Privatanmelder mobilisiert 250 Bürger

Stuttgart: Großer Andrang bei Demo gegen Diesel-Fahrverbote

Wie bereits kurz erwähnt fand am Freitag in Stuttgart die erste von privater Hand organisierte Demo gegen willkürliche Fahrverbote und die damit einhergehende kalte Enteignung von Millionen von Dieselfahrern statt.

Den Anfang machte vor Monaten bereits die AfD mit zahlreichen Aktionen für den Erhalt des Diesel. Stuttgart ist seit Januar diesen Jahres unrühmlicher Vorreiter eines flächendeckenden Fahrverbotes für Diesel bis inklusive der Abgasnorm Euro 4. Für Stuttgarter gilt das Verbot ab April.

Erstaunlich: Erwartet wurden 50 Teilnehmer für die erste von privater Hand organisierte Demo, tatsächlich gekommen sind aber 250 Bürger! Einige traten, angelehnt an die Proteste in Frankreich, als „Gelbwesten“ auf.

Demonstriert wurde am Neckartor. Deutschlands angeblich dreckigster Ort. Was zuvorderst an der Wahl der Messstelle, direkt am Straßenrand, an einer Kreuzung, in Nähe der Großbaustelle S21 und anderen Faktoren liegt (siehe auch PI-NEWS-Artikel „Das Märchen vom Diesel-Desaster“). Der Standort der Messstelle repräsentiert in keinster Weise die Luftqualität der Stadt, die zudem in den letzten Jahren kontinuierlich besser geworden ist.

Unter den Teilnehmern der Demo waren auch Mitglieder der CDU. Objektiv betrachtet eine schizophrene Situation. Sitzt die CDU doch im Bund wie in Europa über die EVP an den Hebeln der Macht und hätte es in der Hand, Gesetze mit auf den Weg zu bringen, die deutschlandweit den Bürgern ihre Fahrzeuge garantieren und dem Abmahnverein Deutsche Umwelthilfe, einen Riegel vorschieben könnte.

Mitglieder der patriotischen Gewerkschaft „Zentrum Automobil“ standen ebenfalls mit Bannern gut sichtbar im Demogeschehen. „STOPPT GRÜNE JOBKILLER“, so der unmissverständliche Fingerzeig in Richtung grüner Stadt- und Landesregierung.

Viele von der alternativen Gewerkschaft vertretenen Beschäftigten bangen aufgrund der Dieselhetze der Altparteien um ihren Job bei Daimler und den zahlreichen Automobil-Zulieferbetrieben in der Region. Aber auch Familien, die sich vielleicht so leicht kein neues Auto leisten können und auf einen fahrbaren Untersatz dringend angewiesen sind, machten mit selbst gestalteten Plakaten auf ihre Situation aufmerksam.

Ein Bürger wies darauf hin, dass es möglicherweise bei den Dieselfahrverboten nicht bleiben wird: „Dieselfahrverbote sind erst der Anfang!“, so sein Statement.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), der dubiose Abmahnverein, der als juristischer Schlägertrupp grüner Ideologen gegen die Rechte und Freiheiten der deutschen Autofahrer vorgeht, war im Blick der Demonstranten. „STOPPT DUH“, stand auf einem Banner.

Ein Bürger wies mit seinem Plakat auf die kalte Enteignung durch die Fahrverbote hin. Er beklagte, dass dies unverhältnismäßig und illegal sei.

Eine Provokation von Links gab es dann doch noch. Einige Alt-Linke, die auch sonst gerne unter der Woche ihren Hass auf Autofahrer an dieser Stelle zum Schlechten geben, rollten ihre Banner aus, um die inzwischen längst widerlegte These der Feinstaubtoten zu verbreiten. Lange hingen die Banner allerdings nicht. Einige Bürger entfernten diese konsequent und friedlich. Die Provokateure zogen sich daraufhin zurück.

Die erfolgreiche Demonstration von Freitag soll kein Einzelfall sein. Weitere Demos sind bereits in Planung sein, wie PI-NEWS erfuhr. Wir bleiben dran und berichten weiter.