Warum gesellschaftlicher Friede nicht im Sinne der "Progressiven" ist

Jeder gegen Jeden?

Von SELBERDENKER | Frauen gegen Männer, Migranten gegen Einheimische, Anderssexuelle gegen Heterosexuelle, Schwarze gegen Weiße, Umweltschützer gegen Wirtschaftsinteressen – das sind nur einige Schlachtfelder, die die Bevölkerung davon ablenken, in vernünftigen, respektvollen Dialog zu kommen. Solcher Dialog zwischen mündigen Individuen ist nicht erwünscht, weil miteinander kommunizierende, zur Differenzierung fähige Individuen schlechter kalkulierbar sind. Herrschende brauchen feste Gruppen, abgeschlossene Raster, die sie kalkulieren und bei Bedarf aufeinander hetzen können. Dazu wird die Bevölkerung zunächst grob in zwei ewig verfeindete Blöcke eingeteilt:

Linke gegen Rechte?

Linke sind für Frauen, Migranten, Anderssexuelle, Schwarze und für den Umweltschutz. Rechte sind für Männer, Einheimische, Heterosexuelle, Weiße und für die Wirtschaft. Das wurde so festgelegt.

Jetzt blasen die Mächtigen eine Pfeife – und die Gruppen gehen aufeinander los. Derweil können sie bequem ihren mit unseren Steuergeldern finanzierten Tee trinken, dabei die Weichen in ihrem Sinne stellen und für ihre Zwecke die mit anderen Dingen beschäftigte Bevölkerung melken. Auch die Wahrnehmung der so gemolkenen Bevölkerung wird aktiv gelenkt. Ihre Lenkung bezahlt die Bevölkerung mit der Propaganda-Steuer GEZ sogar noch bereitwillig selbst. Das dient dann der „guten Sache“.

Die Sache der Mächtigen ist immer die „gute Sache“. Es herrschen immer die Mächtigsten. Was „gut“ ist, das bestimmen dann die Herrschenden. Derzeit rechnen sich die Herrschenden eher den Linken, den „Progressiven“ zu. Diese Leute setzen mit totalitärem Ansatz ihren Plan durch. Die Bevölkerung wird nicht gefragt, ob sie den Plan gut findet, die Bevölkerung wird dahin gebracht, das gut zu finden oder als alternativlos zu akzeptieren, was passiert. Gesellschaftliche Spaltung wird eiskalt in Kauf genommen oder ist ihren Zielen sogar dienlich.

Die Herrschenden haben kein Interesse an gesellschaftlicher Versöhnung und verweigern dem Abweichler deshalb den Respekt. Auf deren Argumente reagiert man mit Ignoranz, Blasiertheit der Macht und mit blödem Geschrei. Bei dem in einem Parlament öffentlich werdenden Dialog steht nicht die Findung des besten Weges für das Land und für die Allgemeinheit im Vordergrund, sondern die Vernichtung der Abweichler. Links gegen rechts. Das ist einfach – und einfache Muster sind im Volk schon immer beliebt gewesen. Doch wem nutzt es, wenn das Volk damit beschäftigt ist, sich untereinander zu bekämpfen? Es nutzt denen, die es beherrschen.

Frauen gegen Männer?

Gleichberechtigung? Gleiche Rechte für Frauen und Männer wurden, zum Glück, in unseren noch freien Ländern längst erreicht. Die Kräfte, die daran heute etwas ändern wollen, die übelsten Verbrechen an Frauen, haben bei uns zu oft einen eingewanderten, einen islamischen Hintergrund. Das passt den Herrschenden jedoch nicht in ihr Konzept, weshalb es nun schon seit Jahren systematisch ausgeblendet wird. Man beschäftigt sich lieber damit, eine gesetzliche Bevorzugung von Frauen zu fordern, die eingewanderte Gewalt als „Männerproblem“ zu verbrämen und damit den unsinnigen Kampf der Geschlechter zu befeuern. Es gibt völlig unterschiedliche Frauen, wie es völlig unterschiedliche Männer gibt! Auch das bequeme Schema „links gegen rechts“ funktioniert hier nicht.

Migranten gegen Einheimische?

Auch Migranten sind nicht alle gleich! Es gibt völlig unterschiedliche Migranten, unterschiedlichste Migrantengruppen. Es gibt Versuche, islamischer oder zum Beispiel türkisch nationalistischer Lobbygruppen, sich in Deutschland und anderen europäischen Ländern als Repräsentanten „der Migranten“ hinzustellen, um nicht einfach als Türkenpartei oder Islampartei dazustehen. Wann haben wir das letzte Mal von einem Übergriff durch einen Deutschen mit japanischen Wurzeln gehört? Regelmäßig gibt es jedoch Übrgriffe durch „biodeutsche“ Feiglinge ohne Migrationshintergrund auf Andersdenkende, Abweichler oder Mitglieder der AfD. Dagegen gibt es – noch zu wenige – aber doch zahlreiche mutige und kluge Leute „mit Migrationshintergrund“, die kritisch sind und das freie Deutschland erhalten wollen, das sie lieben gelernt haben. Das Schema „links gegen rechts“ funktioniert auch hier so einfach nicht.

Anderssexuelle gegen Heterosexuelle?

Sexuelle Andersartigkeit wird in westlichen Ländern weitgehend toleriert. Das reicht Vielen aber noch nicht. Doch mehr als Toleranz kann hier in einer wirklich freien Gesellschaft auch nicht verlangt werden. Man kann und darf niemanden dazu zwingen, zum Beispiel zwei sich intensiv küssende Männer toll zu finden, wenn es einen in Wirklichkeit befremdet. Man ist dadurch kein schlechterer Mensch, wenn man es nicht mag und man ist auch nicht intolerant. Beurteilen sollte man einen Menschen jedoch allein danach, was er sagt und tut, nicht danach, was seine Sexualität ist. Mit der forcierten Expansion des Islam in unseren noch freien Ländern wird sich auch für Anderssexuelle die Situation ganz bestimmt nicht verbessern. Zu Wenige haben das bereits erkannt. Die wahren Probleme unseres Landes scheiden sich ganz bestimmt nicht an der sexuellen Vorliebe. Das Schema „links gegen rechts“ funktioniert im Grunde auch hier nicht.

Schwarze gegen Weiße?

Gerade wurde in Hollywood ein Film ausgezeichnet, der sich mit dem Thema Rassismus beschäftigt. „Green Book“ wurde bester Film. Kein Wunder, könnte man meinen, da das Rassismusthema liebster Fetisch der heutigen Linken ist und Hollywood als deren Hochburg gilt.

In Hollywood empören sich abgeschottete superreiche weiße Edelmenschen über den angeblichen Rassismus der normalen armen weißen Schlucker in der realen Welt. Doch „Green Book“ fällt aus der Reihe. Es ist ein differenzierender, ein menschlicher Film, der nicht pauschalisiert und sich Mühe zu geben scheint, nicht in den üblichen politisch korrekten Kitsch abzugleiten. Das scheint einige zu stören. Bei der Achse ist dazu ein lesenswerter Artikel erschienen. „Green Book“ ist ein versöhnender Film, der Weiße und Schwarze nicht gegeneinander aufbringt. Eine Botschaft ist wohl, dass man es zu etwas bringen kann, wenn man etwas auf dem Kasten hat und etwas leistet. Viele politisch korrekten Verkrampftheiten zwischen den Rassen kann und sollte man auch mit einem gewissen Humor sehen. Es ist bequem, sich als Schwarzer in die permanente Opfer-Hängematte zu legen, die die Linken ihnen aufgespannt haben. In der Opfer-Hängematte gibt es aber keine Würde.

Umweltschützer gegen Wirtschaftsinteressen?

Merkels chaotischer Ausstieg aus der Atomenergie hat uns Deutschen nicht mehr Sicherheit gebracht, sondern nur höhere Energiekosten, Abhängigkeiten und Versorgungsknappheit, da umliegende Länder weiterhin mit weniger sicheren Meilern Atomstrom produzieren. Selbst wenn das Klima wirklich durch den Menschen beeinflußt wird: Die einseitige deutsche „Klimapolitik“ bringt keinen wissenschaftlich nachweisbaren Effekt auf das Weltklima, nur einen sehr wohl nachweisbaren, sogar sehr massiven Wettbewerbsnachteil für Deutschland. Aus der Verbrennungstechnologie wird ausgestiegen, ohne dass es zuverlässige und funktionierende Alternativen gibt.

So ist es auch mit dem Automobilverkehr. Der Fahrer von Verbrennungsmotoren wird drangsaliert, ohne dass ihm eine bezahlbare Alternative geboten wird. Der Strom für das Elektroauto wird auch nicht in der Steckdose generiert. Die Deutschen weiterhin zu drangsalieren, wird die Welt nicht retten. Auch wenn Merkel und Juncker ihre Greta ganz ganz feste drücken, wird das am Weltklima nichts ändern.

Umweltschutz und Wirtschaft passen nicht ins Raster „rechts oder links“. Umweltschutztechnische und wirtschaftspolitische Entscheidungen dürfen sich allein an nüchteren Zahlen und an wissenschaftlich belastbaren Erkenntnissen orientieren.

In der Diktatur der Globalisten aufwachen

Progressiv bedeutet fortschrittlich – doch wohin wollen wir fortschreiten? Was ist, wenn legitime Ziele bereits erreicht wurden? Dann müssen von „Progressiven“ immer neue Verrücktheiten künstlich ersonnen werden, auch wenn diese dann weit über das bereits erreichte Ziel hinaus schießen. Die „Gender-Wissenschaften“ sind ein solches Geschwulst, das sich nur bilden konnte, weil das progressive Umfeld der Universitäten ihm üppig Nahrung bot.

Linke, Progressive in Parteien brauchen den ewigen Kampf, um sich selbst legitimieren zu können. Sie brauchen die oben beschriebenen Kampfplätze, sie brauchen den Stunk. Sie sind an Versöhnung nicht interessiert.

Herrschende, als Vertreter der Mächtigen, profitieren vom Kampf gesellschaftlicher Gruppen innerhalb derer, die sie beherrschen müssen. In einem Klima des Kampfes können sie ihr Programm ungestörter durchsetzen. Wenn man Politik gegen das Volk machen will, muß man das Volk mit anderen Dingen ablenken. So profitieren die Mächtigen von den Linken und die Linken von den Mächtigen. Die meisten heutigen Linken werden eher satte Opportunisten sein. Wahrscheinlich gibt es aber noch einige, die glauben, sie würden „der Gerechtigkeit“ dienen. Während sie von einer „Diktatur des Proletariats“ träumen, merken sie aber nicht, dass sie auch nur vor einen Karren gespannt wurden. So werden sie irgendwann in einer Diktatur der Globalisten aufwachen, die auch wir Konservativen nicht wollen.