Dieter Kosslick wollte AfD in Falle locken

JA zu Berlinale-Chef: Holocaust-Film in Neukölln und Kreuzberg zeigen

„Alle AfD-Mitglieder, alle Abgeordneten im Bundestag der AfD, werden kostenlos ins Kino dürfen. Von mir persönlich eingeladen. Ich bezahle jedes Ticket“ – mit diesen Worten lädt Berlinale-Chef Dieter Kosslick AfD-Politiker in den Dokumentarfilm „Das Geheimarchiv im Warschauer Ghetto“ von Roberta Grossman am 10. Februar ein. Kosslick hoffe, dass möglichst viele den Film sehen werden: „Und wenn sie dann noch sagen, das ist ein Fliegenschiss, dann muss ich sagen, sollte vielleicht jemand anderes einschreiten als die Filmemacher.“

Der Film zeigt die Geschichte des 1941 gegründeten Untergrundarchivs innerhalb des Warschauer Ghettos. Er dokumentiert, wie die Juden im Ghetto lebten und wie sie ermordet wurden.

Die JA Berlin nimmt die Einladung des Berlinale-Chefs zum Holocaust-Film an

Die AfD äußert sich über die Junge Alternative Berlin und seinen Vorsitzenden David Christopher Eckert positiv zur Einladung und sichert zu „Wir werden zahlreich zur Premiere erscheinen“:

„Die Junge Alternative und die Mutterpartei AfD stehen uneingeschränkt zur christlich-jüdisch geprägten Abendland-Kultur und heißen jeden Dialog willkommen, der diese Tradition fördert. In einer Zeit, in der jüdische Menschen in Deutschland aufgrund islamistischen Hasses nirgends so ungeschützt vor Angriffen sind wie in Berlin, ist es ein gutes Zeichen, auf der Berlinale Solidarität zu zeigen. Wir als JA Berlin nehmen die Einladung zur Gratis-Filmvorführung daher dankend an und werden zur Premiere des Filmes zahlreich erscheinen.“

Dabei bleibt es aber nicht, denn die JA fährt fort:

„Zudem würden wir den Berlinale Chef gerne in der Verbreitung des Filmes unterstützen und schlagen deshalb eine gemeinsame Open Air Filmvorführung in den Stadtteilen Neukölln und Kreuzberg vor.“

und spielt dabei auf den massiven Judenhass der muslimischen Communites an, der sich besonders in diesen Stadtteilen bemerkbar macht.

Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, stellt gegenüber PI-NEWS klar: „Die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus ist fester Bestandteil unserer nationalen Erinnerungskultur. Die AfD sucht den Dialog und wird alles tun, um jeder Bedrohung für jüdisches Leben in Deutschland entschlossen entgegen zu treten.“

Die AfD zeigt so immer wieder, dass sie mit Judenfeindschaft und Israelablehnung nichts am Hut hat, obwohl der Mainstream mit z.B. Charlotte Knobloch und der Großteil der Medien das alle glauben lassen wollen. Während die Meldung zum Angebot der Berlinale in vielen Medien zu lesen war, bleiben sie ihren Lesern die Antwort der AfD schuldig. Business as usal.