Illegale Masseneinwanderungen

Von San Pedro Sula über San Diego nach Marrakesch und Berlin

Von KEWIL | Jeder kann gerade in Amerika deutlich sehen, was der sogenannte „Globale Pakt für Migration“ bedeutet, der demnächst in Marrakesch unterschrieben wird.

Da haben sich Anfang Oktober 2018 in San Pedro Sula im Nordwesten von Honduras rund 200 Leute, junge Männer, aber auch Frauen und Kinder, versammelt, die gemeinsam versuchen, in die USA zu kommen.

Nicht die erste Gruppe. Schließlich sind die Lebensbedingungen in Mittelamerika nicht gerade überragend, das Einkommen ist niedrig, Arbeitslosigkeit und Mordrate hoch. Man träumt vom Eldorado nördlich des Rio Grande.

Der Pulk machte sich auf die Socken und war an der Grenze zu Guatemala, die illegal überschritten wurde, schon auf über 1000 Personen angewachsen, die sich auf verschiedenen Wegen und mit unterschiedlichen Mitteln und Geschwindigkeiten nach Norden bewegten.

Spätestens da hatten sich schon diverse NGOs und „Menschenrechts-Anwälte“ angehängt, die im TV, in der Presse und im Internet für die Migranten-Karawane Propaganda machten und mit guten Tipps nicht sparten. So überquerte man bald die Grenze nach Mexiko, endgültiges Ziel USA.

Präsident Trump warnte die Karawane und vor der Karawane, hatte aber Wahlkampf, seine Mauer nach Mexiko war nicht gebaut und umstritten, Gerichte, Hollywood, Demokraten, eingewanderte Latinos und alle seine Feinde rochen eine gute Gelegenheit, den Präsidenten als machtlosen Schwätzer vorzuführen.

Da war die Migranten-Lawine schon auf 4000 angeschwollen und wurde jeden Tag größer, befeuert durch Nachrichten und Bilder im TV. Mal sehen, wer stärker ist. Und obwohl die USA bereits zwölf Millionen Illegale im Land haben, können auch dort die Linken den Hals nicht vollkriegen.

Die Regierungen in Guatemala und Mexiko sind gespalten. Einerseits wünschen sie die Illegalen zum Teufel, denn die machen auch auf den Durchgangsstationen Probleme, andererseits finden sie einen Test von Trumps Entschlossenheit – er hat schon 5000 Soldaten alarmiert – für ihre zukünftige Politik  ebenfalls hilfreich. Und sie wollen die Dampfwalze, die auf 7000 Migranten angewachsen ist, auf keinen Fall zurück.

Jetzt ist die Vorhut der Einwanderer-Karawane schon an den Ufern des Rio Grande in Juárez und auf den Zäunen in Tijuana vor San Diego, und alle warten, was passiert. Auch Trump wird nicht schießen können, aber was sind die Alternativen?

Dieses Ereignis zeigt schon jetzt, was auf uns global zukommt: Irgendwo in 3000 oder 5000 Kilometer Entfernung beschließen ein paar, dass sie zu uns kommen und es besser haben möchten. Und wir haben absolut keine Mittel, sie zu bremsen. Wir müssen sie hereinlassen, Asyl spielt gar keine Rolle mehr. Der Einwanderer bestimmt alles – wer, wann, wieviele, wohin! Der Einheimische darf höchstens zahlen – solange er noch die Kassenschlüssel hat…