AfD-Abgeordneter spricht Klartext

Hampel nennt private Seenotretter im Mittelmeer „Schleuserbanden“

Von LUPO | Selten hat ein  deutscher Politiker zum Schlepper- und Schleuserunwesen im Mittelmeer deutlichere Worte gefunden  wie Armin Paul Hampel von der AfD.

Beim Antrag der Linken im Bundestag, die  Zusammenarbeit  mit  der  libyschen  Küstenwache  einzustellen, platzte Hampel der Kragen. In Richtung Linke sagte er:  „Die Schlepperbanden mit diesem kriminellen Hintergrund fahren mit den Schiffen hinaus, und dort warten schon die anderen Schleuserbanden, nämlich genau die Organisationen, die Sie hier gerade erwähnt haben. Es sind Schleuser – nichts anderes. Mit   einem   Unterschied:   Ihre   Schleusergruppen   werden  von  Spendern  und  vom  Steuerzahler  bezahlt.“

Der niedersächsische MdB kritisierte damit insbesondere die deutschen Nichtregierungsorganisationen Sea-Watch und Sea-Eye, die mit ihren spendenfinanzierten Schiffen einen Pull-Faktor für Migranten darstellen und diese verleiten, sich in seeuntüchtige Gummiboote zu setzen und ihr Leben zu riskieren.

Die  Schleusergruppen an Land kassierten zwischen 1000 und 2000 Dollar pro Flüchtling. Das sei aber auch der einzige Unterschied, erklärte der AfD-Redner. Hampel: Wir reden hier nicht mehr über Hunderttausende oder Millionen, sondern kommen in Einnahmen von Milliarden hinein.“

Hampel nannte die Folgen: „Und was passiert, wenn Sie in Libyen oder anderswo Menschen mit einem Milliardenvermögen haben? Diese Menschen haben Sie in wenigen Jahren an den Schalthebeln der Politik in diesen Ländern sitzen. Dann müssen Sie sich mit kriminellen Regierungen im Nahen Osten auseinandersetzen.“

Nach Hampels Überzeugung werde umgekehrt ein Schuh draus: Die europäische Operation „Sophia“ (u.a. Bundesmarineeinsatz gegen Schleusernetzwerke im Mittelmeer, d.Red.) müsse gestärkt und die libysche Küstenwache unterstützt werden.

Die Botschaft müsse lauten:  „You will never make your way to Europe. –Wenn diese Botschaft angekommen ist, wird der Strom nach Libyen und anderswo sehr schnell versiegen, weil sie wissen, dass sie keine Chance haben, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen, und erst recht keine Chance, dort zu bleiben.´“

Den Menschen vor Ort, und zwar mit einer wirklich vernünftigen Entwicklungshilfe, zu helfen sei die alternative Strategie. Der Antrag der Linken Antrag dien nur einem: „Kriminelle reich zu machen und Ihre Schleuserfreunde von den Hilfsorganisationen ebenfalls zu beschäftigen.“ Das lehne die AfD  ab.