könnte:

„Die Spuren dieses Kriegs verblassen nicht, die alten Dämonen steigen wieder auf.“ Er erinnerte die Staats- und Regierungschefs an ihre “riesige“ Verantwortung. „Wenn man sagt ‚unsere Interessen zuerst, was auch immer mit den anderen passiert‘, radiert man das kostbarste Ding aus, das eine Nation haben kann, das sie leben lässt, das sie groß macht und das am wichtigsten ist: ihre moralischen Werte“, sagte Micron in Richtung Trump und dem unabhängigen Neuen Europa.

Bluten für ein neues ökologisches Denken

Die nächste Panne: Emmanuel Macron wollte mit seiner Reise durch die wirtschaftsschwachen Gebiete in Frankreichs Westen auch noch weitere Zeichen setzen. Gegenüber dem in weiten Teilen der französischen Öffentlichkeit vorherrschenden Bild des entrückten „Präsidenten der Reichen“ wollte Macron nun Volksnähe demonstrieren. Doch auch dies ging in die Hose.

Ausgerechnet drei Tage vor der PR-Tour waren drastische Steuererhöhungen in Kraft getreten, mit denen Macron ein Zeichen für „ein neues ökologisches Denken“ setzen wollte: Der Preis für einen Liter Super stieg unvermittelt von 1,56 Euro auf 1,75 Euro. Wo immer Macron hinkam, schlug ihm der geballte Zorn der Bürger entgegen, was sich wiederum in der Berichterstattung in den noch nicht ganz staatsgelenkten Medien niederschlug. Hier kann „Einzelkämpfer“ Emmanuel noch viel von der – in solchen Dingen erfahrenen – spätreifen Merkel lernen.

Am Sonntag hatte Macron mehr als 70 Staatschefs unter den Pariser Triumphbogen versammelt zu einer weiteren Gedenkfeier. Drei Tage insgesamt dauert nun das zugehörige „Pariser Forum für den Frieden“. Macron will es als ein „Davos des Friedens“ etablieren, als einen „Thinktank“, der Material sammeln wird gegen die Gefahren der „nationalistischen Verengung“.

Mit dem Abgang Merkels als CDU-Parteivorsitzende und ihrem absehbaren Ende als Kanzlerin droht Macron jedoch ein schleichendes europapolitisches Desaster. Stets hat die Kanzlerin die „Eurorettungs“-Initiativen und Target2-Verschleierungen zugunsten der insolventen „Club-Med-Staaten“ sowie weitere EU-Superstaat-Fantasien zumindest mit „milfen“ Wohlwollen begleitet. Dies könnte sich nach einem jähen Merkel-Exit bald ändern, Macrons Sonntags-Reden und EU-Superstaat-Fantastereien würden noch mehr in Nichts verpuffen.

Europa-Spalterin Merkel warnt vor Rechtspopulisten: Nationales Scheuklappendenken

Auch Angela Merkel hat bei den Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs vor einem Rückfall in den Nationalismus gewarnt und zur friedlichen Lösung aktueller militärischer Konflikte in aller Welt aufgerufen. „Wohin nationale Selbstherrlichkeit und militärische Überheblichkeit führen können“, habe der Erste Weltkrieg gezeigt, sagte Merkel am Sonntag beim Friedensforum in Paris.

Um es kurz historisch richtig zu stellen: Wohin nationale Selbstherrlichkeit und ein „ideologisch-humanitäres“ Sendungsbewusstsein Deutschlands wieder führen kann, sieht man an der neuerlichen Total-Spaltung Europas – Deutschland, Spanien und Frankreich sind mittlerweile diplomatisch weitgehend isoliert, wie die Ratifizierungsbereitschaft des UN-Migrationspakt vieler rechtsstaatlicher europäischer Länder mittlerweile deutlich unterstreicht.

„Gedenken in gefährlichen Zeiten“

„Madame Macron“-Merkel betonte unnachahmlich und wiederum zum Fremdschämen: „Und wenn Abschottung vor 100 Jahren schon keine Lösung war, wie könnte sie das heute sein“. Ja, hätten die Polen damals nur die Grenzen für alle „Schutzsuchenden der deutsche Wehrmacht“ gleich geöffnet, wäre der 2. Weltkrieg bestimmt verhindert worden. Gerade deshalb sei Appeasement-Merkel „in tiefer Sorge, dass sich wieder nationales Scheuklappendenken ausbreitet“ und die wechselseitigen Beziehungen zwischen den Ländern ignoriert würden. „Wir sehen doch, dass internationale Zusammenarbeit, friedlicher Interessenausgleich, ja selbst das europäische Friedenswerk wieder infrage gestellt werden“, beklagte sie. Ausgerechnet in Paris – DEM Sammelbecken fahrlässig oder absichtlich importierter barbarischer arabo-afrikanischer Gewalt und des islamischen Terrors in Europa.

Ausgerechnet Merkel gemahnte, „mangelnde Bereitschaft und Fähigkeit zum Dialog“ dürften nicht die Oberhand gewinnen. Messer-Migrations-Merkel  warb zugleich für eine umfassende Unterstützung der Vereinten Nationen hinsichtlich des „völlig unverbindlichen“ UN-Migrations-Paktes und den Erhalt der internationalen Regeln, um „einen menschlichen Umgang in der Welt zu gewährleisten“. Monsieur und „Madame Macron“ werden den fatalen Teufelspakt in Marrakesh wohl gemeinsam unterzeichnen.

Vielleicht sollten wir DOCH einfach tauschen ! Professor Sauer wäre gar nicht so sauer darüber …


*GILF = ist englisch und bedeutet in etwa: Grandmother I like very much.