Buchtipp

Jordan B. Peterson: Der Schrecken der Geschwätz-Wissenschaftler

Achtung, jetzt liegt der fleischgewordene Schrecken aller Gender-Professoren, Soziologen und Politologen auf Deutsch vor: Jordan Peterson! Der kanadische Professor für Psychologie hat nicht nur in Harvard gelehrt. Vor allem ist er in der anglo-amerikanischen Sphäre ein prominenter Held gegen Fake-Wissenschaften und linke Narretei geworden. Ob im Internet oder in der Bücherwelt.

Nun ist auf Deutsch sein Kultwerk „12 Rules for Life – Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt“ erschienen. Petersons Botschaft ist einmal mehr: Zum Leben, auch zum jungen, gehören Eigenverantwortlichkeit, Ordnung und Disziplin. Heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Aber kann ein Buch da etwas ausrichten? Ja, meint Peterson. Denn wenn man etwas mutig versucht, hat unser tätiges Leben so oder so eine Bedeutung!

Zum Leben gehören, so weist Peterson kulturpsychologisch nach, Werte – heute oft verschrien als „konservativ“ oder „reaktionär“, eben „von gestern“. Peterson sagt: Nein, ohne Werte kein sinnvolles und ordentliches Leben, kein funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben.

Daher hat Peterson Regeln formuliert. Regeln, die ein jeder an sich selbst überprüfen kann. Regeln, die aber auch jenseits des Individuellen für alle von Belang sind. Damit Leben in der Gemeinschaft wieder Sinn ergibt. Einzelne Regeln sind hervorzuheben, sie alle ergeben aber erst im Ensemble ein herrliches Gesamtbild, das auch dem Leser hilft, der glaubt, er benötige gar keine Hilfe!

Regel 1 lautet beispielsweise „Steh aufrecht und mach die Schultern breit“. Eine elementare Regel, wie Peterson auf 30 Seiten anschaulich darlegt. Fakt ist: Lebensfreude findet man dann, wenn man in der Lage ist, die furchtbare Last der Welt und drängende Probleme, die ein jeder kennt, zu tragen.

Regel 3, um ein weiteres Beispiel zu nennen, lautet „Freunde dich mit Menschen an, die es gut mit dir meinen“. Gutmenschen-Attitüde? Weit gefehlt. Peterson zeigt, dass gerade auch ein starker Mensch starke Partner braucht. Man solle Demut üben und mutig sein. Man soll dem eigenen Urteil trauen und sich vor allzu unkritischem Mitleid fernhalten.

An alle Eltern und werdenden Eltern richtet sich explizit Regel 5! „Lass nicht zu, dass deine Kinder etwas tun, das sie dir unsympathisch macht“. Na, das interessiert jede Mutter und jeden Vater. Aber zu viel soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Nur so viel: Es lohnt sich, die unkonventionellen und doch so klugen Ratschläge diesbezüglich zu verinnerlichen.

Das gilt übrigens für alle 12 Regeln, die Jordan Peterson im Buch erklärt. Man kann sie immer wieder hervorheben zur Vergewisserung, zur Selbstvergewisserung. Peterson schafft Klarheit in einer verrückt gewordenen Umgebung. Er richtet den Kompass neu aus, oftmals erinnert er an vergessene Haltungsfragen.

„Das Leben ist hart genug, wenn alles gut geht. Doch wenn es schlecht für einen läuft?“

Dann, um die Frage Petersons zu beantworten, dann greife man zu dem etwas anderen Ratgeber „12 Rules for Life – Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt“ – ein Ratgeber, nach dessen Lektüre man weiß, wieso all die Rotgrünen dieser Welt so eine Wut auf den Autor haben …

Bestellinformation:

» Jordan B. Peterson: „12 Rules for Life – Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt“ (20 €)