Erschütternde Film-Dokumentation von Petr Bystron

Die Schande der Bundesregierung: Billy Six noch immer in Haft

Von JOHANNES DANIELS | Free Billy Six ! Venezuela ist wie Kuba das sozialistische Shangri-La der deutschen Linken und der rot-grün-braunen „Haltungsmedien“. Deshalb reagierten Medien und sozialistische Politiker jahrelang mit Wegschauen, Beschönigen und euphemistischen Rechtfertigungen des mörderischen Maduro-Regimes, das innerhalb von wenigen Jahren das erdölreichste Land Südamerikas mit realsozialistischer Ideologie in ein archaisches Rattenloch verwandelt hat, in dem immer mehr Menschen täglich verhungern.

Seit über 110 Tagen wartet der deutsche Investigativ-Journalist und Krisenreporter Billy Six, 32, nun im lebensgefährlichen Junta-Gefängnis El Helicoide in Caracas auf Hilfe. Doch kein deutscher „Regierungsverantwortlicher“ macht nur einen Finger krumm für den außergewöhnlich mutigen Autor. Die Eltern von Billy Six haben sich mit einem dringlichen Bittgesuch an den deutschen Außenminister Heiko Maas gewandt – sie haben bis heute keine Antwort bekommen. Auch vom „Free-Yücel“-Retter Cem Özdemir kam keine Reaktion, wie zu erwarten war.

Der Kontakt zu Billy ist nun schon seit Ende November abgerissen. Seine Eltern, Ute und Edward Six, haben lange auf die Unterstützung des Auswärtigen Amtes vertraut, ein fataler Fehler ! Um die Verhandlungen mit den Junta-Schergen des Maduro-Regimes nicht unnötig zu verschlechtern, hielten sie sich dezent zurück. Auch die AfD konnte bislang nur im Hintergrund agieren und über eigene diplomatische Kontakte nach Caracas vermitteln.

Heiko Maas tut nix für Billy Six. Im Gegenteil

Heute ist Ute und Edward Six klar: Die sonst humanistisch-imperialistische Bundesregierung will rein gar nichts für ihren Sohn Billy tun. Nicht einmal das, was auf diplomatischen Weg für einen Gefangenen deutschen Staatsbürger selbstverständlich wäre – jeder inhaftierte Drogendealer oder muslimische IS-Terrorist mit mindestens einem deutschen Pass bekommt mehr Aufmerksamkeit durch das Auswärtige Amt. Billy Six wird behandelt wie ein Verbrecher und das auch noch durchaus bewusst. Seine Eltern sprechen mittlerweile von „bewusster unterlassener Hilfeleistung“. Seine Haftbedingungen sind ohne jeden Zweifel unmenschlich. Derweil spitzt sich die Lage in dem Land Tag für Tag weiter zu. Billys Schicksal ist heute mehr als ungewiss.

Der Bundestagsabgeordnete und Außenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, Petr Bystron, suchte schon vor einiger Zeit den persönlichen Kontakt zur Familie und wollte die Geschichte des inhaftierten Journalisten aus erster Hand erfahren. Ende Februar nahm er an der ersten offiziellen Demonstration der AfD für Billys Freilassung teil. Lediglich 100 besorgte Menschen hatten sich vor dem Kanzleramt versammelt, um ihrer Forderung nach Gerechtigkeit für einen deutschen Staatsbürger Ausdruck zu verleihen.

Bystron schreitet ein

Hier kam Petr Bystron mit Ute und Edward Six persönlich ins Gespräch. Wenig später luden Sie ihn ihre Heimatstadt Neuenhagen ein und erzählten ihm die ganze, unfassbare Geschichte. Es ist ohne Zweifel eine Erzählung voller Schmach und Schande für die amtierende Regierung.

Rücktritte wären fällig, wenn nicht sogar Strafverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung nach 323 c StGB und Untätigkeit im Amt nach § 336 des deutschen Strafgesetzbuches. Für den notorischen „Deutschland-Verrecke !“ – JungleWorld-und-WeLT-Journalisten Deniz Yücel setzten sich die üblichen Verdächtigen Özdemir-Gabriel-Maas-Merkel vehement auf allen diplomatischen und privaten Kanälen ein – das krude Merkel-System und seine willfährige System-Presse demaskieren sich immer mehr.

Bundestags-Linke gratulieren Diktator Maduro

Noch vor wenigen Wochen gratulierte Heike Hänsel, Fraktionsvize der Linken im Bundestag, dem sozialistischen Diktator Nicolás Maduro offiziell zum „demokratischen Wahlsieg“ und Prantls Lügdeutsche Zeitung erhob den ru(h)mreichen „Comandante Chávez“ immerhin zum „Star des linken Lateinamerika“. Ähnlich wie jahrzehntelang in Kuba verhungern dort derzeit viele Bürger, werden in Staatsgefängnissen zu Tode drangsaliert oder fliehen in die ebenfalls prekären Nachbarländer aus dem erdölreichen Staat. Allein über 1.600.000 Menschen flohen in den letzten drei Jahren nach Kolumbien: Die „größte Flüchtlingswelle in der Geschichte Südamerikas“ ist das Resultat der neuen Steinzeit-Apologeten der Sozialistischen Internationalen.

In diesem linksversifften Traumland wurde der Berliner Kriegsberichterstatter Billy Six ohne fundierte Anklage, ohne Zugang zu einem Anwalt, ohne Kontakt zur Außenwelt bereits am 17. November in ein Gefängnis der Geheimpolizei verschleppt. Six wurde in einem Strandhotel in Punto Fijo im Norden des Landes festgenommen und kurz darauf in die venezolanische Hauptstadt in ein Militärgefängnis verbracht. Fast alle deutsche Mainstreammedien, Heiko Maas’ Auswärtiges Amt, der gesamte diplomatische Dienst, die Bundesregierung und die deutsche Botschaft halten sich komplett bedeckt und glänzen mit diabolischer Häme gegen einen mutmaßlichen „Rechten“:

Sie reagieren damit exakt konträr als im Fall des Deutschland-Hassers Deniz Yücel – denn Billy Six berichtete für die Freien Medien, auch für die bürgerlich-konservative „Junge Freiheit“. Es scheint, bei der „Jungen Freiheit“ gibt es noch den mutigen Investigativjournalismus, der bei Spiegel und Konsorten zur medialen Relotius-Staaspropaganda-Farce verkommen ist.

Six schrieb über die Zustände in Libyen, Syrien und seit 2017 aus Venezuela. Im Gegensatz zur lügenverseuchten Mainstream-Presse war er allerdings tatsächlich vor Ort, suchte das Gespräch mit den Betroffenen und berichtete über deren wahre Lebens­geschichten und das Elend im real existierenden Sozialismus. Derzeit sitzt er seit über drei Monaten in einer Einzelzelle im berüchtigten Junta-Gefängnis El Helicoide in Caracas und leidet unter Dengue-Fieber. Journalist Billy Six soll sich „der Spionage, Rebellion und Verletzung von Sicherheits­zonen schuldig“ gemacht haben, so die Vorwürfe der sozialistischen Schädlinge des eigenen Volkes.

Wenigstens die WeLT am Sonntag berichtete noch Ende Dezember:

„Der ganze Fall ist eigenartig, und das gilt auch für Billy Six selbst, der in seinen 32 Lebensjahren schon mehr erlebt hat als zehn Durchschnittsdeutsche zusammen. Gemeinsam mit seinem Bruder Benno durchquerte er Afrika von Nord nach Süd, per Anhalter.

Auf dem Rückweg schürfte er Gold in Simbabwe. In Angola wurde er überfallen, später hielt man ihn für Jesus. Er war auch mal parteiloser Gemeinderat in Neuenhagen bei Berlin. Dann entschied er sich, Journalist zu werden. Immer wieder zog es ihn dorthin, wo es brannte. Soviel Zeit wie möglich vor Ort verbringen, mit den Einheimischen zusammenleben, das war sein Credo. Six war in Libyen, auf der Krim und campte in der Ukraine-Krise auf dem Maidan-Platz in Kiew.“

Im Frühjahr 2018 hatte Six über die katastrophale Wirtschaftslage in dem sozialistischen Staat berichtet, über Inflation, Korruption und die Massenflucht in die Nachbarstaaten. Schon damals war er vor Ort, viele Monate lang: „Venezuela, ein reiches Land am Abgrund – Links macht arm und unfrei“, lautete die Schlagzeile einer seiner Reportagen. Seine Eltern haben ihren Sohn seit drei Jahren nicht mehr gesehen. Vater Edward berichtete, sein Sohn sei dann noch mal ins Land gereist, um ein Buch zu schreiben und einen Film zu machen.

Carlos Correa, der Direktor der venezolanischen Menschenrechtsorganisation Espacio Público betont: „Es gibt keinerlei Beweise gegen Billy Six.“ Trotzdem spekulieren venezolanische Medien bereits über eine mögliche Freiheitsstrafe von 28 Jahren. Als Belege für Verbrechen des Deutschen führen die Juristen ein Foto an, das Six von Staatschef Nicolás Maduro aus einem öffentlich zugänglichen Bereich aus machte, sowie einen Bericht über die Rebellengruppe Farc. „Es kommt immer wieder vor, dass ausländische Journalisten festgenommen werden, weil die freie Presse behindert wird. Aber normalerweise werden sie nach kurzer Zeit wieder freigelassen“, sagt Menschenrechtler Correa: „Dieser Fall ist anders. Das sieht man schon daran, dass ein Militärgericht den Fall behandelt und kein normales Gericht. Dadurch hat Billy Six keinen Zugang zu einem privaten Anwalt.“

Deutsche Botschaft: Man mische sich „nicht in laufende Verfahren ein“

„El Helicoide“ ist das berüchtigte pyramidenförmige 100m-hohe Gebäude in Caracas, welches als Zentrale des venezolanischen Geheimdienstes „Servicio Bolivariano de Inteligencia Nacional“ dient – eine ehemalige Shopping-Mall aus wirtschaftlich besseren Zeiten im Stadtteil Roca Tarpeya.

Die Zustände dort sind katastrophal, in den letzten vier Monaten sind „offiziell“ vier Häftlinge dort qualvoll gestorben. Six befindet sich nicht das erste Mal in einem Krisenstaat in Gefangenschaft. Schon 2012 wurde er in Syrien von Islamisten verschleppt, landete schließlich in einem Geheimdienstgefängnis des Regimes in Damaskus und kam nach rund drei Monaten frei.

Bislang verschicke das deutsche Konsulat eine „Verbalnote“ wöchentlich, „eine Art unverbindlichen Brief“. Ein Haftbesuch durch die deutsche Botschaft fand noch nicht statt, bestätigt auch das Auswärtige Amt. Informationen zu Six‘ Gesundheitszustand, den Vorwürfen, die ihm gemacht werden und der Frage, warum er offenbar keinen Anwalt bekommt, will der AA-Sprecher mit „Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte“ nicht geben.

Weitere Forderungen zur Freilassung aus der willkürlichen Haft lehnen Maas’ Auswärtiges Amt und die deutsche Botschaft im „Sozialisten-Paradies“ Venezuela allerdings ab. In den Mainstreammedien erfährt man derzeit nur den traurigen Hype über den ausgewiesenen – und ausgewiesen untätigen – deutsche Botschafter, Daniel Kriener, der von Maduro zur „Persona non grata“ nach der Diplomatenrechtskonvention erklärt wurde, da er eine „politische Rolle“ auf venezolanischem Territorium gespielt haben soll – allerdings nicht hinsichtlich seiner eigentlichen Aufgaben.

Billy Six hat neutral über die Flüchtlingskrise 2015 berichtet, er hat nicht wie die sonstigen Mainstream-Journalisten nur vor allem „schutzsuchende Frauen und Kinder“ gefilmt. Das war sein Verbrechen auf deutschem Boden. Sozialistischen Schädlinge hacken anderen sozialistischen Schädlingen kein Auge aus.


Im Internet auf freebilly.de erfahren Sie die aktuelle Nachrichten­lage um die Haftsituation von Billy Six und was Sie für Billy tun können. Das #Freebilly-Motiv hier zum Herunterladen in DinA4.