„Unter anderem in den Hals“

Meucheln in Beucha: Heimtückischer Mordversuch von Syrer an Deutschem

Von JOHANNES DANIELS | The show must go on – auch in den ersten Tagen des neuen Jahres leider kaum ein Tag ohne qualvollen Merkel-Messer-Dschihad an „Schon-länger-hier-noch-Lebenden“, wie wohl politisch durchaus beabsichtigt: Am Samstagabend ist auf dem Bahnsteig am Bahnhof Beucha – 16 km östlich von Leipzig – ein 17-jähriger Jugendlicher mit einem Messer niedergestochen und erheblich verletzt worden. Die „teils schweren Verletzungen im Halsbereich sowie an Arm und Beinen“ deuten unmissverständlich auf einen mit direktem Vorsatz verübten Mordversuch des “schutzbedürftigen Täters“ hin.

Die Polizei konnte aufgrund von präzisen Zeugenangaben noch am Tatort einen 16-jährigen Jugendlichen als „mutmaßlichen Täter“ vorübergehend festnehmen. Laut den wenigen bislang berichtenden Medien „stamme der unbegleitete minderjährige Flüchtling aus der Asylunterkunft in Waldsteinberg“ – mit durchschnittlich 50.000 Euro pro Jahr Willkommens- und Aufwandskosten für den deutschen Steuerzahler !! Präziser gesagt stammt der Täter aus Syrien.

Anlass soll „der Streit um ein Mädchen“ zwischen Täter und Opfer gewesen sein. „Erst haben sich die Jungs angepöbelt, dann sind sie aufeinander losgegangen“, erzählte ein Mädchen, das sogar couragiert dazwischen gegangen sei, um beruhigend einzuwirken. Zunächst habe die Zeugin die Auseinandersetzung „gar nicht für so ernst genommen“. „Aber dann haben wir gesehen, wie der Typ ein Messer gezogen hat und mehrfach zustach, unter anderem in den Hals“, berichtete die Freundin des Opfers und ergänzte, dass der Täter das Messer in Richtung Gleise weggeworfen habe.

Haftantrag wegen versuchten Totschlags

Die Polizei in der sächsischen 3.000-Seelen-Gemeinde Beucha wollte sich zum Geschehen mit Verweis auf die Ermittlungen nicht äußern und verwies an die Polizeidirektion Leipzig. Sicher ist mittlerweile, dass es sich bei dem niedergestochenen Opfer um einen deutschen Jugendlichen handelte. Die Staatsanwaltschaft sprach am Sonntag von einem 16-Jährigen aus Syrien als „mutmaßlichem Täter“.

Dem „In-Deutschland-Fluchtsuchenden“ wird nun versuchter Totschlag durch schwere und lebensgefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Der Täter machte von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch, bis sein Pflichtverteidiger aus der Asylindustrie den Tathergang kultursensibel richtigstellen wird – mit „Putativnotwehr“, „Rücktritt von der Tat“ oder zumindest „Haftunverträglichkeit“ nach Jugendstrafrecht mit deutlich positiver Sozialprognose. Ein Ermittlungsrichter prüfte zunächst, ob für den „minderjährigen Täter ein Haftantrag“ gestellt werden solle und kam dann doch zu einem positiven Entschluss: Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig am Sonntag nachmittag mitteilte, wurde gegen den 16-jährigen „Verdächtigen“ inzwischen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz erklärte, dass der „16-jährige syrische Tatverdächtige am Samstag mehrfach auf den 17-jährigen Deutschen eingestochen haben soll“. Zum Motiv äußerte sich Schulz aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

MDR: Bürgermeister von Beucha ist schockiert!

Der selbst aus dem messerprekären Bremerhaven stammende Beucha-Bürgermeister Arno Jesse, SPD, zeigte sich über die Tat entsetzt und relativiert sofort das Ausmaß des bedauerlichen „Einzelfalls“. Gegenüber dem gebührenfinanzierten MDR SACHSEN betonte er, dass es in Beucha bis jetzt „relativ ruhig“ gewesen sei. Es habe zwar Auseinandersetzungen in einer Flüchtlingsunterkunft gegeben, aber nicht im Stadtgebiet. Jesse konnte bereits mit der geschockten Mutter des Verletzten sprechen: „Das Opfer ist über den Berg. Er hat Glück gehabt, dass die Verletzungen nicht lebensbedrohlich waren.“

Auch die WeLT berichtet politisch korrekt unter der beliebten Rubrik “Panorama“

„16-Jähriger sticht Teenager mit Messer nieder

Bei einem Streit unter Jugendlichen hat ein 17-Jähriger in Beucha bei Leipzig mehrere Stichverletzungen erlitten. Er kam ins Krankenhaus und musste dort operiert werden. Als tatverdächtig gilt ein 16-Jähriger. Er wurde festgenommen, wie Ricardo Schulz, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, sagte. Ein Richter erließ am Sonntag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung gegen den jungen Mann.

Warum die Jugendlichen am Samstagabend am Bahnhof Beucha in Streit gerieten und warum er so eskaliert ist, sei noch nicht geklärt. Das Opfer und der mutmaßliche Messerstecher hätten sich schon vor der Tat gekannt. Ein Motiv im „persönlichen Bereich“ könne nicht ausgeschlossen werden, sagte Schulz. Die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) berichtete, dass der Bluttat ein Streit um ein Mädchen vorausgegangen sei. Laut Polizei gibt es mehrere Zeugen, die auch schon vernommen worden seien. Der verdächtige 16-Jährige habe sowohl bei der Polizei als auch beim Ermittlungsrichter geschwiegen. Die Staatsanwaltschaft werde prüfen, ob sie gegen den jungen Syrer Haftbefehl wegen versuchten Totschlags beantrage“.

Erst zum Ende des „Copy-Friedhofs“ lässt die WeLT die Katze aus dem Sack … Interessant ist der sonst rege frequentierte Kommentarbereich der WeLT: Auch zwei Stunden nach Veröffentlichung der Meldung beträgt die Kommentaranzahl exakt: 0. Alle eingetragen Kommentare verschwinden wie von Zauberhand im „Panorama-Nirwana“.

Alle sonstigen deutschen Relotius-Medien (außer BILD) schweigen sich genüsslich über die „Messerstecherei am Bahnhof Beucha“ (lokale Medien) aus. Meucheln in Beucha – das Messer gehört auch wieder zum Merkeljahr 2019.




Ribéry und das Goldene Kotelett

Von PETER BARTELS | Gold schmeckt nach … nichts! Midas wusste das, Krösus auch. Menschen wie du und ich wissen es spätestens seit Danziger Goldwasser ebenfalls!! Nur Dagobert Duck beißt immer noch in seine Gold-Dukaten im Geldspeicher. Und Ribéry ins Goldene Kotelett …

Okay, Tomahwak-Steak. Was auf dasselbe rauskommt: Sein Goldenes Stück Fleisch, ebenso komplett wie ordinär mit 24 Karat überzogen,  ist jedenfalls d i e Dekadenz des neuen Jahres 2019. Gut, der angelernte Moslem mit den krummen Beinen und der schönen Muslima kann seine bayerischen Millionen verplempern wie er will. In Allahs Namen auch verfressen. Seine Goldene Zeit als Fußballer ist eh vorbei. Jetzt zählte er offenbar seine Millionen und siehe, es war/ist noch genug da. Und für den Fall der Fälle gibt’s ja noch Germoney. Also ran an den Teller …

Ribérys Reaktion auf das Große Staunen über sein Goldenes Fressen, ist d i e Arroganz des neuen Jahres: “Fickt Eure Mütter … Eure Großmütter … Euern Stammbaum …“ Er unterstellte den “Staunern”, dass sie offenbar nur wegen des “gerissenen Kondoms” auf die Welt gekommen sind, und: “Ihr seid nicht mehr als Kieselsteine in meinen Socken!”

Gut, das Männlein (172 cm) wurde nicht als Moslem geboren, sondern in Boulogne-sur-Mer, war von Beruf gelegentlich Straßen- oder Bauarbeiter. Erst später durfte er gegen fünf Millionen Ablöse in “Erdowahns Garten Eden” für Galatasaray pöhlen. Von da an gings bergauf:  11,4 Millionen in Fronkreisch, 25 Millionen in Bajuwarien. Lederhosen und Pokale! Irgendwann heiratete Franck Ribéry seine Wahiba aus Algerien, trat deshalb sogar zum Islam über, wurde “Bilal”, betete wie Özil vor jedem Spiel am Spielfeldrand, worauf ihm Allah offenbar prompt Tore und Töchterchen Hiziaya schenkte.

Bilal Ribéry landete ebenso irgendwann trotzdem irgendwie in einem Puff. Die Blondine war zwar nur gefärbt, aber prall gefüllt, wurde etwas später tatsächlich auch 18, hieß aber immerhin standesgemäß Zahia. Es blieb also irgendwie alles in der Familie, Allahu Akbar!! Ehefrau Wahiba verzieh, die Bayern sowieso, die Franzosen nie mehr so richtig. Vor allem, als er auch noch bei der WM in Afrika in der Kabine gegen den Trainer rumstänkerte. Schließlich flog er raus aus dem Team der Les Bleus, von den Teutonen ehrfurchtsvoll Équipe Trikolore angehimmelt. Na ja, Bayerns Himmel ist ja auch blau, wenngleich eigentlich weißblau.

Aber was die Bayern nicht so mögen ist, wenn alternde Fußballer plötzlich protzen, auch wenn’s bloß im In-Restaurant “Nusr-Et” im fernen Dubai ist. Denn irgendwann spricht es sich sogar zum Trainer und Jugoslawen Nico Kovac (47) rum, zu Bayern-Direktor Hasan Salihamidzic (42). Doch während Kovac wie zuletzt öfter “auffem Platz” keine Ahnung hatte, aber jedem sein eigenes, offenbar sogar Halal-Happa zugestand, maulte Hasan ob der Beleidigungen an die Fans: “Er hat die falschen Worte gewählt!” Ansonsten entschuldigte er den Glaubensbrüder: “Er hat ja nicht mal selbst gezahlt, war ja nur eingeladen!”

“Aber er wird sehr hoch bestraft” … Nicht wegen des “Goldenen Koteletts”, nein, wegen der “falschen Worte” gegen die deutschen Fans. Da es aber angeblich eher die französischen Fans waren, wie BILD schließlich abwiegelte, wollten die Reporter gar nicht erst wissen, “wie hoch” die Strafe denn für das gewaltige “Tomahawk Steak” (ca.400 Gramm) war, das ihm so gekonnt am Tisch von “Salt Bae”-Chef Nusret Gökce (36) mit der Kitchen-Machete serviert wurde … Denn da Nusret es anschließend via  Instagram auch den 3,9 Millionen Followern mit den triefenden Lefzen servierte, ging natürlich nicht nur der stolze Gallische Hahn, sondern auch seine goldige Marianne an die Decke. Was wiederum Ribérys Wahiba auf ihre  Instagram-Palme trieb, unter der 47.400 immerhin Ribéry-Gläubige beten: “Wir sind erfreut zu sehen, dass ihr uns bis in die Küche verfolgt. Ich bin kurz vorm Erbrechen. Armes Frankreich. Dass es so viele Idioten und Arschlöcher gibt …”

Kommt uns “Deutschen Deppen” alles irgendwie bekannt vor? Genauuu: Merkel hat die zwei Millionen Moslems auch nur eingeladen. Bezahlen müssen andere. Wir …

Sollte irgend einer auch mal den goldigen Ribeye-Ribéry machen wollen: Sein Goldenes Kotelett kostet 1200 Euro. Plus Flug nach Dubai natürlich. Eine Flasche Danziger Goldwasser kostet zwischen 16,59 und 22,13 Euro. Plus 4,89 bis 4,95 Euro Versand natürlich. Manche machen’s auch gratis …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Der zunehmende Einfluss unserer vierten Macht im Staate

Von CANTALOOP | Sie können Politiker, Künstler oder auch ganz normale Zeitgenossen aufbauen und protegieren, ihnen eine breite öffentliche Projektionsfläche bieten, oder sie im Umkehrschluss auch komplett „niederschreiben“. Gleichwohl eine „heile Welt“ vorgaukeln, wo keine mehr ist. Die Macht der Propaganda ist immer noch allgegenwärtig.

Im Moment ruht der Presse- Fokus verstärkt auf Frau Kramp-Karrenbauer, die der Bevölkerung, neben dem Führungspersonal der Grünen, mit allen Mitteln als neue Heilsbringerin „verkauft“ werden soll. Fakten,  Qualifikationen oder gar Inhalte spielen hierbei erfahrungsgemäß nur noch eine Nebenrolle. Hauptsache, es wird weiterhin eisern an der derzeit gültigen „Merkel-Richtlinie“ festgehalten.

Aus Sicht der Politik ist es Aufgabe des Journalismus, die gewünschte „Meinung“ im Volk zu etablieren. Alldieweil kann man  getrost davon ausgehen, dass der geneigte Leser einer „Zeit“, oder „Süddeutschen“, einer „TAZ“, oder auch einer „Huffington Post“, der sich selbst als „linksliberal“ einstuft, ganz sicher nicht nach einer wertfreien und differenzierten Berichterstattung strebt, sondern vielmehr nach Aussagen sucht, die sein Weltbild bestätigen.

Auch aus Lügen können irgendwann Wahrheiten werden

Eingedenk dieser Tatsache sieht sich der deutsche Links- „Schreibende“ – und das sind aufgrund ihrer Wahlpräferenz offenbar die meisten,  als intellektuell „nachhaltiger“ an, als sein Pendant auf der anderen Seite des politischen Koordinatensystems. Daraus leitet dieser auch seine angeblich höhere Glaubwürdigkeit ab – und stellt gleichermaßen enorme Forderungen an die Gesellschaft, die er dann in gewohnter Manier der Allgemeinheit zur Exekution weiterreicht. Der bekannte moralische Imperativ eben.

„Den armen Menschen, die da zu uns kommen wollen, muss man doch helfen. So tun sie doch etwas“. Behauptungen einfach einmal in den Raum zu stellen, in der Erwartung, dass sie zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden, scheint ja mittlerweile in linken Kreisen gängiger Journalisten-Standard zu sein.

Wohlfeile Empörung anstelle von Fakten

In der politischen Opposition zu Kanzlerin Merkels „neuem Deutschland“ vermag eine solche „Edelfeder“ indes nur Abschaum, Menschenfeinde und Rechtsradikale zu erkennen. Mehr „Aufgliederung‘“ lassen die ideologischen Scheuklappen oftmals nicht zu. Und dementsprechend eindimensional gestaltet sich die Berichterstattung. Wer es als kritischer Leser schafft, einen auch nur ansatzweise fairen Artikel in den oben angeführten Linkspostillen hinsichtlich der Herren Trump, Orbán, Salvini oder auch der AfD zu entdecken, der findet auch eine Nadel im Heuhaufen.

Das Ende der Säkularisierung?

Die Leitartikel eines offenbar mit „Erziehungsauftrag“ ausgestatteten Chefredakteurs der Süddeutschen Zeitung, dessen Name hier keiner weiteren Erwähnung bedarf, könnten ohne Weiteres auch als Sonntags- Predigt im Kölner Dom unter Erzbischof Woelki Verwendung finden, beziehungsweise könnten die Verlautbarungen des Hochwürden ebenso auch als Kommentar im Prantlschen Hausblatt stehen. Dies kennzeichnet die neuerliche „Flexibilität“ von Brüdern im Geiste. Der Staat, die Presse und die Amtskirchen, allesamt „auf Linie“.

Amplifizierte Stimmungen

Ein probates Mittel um Stimmungen künstlich zu erzeugen, bzw. Personen medial zu „hypen“, oder auch zu „dissen“, ist es seit jeher, entsprechende Umfragen in Auftrag zu geben. Durch raffinierte Suggestivfragen, oder durch die Auswahl des „richtigen“ Klientels, gelingt es den Reportern erstaunlicherweise immer wieder, exakt jene Ergebnisse zu generieren, die der Auftraggeber gerne sehen würde. Die Wahrheit verkommt hierbei zur Sekundärtugend.

So lesen wir aktuell in der „Huffpost“ voller Verwunderung, dass die Grünen derzeit die beliebteste Partei in Ostdeutschland sind.  Oder aber, dass die oben abgebildete Dame als Kanzlerin überaus geeignet wäre, weil sie so beliebt ist.

Selbst völlige Absurditäten scheinen nun möglich zu sein. Fairness, Anstand oder Dezenz als Kennzeichen von Seriosität sind zu „gestrigen“ Werte mutiert. Es ist vielmehr alles eine Frage der (finanziellen) Möglichkeiten, der Beziehungen – und natürlich der „korrekten“ Gesinnung geworden. Denn die Absicht, den Lesern Informationen mitzuteilen, die diese eigentlich nicht hören wollen, war bekanntermaßen noch nie eine dankbare Aufgabe.

Deshalb lässt man es der Einfachheit halber besser bleiben und hält die Berichterstattungslinie weiterhin flach und „systemkonform“. Besorgniserregende „Flüchtlingskriminalität“ gibt es demzufolge keine. Alles ist gut, wie es ist – im Lala-Land.

Und nolens volens steht auch stets ein „Experte“ bereit, der exakt das bestätigt, was der „Qualitäts-Journalist“ schreibt – und das sogenannte „Linksestablishment“ hören will. Immer wieder gerne genommen sind Phrasen wie:„Flüchtlinge sind gut für Deutschland und stellten keinerlei Gefahr da!“. Für solche „Haltungen“ kann man auch durchaus Journalisten-Preise erringen.

Tendenziöse Berichterstattung anstelle objektiver Informationen

Demzufolge sollte niemand mehr die neuerliche Macht, ausgehend von Redaktionsstuben und Sendeanstalten, unterschätzen. Gerade in Zeiten des politischen Umbruchs sind sie es, die die öffentliche Meinung maßgeblich bilden – und gleichwohl das berühmte Zünglein an der Waage darstellen, welches bestehende Verhältnisse kippen, oder stabilisieren kann.

Somit wäre es gesellschaftlich mehr denn je geboten, eine Art von „kritischer Distanz“ gegenüber diesen systemhofierenden Medien und deren Art des „formatierten Denkens“ aufzubauen, anstelle unreflektierter Übernahme all ihrer fragwürdigen Inhalte, so wie es die meisten Bürger leider immer noch zu tun pflegen.

Nur durch die Gleichgültigkeit, die Lethargie und den Wohlstand unserer „ruhiggestellten“ Bürgerschaft ist es überhaupt erst möglich, dass sich derart zweifelhafte Presseerzeugnisse und noch zweifelhaftere Politik-Darsteller an der Spitze einer Gesellschaft halten können. Und es steht zu befürchten, dass solange diese gesellschaftlichen Wohlfühl-Faktoren auch nur annähernd sichergestellt sind, sich der doch eher träge Wähler auch nicht umbesinnen wird. Getreu dem Kölschen Motto: „Et hätt noch emmer joot jejange.“




Sachsen: „Pegida-Versteher“ hilft CDU im Landtagswahlkampf

Von JUPITER | Diese „Personalie“ löst Erstaunen aus: der Pegida-Versteher und Kanzlerin-Kritiker Professor Werner  Patzelt,  renommierter Politikwissenschaftler an der TU Dresden, wird überraschend Chefstratege der Sachsen-CDU für die Landtagswahl im September 2019. Was bedeutet das für die AfD in Sachsen,  dem politischen Battleground im Superwahljahr?

Noch vor drei Monaten hatte Patzelt die Kanzlerin schwer gedemütigt, als er Angela Merkel und Pressesprecher Steffen Seibert zwingen wollte, sich zu ihrem Chemnitzer Hetzjagden-Fake  zu erklären. In kurzer Zeit sammelte er auf der sozialwissenschaftlichen Plattform sciencefiles 40.000 Unterschriften, die sich seinem Aufruf nach Aufklärung zur „Zeckenbiss“-Aussage anschlossen.

Die Kanzlerin gab in diktatorischer Manier die Demütigung zurück und ließ den Professor abblitzen. Als keine Antwort, keine Reaktion, keine Eingangsbestätigung zum machtvollen Aufruf einging, ließ Patzelt am 28. September 2018 öffentlich konstatieren:  „Antifa Zeckenbiss ist der Bundeskanzlerin wichtiger als 40.000 Bürger“. Auf eine Antwort wartet er – soweit sich das recherchieren ließ – noch heute.

Umso überraschender jetzt seine Verpflichtung in sächsische CDU-Dienste. Patzelt ist zwar seit 1994 CDU-Mitglied, aber er ließ sich von niemanden vereinnahmen, wollte nicht „everybodys darling“ sein.  Seit Jahren fordert er einen konservativeren Kurs der Christdemokraten, vor allem bei Fragen der inneren Sicherheit und der Migrations- und Flüchtlingspolitik. Er wird geschätzt wegen seiner präzisen, brillanten Antworten, wo Politiker und „Experten“ sonst nur Worthülsen und Phrasen absondern.

Er gilt als Pegida-Versteher, weil er darin eine Menge ganz normaler Leute sah, deren Probleme nicht nur eingebildet, sondern real seien. Zum vierten Jahrestag der Pegida-Gründung sagte Patzelt in einem epd-Interview zur Strahlkraft von Pegida: „PEGIDA ist erfolgreicher denn je, nur unter einem anderen Namen, und zwar als AfD.“

Solche und ähnliche Erklärungen waren es, die ihm Hass und Neid in der TU Dresden bis hin zur Denunziation einbrachten. 2017 zündeten Unbekannte sogar sein Auto an. Im deutschen Fernsehen war der Politikprofessor immer seltener zu sehen. Im März wird Patzelt emeritieren. In einem ZEIT-Bericht Ende Oktober 2018 kündigte er bereits an, möglicherweise eine „adäquate politische Rolle“ in seiner CDU übernehmen zu wollen.

Die soll er nun dahingehend ausfüllen, „die CDU als Volkspartei wieder zum politischen Champion in Sachsen zu machen“. Harsch geht er heute mit der AfD als „Hauptgegner“ um. Es sei „nicht akzeptabel, dass mit der AfD eine Partei, die das politische System der Bundesrepublik offen ablehnt und sich nach rechts radikalisiert“, weiter so hohe Ergebnisse erziele, sagte Patzelt.  Gemeinsam mit dem CDU-General Dierks wird Patzelt die Programmkommission leiten.

Über die Patzelt-Wende kann man derzeit nur spekulieren. Er trat nie aus der CDU aus, also ist sein Schritt formal in Ordnung, wenn auch keine Selbstverständlichkeit. Allerdings büßt er seinen Nimbus als neutraler Analyst ein. Mit Ausscheiden aus der Universität verliert er auch mindestens teilweise den dienstlichen Schutzstatus und je nach Absprache die Infrastruktur, die ein voll-aktiver Dienst bietet. Unter dem Dach der CDU dürfte er weitgehend vor Anfeindungen geschützt sein. Der aktuelle Terroranschlag in Döbeln lässt erahnen, was noch in Sachsen passieren kann. Auch ein Professor ist nur ein Mensch und will nachts ruhig schlafen.

Patzelt dürfte jedenfalls nicht über Nacht zum Busenfreund der Kanzlerin mutiert sein. Naheliegend ist, dass die Nähe zu CDU-Ministerpräsident Michael Kretschmer die Klammer zu Sachsens CDU darstellt. Auch Kretschmer trat Merkel in der Chemnitz-Affäre gegen das Schienbein, als er sich frühzeitig von „Hetzjagden“ und „Zusammenrottungen“ distanzierte. Es schadete ihm nicht wie dem Ex-Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen, der deswegen entlassen wurde. An Kretschmer traute sich die Berliner Kamarilla am Vorabend des Entscheidungskampfes in Sachsen nicht heran.

Für die CDU-Sachsen ist Patzelts demonstratives Bekenntnis ein Glücksfall in schweren Zeiten. Die Christdemokraten haben mit 29 Prozent gerade mal noch vier Punkte Abstand zur zweitplatzierten AfD (Insa-Umfrage vom 20.12.2018). Die anderen Parteien notieren unter „ferner liefen“. Die CDU kann sich nun mehr Beachtung und Präsenz durch Patzelt in den Medien erhoffen, die den emeritierten Professor wie einen verlorenen Sohn  in ihre Berichterstattung wieder aufnehmen und hätscheln werden.

Für die AfD in Sachsen bricht nicht der Weltuntergang an. Für sie bedeutet die Patzelt-Wende einen Warnschuss zur rechten Zeit. Die Spitzen von Bundes- und Landes-AfD  müssen sich ankreiden lassen, dass sie es nicht verstanden haben, den prominenten Pegida-Versteher mindestens auf „neutral“ zu halten oder einen personellen Gegen-Coup zu präsentieren. Die Lorbeeren des Zweitstimmensieges, den die AfD-Sachsen bei der Bundestagswahl vorgelegt hat, werden langsam welk und sollten durch einen neuen Siegerkranz ersetzt werden, wenn von Sachsen im September das Fanal für eine politische Zeitenwende in Deutschland ausgehen soll. Die AfD sollte aufpassen, dass sie sich im Vorfeld nicht durch Allmachtphantastereien und Pöstchenschieberei innerlich zerreiben lässt. Vor allem sollte sie ihren patriotischen Background nicht vernachlässigen. Wie Werner Patzelt schon früher zum Ausdruck brachte: Die AfD ist vom Fleische Pegidas. Unnötiger Ausgrenzungs-Alarmismus ist da nur von Übel. Nur mit dieser Strategie können auch Freie Wählergruppen zusätzlich gebunden werden.

Wer weiß, vielleicht wird Pegida-Versteher Professor Patzelt sogar noch einmal Steigbügelhalter der ersten CDU-AfD-Koalition auf Landesebene. Damit könnte er seine Kanzlerin-Demütigung egalisieren. Ausgeschlossen ist in diesen Zeiten nichts.




Helm ab zum Gebet: Bin ich ein Nazi, weil…?

Von PETER BARTELS | Wer kennt nicht das leise Gefühl, das einen beschleicht: Bin ich vielleicht doch ein Nazi? Weil man wiedermal die Krätze kriegt, wenn SOZIS, LINKE, GRÜNE im Reichstag die Welt kurz und klein lügen?? Helm ab zum Gebet …

Bin ich ein Nazi …

weil ich nicht mehr ertrage, wenn eine Merkel-Matrone ungerührt ihre Wendehals-Lügen lispelt? Wenn Zwergnase Maas sich Facebook und Palästina zusammendödelt? Wenn eine Null namens Nahles sich ihre Widdewitt-Welt zurechtkeift? Wenn ich spätestens beim Schrei-Tunterich „Oberst“ Kahrs zum Spiegel schlurfe, um zu prüfen, ob ich wirklich schon so hässlich bin wie er?

Bin ich ein Nazi …

weil mir das Gekreische der schrillen Weiber vom anderen Ufer des Menschenverstands auf den Sack geht, wenn sie immer noch #MeToo keifen: „Mein Bauch gehört mir“, obwohl da nie was anderes reinkommt, als der Dildo ihrer Freundin?

Bin ich ein Nazi …

weil ich weder den Spiegelbaronen, den Staatswälten der Alpenprawda noch der pre- und präpotenten FAZ ein einziges Wort glaube? Von „Tagesspiegel“, „Zeit“ und “Welt“ ganz zu schweigen? Weil alles Predigt ist, nichts Presse?

Bin ich ein Nazi …

weil ich abschalte, wenn ZDF-Hagestolz Thomas Walde oder Silvester-Vertuscher Elmar Theveßen sich bräsig vor der Kamera breit machen, jeden Gauland leimen, aber jeden großen Terrormord klein reden? Oder Deutschlands Wasserzähler per Klosettspülung hoch schnellen lasse, wenn der ZDF-Uhu Kleber, die ZDF-Eule Slomka ihre Lügen-Litaneien runter rattern?

Bin ich ein Nazi …

weil ich mich jeden Tag in einem anderen Land wähne, wenn ich morgens von einer irakischen Lesbe, mittags von einer afrikanischen Schwangeren, nachmittags von einem türkischen Wetterfrosch und abends von einer griechischen Prompter-Ableserin belehrt werde, dass Trump ein Schwein, Putin ein Verbrecher, nicht Gott das Wetter macht, sondern Daimler?

Bin ich ein Nazi …

weil ich es satt habe, dass mir in den „Küchenschlachten“ Türken, Neger oder Indonesier sagen, dass in Deutschland jetzt Lamm, Maniok und Reis auf den Tisch zu kommen hat, „Kartoffel“ nur noch ein Schimpfwort ist? Oder es mir immer noch auf den Senkel geht, wenn mir in jeder Talkshow ein beleibter oder beleidigter Moslem das Grundgesetz erklärt, das sich gefälligst endlich Görings Menschengeschenken anzupassen hat, weil sie ja eh längst die Herren sind?

Bin ich ein Nazi …

weil mir das Würgen kommt, wenn im Werbefernsehen Araber sagen, wie Männer sich rasieren sollen, schwarze Afrikanerinnen käseweißen Frauen Cremes gegen trockene Haut und Sonne verordnen, Bio-Deutsche nur noch den Carglas-Deppen lallen dürfen …

Bin ich ein Nazi …

weil Pharisäer-Pfaffen mir das Kreuz wegnehmen, GRÜNE Laffen den Kindern Goethe, Kant und Aristoteles streichen. Obwohl unsereiner immer noch an Gott glaubt, auch wenn er längst keine Kirchensteuern mehr zahlt … Die Kinder wahrscheinlich lieber Schillers „Glocke“ auswendig lernen würden als den Koran, wie längst mancherorts gefordert …

NEIN! Wir sind keine Nazis!

Bei Sokrates, Jesus und Chesterton: Wir haben einfach nur die Schnauze voll davon, dass drei Prozent Schwule und Lesben aus Radio, Glotze und vom Christopher Street-Wagen wichsend gröhlen: Wir sagen wo es wie lang geht, denn wir sind die Mehrheit … Dass sie uns wider Gott und Darwin einreden, Männer können Kinder ohne Frauen, Frauen ohne Männer kriegen …Dass sie uns wider die Wissenschaft vorgaukeln, das Klima habe was mit dem Diesel zu tun, nicht mit der Physik der Planetenbahnen … Dass Rollstuhl-Juristen uns einraunen, Europa braucht einen neuen „Lebensborn“: Der neue EU-Arier ist braun, nicht weiß …

Das alles und noch viel mehr ist der Grund, warum sich zehn Millionen um die AfD scharen, der offenbar letzten Partei des Gesunden Menschenverstands. Zehn Millionen sind viel zu wenig? Gemach! Selbst Gott fing einst mit nur zwei Menschen an …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Finale der Wahl zum „Alternativen Unwort des Jahres“

Von COLLIN MCMAHON | Zwei Wochen lang haben jouwatch, PI-NEWS, Jürgen Fritz Blog, Philosophia Perennis und Die Unbestechlichen Vorschläge gesammelt. Über 350 Begriffe kamen von unseren Lesern zusammen. Unsere prominente Jury hat nun die Finalisten ausgewählt, über die Sie jetzt abstimmen können.

Das alte „Unwort des Jahres“, verliehen vom Sprachinstitut der TU Dortmund, hat sich zunehmend disqualifiziert, da es völlig am Bürger und am Zeitgeist vorbei prägende Begriffe wie „Gutmensch“ zum Unwort erklärte. Das Unwort des Jahres 2014 war z.B. „Lügenpresse“, ein Begriff, der durch den Relotius-Skandal und die Redaktionssysteme, die ihn erst möglich gemacht haben, wohl als vollständig rehabilitiert gelten muss. Auf eine Richtigstellung der Unwort-Jury werden wir vermutlich vergebens warten.

Deshalb suchen die freien Medien jetzt nach dem wirklichen Unwort das Jahres, und Sie, unsere Leser, entscheiden darüber, nicht irgendwelche abgehobenen, elitären, selbsternannten Sprachexperten.

Dieses Jahr gibt es wohl einen eindeutigen Favoriten, ausgehend von den infamen Anschuldigungen der Bundeskanzlerin gegen die Bürger von Chemnitz Ende August. Die genaue Ausformulierung sorgt allerdings noch für Diskussionen: „Hetzjagd“, „Hetzjagden“, „Zusammenrottungen“ bzw. „Hetzjagden und Zusammenrottungen“ führen sowohl bei den Lesern wie bei der Jury.

Es gibt aber noch andere ebenso haarsträubend gutmenschelnde Begriffe, über die Sie jetzt bis zum 13.1. abstimmen dürfen:

Die Finalisten für das Alternative Unwort des Jahres 2018:

  • Beziehungstat
  • Einzelfall
  • Fake News
  • Fischfilet
  • Haltungsjournalismus
  • Hase, du bleibst hier
  • Hetzjagd
  • Hetzjagden
  • Hetzjagden und Zusammenrottungen
  • Klimaflüchtling
  • Kultursensibel
  • Migrationspakt
  • rechtlich nicht verbindlich
  • Schutzsuchende
  • Seenotrettung
  • Zusammenrottungen

Bitte schreiben Sie ihre Wahl bis 13.1. in die Kommentare unten und gewinnen vielleicht ein Exemplar von „Wir sind noch mehr – Deutschland in Aufruhr“, dem Sammelband der Freien Medien.




„Silvester alles unter Kontrolle“: Märchenstunde bei der Bremer Polizei

Die von Politik und Mainstream-Medien vielgepriesene „insgesamt ruhige Silvesternacht“ entpuppt sich an immer mehr Brennpunkten der Bundesrepublik als ganz schickes Relotius-Märchen.

So wurden in Hamburg die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Tonndorf bei einem Rettungseinsatz von einem wütenden Migrantenmob angegriffen (PI-NEWS berichtete). Neben vielen weiteren Städten gelangen jetzt auch die brisanten Vorfälle an der Grohner Düne, einem Multikulti-Schmelztiegel im Bremer Norden, scheibchenweise ans Tageslicht.

Während die Kreiszeitung ihren Lesern am Neujahrsnachmittag noch beruhigend eingetrichtert hat, dass die „Menschen in Niedersachsen und Bremen eine ruhige Silvesternacht“ gefeiert haben, berichtete der Bremer Weser Kurier wohl in Kenntnis oder leiser Vorausahnung bereits etwas zurückhaltender.

Jetzt wurde bekannt, dass bis zu 150 „junge erlebnishungrige Männer“ an der Grohner Düne im Bremer Norden mehrfach gezielt Polizeibeamte mit Silvesterböllern attackiert haben und aus der Menge heraus auch mit einer Schreckschusspistole mehrfach auf die Einsatzkräfte gefeuert wurde. Ferner konnte eine „Anscheinswaffe“, die einer echten Waffe täuschend ähnlich ist, laut Polizei gesichtet werden.

Und auch mit dieser „Anscheinswaffe“ (mutmaßlich eine Kriegswaffe/Maschinenpistole) wurde auf die eingesetzten Polizisten geschossen. Doch die auf sämtliche Situationen vorbereitete Bremer Polizei hatte die Lage mit ihren vier (!) Streifenwagen, laut ihrem Vorgesetzten, jederzeit im Griff. Auch habe der Einsatzleiter vor Ort (in der dunklen Silvesternacht aus sicherer Entfernung) sofort erkannt, dass es sich bei der „Anscheinswaffe“ eben um keine echte Schusswaffe gehandelt habe. Auf ein konsequentes Einschreiten, auch um die Lage nicht zu eskalieren, wurde daraufhin verzichtet!

Wer jetzt an Satire denkt, dem sei die Lektüre über den Vorfall in der Norddeutschen empfohlen – das Blatt schreibt:

Was war in der Silvesternacht passiert? Laut Michael Steines waren die Polizeibeamten zu keiner Zeit in Gefahr. „Wir waren diesmal vorbereitet“, betont Steines. Die Polizei hatte vier Streifenwagen im Bereich der Hochhaussiedlung postiert. Als sich der Pulk um Mitternacht versammelte, habe der Einsatzleiter aufgrund der schlechten Erfahrung vergangener Jahre entschieden, die Ereignisse aus der Entfernung im Blick zu behalten. Aus der Gruppe seien wiederholt Böllerwürfe erfolgt.

„Das Besondere war, dass jetzt eine Schreckschusswaffe und eine Anscheinswaffe auftauchten“, sagt Steines. Aus den Waffen wurden offensichtlich Knall- und Signalmunition abgefeuert. Dabei sei auch in Richtung der Streifenwagen gezielt worden. Der Einsatzleiter soll jedoch erkannt haben, berichtet Steines, dass es sich nicht um echte Waffen handelte und auch keine Bedrohung bestanden habe. „Anscheinswaffen sehen echt aus, aber durch das Verhalten konnte der Einsatzleiter einschätzen, das Raketen abgeschossen werden sollten.“ (…)

Steines rechtfertigt, dass die Beamten nicht einschritten: „Wir haben der Verhältnismäßigkeit wegen auf eine Zugriffssituation verzichtet.“ Es sei davon auszugehen gewesen, dass sich die Situation bei einem Eingreifen nur verschärft hätte. Zudem hätte sich die Ansammlung nach ungefähr 30 Minuten von allein aufgelöst.

Ein Polizeibeamter, der namentlich aus bekannten Gründen nicht genannt werden kann, widerspricht seinem Vorgesetzten:

„Für die Bewohner der Grohner Düne müsse es geradezu eine Freude gewesen sein, Polizeibeamte mit Knallern und Böllern zu beschießen und festzustellen, dass ‚die Bullen nichts machen können‘.“

Die Wählervereinigung BÜRGER IN WUT (BIW) hat den Vorfall bereits auf die politische Tagesordnung gesetzt, wie in dem Blatt weiterhin zu lesen ist:

Cord Degenhard, Fraktionschef der Wählergemeinschaft Bürger in Wut, fordert eine Sondersitzung: „Verantwortliche Personen der Polizeiführung sollen auf einer öffentlichen Sitzung darüber informieren, was an dem Abend tatsächlich geschah.“ Denn: „Sogar von einer Kriegswaffe/Maschinenpistole war die Rede. Schon der Besitz solch einer Waffe ist ein Straftatbestand. Selbst wenn es sich nur um eine Anscheinswaffe gehandelt hat, darf diese nicht öffentlich gezeigt werden.“ (…)

Cord Degenhard ist überzeugt, dass die Polizei die Vorgänge an der Grohner Düne absichtlich verschwiegen hat. Er hat das Thema bereits in dieser Woche in den Sprecherausschuss des Vegesacker Beirats gebracht und ärgert sich, dass das Gremium das Thema erst im Februar beraten will. Verantwortlich macht er dafür den stellvertretenden Beiratssprecher. „Es ist eine allzu bekannte Vorgehensweise der Grünen, brisante Themen zu verschleppen. Die Bürger haben ein Recht auf zeitnahe Information“, begründet Degenhard, warum er nun für eine Sondersitzung plädiert und dafür Unterstützung bei weiteren Fraktionen sucht.

Der langjährige BIW-Landtagsabgeordnete Jan Timke, ein stets gut informierter ehemaliger Bundespolizist und BKA-Beamter, hat die Problematik in seiner heutigen KLARTEXT-Kolumne bereits in gewohnter Deutlichkeit aufgegriffen:

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