Ostfriesischer Amateurband gelingt der Durchbruch

GEZ-Kohle wegen „Gegen Rechts!“

Ein Geplärre wie dünne Suppe, gekrächzt von einer C-Amateurband. Wie kommt man damit ins Fernsehen? Der Türöffner heißt „Kampf gegen Rechts“, das verspricht Publicity und der NDR hielt sein Versprechen.

Die Gruppenbunten, die bislang noch nicht sehr viele hören wollten, erreichten mit dem richtigen „Zauberwort“ und der richtigen Haltung und Einstellung zielgenau das, was heute beim Öffentlich-Rechtlichen ankommt.

Ein Band-Mitglied erklärt die dem platten Land angepasste Philosophie der nördlichen Dichter und Denker, die jetzt zum Durchbruch verhalf:

[Marten Janssen:] Weil grad ja auch so der Rechtsruck da ist, und da sagt [jemal ?… unverständlich]: Ey, Andy, weil er [unverständlich…]sagt [… unverständlich]: fein am Bügeln, und da fallen ihn die Texte ein, ich sach, Andy, du musst mal bügeln und auch auch’n Song gegen Rechts machen und der [unverständlich] nächsten Tach am Tisch, also ich glaub, der hat noch nich mal gebügelt. Hä hä! Hä.

[Andres Glahn:] Das ist, dann schreibt man’n Song, irgendwie, der das widerspiegelt, was wir so denken, und was wir auch mit diesem Lied erreichen wollen. Und da kam ich auf die Idee mit dem Wellenbrecher. Das passt ja auch zu Ostfriesland, dass wir einfach die Wellen, die von rechts so langsam auf uns zuschwappen, hier oben brechen wollen und für’n buntes Ostfriesland stehen wollen.

Wegen drei Grad und eisigem Wind sind es dann allerdings nur knapp 50 Leute geworden, die sich beim zugehörigen Video-Dreh beteiligen wollten, wie der NDR entschuldigend erklärt. Immerhin fanden sich ein paar Kinder- oder Gedankenlose und ein verkappter Western-Club, die dem NDR bestätigten, dass das „deutsche Art“ „Ostfriesische Art“ sei, wenn man bunt gelaunt möglichst viele Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann (1. Westernfrau: „Jeder ist willkommen“ – 2. Westernfrau: „Richtig“). Wir wünschen in diesem Sinne gutes Gelingen!

(Spürnase: Günther)