Ölreichstes Land der Welt pleite

Linke Sozialisten wie Chávez und Maduro haben Venezuela ruiniert

Von KEWIL | Seit Wochen ist das weit entfernte und total bankrotte Venezuela immer wieder im Brennpunkt unserer Presse. Wie lange macht es Präsident Nicolás Maduro noch? Regiert endlich der von Trump und Merkel favorisierte Widersacher Juan Guaidó? Marschieren die USA ein? Was sagen Peking und Moskau?

Nie thematisiert wird aber die schlichte Tatsache, dass ausgerechnet das ölreichste Land der Erde von linken Sozialisten, roten Revoluzzer-Ideologien und kommunistischen Rezepten und Bonzen in den zwangsläufigen Bankrott getrieben wurde.

Die DDR und der ganze bolschewistische Ostblock, die einst dem totalen wirtschaftlichen Schwachfug der Kommunisten zum Opfer fielen, waren keine Ausnahme. Die Anhänger von Karl Marx, Castro und Konsorten schafften es sogar, dass ein Einwohner in Venezuela, das im Öl schwimmt, nicht mehr tanken kann, es sei denn, er gehört zur linken Nomenklatura.

Erinnert sich denn niemand mehr, wie positiv die Machtübernahme in Caracas durch das rote Irrlicht Hugo Chávez ab 1999 hierzulande aufgenommen wurde. Er wusste nicht, ob er Stalinist, Trotzkist, Simón Bolívar, Che Guevara oder die Jungfrau von Orleans sein wollte, aber rot und revolutionär musste es sein: Gringos raus, Revolución, Verstaatlichung – das ganze linke Programm eben.

Und es funktionierte ja auch ein ganz klein wenig, man konnte anfangs noch vom Angesparten der Vorgänger leben und den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ propagieren. Die Linken bei uns jubilierten, deutsche Professoren und die anti-imperialistische Presse unterstützten ihn – und Gaddafi, Syrien, Weißrussland und viele andere auch. Und ich werde nie vergessen, dass man sogar hier bei PI-NEWS-Lesern Contra kriegte, wenn man Chávez und seinen Sozialismus angriff.

Chávez regierte mit der verstaatlichten Ölindustrie, bis er 2013 an Krebs starb. Sein 100 Millionen Dollar teures Mausoleum, wo er mit anderen roten südamerikanischen Caudillos ruhen wollte, ist noch nicht fertig. Sein Nachfolger Maduro führt das Werk zu Ende.

Rot angestrichene Bonzen und vor allem das zahlreiche, mit viel Lametta behängte Militär (mit eigenen Supermärkten) regieren noch. Die lang verstaatlichte und gemolkene Ölindustrie liegt darnieder. Das Land hat riesige Schulden in USA, Russland, China und sonstwo. Lang wird es nicht mehr dauern, bis andere an die Macht und an die Tröge kommen.

Festzuhalten bleibt, ich wiederhole gerne, der Sozialismus und seine wirren Jünger trieben mit Venezuela sogar das ölreichste Land der Welt gnadenlos in den Ruin. Warum ist Deutschland denn – die DDR ging vor noch nicht einmal 30 Jahren bankrott – schon wieder so rot? Lernen wir nichts?