Gruppenbild mit Sofa (v.l.n.r.): Kai Diekmann, Tanit Koch, Julian Reichelt und Mathias Döpfner bei der Eröffnung der Personenkult-Ausstellung bildRAUM in Rostock.
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Von PETER BARTELS |  „Journalismus ist ein schrecklicher Beruf, aber immer noch besser als Arbeit“… Wandkalender? Weisheit! Wenn man nix gelernt hat außer „Besserwissen“ und „Besser-Welt“ – Spiegelbaron geht immer. Oder Kai Diekmann …

Der größte Zeitungs-Totengräber aller Zeiten ist wieder da. Kai aus der Kiste! In Rostock. Erstmal im Museum. Nicht nur nachts. Zwei Monate. Genauer: „Diekmanns Couch im Museum … Collage der Berliner Republik, Kunsthalle Rostock.“ …  Mehr Personenkult geht nicht, Mao, Marx und Merkel. Und alle, alle waren gekommen: Friede, Mathias, Tanit, Julian – ein Richelieu, drei Musketiere. Alle für eine Friedens-Königin, auch wenn sie längst ohne richtiges Reich ist. Da saßen sie nun Arsch an Arsch auf schwarzem Sofa: Kai Diekmann, bräsig-jovial, Tanit, volle Bluse, leeres Lächeln, Julian Reichelt, die Händchen artig auf den Knien, Mathias Döpfner, der magere CEO (deutsch: Vorstandsversitzende, französisch: Richelieu). Für die königliche Witwe wäre eh kein Platz mehr gewesen. Höchstens auf dem Schoß. Aber auf welchem?

Im Hintergund an der Wand das riesige BILD-Logo von „Künstler Jens Lorenzen“: „Versehen mit dunklen Flecken auf der weißen Weste und einem diagonalen Riss“, hechelt MEEDIA. Und raunt: „Am Ende jeden Gesprächs, so ist es überliefert, hieß es immer: Lassen Sie uns noch schnell ein Foto machen. So entstand auch die Serie ‚Drei Minuten mit’… der Fotografin Kiki Kausch.“ Sauerstoffmaske, Herr Doktor … danke, weiter:

Auf diesem Sofa saßen einst Legenden wie Vitali Kliiiit … schschsch … kooo …, Moslem-Mutti Angela Merkel, Taxifurzer Udo Lindenberg, Promi-lle-Fahrerin Bettina Wulf, Benedict Cumberbatch; wer? Ach so: Frankenstein, Sherlock Holmes! Aber auch deutscher Beamtenadel mit Krückmann wie Richard von Weizsäcker saßen da, deutsche Spinatwacheln wie Verona Pooth, deutsche Fußballspieler wie Sami Khedira. Und, natürlich, Helmut Kohl, Diekmanns Trauzeuge der Einheit. Kohl saß leider nur im Rollstuhl, aber n e b e n dem Sofa, das sicher irre stilecht, also teuer war. Und Gewitterhexe Lady Gaga saß auch nicht, aber sie stand drauf: Barfuß, weißes Gespensterkleid, Mumien-Make up, meterlange Strohmähne, Knick in der Pupille. „Nachts im Museum“ halt, vielleicht macht Hollywood ja mal ein Remake … Die Papier-BILD hatte die ganze letzte Seite (sic) spendiert; so what, der Rest interessiert ja auch kein Schwein mehr …

MEEDIA-Schreiber GEORG ALTROGGE „gagte“: „BILD Dir Dein Museum“ … Und warf das erste Wattebäuschchen: „Wenn es noch eines Beleges bedurft hätte, dass das Springer Boulevardblatt unter der eineinhalb Jahrzehnte währenden Ägide von Blattmacher Kai Diekmann salonfähig wurde, hier ist er –  die Kunsthalle Rostock eröffnet eine Ausstellung mit 190 Promi-Protraits, die u.a. die Fotografin Kiki Kausch in Diekmanns Chef-Büro fertigte.“

Arschkriecher Altrogge schreibt nicht: Die Fotografin „machte“ … „knipste“ schlichte „Fottos“, die mit jeder Agfaklack genauso schlecht ausgesehen hätten, er dienert lieber ehrfurchtsvoll upgradend: Sie „fertigte“ Fotos! Klar, „Kunsthalle“! Was da drin hängt ist eben Kunst. Und Kunst „fertigt“ man halt. Wie den legendären „Fettfleck“ von Beuys, den eine Putzfrau einfach weg ajaxte. Was dem Besitzer des „Kunstwerkes“ in 2. Instanz immerhin 40.000 D-Mark brachte, also noch richtiges Geld. Das die NRW-SPD-Deppen den Bürgern aber via Steuern wieder aus der Tasche zogen. Sowas kann Kiki natürlich nicht passieren, da sei Kaischi vor!

Und der hatte schon mal wichtigtuerisch über die „Exponate“ gestelzt: „Die Aufnahmen collagieren ein Porträt der Berliner Republik in einer globalisierten Welt, eine offene Gesellschaft mit Besuchern aus aller Herren Länder” …  “Gleichzeitig beeindrucken sie mit ihrem nahezu familiären Charakter, zeigen, wie sehr sich der Umgang von Bild mit der Prominenz und von der Prominenz mit Bild in den letzten Jahren geändert hat.“

MEEDIA zitiert, magnetisiert vom sieben Meter hohen Atrium, Uwe Neumann, den Leiter der Kunsthalle: „Der Raum wird zu einer Gesamtinstallation. Die Welt der Bild-Chefzentrale kann von außen wie ein Aquarium betrachtet werden, gleichzeitig ist sie begehbar.“ Der Hammer: „Die Besucher haben die Möglichkeit, selbst auf der Couch Platz zu nehmen und so die privilegierte Perspektive der Fotografierten einzunehmen.“ … Wieso haben eigentlich nur Hermann im Teuteburger Wald, Reichskanzler Bismarck in Hamburg ein Denkmal. Und Kaischi nicht mal im Hinterhof der taz?

Zur Eröffnung eilte sogar Manuela Schwesig hurtigen Schenkels schnurstracks herbei, die Ministerpräsidentin von MeckPom. Gut, die ist nur von der SPD, die gerade endgültig koppeister geht (15 Prozent). Und so hudelte die arg blondierte Plumpabacke: „BILD ist die wichtigste Zeitung Deutschlands, die größte in Europa“. Was eine schöne Steilvorlage für Mathias Richelieu, der nach einem flüchtigen Blick auf den DDR-Kunsttempel wenigstens für einen Lacher sorgte: „Nach meiner Überzeugung ist die DDR an ihrer Ästhetik zugrunde gegangen.“ … Er muß es wissen, er hat sowas wie Blockflöte studiert. Unsereiner dachte immer, wegen der begrenzten Freiheit im Sozialismus. Wie man sich irren kann …

Den einsamen Demonstranten, der wie bestellt ans Tempelfenster klebte: “Herr Neumann, schließen sie die Ausstellung“, quittierte der hagere CEO in seiner „Keynote“ (MEEDIA): Die Marke BILD polarisiere, fordere zum Dialog … Genauuu! Schon 2006 hatte derselbe Döpfi gedödelt: „Wer in BILD mit dem Aufzug nach oben fährt, der fährt mit ihr auch mit dem Aufzug wieder nach unten.“… Je nun, in Rostock „adelte“ er jedenfalls den von einem Verlagssprecher „kuratierten“ Kai Diekmann, den größten Totengräber der Pressegeschichte, zum zweiten Mal zu „einem der erfolgreichsten Chefredakteure der Bild-Geschichte“; das erstmal beim Goldenen Handschlag, als er ihn vor zwei Jahren feuerte.

Denn tatsächlich hatte keiner wie Kaischi in 15 Jahren mehr Zeit mit US-Urlaub im Valley der ahnungslosen Blattmacher, Rapefugees Welcome und Camcorder-Gesülze verplempert, um die Auflage von fünf auf zwei Millionen zu graben. Den vorläufigen Rest verbuddelten dann seine „Schüler“ Tanit Koch (42) und Julian Reichelt (38) …

MEEDIA gerade eben an anderer Stelle: BILD verlor auch 2018 wieder fast 10 Prozent. PI-NEWS präzisierte etwas netter: „Nur“ 9,8 Prozent, also „nur“ wieder 143.236 Käufer weg. Unterm Strich, ohne Bild-Online, BZ und Fußball-Bild, also nur noch  896.812 Käufer. Na gut, eh alles Nazis, die zu PI-NEWS, Tichys, Achgut flüchteten …

Wetten dass … der Mathias den Julian bei Auflage 500.000 auch in den Adelsstand erhebt? Ritter der Schwafelrunde ist er ja schon. Es kann natürlich auch sein, dass er Kaischi Diekmann (54) zurückholt; wer drei Millionen in 15 Jahren schafft, kann auch den Rest von weniger als eine Million in 15 Monaten schaffen. Vielleicht hilft ja seine Vorzimmer-Tanit wieder mit? Julian könnte jedenfalls wieder als „Steiner“ in Syrien mit Assads Sklavenkindern Fußball spielen, und so endlich Schwerter und Brillanten zum Eisernen Kreuz holen. Wie der Spiegelbaron Preise und Pokale für die Relotiusspitze in Hamburg …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!

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58 KOMMENTARE

  1. Was ist mit dem Personenkult um Merkel? So wie die in den letzten Jahren als heilige betrachtechtet wurde. Dabei hat AM nur Mist gebaut.

  2. Diese Bartelsche Hass-Liebe hält kein Mensch mehr aus. Wann hat dieser einseitige Rosenkrieg endlich ein Ende?

  3. Ich glaube nicht das Diekmann der „Totengräber“ von „Bild“ war.
    Wir mussten Jahrzehnte lang diesen Rotz ertragen, da der „Meinungsmacher“ kaum nennenswerte Konkurrenz hatte.
    Das Internet sorgte für richtige Meinungsvielfalt und man ist endlich in der Lage Nachrichten zu recherchieren, wenn sie einen wirklich interessieren. Man ist nicht mehr auf die „Schmierer“ angewiesen und das ist gut so!
    Die „Bild“ war immer ein widerliches Geschmier, dessen Aufgabe es war die Macht des Klerus zu übernehmen und den kleinen Mann dumm zu halten und die CDU an der Macht.
    Leider hat Merkel viele ehemalige Glaubensgrundlagen der CDU für den eigenen Machterhalt geopfert und da „mit zu lügen“ ist unendlich schwer.

  4. Nicht vergessen: Der schmierige Diekmann war es, der die heuchlerische, verlogene, tatsachenverdrehende “Refugees Welcome“-Kampagne der Bild fuhr.

  5. Ach Peterle, nun gib doch mal ein klein wenig zu, daß Du doch auch gerne der BILD-Lefze der Tanit gewesen wärst 😉

    Trost: Die hat´s da trotz Dauerschloterei (nicht das ich die kenne aber das sieht man) auch nicht lange ausgehalten ……..

  6. Der schrägste Typ ist doch immer noch der Julian Reichelt. Was der zusammen gelogen hat ist schon fast eines Preises würdig. Syrien, Fassbomben, Endsieg – der Julian kann alles!

    Blöd nur, dass die Sache nicht gelaufen ist. Geschichte kehrt wieder …

  7. Das Museum ist doch der richtige Ort, für diese Journalismus-Totengräber.
    Eines zweifle ich an Ihrem Artikel aber etwas an, Herr Bartels:
    „. . . eilte sogar Manuela Schwesig hurtigen Schenkels schnurstracks herbei . . .“
    Bei dem Umfang dieser Schenkel von hurtigem Eilen zu sprechen, scheint mir doch eine etwas sehr wohlwollend-optimistische Beschreibung zu sein!

  8. OT

    Gerade auf DDR1 – Merkel-Zäpfchen Tina Hausten lässt hetzen, dass die Schwarte kracht

    Interview mit Alexander Gauland im Anschluß

  9. Herr Bartels, so langsam ist Ihr Bild-Bashing ausgelutscht. Der Stachel von damals muss ja sehr tief sitzen…

    Zurück zu wirklich wichtigen Themen.

  10. Mirkans Vertrauen in die Polizei, überhaupt in staatliche Institutionen sei nun mehr als erschüttert und zur Kundgebung aufzurufen ein spontaner Entschluss.. Mit vollem Namen möchte er nicht in die fr.
    Mikan (19) gehört zur extrem-linken Gruppierung DIDF-Jugend Frankfurt (Jugendverband der Föderation demokratischer Arbeitervereine), die zur Kundgebung aufgerufen hatte. Hauptsächlich besteht der Verband aus jungen Türken und Kurden. „Rassismus ist so salonfähig wie noch nie“ ist die Parole der DIDF-Jugend. Mirkan hält sein Pappschild „Gefährder, weil schwarze Haare“ hoch. Er werde öfter als seine deutschen, blonden Altersgenossen am Bahnhof von Polizisten nach seinem Ausweis gefragt. „Sie kontrollieren mich, weil sie denken, dass ich bloß, weil ich Migrationshintergrund habe, sicherlich Drogen verkaufe.“ Mirkan kann nicht nur Gedanken lesen sondern jederzeit ausprobieren ob es ihm in Konstantinopel besser gefällt. http://www.fr.de/frankfurt/zeil-demo-gegen-rassismus-bei-der-polizei-a-1657253

  11. OT
    In Griechenland tanzt der Bär!
    Auweia!
    Die Kirchen arbeiten mit den Rechten zusammen….

    .

    „Streit um Mazedonien

    Wegen einer simplen Namensänderung brennen in Athen die Straßen

    Die Mazedonienfrage entwickelt sich zur Schicksalsfrage für Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras. Massendemos von griechischen Nationalisten heizen die Stimmung auf.

    „Wir sind nicht käuflich, Frau Merkel!“. Immer wieder fällt der Name der Bundeskanzlerin, die vor knapp zwei Wochen in Griechenland war, um Ministerpräsident Tsipras in der Einigung mit Skopje zu unterstützen. Die Demonstranten kritisieren dies als politische Einflussnahme, die sich gegen die Interessen Griechenlands richte.
    Im Namen der Nation
    Für die angereisten Demonstranten kommt der politische Kompromiss einem Hochverrat gleich. Sie fürchten um die Souveranität Griechenlands. Rechte Gruppierungen und die Kirche hatten kostenlose Reisemöglichkeiten nach Athen organisiert. Griechische Medien sprachen von mehr als 3000 Bussen, die sich am Sonntagmorgen auf den Weg in die Hauptstadt machten.
    Entsprechend voll war die zentrale Kundgebung am Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament. Aus den Lautsprechern schallten politische Parolen. „Wir sind zum Kampf bereit, um Griechenland noch einmal zu retten!“, schreit eine Rednerin auf der Hauptbühne ins Mikrofon. „Wir sind die Erben von Alexander dem Großen! Hände weg von Mazedonien. Die Geschichte gehört den Griechen!“ Die Menge jubelt.“

    https://www.focus.de/politik/ausland/streit-um-mazedonien-mazedonienfrage-sorgt-fuer-massenproteste_id_10209753.html

  12. Die Bild schaufelt sich ihr Grab,.. Ich kann alle zwei Tage keine „Bild“ aufrufen auf meinem Smartphone, obwohl kein „Adblocker & co“ aktiviert ist..

  13. nur ein paar Auszüge aus dem oben genannten Beitrag:

    Da saßen sie nun Arsch an Arsch … Kai Diekmann, bräsig-jovial, Tanit, volle Bluse, leeres Lächeln…Taxifurzer Udo Lindenberg…, Benedict Cumberbatch; wer? Ach so: Frankenstein, Sherlock Holmes… Aber auch deutscher Beamtenadel mit Krückmann wie Richard von Weizäcker… deutsche Spinatwacheln wie Verona Pooth,.. Und Gewitterhexe Lady Gaga … meterlange Strohmähne, Knick in der Pupille…Arschkriecher Altrogge….“ arg blondierte Plumpabacke“, etc.

    Was Ihr hier macht, das ist übelster Gossenjournalismus und Ihr unterbietet noch die „BILD“!

  14. „Saarbrücken“…

    Saarländer Heiko blicket stummm
    auf dem ganzen Tisch herum.

    „Einzelfälle!“

  15. „Was Ihr hier macht, das ist übelster Gossenjournalismus und Ihr unterbietet noch die „BILD“!“

    Erbert Redlich meint:
    „Ihr seid Schweine!
    Bei euch gfoidsma!“

    …davon abgesehen:
    Kann man BILD unterbieten?

    …aber wenn ich so an „Spiegel“ oder den „Süddeutsche“n Küchen-Report denke…

  16. OT, oder auch nicht:
    Dien „Erziehungsbeauftragten“ bei 3Sat istnein kleiner Fehler unterlaufen! Im Fall Oma „Das schwarze Schaf“ mit Heinz Rühmann als Pater Brown ist in einer Nebenrolle Horst Tappert als Trompeter zu sehen! Ob man vergessen hat, ihn aus dem Film zu schneiden, nachdwm er doch als Derrick wegen seiner Vergangenheit im Drotten Reich völlig vom Bildschirm gebannt worden ist? -:))

  17. Jetzt schießt sich der cicero auf Höcke ein:

    Björn Höcke – Wehrdörfer für die Rückeroberung des Landes?

    EIN FUNDSTÜCK VON CHRISTOPH SCHWENNICKE am 20. Januar 2019

    In einem Gesprächsband aus dem Jahr 2018 äußert sich Björn Höcke von der AfD klar rechtsradikal. Er spricht von „gallischen Dörfern“, die zu „Ausfallstellungen“ werden könnten. Nicht nur den Verfassungsschutz sollten solche Worte beunruhigen (…..)

    https://www.cicero.de/innenpolitik/hoecke-verfassungsschutz-afd-bjoern-rechtsradikal

  18. „Journalismus ist ein schrecklicher Beruf, aber immer noch besser als Arbeit“… „Moslem Mutti“…
    ——————————-
    Herr Bartels bringt mich heute noch zum Lachen! 🙂 🙂
    Wer hätte das gedacht.

    Wenn es mit manchen Menschen bergauf geht, hierbei denkt man unwillkürlich an Julian Reichelt, dann fällt ihnen immer etwas ein, was ihnen gleich alles wieder kaputt macht, damit sie einen Grund haben, wieder neu anfangen zu dürfen. Wie bei den Bauklötzchen, bevor der Turm zu hoch wird, kommt ein kleiner Chaot und schmeißt ihn um.

    Wenn sich Herr Reichelt den Kai wieder ins Boot holt und die Tanit mit angeborenem Linksdrall, dann geht das bißchen Erfolg, den Julian sich die letzten Monate mühsam erarbeitet hat, aber ganz hurtig den Bach hinunter!

    Die beiden kommen mit schwerem Gepäck zurück und lassen sich nicht noch einmal verjagen, wenn die kommen, dann kommen sie, um zu bleiben, so wie ihr Klientel, für das sie sogar ihren gesunden Menschenverstand aufgegeben haben. Alles nach dem Motto: Gib der Hölle eine Chance!

  19. DocTh 20. Januar 2019 at 17:58

    Diese Bartelsche Hass-Liebe hält kein Mensch mehr aus. Wann hat dieser einseitige Rosenkrieg endlich ein Ende?
    Brauchts ja nicht zu lesen.

    für mich ist er ein gewinn.

  20. Haremhab 20. Januar 2019 at 19:59

    Das ist wirklich krass.
    Allerdings sind zwei Leute für so einen AfD-Stand einfach zu wenig. Ein paar mehr und die Antifa hätte so eine Aktion nicht machen können.

  21. Das Bild oben strahlt satte Eitelkeit aus.
    Da sitzen mit sich selbst zufriedene Geschäftsleute mit journalistischem Lack, die wenig Erfolg für ihr Unternehmen gebracht haben, sich selbst aber gut die Taschen füllen konnten.

  22. Mathias Döpfner, der magere CEO (deutsch: Vorstandsversitzende, französisch: Richelieu). Für die königliche Witwe wäre eh kein Platz mehr gewesen. Höchstens auf dem Schoß. Aber auf welchem?
    ———————
    Ach, der gutste Döpfner, über den DW am 12.6.2004 berichtete:
    ###
    Deshalb bin ich ein nichtjüdischer Zionist.

    Der Autor ist Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Er wurde diese Woche in Frankfurt mit dem den Award of Merit 2014 des Jüdischen Ordens B’nai B’rith ausgezeichnet. Der Preis honoriert Persönlichkeiten, die in bemerkenswert couragierter Weise für Toleranz und Humanität eintreten.
    ####
    Höchste Auszeichnung: Der Zentralrat der Juden in Deutschland ehrt Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner für sein Engagement für die jüdische Gemeinschaft und den Staat Israel.
    Jetzt erhielt er noch einen Preis, den Leo-Baeck-Preis als höchste Auszeichnung des Zentralrates der Juden in Deutschland, er ehrt Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner für sein Engagement für die jüdische Gemeinschaft und den Staat Israel.

  23. In Rostock wird wohl schon mal die Konkursmasse zusammengeführt. Ein schmantiges Bild, vier Restposten und ein schwarzes Sofa mit Schlaffunktion.

    Sofas spielten in unserer Geschichte immer mal wieder eine Rolle, besonders dann, wenn das Ende da war. Beim letzten mal lümmelte sich ein frisch vermähltes Paar auf einem Sofa in Berlin. Dort verbrachten die Beiden den Beginn und das Ende ihrer Ehe. Dann hatten sie eine heiße Zeit. (Nein, damit ist nicht die Hochzeitsnacht gemeint).

  24. Anschließend zu meinem obigen Kommentar muss ich noch sagen, dass ich den Döpfner für einen klugen Kopf halte. Er hat das alte „Print-Schiff“ Springer wirklich geschickt in einen funktionierenden und sehr ertragstarken Multimediakonzern umgebaut. Die Axel-Springer-SE läuft wirklich richtig gut.

    Die links neben ihm sitzenden drei Pappnasen sind lediglich die Verweser des sterbenden Printbereiches unter der Marke „Bild“. Den Rest hat der Döpfner eh schon verscheuert und noch gut zu Kohle für den Konzern gemacht und die freien Mittel anschließend vorausschauend investiert.

    Schließlich und endlich – den Privatkrieg „Bartels gegen Bild“ würde man schon fast vermissen, käme nicht alle zwei Tage ein neues Kapitel, es ist schon fast eine dailysoap. Man sollte es aber nicht übertreiben, sonst muss man sich ernsthaft sagen lassen, dass dieser Blog in der gleichen Weise nicht ernst zu nehmen ist.

  25. Ach! Herr Bartels!
    Sie nehmen das erste Schmierenblatt der Republik, „Bild“, beileibe viel zu wichtig.
    Mag ja sein, dass Sie da auch mal arbeiteten. Aber das ist Vergangenheit. Seien Sie froh drum!
    Ein anderer Kommentator schreibt, man habe den Eindruck einer Hassliebe, Sie und die „Bild“ betreffend. Da kann ich nur zustimmen. Aber es steht längst nicht jeder auf Sado-Maso.

    Dass Sie auch komplett normal, lesbar, un-boulevardesk schreiben können, haben Sie längst unter Beweis gestellt. Lassen Sie Herrn Diekmann (Ja doch, diese Type ist ekelhaft und schmierig!) endlich den Weg frei zu den Würmern.

  26. johann 20. Januar 2019 at 19:49

    Jetzt schießt sich der cicero auf Höcke ein:
    Björn Höcke – Wehrdörfer für die Rückeroberung des Landes?
    EIN FUNDSTÜCK VON CHRISTOPH SCHWENNICKE am 20. Januar 2019 – In einem Gesprächsband …
    +++++++++++++++
    Hallo Johann!
    Ich gebe zu, ich finde Cicero und gerade die Schreibe von Schwennicke häufig sympathisch. M.E. hat sich Schwennicke hier auf einen pc-Schauplatz verirrt. Er nimmt Höcke innerhalb der AfD als viel zu wichtig an.
    (Ich bin kein Höcke-Fan. Aber ich kann sehr gut mit ihm leben – auch dann übrigens, wenn ich mich als „neoliberal“ betrachte und er diese Richtung – lt. Schwennicke – beschimpft.

  27. Hätte nie für möglich gehalten , dass man sich mental einfach von dem Jetzt , einfach so trennen kann und ein eigenes Leben, neben diesem von Massenhystherie befallenen Land trennen kann !
    Ich denke mal, dass Menschen aus der DDR wissen, was ich fühle … man nannte das wohl Nischenkommunismus , wo jeder nach seiner Facon – vielleicht mit Stabilbauzelt oder Datsche/ Wohnwagen sein eigenes Leben neben den Kommunismus pflegte /lebte !!
    Daseist zwar regressiv , aber es gibt wohl niemand mehr, der es mit einem kompromisslosen Kampf wieder ändern will ! Nicht mal , die Bettnässer Partei , will ihre eigene Alternative !!

  28. Blue02 21. Januar 2019 at 00:25

    Ganz meine Meinung.

    Schwennicke versucht da m. E. was gegen Höcke zu konstruieren, das angeblich „rechtsradikal“ sein soll. Sprachlich-stilistisch finde ich Höckes Darstellung teilweise mißlungen („wohltemperierte Grausamkeiten“ z. B.). Offenbar will Höcke sich da in Ironie versuchen, aber in schriftlicher Form kommt sowas gar nicht gut rüber. Andere Teile sind für mich eindeutig Anspielungen auf das Versagen der Bundesregierung („unschöne Szenen“ als Anspielung auf die nicht erfolgte Grenzschließung etc.).
    Höckes Fantasie von „gallischen Dörfern“ („Wehrdörfern“) ist zwar ziemlich schrill und unrealistisch, spiegelt aber die (insgeheime) Sorge von vielen Deutschen, zur Minderheit im eigenen Land zu werden. Nicht ohne Grund ziehen ja immer mehr in Gegenden, die nicht überfremdet sind (falls möglich). Höcke spitzt es nur zu und schafft gewissermaßen eine Dystopie. Das ist völlig legitim und gar nicht „rechtsradikal“. Einen Menasse-Lügenpreis aus der Hand einer Ministerpräsidentin gibt es dafür natürlich nicht.
    Wenn Schwennicke das alles so absurd und „rechtsradikal“ findet, müßte er sich fragen, ob er sich hätte vorstellen können, dass Silvester 2015 tausende von „Schutzsuchenden“ wie aus dem Nichts über arglose Frauen herfallen würden und praktisch keiner dafür bestraft wurde.

    In dem Band erzählt Höcke von seinen Ideen, sollten „neoliberalistische Multikultikräfte – die angeblichen Freunde des Volkstods gewinnen“. Eine Option sei die Errichtung „gallischer Dörfer“ des nationalen Widerstands. Das soll vorwiegend in Ostdeutschland stattfinden, weil bei den Menschen dort „noch großes Potential vorhanden“ sei, um „das inhumane Projekt einer Migrationsgesellschaft zu stoppen“.

    Diese Dörfer könnten zur „Auffangstellung“, zur „neuen Keimzelle des Volkes werden“ – „und eines Tages kann diese Auffangstellung eine Ausfallstellung werden, von der eine Rückeroberung ihren Ausgang nimmt“. In dem Zusammenhang spricht Höcke von einem „großangelegtem Remigrationsprojekt“, „wohltemperierter Grausamkeit“, „menschliche Härte und unschöne Szenen werden sich nicht immer vermeiden lassen“, „existenzbedrohende Krisen erfordern außergewöhnliches Handeln“. Auch würden wir bei dieser Gelegenheit „leider ein paar (germanische) Volksteile verlieren, die zu schwach oder nicht willens sind, sich der fortschreitenden Afrikanisierung, Orientalisierung und Islamisierung zu widersetzen“. Besonders skandalös an dem Ganzen: Wie konnte das so lange unentdeckt bleiben?

  29. @ Freya- 20. Januar 2019 at 18:05

    Nicht vergessen: Der schmierige Diekmann war es, der die heuchlerische, verlogene, tatsachenverdrehende “Refugees Welcome“-Kampagne der Bild fuhr.

    So ist es. Einer der widerwärtigsten, schmierigsten Steigbügelhalter des Merkel-Regimes. Dieser Unsympath hat es nicht anders verdient als von Barthel immer wieder geohrfeigt zu werden. Also ruhig weitermachen!

  30. Getragen von dem Geld des Establishments und der Steuerzahler schwimmen diese Leute immer oben. Einen Bezug zu Deutschland hat keiner von denen. Die sollte man ohne Geld, Handy und Ausweise in Zentralafrika aussetzen. Ach ja, diese Idee ist überhaupt ganz praktikabel und sollte auch bei anderen Fällen helfen. Was würde wohl so mancher Gutmensch und Deutschlandkaputtmacher in Zentralafrika machen – ohne Geld, Handy und Ausweise? Die können doch nix…

  31. Diekmann:
    So sieht ein Sieger aus!
    Lacht er etwa nicht?
    Na also!
    (Was soll er auch sonst machen?)
    Der Kai ist nicht blöd.
    Der hat sich zu Zeiten abgeseilt.
    Nach allem, was er verzapft hat.
    Nun sitzt er auf der Couch und lacht.
    Damit ist der Beweis erbracht, dass er alles richtig gemacht hat.
    Er ist eben ein Sieger.
    „Seht her, es ist alles in Ordnung!“
    Verlierer kommen nicht gut an.
    Kai ist wieder da!
    Er strahlt.

  32. Wuehlmaus 21. Januar 2019 at 06:42
    @ Freya- 20. Januar 2019 at 18:05
    Nicht vergessen: Der schmierige Diekmann war es, der die heuchlerische, verlogene, tatsachenverdrehende “Refugees Welcome“-Kampagne der Bild fuhr.
    So ist es. Einer der widerwärtigsten, schmierigsten Steigbügelhalter des Merkel-Regimes. Dieser Unsympath hat es nicht anders verdient als von Barthel immer wieder geohrfeigt zu werden. Also ruhig weitermachen!

    …System-Anwanzer auf der Bank- Darauf ein Kantholz.

  33. ……..schließlich sind die meisten Redaktionen Ableger des sog. relotius-Lügen-spiegelverlages…..
    …..und schon vergessen, wie kaischi diekmann in der Türken-wulff-bestechungsaffaire
    vor Türken-wulff erbärmlichst einknickte und anschließen fachmännisch von der Systempolitik
    kastriert wurde….. !!! .???

  34. @ Blue02 21. Januar 2019 at 00:12
    Ach! Herr Bartels!
    Sie nehmen das erste Schmierenblatt der Republik, „Bild“, beileibe viel zu wichtig.
    Mag ja sein, dass Sie da auch mal arbeiteten. Aber das ist Vergangenheit. Seien Sie froh drum!
    Ein anderer Kommentator schreibt, man habe den Eindruck einer Hassliebe, Sie und die „Bild“ betreffend. Da kann ich nur zustimmen. Aber es steht längst nicht jeder auf Sado-Maso.
    Dass Sie auch komplett normal, lesbar, un-boulevardesk schreiben können, haben Sie längst unter Beweis gestellt. Lassen Sie Herrn Diekmann (Ja doch, diese Type ist ekelhaft und schmierig!) endlich den Weg frei zu den Würmern.
    ____________________
    Herr BARTELS äußert sich auch zu anderen Themen!

    Und dies meist originell.
    Die persönlichen Beschädigungen bei vielen „von uns“, ob wir aus dem Springer-Verlag stammen, wie PETER BARTELS (Springer würde sein „Imperium“ heute kaum noch wiedererkennen) oder aus der CDU, wie ein Alexander Gauland, sind natürlich beachtlich und durchaus ein Motiv des Schreibens und Handelns.

    Ich möchte mich mit beiden Genannten nicht vergleichen, aber auch meine ursprünglich radikalen, linken Wurzeln, von denen ich mich irgendwann rechtzeitig emanzipierte, nachdem ich entdeckt hatte, dass es außer Marx und Engels und der „Frankfurter Schule“ noch andere Philosoph(i)en gibt – und sogar Hegel anders als links gelesen werden kann! -, sind in den Wischiwaschi-Positionen einer degenerierten Linken von heute kaum noch wiederzuerkennen!
    Nachdem nämlich Klassenkampf und Streitkultur einer Art linksgrünen „Volksgemeinschaft“ Platz gemacht haben, so dass allgemein „links“ – bis in Regierungskreise und die Kirchen hinein -, vom „Zusammenhalt der Gesellschaft“ und einer „Solidargemeinschaft“ geschwurbelt wird, wofür massenhaft nahöstliche Mit-Esser eingeschleppt und angesiedelt werden, die in dschihadistischer Raub- und Nomadentradition unser Land und seine Menschen als Opfer auffassen, wobei man sich über die linksgrüne „Verwunderung“ angesichts der blutigen Kollateralschäden nur wundern kann – wenn´s die denn überhaupt gibt oder diese eingestanden wird, ich meine die – „Verwunderung“.

    Ja, Niedergang ist überall. Als Linker musste man dies angesichts des Zusammenbruchs des Kommunismus im Ostblock konstatieren, nachdem ein sozialistisches Modell nach dem anderen kollabierte, sogar „Albanien – Leuchtfeuer des Sozialismus“ oder das blockfreie „Modell Jugoslawien“.
    Im Grunde „funktionierte“ der Sozialismus außer in der DDR und in der CSSR ja auch ausschließlich in vor-modernen, vor-bürgerlichen Gesellschaften, von Russland selber über die bald kommunistische Mongolei (1924, ganz ohne „Arbeiterklasse“) bis hin zu Kuba, Rumänien, Albanien usw. usw.
    Die Erlebniswelten vor-moderner Gesellschaften (meist eben ohne „Arbeiterklasse“) hatte die Linke, im Westen zumal, mit ihrer Randgruppenförderung und einer Dritte-Welt-Romantik überdeckt, nur dass heute nicht irgendwelche „Volkskämpfe“ in der südlichen Hemisphäre „unterstützt“ werden, sondern deren Überschusspopulationen – außer Erdöl und Erdnüssen als ebenfalls „natürliche Reichtümer“ der einzige nennenswerte Exportartikel -, bei uns eingeschleppt werden!
    Und mit diesen „kulturellen Bereicherern“ (wohlweislich, denn „materiell“ bereichern sie eher nicht!) wird dann „Volksgemeinschaft“ gemacht, freilich ohne „Volk“, denn das wird ja nun mal ausgetauscht und der Begriff gilt inzwischen als „völkisch“. Und diese „politische“ Destruktionsstrategie nennt sich dann mit ganz viel Kampf gegen Rechts „links“ und „couragiert“!

    Also noch einmal, Niedergang ist überall, und dementsprechend der Abgang von immer mehr Anhängern und Parteigängern, ganz so wie Wolf Biermann einstens gesungen hat, „Abgang ist überall“.

    Den sinkenden Schiffen, von der Blödzeitung über die Unionsparteien bis zur Linken (und Kirchen, Gewerkschaften und und und), sollten wir nicht nachweinen, sondern hoffen, dass deren Untergang schnell und ohne Verzögerungen erfolgt. Etwa so, wie im Ostblock beim Kollaps des Kommunismus, den freilich etliche – nicht nur kommunistische! – Parteien überdauerten.

    Eher denke ich da an Italien, wo sich ebenfalls zur Wendezeit, nahezu sämtliche Parteien auflösten, von Skandalen, Korruption und Mafiastrukturen zerfressen, und an ihren Rändern Kommunisten und Neo-Faschisten die Gunst der Stunde nutzten, um sich ebenfalls „neu zu formieren“ und um neu zu firmieren.
    Inzwischen sind die Italiener auch über diese parteipolitischen Neugründungen (Berlusconi und Co.) hinweggegangen.
    Da hat Steve Bannon völlig recht, wenn er von Italien als Hoffnungsträger einer europäischen Revolution gegen Links und den verbündeten Finanzkapitalismus redet!

    Dass bei dieser Entwicklung auch Lügenmedien wie BILD und SPIEGEL unter die Räder kommen, ist logisch (zuletzt vermutlich leider erst die zwangsfinanzierten ÖR-Sender für Agitprop). Da darf sich auch PETER BARTELS schon mal drüber freuen, wenn Auflagezahlen in Bodenlose purzeln wie bei Parteien die Prozente. Allerdings: Wir brauchen keine „alte“ (= „neue“) BILD!

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