Einzeltäter-These widerlegt

Amri-Mittäter wird angeklagt

Von STEFAN SCHUBERT | Die seit dem Terroranschlag vom Breitscheidplatz durch die Bundesregierung verbreitete Einzeltäter-These ist seit heute offiziell widerlegt. Der Generalbundesanwalt hat nach Informationen von ZEIT-Online einen Komplizen von Anis Amri, als Teil einer dreiköpfigen Zelle, wegen einer Terrorstraftat in Berlin angeklagt.

Die bisherigen Verlautbarungen der Bundesregierung zum Fall Amri werden nun Stück für Stück als Falschnachrichten und Lügen entlarvt. Die offizielle Version im Fall Amri ist allein vom Motiv getragen, von den politischen und geheimdienstlichen Verwicklungen der Bundesregierung abzulenken. Als Kern dieser Desinformationskampagne diente die bislang die verbreitete Einzeltäter-These. Demnach hätte der kleinkriminelle Anis Amri den schwerwiegendsten islamischen Terroranschlag auf deutschem Boden mit 12 Toten und 70 Verletzten alleine begangen.

Diese vorsätzliche falsch verbreitete These diente nicht nur dazu, um vor den eigentlichen Hintergründen des Falles Amri abzulenken, sondern im Besonderen die Bevölkerung ruhig zu halten. Denn in Wirklichkeit handelt es sich bei dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt um einen koordinierten Anschlag von IS-Zellen in Deutschland, Italien und Libyen. Dies haben monatelange Recherchen des Autors ergeben, bei denen ich über 25.000 geheime Akten und Dokumente von Behörden, Geheimdiensten und der Polizei einsehen konnte. Darüber hinaus haben sich mir direkt beteiligte Terrorermittler anvertraut, die mir ihr Wissen exklusiv zur Verfügung stellten. Die Ergebnisse der umfangreichen Recherchen wurden in dem Buch Anis Amri und die Bundesregierung: Was Insider über den Terroranschlag vom Breitscheidplatz wissen zusammengefasst und veröffentlicht.

In den letzten Tagen und Wochen erschienen im Focus und bei ZEIT-Online zahlreiche Artikel, die nun nach und nach Thesen aus dem Buch übernahmen und diese ihren Lesern als eigene Enthüllungen verkaufen. Einen Hinweis auf das Amri-Buch und dessen Thesen, die sich nun Stück für Stück bewahrheiten, unterließen die Qualitätsjournalisten in jedem Fall. Bei den Haltungsjournalisten im Land kommt es nicht mehr auf Inhalte an, sondern darauf, in welchem Verlag diese publiziert werden. Und bei dieser Regierungskonformität der Medien steht der regierungskritische KOPP-Verlag auf der schwarzen Liste. Dies belegt einmal mehr den bedenklichen Zustand im Land, da auch der vorherige Spiegel-Bestseller des Autors, Die Destabilisierung Deutschlands: Der Verlust der inneren und äußeren Sicherheit, einem bundesweiten Medien- und Buchhändler Boykott ausgesetzt war.

Generalbundesanwalt klagt Amri-Komplizen an

Heute berichtet nun ZEIT-Online über eine dreiköpfige radikal-islamische Zelle in Berlin, die einen Sprengstoffanschlag in Berlin vorbereitet haben. Diese Zelle bestand aus Magomed-Ali C. aus Dagestan, dem Franzosen Clément B. und als drittes Mitglied dem Tunesier Anis Amri – dem Einzeltäter. Magomed-Ali C. nutzte wie Anis Amri Deutschlands offene Grenzen aus. Er wanderte unkontrolliert nach Deutschland ein und beantragte Asyl. Erinnert sei an dieser Stelle an die Behauptung des SPD-Ministers Heiko Maas: »Es gibt keine Verbindung, keine einzige nachweisbare Verbindung zwischen dem Terrorismus und den Flüchtlingen …«.

Als Operationsbasis dieser Terrorzelle wurde die Fussilet-Moschee in Berlin-Moabit genutzt, die seit Jahren bei Terrorermittlern als »IS-Hauptquartier von Berlin« gilt, die jedoch trotzdem von der Politik nicht verboten und geschlossen wurde. Auch die bundesweit aktive IS-Zelle des Hasspredigers Abu Walaa, der als oberster Repräsentant des Islamischen Staates in Deutschland gilt, nutzte die Moschee als Stützpunkt für ihre Terrorpläne. Ein wichtiges Mitglied der Abu Walaa IS-Zelle war auch Anis Amri. Es wird damit deutlich, dass in Deutschland längst eine bundesweite Struktur des IS aktiv ist, die in unterschiedlichen personellen Besetzungen islamische Terroranschläge in Deutschland planen, organisieren und durchführen. Sämtliche Hintergründe, Städte mit IS-Stützpunkten und Namen von IS-Terroristen sind im Buch Anis Amri und die Bundesregierung aufgeführt.

Der Generalbundesanwalt wirft nun der Terrorzelle (Amri-Magomed-Ali C.- Clément B.) vor, in einer Berliner Wohnung den hochexplosiven Sprengstoff TATP hergestellt zu haben, um damit ein Sprengstoffanschlag in Deutschland zu begehen.

Die für die Bundesregierung so bequeme Einzeltäter-These ist somit offiziell widerlegt worden. Bequem war die Einzeltäter-These insofern, da mit dem Tod Amris vonseiten der Politik versucht wird, den gesamten Skandal zu beerdigen: Kontrollverlust durch die unkontrollierte (muslimische) Masseneinwanderung, radikale Moscheen als IS-Stützpunkte und vorhandene bundesweite IS-Strukturen sind dabei nur ein Teil der unterdrückten Wahrheiten. Die viel größeren Vertuschungen betreffen den Fall Amri selbst, dessen zwingende Festnahme durch die Bundesregierung verhindert wurde, da Amri von US-Geheimdiensten lückenlos überwacht und als Lockvogel genutzt wurde, um Metadaten über den Islamischen Staat und im speziellen über den terroristischen IS-Ableger in Libyen zu sammeln.

Mit genau diesem Stand Amri über das verschlüsselte Chatprogramm Telegram in Verbindung und erhielt von IS-Führungskadern in Libyen direkt Anweisungen für den Terroranschlag in Berlin. Die verschlüsselte Kommunikation wurde bei einer vorgetäuschten Polizeikontrolle und mit Hilfe des dubiosen V-Mannes Murat geknackt. BKA, Verfassungsschutz, die beteiligten LKAs in Berlin und NRW verfolgten die Terrorpläne des IS und Amri somit live mit, schritten jedoch nicht ein und setzten die deutsche Bevölkerung damit vorsätzlich großen Gefahren aus.

Dominate Rolle von US-Geheimdiensten wird sichtbar

Auch eine weitere Kernthese des Buches wird nun nach und nach in den Mainstream-Medien eingeräumt und zwar die Beteiligung von US-Geheimdiensten im Fall Amri. Die enge Zusammenarbeit der US-Dienste mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), dessen ehemaligen Präsidenten Maaßen der Autor mit einer Reihe von Falschaussagen im Amri-Komplex als überführt ansieht, wird in einem weiteren ZEIT-Artikel thematisiert. In dem Text wird aus einem geheimen Dokument des BfV zitiert, das die Kernaussagen eines amerikanischen Geheimdienstdokumentes wiedergibt. Inhaltlich geht es um ein zweites Video, das Amri bereits vor seinem IS-Treubekenntnis zum IS-Ableger nach Libyen (LBY) gesendet hat. Die US-Geheimdienste schreiben dazu, »IS LBY soll seit dem 23. Oktober 2016 im Besitz eines Videos… von Amri gewesen sein.« Dies könne bedeuten, »dass IS LBY zumindest seitdem wusste, dass Amri einen Anschlag durchführen will«.

Im Weiteren gehen die US-Geheimdienste von einer Konkurrenz zwischen dem Kern-IS in Syrien und dem libyschen IS-Ableger aus. In den US-Geheimdienstdokumenten ist zu lesen, »dass Kern-IS von IS LBY die Durchführung weiterer Anschläge erwartet, da man Anforderungen für die mediale Nachbearbeitung von künftigen Anschlägen aufstelle.«

In den Dokumenten des BfV ist weiterhin zu lesen, dass die US-Dienste die Kommunikation des IS LBY und der IS-Zentrale in Syrien unmittelbar nach dem Anschlag auf den Breitscheidplatz abgefangen und aufgezeichnet haben. So hörten die Amerikaner die Korrespondenz zwischen dem IS-Syrien und IS LBY ab,  worin diese Absprachen über die mediale Nutzung des Berliner Terroranschlages trafen und wo die »koordinierte öffentliche Übernahme der Verantwortung durch den IS« festgelegt wurden.

Diese Hintergründe stellen den wahren Fall Amri dar. Die deutsche Bevölkerung wurde wissentlich und vorsätzlich einer hohen Gefährdung durch den längst als tatbereiten identifizierten IS-Terroristen Anis Amri ausgesetzt.

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» Stefan Schubert: Anis Amri und die Bundesregierung, 19,99 €, hier bestellen!