„Abtreibung bis zuletzt“

Werbung für Mord: Die „Engelmacher“ der SPD buddeln weiter

Von PETER BARTELS | „Seid fruchtbar und mehret Euch!“ Seit auch die Kirche das Jesuskind zum Weihnachtsmann gemacht hat, ist Gott wirklich ein alter Mann geworden. Seine Genesis ist nicht mehr „zeitgemäß“. Die „Menschen“ wollen sie umschreiben: „Seid furchtbar und mordet Euch …“

Am 13. Dezember, 15:46 Uhr durfte Jan Fleischhauer, das letzte Feigenblatt des sterbenden „Spiegel“, mal wieder im Wäldchen rascheln: „Die Jusos haben einen Antrag auf Streichung des Paragraphen 218 beschlossen. Damit wären Schwangerschaftsabbrüche bis zum 9. Monat möglich.“

Der nette Don Quijote schwurbelt, worum es geht, ins Deutsche übersetzt: Um Werbung für Mord!! Babys sollen künftig nur noch im Bauch der Schwangeren in Sicherheit sein (PI-NEWS berichtete hier und hier). Wenn die werdende Mama nach der ersten Presswehe entscheidet: Den Schmerz tu ich mir nicht weiter an!! … soll das Baby, auch wenn das Köpfchen schon nach draussen unterwegs ist, per Spritze erlöst (getötet), dem Klapperstorch ins Körbchen zurückgelegt werden. Soll der doch sehen, wo und wie er es entsorgt. Als Engelchen im weißen Särgchen zum lieben Gott, oder wie im Alten Rom, auf den Müll …

Es geht nicht um Kinder der Gewalt, nicht um Kinder mit dem Keim zu Krankheit oder gar zum Krüppel – es geht um a l l e Kinder. Weil sie eben gerade nicht „zeitgemäß“ sind. Weil Mama mitten in der Ausbildung steckt, vor dem Abi steht, vor der 2. Staatsprüfung zur Anwältin. Oder weil Papa partout keinen Bock mehr auf die Tusse einer schnellen Nacht hat, die er sich an der Theke in der Not mal schön soff.

Wie, was, warum auch immer. Bisher galt: Die ersten drei Monate dürfen Mama und/oder Papa ohne Angabe von Gründen entscheiden – passt nicht! Geht nicht. Will nicht. Freilich: Ein bissel Pflichtberatung bei „pro familia“ musste noch sein, entschieden dereinst die von den Parteien ernannten „Salomone“ des Bundesverfassungsgerichts. Dafür bekamen die „Ratsuchenden“ auch gleich als Service eine Liste von approbierten „Engelmacher/Innen“… Natürlich war das Etikett „pro familia“ von Anfang das dialektische Gegenteil: „No Familia“ wäre wenigstens wahrer gewesen …

Aber das Zeitalter der Halbwahrheiten hatte vor 25 Jahren längst begonnen: „Mein Bauch gehört mir!“ Ein cleverer „Koofmich“ von einem anderen STERN machte mit Frauen, die damals schon Lesben oder Oma waren, Auflage: „Ich habe abgetrieben!“ Und da Rudi Dutschke kaum ahnte, dass er nicht nur den „Muff unter den Talaren“ lüftete, sondern auch „Bullentreter“, Ozon-Opas und Päderasten-Paulchens locken würde, war es nur eine Frage der Zeit, wann die Gender-Götter den Bibel-Gott vom Horeb stoßen würden. Jetzt hat der Alte, mit oder ohne weißen Bart, seinen „greulichen“ Salat. Denn jetzt soll der Bauch des Lebens endgültig zur Grube des Todes werden. Und das nur, weil ein einziger Mini-Guppi von Milliarden sich zum Leben durchgeschwänzelt hat. Und alle „Gender-Guten“, die dem Alten Herrn in der Hängematte der Ewigkeit garantiert „missfallen“, wollen jetzt ALLES, das ganze Baby. Neun Monate Kreuzschmerzen oder Kotzen sind genug …

Gut zehn Millionen Facharbeiter kamen seither so dem „Deutschen Volke“ abhanden, die „Mutti“ jetzt mit Milliarden zu Millionen aus Arabien und Afrika herfleht… Auch darum wollen die neuen Gender-Götter n o c h mehr: Werbung für Mord! Aber Jan, das „Spiegel“-Feigenblatt, wirft das Wattebäuschchen: Die Frage, die das politische Berlin seit längerem beschäftigt und was bislang  verboten war: Darf man für Abtreibungen Werbung machen? Das Gesetz: „Wer zum eigenen „Vermögensvorteil“ oder „in grob anstößiger Weise“ Verfahren ankündigt oder anpreist, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, wird mit Freiheitsentzug bis zu zwei Jahren oder einer Geldstrafe belegt. So regelt es der (unbekannte) Paragraph 219a des Strafgesetzbuchs.“

Wattebäuschen tun nicht weh, wenn sie gestelzt daherkommen. Fleischhauers Erklärbär ist auch nicht viel besser, also roughly: „Zum Thema ist das Ganze geworden, seit Grüne, FDP, LINKE, SPD meinen, das Gesetz passt nicht mehr in die Zeit. Die SPD will den Paragraphen bis Ende des Jahres ‚schleifen‘ (zerstören) – notfalls mit den Stimmen der Opposition. Das wäre der Koalitionsbruch, darüber sind sich alle klar. Am Mittwoch haben die Minister der GroKo über einen Kompromiss verhandelt. Aber das schiebt den Streit nur auf, erledigt ist damit nichts.“

Dann haut er mit einem Gaukler (sic) namens Florian Schroeder wuchtig in die rosa Wölkchen. Der Florian gagt nämlich so schön dialektisch: „Es gibt kein Werbungsverbot, weil es NIE Werbung für Abtreibung gab“ … „Es gibt ein Informationsverbot für Frauen, und das ist ein Skandal.“

Har! Har!, lacht Belzebub … Immerhin, „Spiegel“-Jan traut sich was: „Das ist zwar grober Unsinn … Jede Pro-Familia-Dependance händigt eine Liste von Ärzten aus, die einen Schwangerschaftsabbruch durchführen … Nur weil die Information … nicht auf Anhieb im Netz zugänglich ist, bedeutet das nicht, dass man sie lediglich unter der Hand beziehen kann.“

Dann aber politphilosophisch: „Warum also wegen der Beseitigung eines Missstands, der gar keiner ist, eine Regierungskrise riskieren?“ Die Hämmerchen-Antwort: „Weil es … gar nicht um den Paragraph 219a geht … Das eigentliche Ziel ist der Paragraph 218. Das wissen Befürworter wie Gegner, deshalb wird der Kampf auch so erbittert geführt.“

Jan weiter: „Was viele (nochmal: seit 25 Jahren) nicht wissen (inklusive des ehemaligen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz, wie gerade bei „Anne Will“): Abtreibungen in Deutschland sind n i c h t legal. Das Verfassungsgericht hat ausdrücklich die „Pflicht“ der Frau festgeschrieben, ihr Kind auszutragen. Der Staat v e r z i c h t e t lediglich auf die Strafverfolgung, wenn sie sich binnen der ersten zwölf Schwangerschaftswochen für einen Abbruch entscheidet. Das ist die salomonische Formel, die bis heute Bestand hat. Die Frau muss ihre Entscheidung innerhalb der ersten zwölf Wochen auch nicht weiter erklären. Nur wenn der Fötus älter ist, müssen besondere Gründe geltend gemacht werden.

Achso? Achso! Daher weht der Wind. Genau diese, „unwirksam gestellte Strafandrohung“, will man JETZT BESEITIGEN. Deutsch: Das schlechte Gewissen! Das (fast) jeder Mensche (!) hat, ob Totschläger oder Todmacher. Jan im Neusprech: „Ich würde immer sagen, dass ein schlechtes Gewissen ein vergleichsweise kleiner Preis ist, den man zu entrichten hat …“. Würde?? Warum sagst Du nicht?  Imperativ, wenigstens Indikativ? Achso, Wattebäuschchen! Also PI-NEWS: Feministen … Jusos … Ausgerechnet die Jungen/Innen von der SPD wollen die Frauen „befreien“. Weg mit dem ganzen Paragraphen 218 !! Weg mit dem Bankert bis zur letzten Minute. Und weil der schwule Juso-Chef Kevin Kühnert (28) die große Hoffnung der SPD ist, nimmt Jan, das Feigenblatt, die Jusos ernst, wörtlich: „Scheint angeraten, genauer hinzusehen“ beim „feministischen Richtungsverband“ der SPD-Jusos.

Da schildern zwei junge Bedenkenträgerinnen ihre Sicht. Jan ab hier wieder redigiert: Eine ist offenbar medizinisch gebildet, beschreibt relativ präzise, was passiert, wenn ein sechs Monate alter Fötus (PI-NEWS: genannt Baby …Menschlein) aus dem Bauch der Mutter auf den OP-Tisch gezerrt wird … Jan wieder wörtlich: „Was in dem Video folgt, kann man getrost als öffentliche Hinrichtung bezeichnen“ … Dann die „Gegenrednerin“ im  „Feminism“-Shirt: „Es kann doch nicht euer Ernst sein, so eine rhetorische Pathetik hier an den Tag zu legen“. PI-NEWS: Natürlich Gejohle der Onanisten und One Night-Stander, der Schwulen, Lesben und Leugner. Die Tussi weiter: „Einstehen? Ja, für die Lebenden, für die Frauen, für ihre Selbstbestimmung, und nicht für irgendwelche Ungeborenen. Die haben „vorher“ einfach kein Recht.“ …  Vielleicht „nachher“. Auf einen kleinen weißen Sarg. Oder das Recht, ihr kleines Herz zu verschenken, ihr Knochenmark. Der Rest ist Mülleimer.

Der „Spiegel“-Klabautermann fragt nach dem „Woher“ dieser „Kaltschnäuzigkeit“. Und zieht sich  philosophierend in sein Watte-Wigwam zurück: „Dilemma“ … „Fallstricke“, fleht um etwas „Bewußtsein“. Dann wirft er doch noch ein kleines Steinchen: „Eine Partei, in der Menschen niedergemacht werden, weil sie ihre moralischen Bedenken äußern, hat jedenfalls ein Problem, das weit über sinkende Umfragen hinausgeht.“

So wahr ihr Gott helfe, Jan … Falls sie ihn noch sehen!!


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!