Die materiellen Bedingungen für eigenen Nachwuchs waren nie besser

Denkanstoß: Patriotische Hartz IV-Siedler

Von AP | Deutschland ist unter Merkel zu einem Siedlungsgebiet verkommen. Erdogan ruft seine Landsleute in Europa auf, drei oder vier Kinder zu bekommen, um Europa zu besiedeln. Nicht wenige völkisch-nationale türkische Familien setzen diese Vorgaben um. Syrische Familien mit zahlreichen Kindern erhalten vom deutschen Sozialstaat ganze Einfamilienhäuser gestellt. Wer im hoffnungslosen Asylverfahren ein Kind zeugt oder bekommt, erhält Schutz vor Abschiebung. Wenn die Sozialhilfe dann nicht reicht, kann man zusätzlich zu den Tafeln gehen und erhält sein Essen umsonst. Selbst Halal-Weihnachts-Päckchen bieten die Tafeln an. Für muslimische Siedler aus aller Herren Ländern stellt Deutschland das gelobte Land dar. Das Asyldorado, sozusagen.

Was wir bei diesem Desaster schnell übersehen ist: Auch für deutsche Patrioten bietet der deutsche Sozialstaat beste Bedingungen, Großfamilien zu gründen. Während viele Patrioten bereits daran denken, Deutschland zu verlassen, sehen wir den Wald vor lauter Bäumen nicht. In unseren Köpfen herrschen immer noch Schranken, die Menschen, die von Sozialhilfe leben, stigmatisieren. Was wir dagegen brauchen, sind Deutsche, die von Sozialhilfe leben, die viele Kinder kriegen und sich gleichzeitig patriotisch engagieren. Wir müssen unsere eigenen Städte wiederbesiedeln.

Jedes Zahnrad im Uhrwerk ist gleich wichtig

Dies könnte mit zwei Typen von patriotischen Hartz IV-Siedlern geschehen. Zum einen könnten Familien, die aus welchen Gründen auch immer aktuell bereits von Sozialhilfe leben, motiviert werden, sich patriotisch zu engagieren. Patriotisches Engagement schafft Selbstbewusstsein. Wer am Wochenende Demos organisiert, sich an Infoständen beteiligt oder regelmäßig Faltblätter verteilt, leistet einen ganz wichtigen Beitrag für diese Gesellschaft. Die Mitwirkungsmöglichkeiten sind dabei überaus vielfältig.

Nicht jeder ist der geborene Volkstribun und hält als Rampensau wöchentliche brillante Reden. Aber beim Uhrwerk gilt: jedes Zahnrad ist gleich wichtig. Dabei muss aus einer patriotischen Perspektive für die Anerkennung der Leistung anderer Menschen einzig und alleine das patriotische Engagement der Person gelten. Ob der Betreffende in seiner restlichen Zeit Wirtschaftsprofessor ist oder von Hartz IV lebt, ist vollkommen unerheblich. Wichtig ist nur das Engagement. Durch Vernetzung müssen Menschen, die Linke als „Pack“, „Abgehängte“ oder „Weißen Müll“ (eng. White Trash) bezeichnen, aus der Isolation geholt werden.

Kennen Sie vielleicht Sozialhilfeempfänger, die patriotisch eingestellt sind, aber inaktiv sind. Wo dran liegt das? Könnte man vielleicht mal gemeinsam Faltblätter verteilen? Vielleicht schlummert in der Person ein begnadeter Germanic Walker. Oder mal gemeinsam zum AfD-Stammtisch gehen? Vielleicht gibt es dort nette Menschen, mit denen es sich lohnt, Zeit zu verbringen? Das kann natürlich nur ein Anfang sein. Patriotische Lebenswelten müssen für alle Teile der Gesellschaft Schritt für Schritt aufgebaut werden.

Aktivisten freiwillig auf Hartz IV

Der zweite Typ des patriotischen Hartz IV-Siedlers wären Aktivisten, die sich bewusst für ein Leben in der Sozialhilfe entscheiden. Die SPD setzt sich ja aktuell gegen Sanktionen bei Hartz IV-Empfängern ein. Führt also über die Hintertür das bedingungslose Grundeinkommen für Bedürftige ein. Wieso sollten sich Aktivisten 40 Stunden in unbefriedigenden Jobs abschuften, um am Ende nach Steuern ein paar Euro über dem Sozialhilfe-Satz zu erhalten? Wieso geht man nicht gleich auf Hartz IV und nutzt die freiwerdenden 40 Stunden für Aktivismus. Sein gesamtes Essen holt man sich bei der Tafel. Dies schafft zusätzlichen finanziellen Spielraum. Der Besuch bei der Tafel ist dabei keine stigmatisierende Bittstellerrei, sondern Teil des Aktivismus. Denn jeder Besuch bei der Tafel ermöglicht die Kontaktaufnahme und Vernetzung mit anderem „Pack“. Sollten Merkelgäste bei der Lebensmittelausgabe zu frech auftreten, könnten Aktivisten vielleicht auch die deutschen Kunden sensibilisieren und für ihre Interessen eintreten lassen?

Patriotische Unterstützungssysteme statt ermüdende 40 Stundenwochen

Für diese Aktivisten lassen sich sicherlich auch Laptops und Kameras spenden oder Drucker ausleihen. Zudem können Hartz IV-Empfänger auch Sachspenden wie Kleidung, Spielzeug oder Kinderwagen erhalten. Aktivisten könnten Selbsthilfegruppen organisieren und so sich selber und andere unterstützen. Eine Familie mit drei bis sechs Kindern ließe sich so deutlich leichter als durch einen Alleinverdiener ernähren. Patriotische Hartz IV-Siedler könnten sich gegenseitig bei der Kinderbetreuung und zum Vorlesenachmittag der Nibelungensage auch die Nachbarskinder einladen. Denn unser Problem in Deutschland ist nicht materielle Armut. Uns fehlen Gemeinschaft und Netzwerke.

Aktivisten könnten durch kostenfreie Schulungen patriotischer NGOs und autodidaktische Weiterbildung trotz Hartz IV ihre Beschäftigungsfähigkeit, neudeutsch „Employability“, erhalten. Dann könnten Sie in 12 Jahren nahtlos Projektanträge für vollfinanzierte Stellen im Rahmen des Förderprogramms „Identität leben“ des Bundesfamilienministeriums stellen. Das 100 Millionen-Programm der AfD-Familienministerin Beatrix von Storch sucht insbesondere Initiativen, die Erfahrungen im Bereich der Demokratisierung gentrifizierter Stadtteile (also grün-versiffter, Anmerkung der Redaktion) beim Kampf gegen Links sowie der Förderung einer positiven nationalen Selbstkonstruktion bei Kindern und Jugendlichen vorweisen können.

Zurück in die Gegenwart. Um diese Denkanstöße erfolgreich umzusetzen, bräuchte es Avantgardisten, die die Machbarkeit zum Beispiel durch Youtube-Videos beweisen. Vielleicht könnten auch patriotische Organisationen Förderprogramme für „sozial-schwache“ Aktivisten aufsetzen. Die Vernetzung von patriotischen Kümmerern wäre zudem ein wichtiges Aktivitätsfeld für den geplanten alternativen Sozialverband von Guido Reil.

Deutschland ist nach der aktuell vorherrschenden Staatsdoktrin unter Merkel IV zu einem Siedlungsgebiet verkommen. Eine Leitkultur oder gar eine nationale Identität wird selbst von der ehemaligen Staatspartei CDU gar nicht mehr angestrebt. Nach Merkel ist „das Volk jeder, der in diesem Land lebt“. Ein Student aus Tunesien, der in Deutschland für zwei Jahre seinen Master macht, ist demnach Deutscher. Ein deutscher Mitarbeiter der Außenhandelskammer, der für zwei Jahre mit seiner Familie in Tunis lebt, wäre konsequenterweise dann kein Deutscher mehr.

Viele Deutsche fühlen sich aufgrund einer solchen Politik und ganz praktischer „Verwerfungen“ in Deutschland nicht mehr willkommen. Die Auswanderungszahlen von qualifizierten Fachkräften sind seit 2015 explodiert. Zudem zieht es viele Rentner nach Polen oder Ungarn.

Es stellt sich die Frage, ob nicht auch junge Patrioten ins Exil gehen sollten, vielleicht Familien gründen und auf bessere Zeiten hoffen sollten. Die Antwort ist nein. Denn es gab in Deutschland noch niemals bessere Bedingungen, um eine Familie zu gründen.