Wie bereits angekündigt fand am Samstag eine Pegida-Kundgebung in München-Milbertshofen am Curt-Mezger-Platz statt. Hauptredner waren PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger und Pegida Nürnberg-Teamleiter Gernot Tegetmeyer.  Am Sonntag geht es dann um 14 Uhr auf dem Nürnberger Aufseßplatz weiter. Beide Male das Motto: Stoppt den Migrationspakt!

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36 KOMMENTARE

  1. Von Herzen bestes Gelingen wünsche ich euch, meine tapferen Brüder und Schwestern!

    Wir sind deutsch, wir sind demokratisch und wir sind ein Volk!

  2. Milbertshofen, 76.000 Einwohner, davon 31.000 Ausländer. Einerseits wohl in Teilen Problemstadt, andererseits stark nachgefragte in-Viertel (Olympiadorf). Vielleicht kann ein Ortskundiger hier mal etwas darüber schreiben?

  3. Freya- 8. Dezember 2018 at 14:12
    „Unermüdlich im Einsatz, meine Hochachtung!“

    da kann ich nur zustimmen.

  4. Und was machen die Verräter Drecks-Pfaffen? Sie stören und lassen die Glocken läuten. Dafür werden sie hängen, wenn die Moslems an die Macht kommen.

  5. ihr deutschen wollt euch ja islamisieren lassen.
    sonst hättet ihr schon längst etwas dagegen unternommen!

  6. Eigentlich ist es richtig, dass die anderen CDUler nicht geklatscht haben, als der „Abweichler“ seinen Wunsch nach dem Wiedererstarken der CDU zum Ende seiner Rede äußerte. Die wollen untergehen, die CDU ist überflüssig. Die beklatschen noch im Auftrage Merkels ihren eigenen Untergang.

    Herr Eugen Abler von der CDU scheint sich einen Teil Demokratie und Grundgesetz bewahrt zu haben. Ein einzelner Hüter der Herde zwischen Merkels Islam-Schakalen.

    Mohammed wird sich die Amtskirche holen, so wie in den ehemals christlichen Ländern des Nahen Ostens.

  7. Hunderte bei „Gelbwesten“-Demonstrationen in Niederlanden

    Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag bei „Gelbwesten“-Demonstrationen in den Niederlanden gegen die aus ihrer Sicht wachsende Kluft zwischen Arm und Reich protestiert.
    Neben dem Rücktritt der Regierung des Ministerpräsidenten Mark Rutte forderten Teilnehmer den Austritt aus der EU, ein niedrigeres Rentenalter sowie die Aufhebung von Umweltschutzmaßnahmen.
    https://deutsch.rt.com/newsticker/80708-hunderte-bei-gelbwesten-demonstrationen-in-niederlanden/

  8. Wer heute als Frau grün wählt, wird auch in ein paar Jahren ohne Murren das Kopftuch anlegen.

  9. Danke. Stürzi, dass du und die anderen die brandmauer seid. Im linksgrünen Münchner schickeria-siff. Passt gut auf euch auf.

  10. Warum geben eigentlich die deutschenhassenden Linksextremisten, SPD-Loser und Amtskirchenpfaffen nicht endlich ihren deutschen Pass ab? Wer dieses schöne Land so gar nicht leiden kann, der sollte gehen. Husch, ab in eure Traumländer wie Nordkorea oder Schauder-Arabien! Der Wunsch soll euch erfüllt werden, die Geschichte zeigte, dass solche Dinge jederzeit geschehen können. Denn der Wind dreht sich und diesmal gibt es kein Verzeihen! Haut endlich ab aus Deutschland, es ist das Land des deutschen Volkes und wir werden es euch nie überlassen. Und schon gar nicht eurem antidemokratischen Mohammed.

    Widerstand!

  11. Dies spricht Stürzenberger in seiner Rede an:

    Autor undercover in Hamburgs Moscheen
    „Islamisten tanzen uns auf der Nase herum“

    Viele Jugendliche aus Einwandererfamilien gleiten in den radikalen Islamismus ab. Sie gehen als Kämpfer des „Islamischen Staats“ nach Syrien und in den Irak. Oder sie versuchen in Deutschland oder anderen europäischen Ländern Terroranschläge zu verüben. Was treibt diese jungen Menschen an? Wie genau funktioniert die Radikalisierung?

    Ich bin Journalist, und diese Fragen beschäftigten mich seit Langem. Daher beschloss ich, tiefer in die salafistische Szene einzutauchen. Dabei war mir natürlich von Nutzen, dass ich selbst Muslim, selbst Einwanderer bin – mit 15 kam ich aus Pakistan mithilfe von Schleppern ins Land … Als Deutscher wäre es mir natürlich kaum gelungen, zwei Jahre undercover mehr als 150 Moscheen in Deutschland und Österreich aufzusuchen. Ich habe mir angehört, wie gepredigt wurde. Ich habe mit Imamen gesprochen. Ich habe erlebt, wie die Gehirnwäsche der Islamisten funktioniert.

    Hohe Dichte an Moscheen in Hamburgs Innenstadt

    Hinterm Hamburger Hauptbahnhof gibt es eine bemerkenswerte Dichte an Moscheen. Mindestens 20 islamische Gebetshäuser sind dort dicht beieinander. Meist handelt es sich bei diesen Moscheen offiziell um Kulturvereine. Darüber hinaus wird noch in etlichen Hinterzimmern und Wohnungen gepredigt, die nirgendwo als Gebetshäuser registriert sind.

    Ich habe viele der radikalen Moscheen in der Hansestadt besucht. Das Ergebnis: Sogar schon kleine Kinder werden im Islamunterricht systematisch mit salafistischen Gedanken infiziert. All das geschieht, ohne dass die breite Öffentlichkeit davon Kenntnis nimmt. Das ist beunruhigend.

    Welche Bedeutung Hamburg in der Szene hat, war lange völlig unbekannt. Dann kam der 11. September 2001. Die Nachricht, dass Mohamed Atta und seine Mitstreiter eine Wohnung in der Marienstraße in Harburg bewohnten, dass sie allesamt in Hamburg radikalisiert worden sind, schockte die Öffentlichkeit. Seither überrascht es niemanden mehr, dass es sich bei Hamburg um einen islamistischen Hotspot handelt.
    Radikale Muslime unterwandern Gemeinden

    Natürlich sind bei Weitem nicht alle Moscheen islamistisch. Aber bei meinen Recherchen habe ich einige Gemeinden erlebt, die von radikalen Muslimen regelrecht unterwandert werden: Besonders gefährlich sind da die tschetschenischen Mudschaheddin. Wie die arbeiten, habe ich am eigenen Leibe erlebt. Ich wurde von denen nach Hause eingeladen, mit Kriegs- und Propagandafilmen regelrecht bombardiert. Wen die an der Angel haben, den lassen sie nicht mehr los.

    Radikale Salafisten gab es auch schon vor 2015. Allerdings hat die Einwanderungswelle das Problem meiner Einschätzung nach verstärkt. Wie ich von meiner früheren Undercover-Recherche in Flüchtlingslagern weiß, sind unkontrolliert problematische Leute nach Deutschland gelangt, darunter Taliban und Salafisten. Das Bedrohungspotenzial für unsere Gesellschaft ist deshalb nicht zu unterschätzen.
    Perspektivlose Jugendliche leichte Opfer?

    Weshalb aber trifft die islamistische Propaganda auf einen fruchtbaren Boden? Viele Jugendliche haben Probleme mit der Selbstfindung. Das ist besonders schlimm, wenn sie keine Arbeit finden, es nicht schaffen, sich zu integrieren. In Einwandererfamilien ist es sehr verbreitet, für persönliche Missstände den deutschen Staat, die deutsche Gesellschaft verantwortlich zu machen. Sie selbst stellen sich dann als Opfer von Diskriminierung dar.

    Perspektivlose Jugendliche sind die bevorzugten Opfer der Salafisten: Angesprochen werden sie in Sport- und Kulturvereinen, im Fitness-Studio oder auf der Straße. Ist der Erstkontakt hergestellt, werden die Jugendlichen über soziale Medien oder Messenger-Dienste wie WhatsApp permanent mit „Informationen“ und Hass-Botschaften versorgt und zu Treffen eingeladen. Dabei treten dann in irgendwelchen Hinterzimmern radikale Prediger auf, die sich gut ausdrücken können und genau die richtigen Worte finden.
    Mehr gemäßigte Imame!

    Ich bin der Meinung, dass wir diesem Spiel nicht länger einfach so zusehen dürfen. Es gibt meines Erachtens zwei Dinge, die passieren müssen, wenn wir dieses Problem in den Griff bekommen wollen. Erstens: Wir brauchen mehr gemäßigte Imame. Sie dürfen nicht altbacken und konservativ sein. Wir brauchen gemäßigte Imame, die es rhetorisch mit den Rattenfängern aufnehmen können, die wissen, wie man mit sozialen Medien umgeht, die sich nicht scheuen, in die Schulen zu gehen und soziale Arbeit zu leisten. Sie müssen das kritische Gespräch mit den Salafisten suchen, um mit ihnen einen Diskurs auf Augenhöhe führen.

    Zweitens muss die deutsche Gesellschaft endlich mal damit anfangen, die radikalen Islamisten strafrechtlich zu verfolgen. Viele muslimische Einwanderer lachen über die deutsche Gesellschaft, weil sie sehen, dass sich der Staat alles gefallen lässt. Liberalität wird von diesen Menschen, die ja aus Ländern kommen, wo Autorität eine wichtige Rolle spielt, als Schwäche ausgelegt. Islamisten tanzen dem deutschen Staat auf der Nase herum. Das darf so nicht weitergehen. Der Staat muss seine Gesetze mit aller Härte anwenden. Damit wird er erstens abschreckend wirken – und außerdem verschafft er sich Respekt bei der muslimischen Bevölkerung.

    Ich bin selbst Muslim. Für mich stand eine Radikalisierung nie zur Debatte. Das liegt daran, dass ich von Anfang an von meinen Eltern darüber aufgeklärt wurde, dass der wahre Islam ein friedlicher Islam ist. Nie habe ich den Staat oder die deutsche Gesellschaft für persönliche Verfehlungen schuldig gemacht. Auch mein Umfeld hat mich immun gemacht gegenüber Radikalisierung.

    Aber wer weiß, was aus mir geworden wäre, hätte ich die falschen Freunde gehabt oder wäre ich einem islamistischen Prediger ins Netz gegangen? Ich will durch Aufklärung mit dazu beitragen, dass möglichst wenige muslimische Jugendliche auf diese Rattenfänger hereinfallen. Daher auch das Buch, das ich geschrieben habe. Es heißt: „Eure Gesetze interessieren uns nicht!“ (Orell Füssli Verlag, 18 Euro). Alles, was ich bei meiner Undercover-Recherche erlebt habe, steht da drin. Wer es liest, wird hoffentlich kapieren, dass die nichts Gutes im Schilde führen. Wir müssen ihnen gemeinsam das Wasser abgraben.

    https://www.mopo.de/hamburg/autor-undercover-in-hamburgs-moscheen–islamisten-tanzen-uns-auf-der-nase-herum–31688544

  12. @ johann 8. Dezember 2018 at 14:33

    In Deutschland gibt es lt. VS Bericht allein an die 1000 Hisbollah Mitglieder die Geld für Terror sammeln.

  13. @yps 8. Dezember 2018 at 15:07
    ———————————————-
    Cool!
    An einem Tag 5.000 Kleindemos in allen Orten Deutschlands – da braucht es keine Großdemos mehr, das schaffen weder Merkels Antifa-Schläger noch deren Altparteien zu unterdrücken.

  14. Michael und Gernot sind die wahren Helden, die man bewundern muß.

    Der Staat wendet seine Gesetze mit aller Härte an, aber NUR gegen Deutsche.

    Es ist schwer zu glauben das Menschen wie die sog. Antifaschisten, die massivste Gewalt leben und dabei von Frieden reden, keine eigene Meinung haben, sondern sich der Gehirnwäsche von Schwerverbrechern unterziehen, wie es sie schon im 3. Reich gab. Noch schlimmer ist das sich darunter auch diese alten häßlichen einsamen verrunzelten Schlampen befinden, die ihr Moral-loses verkommenes Linkes Leben in freier Liebe verbrachten, die Plakete mit einer Friedenstaube hochhalten. Diese Lügerei ist widerwärtig. Das sind asoziale Kanalratten, die in ihrem verwahrlosten Leben nichts dazu gelernt haben, weil sie loser sind und nur noch vom Steuergeld schmarotzen. Offenbar hoffen die in ihren letzten Atemzügen noch auf einen schwarzen islamischen Stecher.

  15. Danke an Michael Stürzenberger & alle Patrioten! Unermüdlich, kompetent, unverzichtbar!

  16. Oops …
    Mit Stürzi hat Bayern endlich wieder
    einen richtigen Kini bekommen,
    der sich für die Bürger einsetzt.

  17. gut gemacht! Wenn auch in Dresden mehr sind, Ihr müsst dafür mehr Mut haben, Euch zu zeigen. DURCHHALTEN!!!

  18. Michael, wichtig, bitte lesen:

    Hier kann sehen, wie dreist der Verfassungsschutz politisch instrumentalisiert wird:

    Ditib
    Erdogans Prediger kommen davon – erst einmal
    Stand: 00:01 Uhr | Lesedauer: 5 Minuten

    Von Manuel Bewarder, Annelie Naumann

    Mehr als 900 Moscheen gehören zu Ditib – Ankaras Einfluss auf sie wurde immer größer. Der Verfassungsschutz hat Denunziationen und Propaganda gegen Kurden zusammengetragen – für eine Überwachung reicht das Material offenbar aber nicht.
    0

    Der Putschversuch in der Türkei war gerade erst gescheitert, da klebten an der Sultan-Ahmet-Moschee in Hagen Plakate. Darauf stand unmissverständlich: „Vaterlandsverräter“. Nur wenige Tage später, fast dieselbe Wortwahl beim Freitagsgebet in Schwerte: „Volksverräter“. Und nicht mal 24 Stunden später schrieb ein Imam aus Iserlohn auf seiner Facebook-Seite, man sollte diese Personen unverzüglich der türkischen Regierung melden

    Bereits diese Beispiele aus Nordrhein-Westfalen zeigen: Der Juli 2016 war ein Einschnitt. Vertreter des Moscheenverbandes Ditib nahmen die Anhänger des in den USA lebenden Predigers Fethullah Gülen genau in den Blick und stellten sie an den Pranger.

    Gülen wird von der türkischen Regierung für den Umsturzversuch verantwortlich gemacht. Und Ditib wiederum, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion, ist direkt der staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet unterstellt.
    Imame beschafften Infos über Regimegegner

    Der innertürkische Konflikt wurde nun direkt in Deutschland ausgetragen. Ditib geriet ins Visier des deutschen Inlandsnachrichtendienstes – und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) schien schließlich gewillt, die Zentrale des Verbandes mit rund 900 Moscheen in Deutschland zu überwachen.

    Laut Recherchen von WELT AM SONNTAG hat sich die Einschätzung der deutschen Verfassungsschützer jetzt aber verändert. Demnach rückt man auch im übergeordneten Bundesinnenministerium von der Haltung ab, Ditib müsste künftig als Gesamtorganisation überwacht werden.

    Bis zum gescheiterten Putschversuch hatten viele Länder und auch der Bund den Verband als im Grunde verlässlichen Partner gesehen – vor allem beim Thema Integration. Diese Haltung veränderte sich in den vergangenen zwei Jahren grundsätzlich: Ditib gilt als verlängerter Arm des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan – und die Eskalation der deutsch-türkischen Beziehungen hatte unmittelbare Auswirkungen.

    Imame sammelten hierzulande Informationen über Gülen-Anhänger und übermittelten diese nach Ankara. Sie handelten im Auftrag der Diyanet – die international zu solchen Verleumdungen aufgefordert hatte.

    Das Bundesamt kam zu einem eindeutigen Fazit: „Bei der Informationsbeschaffung zu mutmaßlichen Terroristen greift der türkische Staat verstärkt auf türkische Diasporaorganisationen in Deutschland zurück“, heißt es im aktuellen Verfassungsschutzbericht der Kölner Behörde. Zumindest Imame aus den Regionen Düsseldorf, Köln und München seien dieser Aufforderung gefolgt.

    Der Generalbundesanwalt nahm schließlich Ermittlungen gegen 19 Beschuldigte auf, wegen des Verdachts geheimdienstlicher Agententätigkeit. Bei fünf von ihnen wurden sie eingestellt wegen „Geringfügigkeit“, bei sieben „mangels hinreichenden Tatverdachts“ – und die anderen sieben Beschuldigen hatten das Land bereits verlassen.
    „Ich spucke auf das Gesicht der Kurden“

    Kurze Zeit später wurde in Hamburg die zu Ditib gehörende Muradiye-Moschee von der zuständigen Landesbehörde als Prüffall eingestuft. Der damalige Vorsitzende des Trägervereins hatte sich zuvor auf seiner Facebook-Seite abfällig über Nicht-Muslime geäußert: „Ich spucke auf das Gesicht der Türken und Kurden, die nicht den Islam leben. Was für einen Wert haben sie schon, wenn sie keine Muslime sind.“

    Neben diesen Repressalien geriet Ditib aber vor allem wegen des Vorgehens gegen Kurden in den Fokus des Verfassungsschutzes. Kinder mit Uniformen und Spielzeuggewehren spielten im Frühjahr bei Gedenkveranstaltungen zum Ersten Weltkrieg mit.

    Krieg und Märtyrer wurden in vielen Ditib-Moscheen gehuldigt. Dabei wurden Parallelen zur militärischen Offensive der Türkei gegen die von Kurden besetzte Stadt Afrin in Nordsyrien gezogen. „Einzelne Ditib-Moscheegemeinden entwickelten verfassungsfeindliche nationalistisch-religiöse Aktivitäten“, erklärte dazu der Verfassungsschutz.

    In der Folge knöpfte sich das Bundesamt den Verband vor. Ditib wurde zum Prüffall und das Bundesamt forderte die Bundesländer auf, Material zu liefern – es schien auf eine Einstufung als Verdachtsfall oder sogar auf eine Beobachtung herauszulaufen. Dann hätte man etwa Telefonate abhören oder V-Leute einsetzen können.

    Anfang November diskutierten schließlich Vertreter der Länder mit dem Bundesamt. „Süddeutsche Zeitung“, NDR und WDR berichteten anschließend, dass fast alle Landesämter anderer Auffassung als der Bund waren. Der Grundtenor lautete: Es gebe dringendere Probleme. Die Frage war also: Würde der Bund einen Alleingang wagen?

    In der CSU wird der Druck aufrecht gehalten. Innenexperte Michael Frieser sagt zum Beispiel: „Nach meiner Auffassung muss die Ditib im Verdachtsfall ein Fall für den Verfassungsschutz sein.“ Das gelte etwa dann, wenn dort radikal-salafistische Imame Hass predigten.
    „Wir müssen die säkularen Kräfte unterstützen“

    Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) lehnt hingegen eine Überwachung ab: Der politische Einfluss Ankaras auf Ditib habe sich seit dem Putschversuch in der Türkei 2016 zwar „deutlich verstärkt“, sagt Pistorius. Der Verband sei als Gesprächspartner aber sehr wichtig. „Wir müssen unbedingt die unter Druck stehenden säkularen Kräfte in dem Moscheeverband unterstützen“, mahnt er.

    „Dabei hilft es dem gemeinsamen Dialog in keiner Weise, den Eindruck zu vermitteln, eine Überwachung der Ditib sei notwendig.“ Der niedersächsische Verfassungsschutz etwa sehe auch „gar keine Anhaltspunkte für umfassende verfassungsfeindliche Bestrebungen beim Landesverband Niedersachsen/Bremen der Ditib“, erklärt Pistorius.

    Nach Informationen von WELT AM SONNTAG sind die Fachleute im Bundesamt und im übergeordneten Bundesinnenministerium mittlerweile tatsächlich davon überzeugt, die Sache zurückhaltender anzugehen. Das soll auch damit zusammenhängen, dass Hans-Georg Maaßen nicht mehr BfV-Präsident ist – er hatte sich für einen strengen Kurs gegen Ditib ausgesprochen.

    Auf eine veränderte Positionierung deutet auch das Verhalten von Innenminister Horst Seehofer (CSU) hin. Im Kreis der Länderkollegen argumentierte er zuletzt nicht gegen sie – sondern stimmte ihrer Einschätzung zu.

    Der Hintergrund: Um die aktuellen Probleme mit Ditib zu lösen, seien weniger nachrichtendienstliche Mittel notwendig. Und wenn der Vorwurf der Spionage im Raum steht, könne man bereits heute solche Maßnahmen anwenden.

    Offiziell ist jedoch noch keine Entscheidung gefallen. Das BMI äußerte sich auf Anfrage zurückhaltend: „Bei allen Prüffällen handelt es sich um ein internes Verfahren nach einem standardisierten Prozess innerhalb des Verfassungsschutzverbundes“, sagte ein Sprecher.

    „Wie in solchen Verfahren generell üblich, äußert sich das Bundesinnenministerium erst nach Abschluss.“ Wann dies der Fall sei, könne derzeit nicht prognostiziert werden.

    Mitarbeit: Martin Lutz

    https://www.welt.de/politik/deutschland/plus185197848/Ditib-Erdogans-Prediger-kommen-davon-erst-einmal.html

  19. Patrioten!

    Mal eine Frage in die Runde: ist das massive Stören einer zulässigen Kundgebung, Versammlung oder Demonstration doch eigentlich strafbar?
    Versammlungsgesetz § 21 sagt so:
    https://dejure.org/gesetze/VersG/21.html

    Also der anhaltende Lärmterror der Verantwortlichen für die Glocken, müsste das nicht eigentlich Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren nach sich ziehen? Hat schon mal jemand Strafanzeige gegen derartigen Terror erstattet?

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