Themennacht über Terroranschlag von Mumbai: Spielfilm und Dokumentation

TV-TIPP: „Saat des Terrors“ um 20:15 Uhr in der ARD

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am 26. November 2008, vor fast genau zehn Jahren, ermordeten in Mumbai zehn pakistanische Moslems 174 Menschen und verletzten 239. Einer der Toten war mein damaliger Chef Ralph Burkei, der das Bayern Journal auf RTL und SAT 1 Bayern leitete sowie Vizepräsident des TSV 1860 München und Schatzmeister der Münchner CSU war. Kurz vor seinem Urlaub hatte ich ihm das Buch „Islam und Terrorismus“ zum Lesen gegeben, da wir uns immer wieder über den Islam unterhalten hatten und er nicht glauben konnte, dass es da einen direkten Zusammenhang gibt. Eine enorm tragische Geschichte, dass sich der Inhalt dieses Buches daraufhin für ihn dramatisch realisierte.

Die ARD bringt heute zu dem Thema eine Themennacht: Um 20:15 Uhr den Spielfilm „Saat des Terrors“, in dem eine deutsche Geheimdienstagentin während ihres Auslandseinsatzes in Pakistan erkennt, dass Anschläge auf Zivilisten in Mumbai unmittelbar bevorstehen. Sie unternimmt alles in ihrer Macht Stehende, um die Anschläge zu vereiteln, muss dabei aber erleben, dass ihr Einsatz auf unterschiedlichen Ebenen konterkariert wird. Ihr Kampf wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit und unterschiedlichste Nachrichtendienste.

Um 21:45 folgt ein Dokumentationsfilm, in dem die Geschichte des US-Geheimagenten David Coleman Headley erzählt wird, der unter den Augen der westlichen Geheimdienste zum islamischen Doppelagenten und Terror-Mastermind wurde. Während er für mehrere Geheimdienste gleichzeitig tätig war, entwickelte er eine neue Form des Terrorismus, die bis nach Europa reicht. Daniel Harrich verfolgt Headleys Spuren vom Angriff auf Mumbai bis zu den Anschlägen in Kopenhagen und Paris.

Der Spiegel berichtet zu dem Themenabend, dass der pakistanische Geheimdienst in diesen Anschlag verwickelt war, der das Ziel hatte, möglichst viele Ungläubige, in diesem Fall vor allem Amerikaner, Deutsche und Israelis, zu töten:

Drei Tage lang liefern sich die Terroristen Gefechte mit den überforderten Sicherheitskräften. Sie nehmen Geiseln, ermorden wahllos Menschen, fahren in der Stadt umher und schießen in die Menge. Dann wieder suchen sie gezielt nach Menschen aus dem Westen, nach Amerikanern und Israelis, um sie zu töten. Erstmals bei einem Terrorangriff dieser Art wird im Internet live berichtet. Die Täter sind darauf eingestellt, dass ihr Angriff mehrere Tage dauern kann und dass sie am Ende tot sein werden.

Politiker nennen den Terror „Angriff auf Indien“, auch von „Krieg“ ist die Rede. Schnell ist der Schuldige ausgemacht: Erzfeind Pakistan. Tatsächlich ergeben die Ermittlungen, dass der pakistanische Militärgeheimdienst ISI tief verstrickt ist und die Terrororganisation Lashkar-e-Toiba bei ihrem mörderischen Feldzug unterstützt, wenn nicht gar angeleitet hat. Die Terroristen stehen während ihrer Taten telefonisch in Verbindung mit ihren Führungsmännern in Pakistan, wie Mitschnitte später belegen. Am Ende sind 166 Menschen tot, Hunderte verletzt. Nur mit Mühe kann die Weltgemeinschaft Indien davon abhalten, militärisch gegen Pakistan zurückzuschlagen.

Mumbai 2008 war die Vorlage für weitere Terror-Anschläge, die in dieser Form auch Europa heimsuchten. Die Attacken in Paris und Brüssel liefen ähnlich ab. Alle Terroristen wurden durch die koranischen Tötungsbefehle für ihre Selbstmordeinsätze gedrillt.

Am heutigen Mittwoch wurde ein Einsatz gegen exakt solch einen Anschlag von über 1000 Einsatzkräften von Landes- und Bundespolizei sowie Spezialeinheiten in der bisher größten Anti-Terror-Übung Deutschlands am Flughafen Köln-Bonn geprobt.

Der Islam gehört zu Deutschland..


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.