Italien unter Schock

Mailand: Senegalese wollte 51 Schulkinder im Bus verbrennen

Von JOHANNES DANIELS | Ein senegalesischer Busfahrer ist in San Donato Milanese im Osten von Mailand festgenommen worden, nachdem er am Mittwoch einen Schulbus mit 51 Schülern an Bord zunächst entführt und dann in Brand gesteckt hat. Mit seiner Tat habe der „Schutzbedürftige“ gegen die „Einwanderungspolitik“ von Matteo Salvini protestieren wollen.

Alle italienischen Bambini und zwei Erwachsene konnten sich geistesgegenwärtig selbst retten, 14 Schüler der Scuola Vailati di Crema wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Der Terrorist, Ousseynou Sy – ein 47-jähriger sunnitischer Senegalese – hatte zunächst die italienischen Kinder auf senegalesisch („hassanyyia-arabisch“) beschimpft, mit einem Küchenmesser bedroht und dann größere Mengen Benzin im Schulbus verschüttet: „Das reicht, die Todesfälle im Mittelmeer müssen gestoppt werden“, rief er den Schülern vor seiner Tat zu.

Brandanschlag auf Kinder

Laut Polizeiangaben habe er weiter gerufen:  „Lass uns nach Linate fahren, heute kommt niemand lebend raus“. Einer der Schüler rief die Carabinieri an, die daraufhin beschlossen, das Fahrzeug zu rammen, um die Kinder zu retten. Der Anhänger der „Religion des Friedens“, Ousseynou Sy, stand in der Vergangenheit schon wegen diverser Delikte wie Trunkenheit am Steuer und sexuellem Missbrauch von Kindern vor Gericht.

Auf einem weiteren erschütternden Amateurvideo hört man das verzweifelte Schreien der verängstigten Kinder, denen der Senegalese auch alle Telefone abgenommen hatte, damit sie keine Hilfe mehr rufen können, wie italienische Medien berichten. Eines vergaß er allerdings in seinem religiösen Eifer …

Der 47-jährige Busfahrer, der seit 2004 die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, hatte den Auftrag, die Kinder nach einem Ausflug in die Schule zurückzuführen. Er änderte jedoch plötzlich wohl nach einer göttlichen Eingebung den Fahrplan und machte sich auf den Weg nach Mailand. Dabei attackierte das westafrikanische Goldstück die Kinder mit einem Messer und entführte den Bus in Richtung des Mailänder Flughafens Linate.

Laut den Schülern wollte der Fahrer gegen die Einwanderungspolitik der italienischen Regierung protestieren. „Schluss mit den Toten im Mittelmeer!“, soll der islamische Terrorist wiederholt auf schwer verständlichem Italienisch krakeelt haben. Autos der Carabinieri blockierten sodann den Bus. Während die Kinder gerade noch vor dem „Geflüchteten“ flüchten konnten, steckte der Fahrer den Schulbus in Brand. Der festgenommene Senegalese wurde vorerst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Merkel: Bus- und LKW-Führerscheine für Muslime mit Steuergeld

„Warum fährt so eine Person einen Schulbus?“, fragte der geschockte Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini in einer ersten Erklärung.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, hatte sich dagegen für eine schnelle Integration von „Flüchtlingen“ in den Transport-Arbeitsmarkt ausgesprochen, insbesondere als LKW- und Bus-Fahrende: „Wir haben neulich im Kabinett diskutiert, dass das Umschreiben einer syrischen Fahrerlaubnis in eine deutsche 500 Euro kostet. Und natürlich hat ein Flüchtling nicht sofort 500 Euro. Also hilft da vielleicht ein Darlehensprogramm. Wenn man dann verdient, kann man diese 500 Euro zurückzahlen, es werden überall Kraftfahrer gesucht“, erklärte die kinderlose „Mutti“ in einem Interview mit dem Staatssender rbb-Inforadio. Warum wohl?

Das war allerdings noch vor dem Terroranschlag eines „Strenggläubigen“ am Berliner Breitscheidplatz. Italien steht unter Schock, in deutschen Mainstream-Medien wird bislang nur vereinzelt über den Terrorakt an Kindern berichtet. Und wenn, dann nur mit bezeichnendem Titel wie BILD: „Mann fackelt Schulbus ab! Kinder fliehen in Panik“. Die „Qualitätsmedien“ diskutieren derweil, ob die Buswerbung der Firma Edeka „politisch korrekt“ sei, oder sich die Zielgruppe „diskriminiert“ fühle.