Lieber Gott, lass Abend werden …

Merkel & Migration: Nie schwurbelte GröKaz schöner!

Von PETER BARTELS | „Entweder schaffen wir es, gemeinsame globale Lösungen zu erarbeiten, Schritt für Schritt, manchmal zu langsam – oder aber auch nicht.“ … Nein, das ist kein Bewerbungssatz für die Klapsmühle, das ist Merkel pur! Der Satz verbiegt selbst dem abgebrühtesten Schreiber die Feder…

Aber genau wegen solcher Sätze schrieb der greise Schriftsteller Martin Walser (91) neulich im „Spiegel“: „Sie weiß vorher nicht, was sie gleich sagen wird – darum ist sie so schön!“ Auch mit seinem „Spiegel“-Satz würde Walser die Aufnahmeprüfung für jedes „Kuckucksnest“ im Merkel-Land in summa cum laude schaffen. Sogar mit exklusivem Einzelzimmer und Gummiwand …

Ralf Schuler, der eigentlich vorletzte BILD-Redakteur mit „Gesundem Menschenverstand“, zitiert den Merkel-Satz heute unter der Überschrift: „Wie gefährlich wird der Migrationspakt für Merkel?“. Darüber steht: „Widerstand in der CDU wächst“. Gleich nebenan im Kommentar lügelt eine Rotznase namens Timo Lokoschat mit voller Wucht in die Wölkchen: „Als der Bundestag vor elf Tagen über den Migrationspakt debattierte, lag BILD auf dem Pult vieler Abgeordneter: ‚Diese 16 Punkte muss uns die Regierung erklären!‘ …“

Das Wattebäuschchen barmt: „Sie tat es nicht. Die GroKo beschäftigte sich 60 Minuten mit der polternden AfD, widerlegte deren Verschwörungstheorien … Bedenken wurden in der Union nur hinter vorgehaltener Hand geäußert … Da der Migrationspakt ja angeblich nicht bindend ist (obwohl 45-mal das WORT ‚verpflichtend‘ drinsteht), besteht kein Grund zur Hektik … CDU-Vize Strobl sprach gestern von ‚Nachteilen‘ des Paktes. Wo die liegen, hat die Bundesregierung bisher mit keinem Wort erklärt.“

So weit „First Wattebäuschchen“ von BILD. Kein Wort über die wirkliche WAHRHEIT: Dass u.a. Hannelore Thomas seit Monaten mit ihrer Aktion „500.000 Unterschriften“ die Menschen auf Facebook aus dem Tiefschlaf weckt … Kein Wort darüber, dass PI-NEWS und/oder Henryk M. Broder auf ACHGUT seit Wochen vor dem Migrationspakt warnen. UND EBEN NICHT BILD, was die allererste Journalistenpflicht gewesen wäre. Schon gar nicht die „Halbamtlichen“ von ARD und ZDF, die Staatsanwälte der SZ-Alpenpravda, die nach links mutierten FAZ-Rentner … Nicht „Spiegel“, „Stern“, „Focus“ oder ZEIT. Und die BILD-Nase erwähnt auch mit keiner Silbe, dass die AfD das Thema Migrationspakt überhaupt erst im Bundestag auf die Tagesordnung gezwungen hat, weil er heimlich, still und leise durchgemauschelt werden sollte. Wie der SPD-Maas-Maulkorb für Facebook … Die AfD „poltert“ ja nur mit „Verschwörungstheorien“… Heinrich, der Wagen bricht, die Pferde furzen jämmerlich …

Stattdessen insinuiert Trottel Timo heuchelnd, als wäre BILD es gewesen, die in letzter Minute Deutschland vor der Katastrophe gewarnt habe. Das Blatt zitiert aus der ebenfalls sterbenden Schwester BamS den/die Gesundheitsminister/In Jens Spahn (38), weil der/die eine „Verschiebung der Unterzeichnung (10./11. Dez.) ins Gespräch“ brachte. Und lässt ihn/sie heute „präzisieren“: „Wichtige Entscheidungen dürfen nicht über die Köpfe der Mitglieder hinweg getroffen werden. Deshalb sollten wir den Pakt in Partei und Gesellschaft umfassend diskutieren … Deutschland muß die Souveränität in allen Fragen der Migration behalten.“

Ei verbibbsch‘!! „Über die Köpfe hinweg“? Wie MERKELS Milliarden ins griechische Grab? Wie MERKELS Versenkung der umweltfreundlichsten Kernenergie der Welt im japanischen Meer? Wie MERKELS Grenzfreigabe zur Stürmung Deutschlands durch bis heute Millionen stramme junge Männer, damit EU-ropa vor der Inzucht bewahrt wird (CDU-Chefgenetiker und Jurist Schäuble), damit Deutschland wieder zum neuen „Lebensborn werde, wie die blonde Arier-Rasse der Nazis, jetzt eben nur braune Ölaugen statt blaue? Wie MERKELS Milliarden für Erdowahn, längst heimlicher Herrscher von Türkschland? BILD: „Kanzlerin Merkel hatte dazu Freitag (zum Migrationspakt) gesagt: Da werden Lügen in die Welt gesetzt. Die Souveränität des Landes wird in keiner Weise beeinträchtigt.“

Und dann muß auch einer wie Ralf Schuler schwurbeln (sein Chef heißt Nikolaus Schäl, die Backpfeifenpflaume von Tünnes Augstein, dem wahren Sohn von Walser): „HARTE WORTE – AUCH IN DER GROKO! Dass Teile der CDU sich jetzt vom Migrationspakt verabschieden wollen, ist nicht nur Distanzierung von Kanzlerin und Bundesregierung – sie suchen die inhaltliche Nähe zur AfD, Trump, Orban und Kurz“, zitiert er Justizministerin, SPD-Glubschauge Katarina Barley auf Twitter. Und listet auf: Kramp-Karrenbauer, Merz, haben sich bereits FÜR den Pakt ausgesprochen, wörtlich: „Dem schloss sich gestern auch CDU-Vize Thomas Strobl (58) an: Deutschland ist praktisch der größte Profiteur…“ Und schob Sachsens Ministerpräsident Kretschmer (43) gleich nach: „Die mangelnde Kommunikation” habe den Populisten den Raum gegeben, eine falsche Deutung zu verbreiten.“

Im letzten Absatz darf Schuler doch noch etwas mit dem Förmchen im Sandkasten “Backe-Backe-Kuchen” machen, Alexander Mitsch zitieren, Chef der „WerteUnion: „Der Widerstand in der Union gegen den Migrationspakt nimmt täglich deutschlandweit zu. Frau Merkel muß sich bewußt sein, dass sie das Land und die Partei spaltet, wenn sie ihr Vorhaben rücksichtslos durchzieht!“

Der Leser liest und glaubt es kaum: Schwarze Rille, weisser Schaum … Das “Land” spalten? Wo denn noch? Helgoland? Vilm? Rügen? Die CDU-Partei? Wie klein denn noch? Neun Prozent statt jetzt schon 19 Prozent (vor Merkel 45 Prozent)? Und „Rücksichtslos“? Wie 2015, als MERKELS „Herrschaft des Unrechts“ (CSU-Drehhofer) begann? … Wie verlogen die CDU rumeiert, beweist BILD (ungewollt) selbst. Im Kommentar „spricht“ CDU-Vize Strobl von den „Nachteilen“ des Migrationspaktes. In der Story sagt derselbe Wahlverlierer von Baden-Württemberg: „Deutschland ist praktisch der größte Profiteur“.

Strobl schränkt also ein „praktisch“ … äh „eigentlich“ … ähäh „irgendwie“ … Nicht mal beim Lügen reden sie dieselbe Sprache. Und Merkel wird wieder murkeln: Nun ist der Pakt halt mal da, mir doch egal! Und Walser macht sich schon heute vor Begeisterung in den Prostata-Pamper: „Sie weiß vorher nicht, was sie gleich sagen wird – das macht sie so schön.“

Lieber Gott, lass Abend werden und die Sachsen kommen!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!