Frankreichs Gelbwesten und Merkels Massenansiedlung

Sind wir zu lieb?

Von M. SATTLER | Hätten 2015 wenigstens ein paar hundert deutsche Gelbwesten in Berlin gegen die Umvolkungspolitik der Bundesregierung protestiert – hätte Merkel dann mit ihrer inszenierten „Willkommenskultur“ ähnlich leichtes Spiel gehabt?

Gegen Merkels Massenansiedlung jugendlicher arabischer Vagabunden gab es im Herbst 2015 keinerlei nennenswerten Protest. Diese traurige Tatsache ist im Rückblick nicht wieder gut zu machen. Die erbärmliche Schicksalsergebenheit, mit der wir Deutschen dieses Unrecht hingenommen haben, wird für alle Zeiten ein schändlicher Tiefpunkt der deutschen Geschichte bleiben. Die Feigheit von 2015 ist mit nichts zu entschuldigen: Wir Deutschen haben damals allesamt den Kopf in den Sand gesteckt, als wir uns gegen dieses politische Verbrechen durch einen ganz offensichtlichen Unrechtsstaat, der zur Durchsetzung seiner ideologischen Siedlungspolitik das Grundgesetz brach und in diktatorischer Manier per Ministererlass am Bundestag vorbeiregierte, hätten empören müssen.

Alles, was 2015 an Protest organisiert wurde, war im Rückblick lächerlich. Es gab ein paar kleine Demonstrationen an den Grenzen oder in der Nähe der Grenzen, und das war es auch schon. Aber während der Staat damals jedes geltende Recht verletzte – das grundgesetzliche Asylrecht gilt bekanntlich nicht bei Einreisen aus anderen EU-Ländern – meldeten selbst diese wenigen Demonstranten gesetzestreu alle Versammlungen an, statt ihr Recht auf Spontanprotest auszureizen, und hörten sogar brav auf mit dem Demonstrieren, wenn die ihnen von der Obrigkeit gnädig genehmigte Zeit abgelaufen war. Der Staat agierte nach dem Motto: „Legal, illegal, scheißegal“, und der Protest ging pünktlich nach Hause.

So viel Bravheit ist, wie wir seit 2015 gelernt haben, politisch natürlich völlig wirkungslos. Merkel mit ihrer Clique hat sich vermutlich schlapp gelacht über die paar Hansel mit deutschen Fahnen an der Grenze, während sie gleichzeitig ihr Millionenheer illegaler Eindringlinge munter ins Inland schleuste. Und sie lacht noch immer: Seit 2015 hat sie nicht nur eine komplette weitere Million Araber ins Land geholt, sondern selbst heute noch schaffen es jeden neuen Tag 500 Eindringlinge über die Grenze, ohne dass sie irgendjemand dabei stören würde. Und genau so wird es auch weitergehen. Schließlich braucht unser Staat noch viele zusätzliche Millionen von Siedlern, um die politisch verhassten Deutschen endlich zur schutzlosen Minderheit zu degradieren.

In Frankreich sieht man derzeit sehr eindrucksvoll genau die Bilder, die man 2015 eigentlich von den Deutschen erwartet hätte und für die damals wohl die ganze Welt – von den ideologisierten westeuropäischen Medien abgesehen – auch allergrößtes Verständnis gehabt hätte. Hätten wir damals genau diese Bilder geboten, würden wir heute mit erhobenem Kopf vor den vergangenen Jahrhunderten unserer Geschichte stehen und könnten mit einigem Stolz von uns sagen, dass wir Deutschen eben doch nicht dieses obrigkeitshörige Sklavenvolk sind, für das uns alle halten. Zwar hätte Merkel ihre Siedlungspolitik wohl dennoch durchgezogen, und wir hätten jetzt trotzdem diese zwei Millionen arabischen Streuner und Vagabunden im Land, denen unser Staat auch in diesem Jahr wieder 100 Milliarden Euro Steuergelder in den Rachen geworfen hat.

Aber: Wir hätten es diesem Unrechtsstaat wenigstens nicht so leicht gemacht. Denn hätten sich Unter den Linden 2015 genau dieselben Szenen abgespielt, die wir derzeit auf den Champs-Elysees mitverfolgen – hätte Merkel dann bei Maischberger so ohne weiteres ihr albernes „Wir schaffen das“ ohne eine einzige kritische Gegenfrage absondern können? Hätte Merkel ihre skandalöse Massenansiedlung von dahergelaufenen ausländischen Glücksrittern immer noch so leicht am Bundestag vorbeimogeln können, wenn der Himmel über Berlin Tag und Nacht von Pyrotechnik erleuchtet gewesen wäre? Hätte die Bildzeitung ihre peinliche „Willkommen!“-Ausgabe drucken können, wenn der Zugang zu den Redaktionsgebäuden der deutschen Lügenpresse mit Barrikaden versperrt gewesen wäre? Und was hätte Merkel eigentlich getan, wenn sich ganz spontan 10.000 Deutsche einfach auf den Weg nach Passau gemacht hätten, um den Grenzschutz, den uns unser Unrechtsstaat bis heute verweigert, aus der Not heraus selbst in die Hand zu nehmen? Hätte Merkel dann Maschinengewehre auf Deutsche richten lassen, um ihren arabischen Vagabunden den Weg frei zu schießen?

Natürlich sind diese Fragen aus heutiger Sicht rein theoretisch, denn 2015 ist vorbei. Wir haben damals eines wirklich gelernt: die Deutschen sind nicht spontan, sie sind brav und lieb und gehorsam, ihr Staat kann mit ihnen tun, was er will. Revolutionen können wir Deutschen nicht, nicht einmal wenn uns der eigene Staat vor aller Welt ins Gesicht spuckt. Genau das sagen die Franzosen über uns seit Jahrhunderten, und damit haben sie völlig recht. Wir Deutschen gehen mit krummem Rücken durch unsere Geschichte, und seit 2015 noch um einiges gekrümmter.