(Quelle: ariva.de, überarbeitet)

Von DR. VIKTOR HEESE | Nullzinsen, unerschwingliche Immobilienpreise und zuletzt noch einbrechende Aktienkurse – der deutsche Sparer scheint in eine böse „Anlagefalle“ geraten zu sein. So hoffnungslos ist die Lage jedoch nicht. Vor allem sind die Nullzinsen ein weit verbreiteter Mythos. Wir leben zwar in einer Tiefzinsphase. Risikoarme Bundesanleihen, geschweige denn gute EU-Anleihen (kein Griechenland, kein Italien!) und Anleihen solider Großkonzerne, werfen über vier Prozent Jahresrenditen ab. Davon wissen die meisten Sparer nicht, die in Zeiten des angeblichen „Anlagenotstands“ blind auf ihre Berater hören und massenweise in Fonds, ETFs (Indexfonds) oder Zertifikate investieren. Hier verdienen meistens nur die Banken an Provisionen.

Negativ- und Nullzinsen gibt es de facto nicht

Das Internet ist voll von „Toplisten“ über Sparzinsen der Banken, die zeitlich und von der Anlagehöhe leider in erster Linie begrenzte Lockangebote für eine Geschäftsanbahnung (Kontoeröffnung!) bilden und bei Zehnjahresanlagen bis magere 1,8 Prozent Rendite bringen. Für sechsmonatige Anlagen liegen die meisten Angebote unter einem Prozent. Furore macht seit Jahren das Portal Weltsparen, das höhere Zinsen im EU-Ausland und eine Sicherheit (Einlagesicherung bis 100.000 Euro) wie bei deutschen Banken vortäuscht. Die Zuständigkeit ausländischer Gerichte und die fremden AGBs werden hier nur im Kleingedruckten erwähnt. Auch ein permanenter Anbieterwechsel in diesem Minizinsbereich ist keine seriöse Anlagestrategie.

Neben den Minizinsen werden in Deutschland immer häufiger Negativzinsen erhoben und auch die Bargeldhaltung wird immer teurer.

Eine Bundesanleihe, die vier Prozent Rendite bringt

Die unten vorgestellte Bundesanleihe mit einem Jahreskupon (Nominalzins) von 6,5 Prozent und einer Restlaufzeit von 8,33 Jahren bis zum 1.7.2027 hatte am 28.2.2019 eine laufende Rendite von 4,22 Prozent. Diese Rendite berechnet sich nach der Formel Nominalzinsen in Relation zum Kaufkurs der Anleihe, d.h. 6,5 Euro / 154 Euro. Ganz analog berechnen wir auch die 2018er-Dividendenrendite, die bei der Allianz mit Dividende neun Euro und einem Aktienkurs von 4,57 Prozent beträgt.

Bei unserer Bundesanleihe dürfte der Kurs auf diesem Niveau von 154 Euro noch drei bis vier Jahre unverändert bleiben, bis er vielleicht ab 2022 Richtung Rückzahlungskurs vom 1.7.2027 hinsteuern wird. Der Anleger verkauft unsere Anleihe und kauft eine neue mit ähnlichen Konditionen, mit denen der Markt reichlich bestückt ist. Anmerkung: In der Praxis wird der Anleihekurs in Prozent und nicht in Euro gemessen, was für die obigen Schlussfolgerungen keine Auswirkungen hat.

Sollte der Anleger den Ausstieg in 2022 verpasst haben, macht er dennoch keinen Verlust, auch wenn er die Anleihe bis zur Fälligkeit am 1.7.2027 hält. Denn er vereinnahmt für 8,33 Jahre Zinsen in Höhe von 54,15 Euro (die er noch zusätzlich anlegen kann!) und verrechnet diese mit dem Kursverlust von 54 Euro (Kaufkurs minus Rückzahlungskurs). Ein Verlustrisiko – wie im obigen Fall bei der Allianz möglich – besteht also nicht. Die bei der Endfälligkeit erzielte Rendite würde leider nur minimal ausfallen (etwa 0,1 Prozent). Es ist also nicht sinnvoll, die Anleihe bis zu ihrer Endfälligkeit zu halten.

Wird heute von „Nullrenditen“ gesprochen wird, so ist hauptsächlich die niedrige Endfälligkeitsrendite von 0,1 Prozent (Beispiel) und nicht die laufende Rendite von 4,22 Prozent gemeint. Warum eigentlich?

Noch bessere Renditen bei vergleichbaren Staats- und Unternehmensadressen

In der EU sind viele interessante französische, niederländische und österreichische Anleihen, wie die Bundes- und Landesanleihen – hier insbesondere von Baden-Württemberg, NRW und Hessen, – mit einer gleichen Bonität (Rating) zu finden. Bonitätsunbedenkliche Großkonzerne wie Volkswagen, OMV (Österreich) oder die Deutsche Telekom weisen noch bessere Renditewerte von bis fünf Prozent aus. Wer geschickt in langlaufende Anleihen mit einem hohen Kupon (Nominalzins) investiert, wird seine Altersvorsorge eher aufbauen als mit den lahmen Riester-Produkten.

Für die Leser, die auf den Appetit gekommen sind, noch drei technische Hinweise: Die Anleihen sind auch für Kleinanleger ab einer Mindestanlagesumme ab 1.000 Euro kaufbar. Die Transaktionskosten betragen einmalig etwa 0,2 Prozent oder bei 10.000 Euro Anlagesumme pro Jahr etwa fünf Euro. Das ist nicht viel. Last but not least: Einem Opponenten, dem die 4,22 Prozent bei zwei Prozent Inflation und einer Realrendite von 2,22 Prozent sehr wenig erscheinen, sei gesagt: Bei 0,5 Prozent Festgeldzinsen ist die Realrendite sogar negativ.

Mehr über das Thema Anlage in Anleihen im Fachbuch des Autors, der den Leser nicht beraten, sondern zur Eigeninitiative animieren möchte. Die beste Hilfe ist immer die Eigenhilfe.


Dr. Viktor Heese.
Dr. Viktor Heese ist Dozent und Fachbuchautor. Spezialisiert hat er sich auf dem Gebiet der Börsen und Banken. Für Börsenanfänger hat er das Buch „Fundamental- versus Charttheorie. Methoden der Aktienbewertung im Vergleich“ (Springer 2015) verfasst. Er betreibt die Blogs prawda24.com und finanzer.eu und gibt den Börsenbrief „Der Zinsdetektiv“ heraus. Heese kommt aus Masuren und lebt seit über 40 Jahren in Köln.

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63 KOMMENTARE

  1. Bundesanleihen? Soll das ein Witz sein? Auf diesen Staat gebe ich keinen Pfifferling mehr.
    Die Zukunft der BRD wurde bereits verpfändet und verfrühstückt und mit den Resten machen sich die Verantwortlichen in ein paar Jahren in Südamerika einen schönen Lebensabend.

  2. Was nützen all die guten Ratschläge, die nur für die Nutznießer dieser Ratschläge gut sind. Banker und Buchautoren. Wenn über kurz oder lang das ganze System zusammenbricht ist fast alles weg. Kurzfristig risikoarm Gewinn machen nur das hat mich gerettet. Wie schnell alles Zusammenbrechen kann hat man an der DDR gesehen und danach das Debakel mit dem Euro. Unsere größenwahnsinnigen Politiker sind feste dabei den Untergang mit zunehmender Inkompetenz zu organisieren. Wenn Politik in die Wirtschaft eingreift da ist das Ende nah.

  3. Deutschland muss die ganze EU-Diktatur am kacken halten und wird selber zum armen Mann Europas..
    .
    Der deutsche Sparer ist der Vollverarschte..
    .
    Niedrigsten Renten, Höchste Steuern, kleinstes Vermögen/Eigentum..
    .
    ++++++++++++++++++++++++++++
    .
    Europäische Zentralbank:
    .
    Nullzinspolitik kostet deutsche Sparer

    436 Milliarden Euro
    .
    EZB-Präsident Mario Draghi hält weiterhin an geringen Zinsen fest. Darunter leiden unter anderem die deutschen Sparer, zeigt eine neue Rechnung.
    .
    https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2017-05/europaeische-zentralbank-ezb-nullzinspolitik-kosten-sparer

    .
    Schluss mit der EU-Diktatur.

  4. ÄH, sorry. Aber was hat das mit Pi zu tun. Mal davon abgesehen, dass das mit Börsenkursen mehr oder weniger hellseherei ist. Ausserdem hat der Kleinsparer gar keine Möglichkeit sich Anleihen, egal wie rentabel die sein sollten zu kaufen. Das ist ein Geschäft, das sich die Banken untereinander ausmachen.

  5. Ich zahle 154 und bekomme in Raten 54 (zu versteuernde Zinsen) und am Ende 100 zurück.

    Das soll ein gutes Geschäft sein? Komischer PI-Artikel …

  6. Wurzel 3. März 2019 at 11:48
    Was nützen all die guten Ratschläge, die nur für die Nutznießer dieser Ratschläge gut sind. Banker und Buchautoren. Wenn über kurz oder lang das ganze System zusammenbricht ist fast alles weg. Kurzfristig risikoarm Gewinn machen nur das hat mich gerettet.

    Xxxxxxxxxx

    Wie?

  7. „Bei unserer Bundesanleihe dürfte der Kurs auf diesem Niveau von 154 Euro noch drei bis vier Jahre unverändert bleiben“. Und warum bitte sollte der Kurs unverändert bleiben? Das würde für die neuen Käufer ein zunehmendes Kursrisiko bei abnehmenden Gesamt-Zinseinnahmen bedeuten. Nur unter dieser für mich unrealistischen Annahme erhält man tatsächlich eine Rendite von 4,22%.

  8. @ afd-sympathisant 3. März 2019 at 12:05
    Ich zahle 154 und bekomme in Raten 54 (zu versteuernde Zinsen) und am Ende 100 zurück.
    Das soll ein gutes Geschäft sein? Komischer PI-Artikel …
    —————————————————
    Dieses tolle 0%-Zins-Geschäft gilt nur, wenn man die Anleihe bis zum Schluss hält. Der Autor geht aber aus sich mir nicht erschließenden Gründen davon aus, dass man die Anleihe ohne Kursverlust nach 3-4 Jahren wieder zu 154 verkaufen kann. Dann ergäben sich rein therotisch rechnerisch tatsächlich 4,22%.
    Wirklich ein komischer Pi-Artikel.

  9. Eur System ist am Ende angekommen. Investiert wo Ihr wollt- am Ende wird es so wie so ein minus Geschaeft! Euro ist das Papier wert auf den es gedruckt ist. Ihr koennt nirgendwo investieren. Irh koennt nur verlieren. Und auch alle Eure Immobiliem am Ende wertlos werden! wann BRD die Exporte ins USA einbrechen und der Staat kein Geld mehr fuer Alimentieren den Schmarotzen haben wird. Ehrlich- Ich sehe nur einen Ausweg- alles verscherbeln und abhauen. In ein Land wo man Grund und Boden hat und Kartoffeln pflanzen kann, paar Huehner, eine Ziege. Aber das mit die Ziege auch so eine Sache- guckt wo keine mohammeds sind- sonst wird die Ziege leiden muessen….. Und – laernt eine Wetschoepfende, gefragte Taetigkeit!

  10. Wer der heimischen Wirtschaft mistraut, legt einen Teil seines Geldes in der amerikanischen, britischen oder Weltwirtschaft an.

    Also kauft Euch einen schönen ETF auf den Dow Jones, den Nasdaq 100, den MSCI World oder zur Feier des Brexit auf den FTSE100.

  11. Diedeldie 3. März 2019 at 12:09

    Wurzel 3. März 2019 at 11:48
    Was nützen all die guten Ratschläge, die nur für die Nutznießer dieser Ratschläge gut sind. Banker und Buchautoren. Wenn über kurz oder lang das ganze System zusammenbricht ist fast alles weg. Kurzfristig risikoarm Gewinn machen nur das hat mich gerettet.

    Xxxxxxxxxx

    Wie?
    —————————————————————————————-
    Er hat die Wurzel aus nichts gezogen 🙂

  12. Nicht mit mir
    3. März 2019 at 12:18

    Wenn die Rendite in 3 Jahren noch bei bei 0% liegt, ist der Kurs bei 100 + den restlichen Zinsen von 2022 bis 2027 von 32,5, also der Kurs bei 132,5.

    Wäre der Kurs dann noch bei 154 ergäbe sich für den Käufer eine Rendie für die Restlaufzeit von etwa minus 4%. Das zu unterstellen ist ziemlich mutig, wer wäre so blöd und würde zu den Konditionen das Papier abkaufen?

  13. Die US Feed erhöht die Zinsen, was ich der EZB nicht wirklich zutraue. Nach dem Brexit wird der Euro abschmieren. So würde ich zu US-Anleihen raten. Interessant wäre das Thema Bitcoin. Sicher in Vergangenheit spekulativ, jedoch jetzt günstiger. Könnte er das Gold des „kleinen Mannes“ werden?

  14. nichtmehrindeutschland ,
    Ich wurde es nicht raten. FED hat ende Dezember 2019 500 milliarden in System gepumpt um Kurs Einbrechen zu stoppen am Wallstreet…… alles Schein…..

  15. Geschäftsmodell

    Als Kulturfremder mit mehreren Identitäten Sozialleistungen abgreifen und nebenbei noch Geldwäsche, Drogenhandel und Prostitution betreiben.

    Finanzamt, Recht, Gesetz und Regeln sind dabei außer Kraft gesetzt.

  16. Der ewige Trump: In bester Sportpalastlaune bejubeln Andrea Nahles SPD, Dreyer, Peter Altmaier, AKK CDU und sogar der Bischof von Mainz als Teil eines hasstobenden Publikummobs die Idee, die „widerwärtige Person“ Donald Trump wie eine „Kanalratte“ zu ersäufen. Anzeige ist raus. – MUST SEE VIDEO

    https://twitter.com/ShakRiet/status/1101904018983608320

  17. Es scheint so,

    als ob selbst AfD affine Mitbürger die Welt der Finanzvehikel nicht begreifen würden.

  18. Ich kaufe mir Dosen und Säcke mit Strom, die kann ich den grünen dann in ein paar Jahren teuer verkaufen.

  19. „wie“
    jetzt ist es zu spät. Ich hab in den 90 iger Jahren statt zu konsumieren jede müde Mark in Tagesgeld zu sehr guten Zinsen gesteckt. Bankenhopping war da angesagt. Auch Fremdwährungskonten. Die Berater habe ich reihenweise rausgeworfen. Unrentable Versicherungen habe ich beitragsfrei gestellt bis ich das raus bekommen habe was ich eingezahlt hatte. Kurz vor € Einführung hatte ich meine Fremdwährungen in DM umgetauscht, 18 % Gewinn. Meine letzte Anlage 2006 mit 3,5 % p.A. für 6 Jahre. danach ging nichts mehr mit Zinsen.
    Jetzt ist nur das Konsumverhalten ausschlaggebend. Beim Schlussverkauf wird billig für die nächste entsprechende Saison eingekauft, also auf Vorrat. Dispo gab es nie, selbst die Kreditkarte ist gebührenfrei, bei pünktlicher Zahlung. Das funktioniert aber nur wenn man immer flüssig ist. Wer auf Kredit kauft, da wird jedes Schnäppchen zum Verlustgeschäft.

  20. „Bargeldhaltung“
    Was für ein geiles Wort.
    Ich hoffe es wird immer artgerecht gehalten ….
    Nicht dass PETA sich hier noch einmischt.

  21. Der Trend für diese Anleihen wird noch vor 2022 steil nach Unten gehen.

    Deutschland wird auf Schwellenland Niveau zurückfallen.

    Der Autobauer FORD wird seine Werke hier in Deutschland schließen und die Produktion komplett in den USA durchführen lassen.

  22. Für wie dumm hält der gute Dr. Heese uns ? Unter Berücksichtigung der Stückzinsen beträgt die Endfälligkeitsrendite der besagten Bundesanleihe ca. -0,04 Prozent. Das ist offensichtlich die am Markt derzeit erzielbare Rendite und bei unveränderten Rahmenbedingungen(Leitzins) wird sie es auch bleiben.
    Betrüge der Kurs der Anleihe am 5.07.2022 noch 154,36€ wäre die Rendite -3,32%. Warum sollte also jemand so dämlich sein, mir 154€ zu zahlen?
    Ich prophezeie, dass der Kurs der Anleihe am 5.07.2022 ungefähr bei 136€ liegen wird, entsprechend einer Endfälligkeitsrendite von ca. -0,04%.
    Also: Finger weg und nicht auf so etwas reinfallen.

  23. “ Mautpreller 3. März 2019 at 11:53
    Ab 1.000.000 € Guthaben
    beginnt die Angst,
    das es wenniger wird.“
    —————————-
    Ab ca 1.000.000,- plusplusplus beginnt man zunächst einmal, überhaupt kein GENERELLER Zinssklave mehr zu sein 😉

    Jetzt kommt hier auch mal eine gute Nachricht: Wenn man -bis auf paar notwendige Kleinigkeiten- soweit komplett aussteigt, ist man selbst ohne Vermögen zu wenigstens 80% tatsächlich frei. Nichts kann man nämlich nicht wegnehmen. Freier im Geiste jedenfalls, wie die besagten Angsthasen ab ner Million & aufwärts 🙂 🙂

  24. Neues von Amir und Peter:

    Amir und Peter gingen von der Schule nach Hause. Plötzlich sah Amir etwas auf der Straße liegen. Daneben lag ein Geldbeutel. Amir hob ihn auf. Darin waren hundert Euro. „Wir wollen das Geld teilen“, sagte Peter, „und niemandem etwas davon erzählen. Wir können uns von dem Geld viele schöne Sachen kaufen.“
    „Nein“, sagte Amir. „Wir werden zur Polizei gehen und den Geldbeutel dort abgeben. So hat es mir meine Mutter gesagt“.
    Da schämte sich Peter, weil er nicht so ehrlich war wie Amir.
    Das Geld nahmen zwei Polizisten entgegen und quittierten den Empfang. „Wir wollen das Geld teilen“, sagte Wachtmeister Müller, „und niemandem etwas davon erzählen. Wir können uns im Rotlichtmilieu von dem Geld viele schöne Sachen machen lassen.“
    „Nein“, sagte Hauptwachtmeister Miri. „Wir werden das Geld meiner Familie geben. So hat es mir mein Vater gesagt“.
    Da schämte sich Wachtmeister Müller, weil er so kulturunsensibel war.

    https://www.zellerzeitung.de/

  25. Dieser Staat wird von seinen „Eliten“ verraten und von Fremdlingen und einheimischen Nichtsnutzen von innen aufgefressen. Vertraut nicht auf den Staat fürs Alter. Legt euch Lebensmittelvorräte, Edelmetalle oder sichere Fremdwährungen zu. Legale Waffen zur Verteidigung können nicht schaden. Bildet Netzwerke, um euch gegenseitig zu helfen.

  26. johann 3. März 2019 at 13:26

    Amir mit Pelzkragen und Türkenfrisur. Genial gezeichnet.

  27. Investments in Firmen, die Zelte, Wohncontainer und Teddys herstellen, sehe ich als wesentlich profitabler an.

  28. Oder ein baufälliges Hotel kaufen (Kredite gibts ja sehr günstig), und dieses mit Flüchtilanten zupressen. Das gäbe eine enorme Rendite.

  29. Vor einem halben Jahr hatte ich an dieser Stelle empfohlen, Gold zu kaufen.
    Seither ist der Kurs um 16 % (sechzehn!) gestiegen.

    Von meiner Rente und den bisher abgeschlossenen Lebens- und Rentenversicherungen werde ich wahrscheinlich nicht viel bekommen, wenn ich an der Reihe bin.

  30. “ DocTh 3. März 2019 at 13:51
    Vor einem halben Jahr hatte ich an dieser Stelle empfohlen, Gold zu kaufen.
    Seither ist der Kurs um 16 % (sechzehn!) gestiegen.“
    ————————-
    Nun, wichtiger scheint hier der Umstand, daß -vom Glanze abgesehen- DAS GEWICHT (also die natürliche!!! Maßeinheit von „Geld“) dieses Elementes seit Ewigkeiten absolut konstant geblieben ist 😉

  31. „DocTh 3. März 2019 at 13:51
    Vor einem halben Jahr hatte ich an dieser Stelle empfohlen, Gold zu kaufen.
    Seither ist der Kurs um 16 % (sechzehn!) gestiegen.“
    Nun stellen Sie sich mal vor Sie hätten das Gold Anfang bis Mitte der 90 iger Jahre gekauft, Wo keiner es haben wollte und sogar Staatsbanken es verkauft haben.

  32. Nicht mit mir 3. März 2019 at 12:11; Das wär nicht die erste Anleihe, deren Kurs sich, je näher der Fälligkeitstermin rückt Null nähert. Grade Anleihen sind, wenn man nicht ne Menge Spielgeld hat hoch riskant.
    Wobei Bundesschätzchen insofern ne Sonderrolle haben, da quasi der Anleihengeber sich als Sicherheit den Anleihenkäufer zwangsweise ins Boot holt. Man sichert also eigentlich sich selbst ab.

    nichtmehrindeutschland 3. März 2019 at 12:30; Die Zeiten von Bitcoin sind längst vorbei. Ausserdem ist das Zeug zu kaufen ein reichlich komplizierter Vorgang, ich würde nicht ausschliessen, dass man dabei von windigen Geschäftemachern betrogen wird. Irgendetwas, was man nicht offiziell, meinetwegen auch über ne Bank als Vermittler kaufen kann, verbietet sich imo von selbst.

    Heisenberg73 3. März 2019 at 13:30; Legale Waffe, was soll denn das sein. Ein Spargelschäler oder ein Gemüsemesser gehen vielleicht grade noch durch. Im Zweifelsfall wär mir ne Illegale Waffe jedenfalls lieber, als mir die Radieschen von unten anzusehen. Es wurden ja schon mal die ganz gewöhnlichen Schweizer Offiziersmesser als illegal bei Soldaten beschlagnahmt. Zur Zeit gibts bei Norma FIscherkram, das dabei befindliche Messer wird, jetzt ohne nen Meterstab einzusetzen schon illegal sein.

    DocTh 3. März 2019 at 13:51; Gold solltest du dann aber auch möglichst kleinteilig kaufen. Wenn wirklich mal ganz schlechte Zeiten kommen, wirst du für 100Gramm Gold wahrscheinlich nicht mehr kriegen, wie für eines.

  33. Demo Hamburg – „Michel, wach‘ endlich auf!“
    „Hamburger Patrioten gegen den Migrationspakt“

    Die Zeit des Wartens ist vorbei!
    Lasst uns gemeinsam am 14. April 2019 auf die Straße gehen und ein Zeichen gegen Politikwillkür setzen.

    Stoppt die Irrfahrt unserer selbsternannten Volksvertreter!

    Themen der Kundgebung: die Klimawandel-Religion, Diesel-Fahrverbote, Islamisierung, tägliche Messerattentate, „Masseneinwanderung, 50 Milliarden Euro pro Jahr für Asylforderer

    Sonntag, 14. April 2019 um 13:00
    Bahnhof Hamburg Dammtor

    https://www.facebook.com/events/417475895655604/

  34. In Geldanlage sind Deutsche leider grotesk ungebildet und risikoscheu. Sieht man u.a. auch hier z.B., dass Aktienkurse mehr oder weniger Hellseherei sei. Es sollte eigentlich zum täglich Brot gehören, sich mit Geldanlage ausreichend zu beschäftigen, um sich nicht von Dritten „beraten“ lassen zu müssen.

  35. Zu dem Beispiel der Anleihe mache ich eine andere Rechnung auf:
    Die Anleihe wird mit einem Kurs von 100% im Jahr 2027 zurückgezahlt. Sie wird heute mit einem Kurs von 154% gehandlt, die zukünftigen Zinsauszahlungen sind also alle eingepreist, weswegen man heute viel mehr bezahlen muss, als damals, als die Anleihe ausgegeben wurde. Sie bezahlen also schon die zukünftigen Zinsausschüttungen mit! Die reale Rendite liegt bei minus 0,027 %, wenn sie die Anleihe bis zum Ende halten. Sie werden jedes Jahr erleben, dass nach der Fälligkeit der Zinsen das Papier um die Ausschüttung fällt, also rund 6,5 %.
    Nach meiner Beurteilung hat der Autor hier eine Milchmädchenrechnung gemacht, die nicht aufgehen wird.
    Kaufen Sie sich lieber Aktien großer Unternehmen, wenn Sie Zeit haben! Brachen Sie das Gels zu einem nahe gelegenen Zeitpunkt, können Sie keine vernünftige Rendite mehr machen. Firmenanleihen sind allerdings noch eine Möglichkeit, wenn Sie wissen, dass das Unternehmen nie in Schwierigkeiten kommen wird. Bei den Firmenanleihen gebe ich dem Autor Recht – allerdings muss man wissen wie man den Zins errechnet. Und nicht so rechnen, wie hier im Beispiel der Staatsanleihe!!! Denn da bezahlen Sie gleich im Preis die zukünftigen Ausschüttungen mit. Also Finger weg, von der Staatsanleihe! Da ist nur was für institutionelle Anleger, die Geld parken müssen und daher eine negative Rendite in Kauf nehmen müssen.

  36. Wurzel 3. März 2019 at 14:04

    „DocTh 3. März 2019 at 13:51
    Vor einem halben Jahr hatte ich an dieser Stelle empfohlen, Gold zu kaufen.
    Seither ist der Kurs um 16 % (sechzehn!) gestiegen.“

    Die Kurse von Conti oder Heidelbergzement sind seit Jahresanfang in nur 8 Wochen um 25% gestiegen. Würde sagen, dass in den nächsten 18 bis 24 Monaten noch mal 40 bis 50% hinzu kommen. Aber dafür gibt es leider keine Garantie.

  37. Alles graue Theorie. Wer Interesse an Börsenhandel hat sollte sich ein virtuelles Daytrade-Konto zulegen. In die Suchmaschine – daytrading demokonto – eingeben und mit 10.000€ Spielgeld zu realen Kursbewegungen handeln.

    Ich bevorzuge allerdings die Strategie: ein bischen Schwarzarbeit (Liebe Grüße ans Finanzamt) und das Geld dann in Edelmetall zu investieren. Entweder Feingold oder Krügerrand. Und wenn das Bargeld abgeschaft ist werde ich auch für Krügerrand 1/10 oz weiter Schwarzarbeiten.

  38. Was mich neben dem kruden Inhalt des PI-Artikels verwundert, sind die ganzen Rechtschreib- und Satzzeichenfehler im Text.

  39. att hagen v. tr.
    toll –
    ichh hab beides nichh –
    kene ahnung –
    und ken geld –
    aber schaffen kann ik wien blööder.
    hatt bis vor kzrzem gereicht —
    vor knapp 20 jahren sind wir hier eingezogen im ländl. raum…
    damals ! gab es schon kaum wohnungen …
    die neubauviertel…waren schon vorher vergriffen wer konnte.
    und nun kaputtgeschafft… und arm…
    rente … dauert noch …
    rentenpunkte …erhöhen …..
    hahhaahahahahahahhah.

  40. uli12us 3. März 2019 at 14:12

    Wir verstehen uns, ich kann und will hier aber keine Aufrufe zu Straftaten tun. Ein Küchenmesser war nicht gemeint.

  41. Leider disqualifiziert sich dieser „Fachautor“ selbst. Er scheint die Preisbildung bei Anleihen nicht verstanden zu haben. Dass der Kurs im Westentlichen von der Laufzeit, dem Kupon und dem Zinsumfeld abhängt scheint ihm nicht ganz klar zu sein. Im Jahr 2022 wird die Anleihe deutlich günstiger sein und im Schnitt bis dahin ungefähr um die Höhe des Kupons abnehmen. Woher die Annahme kommt, dass sich der Kurs in den nächsten 3 Jahren kaum verändert bleibt sein Geheimnis. Dies wäre nur bei einem sehr stark sinkenden Marktzins der Fall.

  42. lorbas 3. März 2019 at 12:45
    wernergerman 12:21

    Gehe ich recht in der Annahme, daß sie schon länger den deutschen Sprachraum verlassen habe?
    — Volle 20 Jahre. Und froh darueber.

  43. Crypto currencies sind durch Staaten kaum zu kontrollieren und gewähren einen definitiven Inflationsschutz. Ist so ein bisschen wie Linux gegen Windows (damals). Leg Dein Geld in 100 Bitcoins und du hast überall auf dem Planeten und zu jeder Zeit 100 Bitcoins. Du brauchst nur die Codes. Ist wie ein altes, Schweizer Nummernkonto. Andere currencies also Bitcoin sind nahezu anonym nutzbar. Denkt daran, dass Merkel Euch an Eure Sparguthaben muss und deshalb Überwachungen des Geldflusses ganz oben auf ihrer Agenda steht.

  44. wernergerman 3. März 2019 at 17:04

    lorbas 3. März 2019 at 12:45
    Gehe ich recht in der Annahme, daß sie schon länger den deutschen Sprachraum verlassen habe?
    — Volle 20 Jahre. Und froh darueber.
    ………

    Gratulation. Ich kenne das. Das Deutsche fällt einem von Jahr zu Jahr schwerer. Und dann immer diese Rechtschreibreformen. 🙂

  45. Sehr amüsant dieser Artikel, nebst kompetenten Kommentaren, hier auf der Seite der politisch unkorrekten Sparfüchsen.

    Mein Finanztipp:

    Wer kann, sollte Schulden machen. Je höher- desto besser. Geld ist auch nur ein Schuldschein, der niemals wieder zurückerstattet werden kann.

    Pink Floyd – Money (Official Music Video)
    https://www.youtube.com/watch?v=-0kcet4aPpQ

    Jenes Spiel ist übrigens leicht zu durchschauen, wenn man erst mal dahintergekommen ist.

    Verstanden?

    Nicht?

    Weitermachen!

  46. Seit vielen Jahren investiere ich nicht mehr im Euroraum sondern nur noch in den USA und UK. Die Beteiligung an Produktivkapital (Aktien oder Aktien-ETF) ist unschlagbar, Schulden (Anleihen) – egal welche – kaufe ich keine. Der Euro ist eine Währung zum Ausgeben, nicht zum Anlegen.

  47. Der boese Wolf 3. März 2019 at 14:38

    In Geldanlage sind Deutsche leider grotesk ungebildet und risikoscheu. Sieht man u.a. auch hier z.B., dass Aktienkurse mehr oder weniger Hellseherei sei. Es sollte eigentlich zum täglich Brot gehören, sich mit Geldanlage ausreichend zu beschäftigen, um sich nicht von Dritten „beraten“ lassen zu müssen.
    ———————————————————————-
    Dazu kann ich Ihnen eine kurze aber wahre Geschiche erzählen.
    Der ältere Bruder eines langjährigen Freundes ließ sich sein Erbteil schon zu Lebzeit seiner Eltern auszahlen und investierte das ganze Geld in Aktien. Er meinte er hätte es ja drauf wie kein anderer denn schließlich besuchte er ja auch ein Wirtschaftsgynasium. Was war das Ende vom Lied? Die ganze Kohle hatte er an der Börse verzockt. Seinen Eltern tat das weitaus mehr weh als ihm denn sie hatten das Geld schwer erarbeitet.

  48. PI sollte die Qualifikation des Authors dieses Artikels im eigenen Interesse überprüfen, um nicht auch in Zukunft von solchen realitätsfremden Inhalten heimgesucht zu werden.

  49. Der boese Wolf 3. März 2019 at 14:38

    In Geldanlage sind Deutsche leider grotesk ungebildet und risikoscheu. Sieht man u.a. auch hier z.B., dass Aktienkurse mehr oder weniger Hellseherei sei. Es sollte eigentlich zum täglich Brot gehören, sich mit Geldanlage ausreichend zu beschäftigen, um sich nicht von Dritten „beraten“ lassen zu müssen.
    ++++++++++++
    Mag richtig sein. Doch die Beschäftigung kostet Zeit. Und das ist erst einmal die kostbarste Ressource, unmittelbar wie langfristig aufs Leben gesehen.

    Das Ding bei Draghis Nullzinskurs ist: Er bewirkt in den südeuropäischen Ländern der „EU“ nicht das Erwünschte, schadet aber den Bürgern in Deutschland enorm. Und wen interessiert die Kasse des Finanzministers? Die Griechen werden sich heute noch scheckig über uns Deutsche lachen.

  50. Alle, die hier auf den Autor eindreschen, haben von der Materie offensichlich keine Ahnung. Denn es wird klar zwischen laufender Verzinsung und Rendite zur Endfälligkeit unterschieden – wenn auch etwas plakativ. Es macht durchaus Sinn, eine solche Anleihe über einen gewissen Zeitraum (!) zu halten, wenn man von einem gleichbleibendem Zinsniveau (!) ausgeht. Ich habe derzeit selbst auch so eine Anleihe im Bestand: Telecom Italia Fälligkeit 2033, Nominalzins 7.75%, Kurs derzeit bei 124% … lfd. Verzinsung 6,25%. Gekauft habe ich im Mittel bei 120%, werde die Endfälligkeit zu 100% nicht abwarten, sondern vorher verkaufen und somit gute Erträge einfahren.

  51. WTC 3. März 2019 at 18:56

    Da gibt es einen kleinen Unterschied.

    Die von Ihnen beschriebene Anleihe der Telekom Italia hat unter Berücksichtigung von Risiko, Nominalzins und aktuellem Kurs eine Rendite von ca. 4,5%. Darin sind eingepreist der über die Laufzeit zu rechnenden Kursverlust, von jetzt 124% auf 100% sowie das Länder und Unternehmensrisiko. Es ist ja völlig ok, wenn sie sagen, dass Sie für die 4% mehr Zinsen als für Anlagen in Deutschland das Risiko des Landes und des Unternehmens auf sich nehmen. Das ist ihr Bier.

    Bei der oben genannten Bundesanleihe gibt es kein Risiko, da sich der Bund das Geld zum Zahlen seiner Schulden über Steuern von Ihnen und von mir holen wird. Wegen des geringen Risikos wird die Anleihe derzeit geführt zum Rückzahlungspreis zuzüglich aller Zinsen, die bis dahin gezahlt werden. Das Entspricht einer Verzinsung von 0,00% (NULL PROZENT). Entsprechend wird der Kurs mit jeder Zinszahlung um den entsprechenden Betrag fallen. An dem Papier gibt es nichts zu verdienen und es ist äußert schädlich, wenn gerade konservative Leser dieses Blogs dazu aufgerufen werden, derartige Papiere zu kaufen und damit Schiffbruch zu erleiden.

  52. „Sollte der Anleger den Ausstieg in 2022…“

    muß richtig heißen:

    „Sollte der Anleger den Ausstieg im Jahre 2022…“

    Wir sind Deutsche, keine Angelsachsen!

  53. Heisenberg73 3. März 2019 at 13:30

    Dieser Staat wird von seinen „Eliten“ verraten und von Fremdlingen und einheimischen Nichtsnutzen von innen aufgefressen. Vertraut nicht auf den Staat fürs Alter. Legt euch Lebensmittelvorräte, Edelmetalle oder sichere Fremdwährungen zu. Legale Waffen zur Verteidigung können nicht schaden. Bildet Netzwerke, um euch gegenseitig zu helfen.
    ——————–
    Welche Fremdwährungen wären denn sicher?

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