500 Teilnehmer erwartet

Samstag große Demo gegen Diesel-Fahrverbote in Stuttgart

Es hat lange gedauert, jetzt reißt es sogar die Schwaben vom Sofa. Endlich! Die Bürger wehren sich gegen die in Stuttgart seit Anfang Januar geltenden Diesel-Fahrverbote. Vergangenen Freitag kamen zur ersten unabhängig organisierten Demo statt der erwarteten 50 fünf Mal so viele Teilnehmer.

Der Protest wird jetzt ausgeweitet! Für diesen Samstag sind bis zu 500 wütende Bürger angekündigt, für die mit dem Fahrverbot eine rote Linie überschritten wurde. Die Demonstrationen wurden und werden nach wie vor von einer Privatperson angemeldet, dem 26-jährigen Porschemitarbeiter Ioannis Sakkaros. Er steht laut Stuttgarter Nachrichten einer Privatinitiative vor.

Stoppsignal und Wende!

Es geht am Samstag um mehr als nur das Dieselfahrverbot zu kippen. Es geht auch darum, dass sich der Bürger seine Freiheitsrechte, die Stück für Stück beschnitten wurden, wieder zurück holt. Fahrverbote sind nichts anderes als kalte Enteignungen, die in den nächsten Jahren und Monaten ausgeweitet und nach dem Willen der Grünen letztendlich alle Verbrenner betreffen soll.

Das Fahrverbot in Stuttgart ist hier aber nur eines von vielen Schlachtfeldern und steht exemplarisch für die Enteignung von Bürgerrechten. Es geht dabei Hand in Hand mit Zensur und Beschränkung der Meinungsfreiheit. Der Bürger soll arbeiten und gehorchen. Es hat System und ist ein Kampf der Eliten, der neuen Jakobiner, von CDU bis Grüne, gegen die Freiheit der Bürger. Damit ist klar: Auch wer keinen Diesel, wer sogar überhaupt kein Auto fährt, sollte am Samstag mit dabei sein. Wer seine Unabhängigkeit von Parteien darstellen will, der zieht sich – wie auch schon viele andere das letzte Mal – eine gelbe Weste über.

CDU rät Parteimitgliedern ab, an Demo teilzunehmen

Am Rande: Aufgestellt wurde die Messstation direkt am Straßenrand noch von einer CDU geführten Landesregierung. Der CDU-Kreisvorsitzende und MdB, Stefan Kaufmann, hat seine Parteimitglieder jetzt explizit aufgefordert, nicht an der Demonstration teilzunehmen. Die Stuttgarter CDU sieht das in Teilen anders und nahm schon vergangen Freitag an den Protesten teil. Die AfD in Person von MdL Bernd Gögel solidarisiert sich hingegen in einer Pressemitteilung mit den Protestierenden. Darin meldet sich auch der verkehrspolitische Sprecher der AfD, Hans Peter Stauch MdL, zu Wort: „Jedem mutigen Teilnehmer und besonders dem Anmelder spreche ich jetzt schon meinen Dank aus. Es ist heutzutage geradezu eine revolutionäre Tat, als Bürger eine solche Demonstration für den Diesel und gegen die unsinnigen Dieselfahrverbote anzumelden. Der Diesel hat eine Zukunft – dafür lohnt es sich parlamentarisch zu arbeiten und auch auf die Straße zu gehen.“


 
» Ort: Messstation am Neckartor Stuttgart, B14.
» Beginn: Samstag 16:30 Uhr
» Ende: 18:30 Uhr
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Netzfundstück. Video der Demo vom vergangenen Freitag am  Neckartor mit diversen O-Tönen der Teilnehmer: