Von wegen friedlicher Jahreswechsel...

Silvester in Köln: Massenschlägerei gegen Polizisten und Feuerwehr

Von DAVID DEIMER | Biedermann und die Brandstifter – Henriette Reker und Co. sorgten auch dieses Silvester wieder für ein „buntes“ Feuerwerk in Köln. In der Kölner NoGo Area „Meschenich“ konnte die Feuerwehr nur noch mit einem Großaufgebot der Polizei anrücken – wie mittlerweile üblich mit Maschinenpistolen bewaffnet.

Der Kracher: „Massenschlägerei“ am Kölnberg nach Brandstiftung

Kurz nach Mitternacht am Neujahrstag wurde die Feuerwehr Köln nach Meschenich zur prekären Hochhaussiedlung „Auf dem Kölnberg“ alarmiert. Vor Ort fanden die Kräfte im Hochhaus „An der Fuhr 4“ eine Wohnung im 1. OG bereits im Vollbrand vor. Die betroffenen Bewohner konnten sich bereits vor Eintreffen aus der vollkommen vermüllten Wohnung selbstständig retten. Aufgrund der hohen Brandlast in der betroffenen Wohnung konnte sich der Brand in sehr kurzer Geschwindigkeit ausdehnen und Glutnester flammten immer wieder auf.

„Ehren-Gäste“ – auch Altkleidercontainer abgefackelt, Massenschlägerei

Parallel zu den Löscharbeiten zündeten Unbekannte direkt neben den Einsatzkräften dann einen Altkleidercontainer an, welcher mittels eines Schnellangriffes zügig gelöscht werden konnte. Doch noch lange nicht „Ende der Fahnenstange“ im traditionellen Kölner Silvesterrausch:

Vor den Hochhäusern in Meschenich gingen nach der Brandstiftung um Mitternacht plötzlich auch zwei „Personengruppen“ aufeinander los. Der Grund: „unbekannt“ (BILD). Laut Polizei waren knapp 50 Personen an der „Schlägerei“ beteiligt. Als mehrere Beamten einzuschreiten versuchten, wurden auch sie angegriffen (ab Cue 12:13 im Video). Die Polizisten forderten sodann Verstärkung an, schwerst bewaffnete Kollegen sorgten schließlich nach mehreren Stunden für Ruhe und setzten dafür große Mengen an Pfefferspray ein. Schon in den Vorjahren kam es immer wieder zu Brandstiftungen und Großeinsätzen von Polizei und Feuerwehren in Köln-Meschenich. Dankbarkeit an das Gastgeberland sieht anders aus …

Zum „Eigenschutz und zum Schutz der in den Brandeinsatz involvierten Feuerwehrkräfte wurden polizeiseitig 20 Streifenwagen und ein Zug der Kölner Bereitschaftspolizei“ nachalarmiert.

Unter schwerer Bewaffnung u.a. mit Maschinenpistolen konnte die Polizei die Lage stabilisieren und drei Personen festnehmen, der Brandherd konnte dann endgültig gelöscht werden. Vier Personen wurden bei dem Einsatz verletzt. Darunter auch Polizeibeamte.

Drei Tatbeteiligte wurden bei dem Großeinsatz vorübergehend festgenommen: 50 Personen prügeln sich, nur drei werden festgenommen? Warum wurden nicht 47 Weitere verhaftet und ausgewiesen =

Deutschland steht im Vollbrand und bald kommt jeder Löschversuch zu spät.

Weiterführender Link:

» Richard Feuerbach: Die Wahrheit über Silvester – Erlebnisbericht eines Polizisten