Gender-Wahn feiert im Bundestag fröhliche Urständ, aber ...

Beatrix von Storch lässt Gender-Gutmenschen nackt aussehen

Von JUPITER | Die Genderitis feierte im Bundestag wieder fröhliche Urständ. Neben „männlich“ und „weiblich“ kann künftig im Geburtenregister nämlich auch „divers“ gewählt werden. Das beschloss das Parlament mehrheitlich gegen die Stimmen der AfD. Betroffen sind rund 80.000 Intersexuelle.

Die Stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Beatrix von Storch zog mit einer wahren Philippika zum grassierenden Gender-Wahn den genderphilen Abgeordneten* (*= alle Geschlechter) sprichwörtlich die Hosen aus und ließ sie ziemlich nackt aussehen.

Frau von Storch übte scharfe Kritik an der zunehmenden Politisierung des Bundesverfassungsgerichtes, nach dessen Maßgabe der Bundestag bis Ende 2018 eine Regelung für die Eintragung Intersexueller ins Personenstandsregister schaffen musste. Das Urteil trage erkennbar die Handschrift von Richterin Susanne Baer und ihrer genderpolitischen Agenda. Beatrix von Storch: „Wenn ein Richter eher ein Aktivist als ein Jurist ist, dann wird es problematisch“.

Da Susanne Baer bekennende Aktivistin auf den Gebieten Gender, Feminismus und LSBTTIQ (lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell und queer, Anm. d. Red) sei, frage es sich, ob ein solcher Aktivist ein Amt ausüben könne, zu dessen Wesen die Neutralität gehöre. Und an Neutralität und Objektivität fehle es dem Beschluss von „erschreckend dürftiger handwerklicher Qualität“ vollständig. Denn das Gericht erfinde einfach eine neue Definition von Intersexualität.

Die AfD-Abgeordnete brandmarkte, dass sich Intersexuelle per gerichtlicher Definition künftig selbst weder dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuordnen können. Damit werde die Bestimmung des Geschlechts von seiner naturwissenschaftlichen Grundlage gelöst. Ein objektiver Sachverhalt werde zu einer Sache der persönlichen Befindlichkeit: „Das ist der Sieg des Irrationalismus über die Vernunft“.

Atteste für „divers“ würden nicht gebraucht, bemängelte von Storch. Es reiche künftig nur eine eidesstattliche Versicherung. „Nur wer drei Tage arbeitsunfähig erkrankt ist, muss natürlich ein Attest vorlegen“, spottete die AfD-Rednerin und setzte noch eins drauf: „Fragen Sie mal einen Arbeitnehmer, ob er aufgrund einer Gefühlsgrundlage in die Frühverrentung gehen kann oder ein amtsärztliches Gutachten vorlegen muss, wie es der Fall ist.“

Die AfD befürchtet, dass der Gender-Wahn noch längst nicht am Ende ist. Ziel linker Gender-Ideologen sei es, das Geschlecht und gleichermaßen Familien zu „dekonstruieren bzw. zu zersetzen“. Dabei sei laut von Storch Geschlechtszugehörigkeit seit Bestehen der Menschheit ein objektives Faktum, so wie Alter und Körpergröße. Nun solle das Geschlecht zu einer „Frage der Beliebigkeit“ umdefiniert werden. Das sei „totale Subjektivierung“.