Der nächste „Ehrenmord“ eines Schutzbedürftigen

Aschaffenburg: „Fluchtsuchender Syrer“ ermordet seine Tochter

Von MAX THOMA | Mit den „Menschengeschenken“ wurden auch grausamste Kulturbräuche und Ritualmorde von Blutraute Merkel importiert. Sogar die eigenen Kinder werden auf dem abrahamitischen Altar der Blutehre geopfert – und das mitten im aufgeklärten, christlichen und liberalen Bayern im 21. Jahrhundert.

Vor zehn Tagen hatte ein Spaziergänger ein zersetztes Skelett in einem Wald in Haibach/Unterfranken gefunden. DNA-Tests beweisen jetzt, dass es sich bei der Toten zweifelsfrei um die seit 2017 vermisste Mezgin Nassan,16, handelt. Die Polizei Aschaffenburg sucht nun mit Hochdruck nach dem dringend tatverdächtigen Vater des Mädchens, einen „schutzbedürftigen Geflüchteten“ aus Syrien. Das teilten am Dienstag die Kripo Aschaffenburg und die Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung mit. Die Berufsschülerin aus Aschaffenburg wurde kaltblütig ermordet, weil ihr Vater wohl ihre Beziehung zu einem 23-jährigen Syrer nicht duldete – eine Frage der „Ehre“ bis zur Vernichtung der eigenen Familie.

Geflüchteter Geflüchteter

Nach ihrem aus Aleppo stam­menden Vater Hashem Nassan, 44, wird nun wegen des Verdachts eines versuchten und eines vollendeten Tötungsdeliktes weiter gefahndet. Mezgin Nassan lebte mit ih­rer Familie in Goldbach bei Aschaffenburg. Die gesamte Familie flüchtete 2015 aus Syrien nach Deutschland – ins vermeintliche Paradies für die bereits gut integrierte Mezgin. Als das Mädchen am 4. Mai 2017 nicht nach Hause kam und auch telefonisch nicht mehr erreichbar war, erstatteten die Eltern „Vermisstenanzei­ge“. Polzeieinheiten, Hubschrauber und Was­serwacht suchten intensiv nach dem adretten Mädchen, Flugblätter wurden verteilt, eine Kompostieranlage wurde durchsucht.

Anfang Juni 2017 wurde dann der syrische Freund Mezgins wurde am Aschaffen­burger Floßhafen niedergestochen. Anwohner alarmie­rten den Notarzt, der 23-Jährige konnte trotz lebensgefährlicher Halsverletzung ge­rettet werden. Er hatte sich zuvor am Main mit Mezg­ins Vater „zur Aussprache“ getroffen. Inwiefern das Treffen bzw. die Tat in der Nacht etwas mit dem damaligen Verschwinden der 16-Jährigen zu tun haben, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen der sogenannten Ermittlungskommission „Rucksack“. Teil dieser Ermittlungen ist in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg nun auch der Tatverdacht gegen den 44-Jährigen wegen des Verdachts, seine Tochter brutalst erstochen zu haben.

70 Ehrenmord-Punkte für Hashem in der deutschen Täter-Kartei?

Gegen den „schutzsuchenden Rabenvater“ Hashem Nassan besteht auch ein internationaler Haftbefehl. Der leitende Oberstaatsanwalt Axel Weih­precht: „Wir haben ihn derzeit noch nicht. Die Vermutung, dass er sich ins Ausland ab­gesetzt hat, liegt nahe“. Vielleicht ist er zurück ins fast sichere Syrien remigriert – kein Problem bei Deutschlands offenen Grenzen?!

Das Amtsgericht Aschaffenburg verurteilte den „Fluchtsuchenden“ im Mai 2017 zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten. Abu Nassan wurde für schuldig befunden, seine Tochter Mezgin bereits im Mai und Juni 2016 brutal geschlagen und ihr dabei schwerste Hämatome zugefügt zu haben.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft Aschaffenburg bitten um Mithilfe: Wer kann Angaben zum aktuellen Aufenthaltsort von Hashem Nassan machen? Hinweise aus der Bevölkerung bitte unter Tel. 06021/857-1732.