Das neue Jahr fängt ja „gut“ an

CSU-Landrat fordert Afrika-Soli

Von JUPITER | Das neue Jahr beginnt, was die „Flüchtlingspolitik“ betrifft, wie das alte geendet hat – katastrophal. Ein Landrat in Seehofers CSU-geschrumpftem Bayern will politisch am großen Rad drehen: Thomas Karmasin (56) aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck fordert den Afrika-Soli. Der bestehende Soli, der abgeschafft werden soll, könnte ja aufgeteilt werden, empfiehlt der CSU-Gutmensch im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung.

Nun ist es jedem unbenommen, vieles zu fordern; zum Beispiel, dass Manna vom Himmel regnet. Und den seit 1996 amtierenden Chef des 214.000-Einwohnerlandkreises westlich von München müsste man nicht unbedingt auf der Agenda haben, wenn der Jurist nicht immerhin wichtige Funktionen im Deutschen und Bayrischen Landkreistag einnähme, wo er langjähriger Vorsitzender des Verfassungs- und Europaausschusses und in Bayern unter anderem Vizepräsident des Landkreistages ist.

Zudem ist er CSU-Mitglied, und das lässt tief blicken. Wer im Stillen immer noch gehofft hatte, wenigstens die CSU biete sich als Regierungs-Korrektiv zu Merkels Chaos-Politik an, kann nunmehr alle Hoffnung fahren lassen. Die CSU-Granden im zweiten Glied sind keinen Deut besser als ihre politischen Vorturner, sondern lustwandeln immer häufiger auf den Spuren links-grün-kontaminierter „Flüchtlingspolitik“, die neuerdings gewollt zur „Migrationspolitik“ mutiert ist und damit vom Bärchenwerfertum zum Spendierhosen-Event für ganz Afrika gewechselt hat. Auf dass die Fachkraft-Probleme im Landkreis geringer werden.

Weil man nicht wirklich die eigenen Grenzen souverän kontrollieren und ungebetene Gäste stringent gesetzeskonform abweisen will, heißt die neue Zauberformel nun „Afrika vor Ort helfen“. Die hausgemachten Probleme in Deutschland sollen bereits südlich der EU-Grenzen mit Euros zugeschmissen werden, in der Annahme, die Menschen blieben dann in Afrika.

Landrat Thomas Karmasin weiß offenbar wie`s geht: „Afrika muss uns interessieren. Die schlechten Lebensbedingungen werden durch den Klimawandel noch verstärkt. Ich wäre deshalb dafür und auch persönlich dazu bereit, einen Afrika-Soli zu bezahlen“, souffliert er der Süddeutschen.

„Die Steuerzahler in Deutschland hoffen aber darauf, dass der Soli abgeschafft wird“, kickt ihm daraufhin der SZ-Reporter scheinheilig den Argumentationsball zurück. Woraufhin der CSU-Mann ins befreiende Leere schießt: Man könnte ihn ja aufteilen, sagt er. Ein Mensch, der kein fließendes Wasser oder Strom habe, werde sich irgendwann auf den Weg machen. „Wollen wir alle hier versorgen? Die Bevölkerung wird das nicht goutieren.“

Damit sind die Vokabeln und Argumente, seien sie auch noch so wenig stringent, wohl vorprogrammiert: Die totale Süd-Nord-Völkerwanderung aufgrund korrupter Regime in Afrika samt Klimawandel kann nur verhindert werden, wenn die Deutschen ihren Einheits-Soli, für den sie seit 1991 zahlen, umwidmen und dauerhaft verlängern und dafür bereit sind, weiter tief in die Taschen zu greifen. Und das Geld unfähigen Politikern vor die Füße werfen; weil ja hierzulande offenbar genügend davon vorhanden ist.

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