Maische-Untersuchungsausschuss

Trump: Ein kluger Mann von BILD – ein Bekloppter vom „Spiegel“

Von PETER BARTELS | Wie sich die Zeiten ändern … Wenn früher einer vom „Spiegel“ im Fernsehen was sagte, war man „dafür“ oder „dagegen“. Jedenfalls war es meistens klug. Egal, ob der Mann Matthias Matussek oder Stefan Aust hieß. Gestern, bei MAISCHE, war Klaus Brinkbäumer da ….

Und ausgerechnet Julian Reichelt (38), der junge Mann von BILD, zeigte dem „Spiegel“-Mann, wie Wahrheit, Wahrhaftigkeit und  Wissen geht… Natürlich ging es um Trump, die letzte Wahl: „Wie reagiert die Welt?“

Helene von Damm, die via Satellit ins Studio gebeamte Wiener Ex-Botschafterin von Ronald Reagan. Die Dame mit den kupferrot gefärbten Löckchen und der riesigen schwarzen Kette, mit den noch riesigeren Perlmutt–Plättchen, plapperte sich gleich auf den Schmäh-Sockel: „Ich bin zwar Republikanerin, habe aber Trump nicht gewählt.“

Gayle Tufts (58), die trotz brünett gefärbtem Mop nicht mal mehr so jung aussieht wie Helene von Austria/USA (80) und die sich wie eine Mischung aus Trude Herr und Gisela Schlüter schmallippig mit Händen, Füßen und heißer Kartoffel im Mund durch die Sendung slangte: „Endlich gibt es in Washington ein Gegengewicht zu Trump!“

Julian Reichelt (38), ein erstaunlich fairer, belesener u n d informierter junger Mann von BILD mit Brusttoupet, das sogar wie echt aussah: „Trump hat seinerzeit die Präsidentenwahl nicht gewonnen, Hillary Clinton hat sie verloren!“

Klaus von Dohnanyi (90), Silber-Fasson, AfD-blaue (!) Paisley-Krawatte, goldener Ring am Mittelfinger (!). Der alte, weise, leider letzte deutsche Sozialdemokrat, der immer noch wie 70 aussieht, wie mit 60 denkt und spricht: “Trump macht die gleiche Außenpolitik wie Obama. Er nennt das nur Deal.“

Klaus Brinkbäumer (51), der die langen, teuerbetuchten Beine streckte, ölig grinste und lügelte, so wie er sich den „Spiegel“ zurechtlog, als er noch durfte: „Trump ist ein Rassist, Chauvinist und chronischer Lügner!“

Über Sandra MAISCHE Maischberger (52) muß man nichts mehr sagen, vielleicht raten, dass sie künftig Rollkragenpulli tragen sollte: Der Zahn der Zeit nagt halt auch am schönsten Hals.

Kann man Trump mit Reagan vergleichen? Fragte sie Helene von Damm. Antwort: „Reagan würde sich im Grabe umdrehen … Er wurde immerhin vorher fünfmal zum Gewerkschaftsboss der Schauspieler gewählt! Ich bin heute ‚Independence‘, habe aber bei der letzten Präsidentwahl einen Whisky getrunken und Hillary gewählt. Aber es stimmt ja, seit Trump die Steuer gesenkt hat, geht’s uns in Amerika besser, gut sogar. Aber er ist eben nicht präsidiabel.“ Wien ist und bleibt Metternich. Auf den Schmäh kommt’s an, auch bei der Grande Dame von Damm. Alles andere ist Barbar …

Dann Brinbbäumer, der elendig gescheiterte „Spiegel“-Totengräber: „Die Wahl war ein Sieg der Demokratie.“ Dann das übliche „Spiegel“-Kampfgeschrei: Die Demokraten haben zwar nicht abgeräumt, keinen rauschenden Sieg gefeiert, aber mit der demokratischen Mehrheit im Repräsentantenhaus könne Trump endlich zur „Steuererklärung“ gezwungen, das Impeachement gegen ihn eingeleitet werden. Seufz: Amerika hat die Wahl längst vergessen. Die Antifa vergisst nie, nicht mal den Brexit …

Der kluge junge Mann von BILD und der große alte Mann von der SPD mussten dem von seiner eigenen Redaktion gefeuerten „Spiegel“-Chef Brinkhäuser Nachhilfe geben. Julian Reichelt: Das Amtsenthebungsverfahren ist illusorisch … Dohnanyi:  Stellen Sie sich mal vor, ein Impeachment würde gelingen, das wäre hooochgefährlich! Denn das würden sich seine Anhänger nicht gefallen lassen. Nein, Trump wollte nur das ‚System Weißes Haus‘ zerstören. Und das hat er.“ … Tatsächlich: Der Wirtschaftsfachmann Trump hat den „Staat im Staat“ zerstört, den Selbstbedienungsladen zum Teufel gejagt, wie Jesus die Geldwechsler aus dem Tempel …

Julian Reichelt legt nach: Schon Obama (!!!) hat beim Pariser Klimaabkommen gesagt, er unterschreibe nur, wenn es nicht bindend ist … Trump hat diese „Absichtserklärung“ gekündigt. Dann das iranische Atom-Abkommen. Reichelt: „Der Iran ist nun mal ein grauenhaftes Regime, das Homosexuelle am Kran aufhängt, Frauen steinigt, weil sie vergewaltigt wurden … Die Geldzusagen der deutschen und anderer West-Staaten waren ein katastrophaler Fehler…“

Als MAISCHE diese Wahrheit nicht passt, sie den BILD-Mann abwürgen will, macht der unbeirrt weiter, während der „Spiegel“-Lulatsch selbstgefällig  grinst. Reichelt: Bei Trump geht es eben um Deal or no Deal. Er hat gute Chancen in zwei Jahren wieder Präsident zu werden … Dohnanyi ergänzt: „Selbst die Demokraten wissen, dass die Krankenversicherung ‚Obama Care‘ weder bezahlbar ist, noch funktioniert.“

Brinkbäumer räumt zwar gönnerhaft ein:  „Man unterschätzt Trump und seine einfachen Botschaften, aber es ist eine Legende, dass er Dealmaker ist … Er schafft ein Klima der Angst, macht  Chaos im Weißen Haus, weil er sich nie vorbereitet“ … MAISCHE spielt flugs drei  US-Autoren aus der Steinzeit ein, die auf der Anti-Trump-Welle aus dem Tal der Vergessenen noch mal an die linke Sonne surfen wollten.

Auch hier entlarvt der BILD-Mann den „Spiegel“-Schwätzer: Da werden alles anonyme Quellen zitiert… Es ist hinlänglich bekannt, dass die New York Times und Bob Wodwards Trump in keiner Weise sympathisch finden…“ Dann öffnete der BILD-Mann das Nähkörbchen: „Ich war mit Merkel im Weißen Haus. Trump hat sie tatsächlich gefragt, wie groß der Zeitunterschied zu Deutschland ist … Wissen Sie was Merkel hinterher sagte? Sie sei froh gewesen, dass endlich mal ein Präsident Fragen stellte. Bei Obama lief alles professoral ab. Er kam rein,  Shakehands, Smalltalks und war wieder raus…“

MAISCHE zu Brinkbäumer: Sie haben Trump mit Nero verglichen … Brinkbäumer versucht das wegzugrinsen, dann: Er hat gesagt, sperrt  Hillary Clinton ein … Er hat in zwei Jahren Amtszeit  6420 mal gelogen … Er ist ein Autokrat, nennt  die Presse Feind des Volkes … Das findet natürlich auch Julian Reichelt „abstoßend“. Klar, Journalisten irren 1. nie, 2.nie, 3. nie. Eher Du, lieber Gott!! Aber der BILD-Mann hinterfragt den „Spiegel“-Pensionär: „Autokrat“? Was kommt als nächstes?? Dann entlarvt er MAISCHes Einspieler. Am „Beispiel“ einer US-Uni sollte gezeigt werden, wie Trump Amerika spaltet: Die eine Hälfte der Studenten habe gegen Trump demonstriert, die andere höhnisch für Trump gegrölt. Reichelt enthüllt prompt die Lügelei: „Sie haben USA … USA … USA … skandiert!“ Selbst der letzte Tinnitus-Teutone hörte es. MAISCHE guckte nur bedröppelt aus der Bluse …

Dann rafft sie sich auf, zeigt die schlimmsten „Spiegel“-Titel aller Zeiten: Trump als Weltuntergang … Trump als Atombombe. Der verantwortliche Chefredakteur eiert sich raus: Das Ende der Welt, naja … Aber Trump wirft sich doch Kim (Nord Korea) an den Hals … Er zerstört das Transatlantische Bündnis … Er löst Bündnisse mit dem Iran und gegen den Klimawandel auf … Er bringt den Marsch der Tausenden in Mittelamerika mit Soros in Verbindung … Droht ein Bürgerkrieg barmt MAISCHE? Zehn Briefbomben an Trump-Gegner … Weiße Männer … Migrantinnen und Migranten …Grenze um Amerika …

Der alte weiße Mann der früheren SPD holt die früh alternde MAISCHE in die Wirklichkeit: „Amerika hat echte Grenzen, auf der einen Seite einen Ozean, auf der anderen Seite einen Ozean. Da kann man nicht einfach mit dem Boot rüber rudern!“ Nach Deutschland schon … Übers Mittelmeer. Aber das sagt Dohnanyi leider nicht… Josef Nyary schrieb am Ende seiner Kritik: Das war ein Talk der Kategorie: „Geht so“. Hier irrt der Kollege. Das war ein Talk der Kategorie: „Guten Morgen, BILD-Zeitung!“


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!