„Relotius“ bis in alle Ewigkeit

Wie die „Trümmerfrauen“ von Phoenix zertrümmert wurden

Von PETER BARTELS | Auch alte, weiße Männer zappen gelegentlich gähnend durch Merkels Staatsfernsehen. Sonntag Abend waren sie plötzlich wieder mittendrin in Trümmerdeutschland: Frauen mit Kopftuchturban vor ausgebombten Ruinen werfen sich Steine zu …

Aha!! Die GRÜNE Diätwissenschaftlerin Claudia Roth (64) hat also doch recht: Die Türken/innen haben Deutschland einst aus den Trümmern gebuddelt … mit ihren Alis dann das Wirtschaftswunder angekurbelt!! Ludwig Erhard brauchte seine Handelsgold also doch nur für die Wochenschau paffen … Während die deutschen Frauen sich für GIs und Maxwell-Kaffee schminkten, für Stalins Russen und Völkerfreundschaft die Röckchen hoben … schufteten die anderen für Deutschland. Tja, so können auch alte Männer sich irren. Scheiß Wochenschau …

45 Minuten lang räumte Merkels Zentralkomitee für Medien, der Staatssender Phoenix, mit der „Alt-Nazi-Lüge“ auf, wurde der „Mythos Trümmerfrauen“ endgültig zertrümmert. Von wegen junge und alte deutsche Frauen. In Wahrheit räumten Ami-Bagger den Bomber-Schutt, den sie angerichtet hatten, selbst wieder weg. Machten sie Deutschland wieder besenrein! Nur der Osten mußte mit den Bomber-Harris-Trümmern der Dresdner Frauenkirche etwas länger warten. Aber 45 Jahre später kam ja endlich der Schwarze Riese Kohl aus Bonn mit der West-Mark, den blühenden Landschaften … Stalins Soldaten waren ja vollauf mit Defloration und Demontage beschäftigt … Ulbricht und die SED-Genossen mit der Stalin-Allee… Und das sozialistische Fäustchen Honecker mußte schließlich erst mit dem „Suhler Drilling“ die halbtot geschossenen Wildschweine in der Torfheide erlösen …

Ja, doch, auch ein paar deutsche Frauen kletterten auf den Trümmerbergen rum, von Berlin bis Hamburg, von München bis Köln. Schließlich lag ja 60 Prozent Deutschlands in Schutt und Asche. Meist aber waren es zum Steineklopfen verurteilte Nazi-Weiber. Und selbst die nur für ein paar Monate. Die paar anderen „richtigen“ Trümmerfrauen nicht mal ein paar Tage. Eine spätgeborene Historikerin namens Carola Finks (56), Promotion über „Himmlers SS-Bau-Brigaden, Fachfrau für „Zigeunerverfolgung“, Uni Köln: Denn wenn die Frauen nicht arbeiteten, bekamen sie auch keine Lebensmittelkarten. Darum mußten manchmal auch Studentinnen Steine klopfen… Immerhin, der Kölner Kardinal Joseph Frings nannte das „Ehrendienst für einen Tag“ …

Die dito spätgeborene Leoni Treber, kesser -Vater-Frisur, Uni Duisburg, brachte es wiederholt auf den GRÜNEN Punkt: Die Trümmerfrauen waren ein PR-Gag, auf Fotos wurden sogar die Männer gelöscht … Die DDR machte aus diesen Frauen „Heldinnen des Wiederaufbaus“ … Im Osten von oben gelenkte Propaganda … Im Westen waren Männer die Trümmerfrauen … Überhaupt: In Wahrheit fing die Trümmerarbeit schon 1940 im Krieg an: Kriegsarbeiter, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge …

Schon 2017, als Leonis Buch „Mythos Trümmerfrauen“ erschien, in dem die Soziologin zur „Historikerin“ mutierte, maulte eine Friederike Jahn auf einem Blog: Ihr fehle die „klare feministische, antifaschistische Kritik“. Die Sorge der linken Schnepfe war, dass aus Täter/innen wieder Opfer/Innen gemacht werden könnten …

PHOENIX sei Dank, belegten die wahre Geschichte der Trümmerfrauen dann final die beiden Autorinnen: Judith Voelker (49) und Julia Meyer (37). Natürlich frei nach dem „Spiegelbaron“ Relotius. Denn schon am Alter der Damen sieht der geneigte PI-NEWS-Leser – sie waren damals etwa so nah an den Trümmerfrauen, wie die 99-jährige Dame der Weißen Rose, die der „Spiegelbaron“ beim Grillenzirpen auf den 600 Kilometer entfernten Mississippi starren ließ. Nun ja, der Klapperstorch landete mit der einen erst 1969, also 24 Jahre „danach“, mit der anderen sogar erst 36 Jahre später. Verständlich bei dem Bombenhagel…

Auch die anderen Expertinnen, die als Trümmer-Zeugen angeführt wurden, hatten alle die Gnade der späten Phoenix-Geburt: Gunilla Budde (59) wurde erst 25 Jahre „danach“ vom Storch abgeliefert.
Aber sie wurde immerhin im niedersächsischen Grünkohl-Dorf Oldenburg an der Ossietzky-Uni (!!) Historik-Professorin; ach so, Vorsitzende eines Spielzeug-Museums in der Lüneburger Heide auch noch. Bei Phoenix durfte sie wiederholt ihren riesigen Signalkluncker am Mittelfinger zeigen, den schmalllippigen, dick getünchten roten Mund verziehend höhnisch grinsend sagen: „Der Osten zeigt die Trümmerfrauen-Denkmäler optimistisch, der Westen eher verhärmt.“…

Was gut zum Einspieler aus München passte: Phoenix zeigt die bayerische GRÜNE Plumpabacke Katharina Schulze (33), die wie immer dümmlich in die bestellte Kamera grinst. Sie deckt demonstrativ mit braunem Transparant den Münchner „Trümmerfrauen-Gedenkstein“ zu: „Den Richtigen ein Denkmal, nicht den Alt-Nazis…“

Irgendein grauer Archivar labert noch was von höchstens 2,7 Prozent Trümmerfrauen in Deutschland … Die Sprengungen seien ja auch nichts für Frauen gewesen… Und die beiden Autorinnen diktieren im OFF die neue deutsche Geschichte: Die Amis waren mit dem Marshallplan der eigentliche Motor des Aufschwungs im Westen… Die deutsche Sehnsucht nach der Unschuld… Erst die Frauen-Bewegung der 68er legte den Mythos der Trümmerfrauen in Trümmer…

Ein ebenfalls etwas spät geborenes Muttchen namens Marita Krauss (63), Geschichts-Professorin, Uni Augsburg (!!), durfte sich gar nicht mehr einkriegen bei Phoenix. Immer wieder schnappatmetete sie mit lächelnden Vorbeisser-Gebiss von „Wehrmachtshelferinen“, von den von Alliierten bestraften „Täterfrauen“ … Von wegen Trümmerfrauen!! Ja, auch mal, sicher. Aber vor allem auch Kinder und Männer auf Beinstümpfen…

Nach der Zertrümmerung der Trümmerfrauen, der “Hungerwinter“. Auch auf PHOENIX. Frauen mit Kindern im Arm, letzten Habseligkeiten in der Karre, über Eis, durch Schnee, Flucht von Ostpreußen nach Westen … Männer in Lumpen beim Hamstern, Kinder beim Betteln. Und immer wieder weinende Frauen, weil ihr Baby an Lungenentzündung gestorben war, der Opa nicht begraben werden konnte, weil die Erde gefroren war … Und auch hier zwischendurch immer wieder deutsche Trümmerfrauen. Keine türkischen… Von Claudia Roth war nix zu sehen. Von Marita Kraus, Carola Finks, Leonie Treber, Gunilla Budde, Judith Voelker, Julia Meyer auch nichts.

Von der dümmlichen GRÜNEN Katharina Schulz schon gar nicht. Die Gnade der späten Geburt …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!