Protest gegen fadenscheinige SPD-Veranstaltung

Frauenbündnis Kandel stellt sich gegen „Demokratiefest“ in Wörth

Von CRYSO | Der 19. Januar 1919 gilt gemeinhin als der Tag der Einführung des deutschen Frauenrechts. Grund genug für SPD-Bürgermeister Dennis Nitsche aus Wörth am Rhein, dem direkten Nachbarort des südpfälzischen und hinlänglich bekannten Kandel, ein so genanntes Demokratiefest zu veranstalten, bei dem unter anderem das „Frauenbild der neuen Rechten“ propagiert wurde. Dass denen Begriffe wie Frauenquote, Burka-Gleichschaltung oder Steinigung ein absolutes Gräuel sind, dazu hätte man keinen einstündigen Vortrag der linksroten Kampfemanze Josephine Tischner gebraucht.

Um einen Gegenpol zu bilden veranstaltete Marco Kurz vom patriotischen Frauenbündnis Kandel am Samstagnachmittag zeitgleich eine Kundgebung in Wörth am Rhein, die am örtlichen Bahnhof ihren Anfang nahm und in einem ausgedehnten Spaziergang durch die knapp 18.000 Einwohner zählende Gemeinde mündete.

Schon zu Beginn erklärte Kurz: „Wer keine Zukunft bei der SPD hat, der geht eben zur Antifa“ – um gegen Ende Nazischergen und Parteitrittfahrer – von Julius Brecht bis Hans Georg Schachtschabel – zu benennen, die ihre Karriere nach der NSDAP bei den Sozialdemokratien ganz unverhohlen fortsetzten. Die  heutigen Roten nannte Kurz „geschichtsvergessen und verantwortungslos“. Von Kurt Beck bis Frank Walter Steinmeier, vom DGB über Bertelsmann bis zur Antifa zögen alle am gleichen Strang, um Demokratie zu predigen, aber keine zu leben.

Erste Rednerin am Samstagnachmittag war Anni, die die deutsche Jugend zu einem verantwortungsvollerem Umgang mit der eigenen Zukunft ermahnte: „Unsere Kinder und Enkel werden das ausbaden müssen, was deren Eltern ihnen eingebrockt haben!“ Das Gut der Wertschätzung würde nicht mehr anerkannt und verbrecherische Staatsoberhäupter erst dann als Verbrecher deklariert, wenn diese schon längst der Vergangenheit angehören, so die 71-Jährige.

Nächster Redner war Klaus, der von deutschen Flüchtlingshelfern und Aktivisten auf der griechischen Insel Lesbos berichtete.

Mit dem Schnellboot würden die Flüchtlinge teils mitten in der Nacht von der Türkei nach Griechenland transportiert. „Jede Woche kommen zwischen 130 bis 150 Personen nach Deutschland“, so der Redner, der die Zahl der Illegalen in unserem Land auf über eine Millionen Menschen einschätzt. Erst in der vergangenen Woche hätten vier LKW mit illegal eingeschleusten Flüchtlingen Haltstation in der pfälzischen Stadt Landau gemacht.

Julia, die musikalische Stimme von Kandel, stellte ihr neues Lied „Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!“ vor.

Im Bürgerpark auf dem quietschbunt-toleranten Demokratiefest der SPD vertrat Martin Joa bei der parteiübergreifenden Gesprächsrunde unerschrocken die Positionen der AfD.

Rund 150 Besucher waren zur Kundgebung des Kandler Frauenbündnisses gekommen, um wie immer eine tolle Stimmung, freundliche Teilnehmer und hervorragende Redner erleben zu dürfen. Trotz des Riesenaufgebotes an Gewerkschaften, Gutmenschenvereinigungen, Kirchen und „anti-rassistischen“ Pseudo-Bündnissen darf man sich trotz und alledem fragen, was die Linken in unserem Land überhaupt erreicht haben, seit Merkel 2005 das Ruder übernahm? Mit Windrädern und E-Mobilen todesmutig dem Klimawandel trotzen? Der verblödeten Allgemeinheit muslimische Mörder und Totschläger als Fachkräfte und Neubürger zu verkaufen? Was die Roten wirklich geschafft haben ist die Spaltung unserer Gesellschaft, die Zerschlagung jeglicher Homogenität, die Beschneidung der Meinungsfreiheit.

Im Bürgerpark wurde der Tod der Demokratie gefeiert, beim Frauenbündnis ihre Auferstehung.

In persönlicher Angelegenheit:

Heinz Magatsch, Teilnehmer beim Frauenmarsch in Berlin am Samstag, 17. Februar 2018, bittet um Prozessbeobachter. Im Zuge der Veranstaltung hatte er Polizeibeamten diverse Werkzeuge ausgeliehen (unter anderem ein Teppichmesser), und soll nun juristisch für das Mitführen solcher Utensilien belangt werden, ohne davon Gebrauch gemacht zu haben. Der Prozess findet am Montag, 28. Januar 2019, um 13:30 Uhr im Amtsgericht Tiergarten/Berlin, statt. Verhandlungsort ist der Raum 571.

Veranstaltungshinweis:

Die nächste Demo des Frauenbündnis Kandel findet am Samstag, 2. Februar 2019, um 14 Uhr in Kandel auf dem Marktplatz statt.

Weitere Impressionen des Tages:

Livestream von der Demo: