Bundestags-Vizepräsidentschaft

Wunder gibt es immer wieder: Tagesschau kämpft für die AfD!

Von PETER BARTELS | Nein, es ist immer noch nicht Weihnachten … 7 Minuten nach der Tagesschau donnerte WDR-Korrespondent Jens Wiening auf „Tagesschau.de“ einen Kommentar raus, der die Merkel-Düsternis schlagartig wie ein Blitz erhellte: Von vorn bis hinten f ü r die AfD…

Es geht um die Bundestags-Vize-Präsidentschaft, also den Job, den die ungelernte GRÜNE „Schweinedeutschland“-Verächterin Claudia Roth (63) mit breitem Hintern seit Jahren gönnerhaft genießt. Die AfD wollte jetzt die Rechtsanwältin Mariana Iris Harder-Kühnel (44) auf den letzten, noch freien Vize-Sessel setzen. Der ihr zusteht. Der ihr aber seit der Bundestagswahl vor einem Jahr von den selbsternannten Herrschaftsparteien von CDU bis CSU, SPD bis FDP, GRÜNE bis SED-LINKEN verweigert wird. Die Herr/Innen der Fleischtöpfe weigern sich einfach, die Wahl des „Souveräns“ zu akzeptieren. Also klassifizieren sie 6 Millionen Wähler einfach als Pack ab. Wähler, die gestern noch CDU und SPD gewählt haben …

So lehnten die heiligen Fürsten/Innen vom unheiligen Reichtstags-Freßnapf gleich dreimal den AfD-Kandidaten Albrecht Glaser (76) ab. Der einstige Stadtkämmerer von Frankfurt wollte einer der Vize-Präsidenten des Bundestages werden. Weil er aber angeblich die Religionsfreiheit der Moslems infrage gestellt habe, bekam er dreimal die Rote Karte. Was in etwa so an den Haaren herbeigezogen war, wie die frivole Behauptung, die CDU (19,5 %), SPD (15%) seien immer noch Volksparteien. Oder die SED-LINKE glühende Kämpfer für die demokratische, kapitalistische BRD. Har! Har!

Die (klügere) AfD gab schließlich nach, schickte jetzt Mariana Iris ins Rennen. Die erfüllte sogar die drei wichtigsten Bedingungen für das Curriculum Vitae: 1. Frau … 2. Doppelname … 3. „Sozialarbeiterin“; sie hatte den Job im Präsidium lange als Schriftführerin geübt. Dass sie sogar einen Beruf hat – Rechtsanwältin- war eher hinderlich: Claudia Roth hat keinen, Andrea Nahles auch nicht. Und Angela Merkel wurde sogar Kanzlerin, obwohl sie von Atomkraft keine Ahnung hat. Naja, sie konnte Physik ja nur bei der SED studieren. Und da gab es ja nur das Kernkraftwerk in Greifswald, gleich neben Tschernobyl …

Trotzdem schlug die AfD, dank „Pack“ drittstärkste Fraktion im Bundestag, wohlgemut die Anwältin Mariana Iris Harder-Kühnel als Kandidatin zur Wahl vor. Und siehe da: Die Herren/Innen ließen auch sie krachend durchfallen!! Schon bei Glaser seufzte die AfD: Die hätten selbst beim Dalai Lama oder bei Mutter Teresa einen Grund zur Ablehnung gehabt. Der PI-NEWS-Dienstleister ist sicher: Sogar Jesus hätte keine Chance gehabt. Mohammed hätte natürlich 87 % bekommen. Stalin, Mao, Fidel nicht viel weniger …

Soweit der Volkssturm der Einheitsparteien im Reichstag. Natürlich wird der schwule Kahrs seine SPD-Jünger wieder einen Kasten Bier holen lassen, sich seine Hass-Hässlichkeit wieder schön gesoffen haben … Natürlich wird Merkels Chef-Plauze Altmaier eine extra große Pizza geordert und gemampft haben, mit Grappa-Rülps … Natürlich wird der LINKE Porsche-Ernst sich eine Extra-Dröhnung an der Tanke gegönnt haben – das Pack zahlt ja!

Sie alle haben nicht mit der TAGESSCHAU gerechnet. Der PI-NEWS-Dienstmann weiß nicht, ob der verkniffene Tagesschau-Chef Gniffke gerade Urlaub auf Kuba macht … Jedenfalls haute sein WDR (sic)-Korrespondent JENS WIENING einen Kommentar raus, der den Feudalisten im Reichstag noch lange in den Ohren klingeln wird. Gestelzte Überschrift: „Nicht-Wahl kaum zu erklären“. Gleich im ersten Satz: „Die AfD ist in demokratischen Wahlen vom Wähler ins Parlament gehoben worden. Sie hat ein Mandat der Bevölkerung. Und damit Anspruch auf den Posten. Dass nun … auch Mariana Iris Harder-Kühnel … nicht in das Amt gewählt wurde, ist nicht nachvollziehbar und kaum noch zu erklären …“

Und dann legt der WDR-Mann los, als wäre die ARD über Nacht vom Saulus zum Paulus geworden … Vorletzter Absatz: „Harder-Kühnel hätte stellvertretend für die AfD-Fraktion auf dem Prüfstand gestanden. Sie hätte nicht nur einen Posten bekommen, sondern auch die Aufgabe, fair und neutral Bundestagssitzungen zu leiten. Auch das gehört zum Mandat, das die Partei von den Wählern bekommen hat.“ Letzter Absatz: „Voraussichtlich im Dezember wird sich Harder-Kühnel erneut zur Wahl stellen. Vielleicht sind die Abgeordneten dann klüger.“

Garantiert nicht, Genosse Wiening! Aber sie werden den Tagesschau-Kommentar gelesen haben. Auch wenn SIE dann vielleicht schon gefeuert sind. Aber vielleicht überleben Sie ja als Feigenblatt …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!