Zum Antrag der Linken "Völkermord an Hereros und Namas anerkennen"

Friedhoff: Einseitige deutsche Schuldkultur schadet unserer Zukunft

1904 töteten Hereros auf grausame Art und Weise deutsche Siedler in Namibia. Der Hereroführer Maharero rief dazu auf, alle Deutschen zu töten. Der Kaiser schickte daraufhin weitere Soldaten nach Namibia, um den Terror zu beenden und um die deutschen Siedler zu schützen.

Die Schutztruppe wurde von 700 auf 1500 und dann auf 8000 Soldaten aufgestockt. 8000 Soldaten in Deutsch-Südwestafrika. Eine Fläche mehr als doppelt so groß wie Deutschland. 1500 Soldaten stellten sich dem Gefecht und der Verfolgung der über 8000 Hererokämpfer. Das Ganze passierte auf einer Fläche so groß wie die Schweiz.

Die durch Krankheit geschwächte deutsche Schutztruppe versuchte eine Zangenbewegung, aus der die Hereros ausbrachen und mit ihren Familien flüchteten. Auf dieser Flucht und während weiterer Gefechte soll es zu einem Völkermord gekommen sein. Bis zu 80.000 Hereros sollen getötet worden sein.

Es gab und gibt keine Zahlen, die das bestätigen. Gab es nicht, gibt es nicht. Die Linken fordern nun die Anerkennung der Schuld und dass Deutschland auch finanziell Verantwortung übernimmt. Forderungen von ca. 50 Mrd. Euro und ein Kolonialzeitverächtungsdenkmal in zentraler Lage in Berlin.

Darüberhinaus steht für die Linken fest, dass die deutsche Kolonialmacht in Namibia Konzentrationslager betrieb, es sei die Vorstufe zum Holocaust im Dritten Reich gewesen. Diese Behauptung ist an klassisch linker Geschichtsverdrehung nicht mehr zu überbieten. Zumal man wissen muss, das die Hereros das Thema innenpolitisch in Namibia nutzen, um von der Regierung deutsche Entwicklungsgelder zu bekommen.

Die Geschichte wird also genutzt und missbraucht, um innenpolitisch Kapital daraus zu schlagen. Hier sind nun die Linken unter sich. Auch daher weht der Wind! Es wurden in der Kolonialzeit Fehler gemacht. Es wurde auch viel Gutes bewirkt, aber gegen diese einseitige Geschichtsverdrehung muss es endlich einen offenen und ehrlichen gesellschaftlichen Diskurs geben.

Sollte das nicht erfolgen, wird Deutschland auf Dauer einen nicht gutzumachenden Schaden davon tragen. Wir müssen uns ehrlich und offen zu Schlechtem, aber eben auch zu Gutem bekennen. Es gilt, unsere Werte, unsere Kultur und unsere Heimat auch emotional zu schützen, wollen wir Made in Germany auch weiterhin als Marke in die Welt tragen. Das sind wir uns als Gesellschaft schuldig.

Interview mit Dietmar Friedhoff (AfD) zum Thema: