Gäste heute um 22.45 Uhr u.a. Petra Steger (FPÖ) und Roland Tichy

Video: Maischberger und die Angst vor den „Populisten“

Die anstehende Europawahl im kommenden Mai befördert die Angst der linken Phalanx vor dem Erstarken der „Rechten“ innerhalb der EU. Das Brexitvotum der Briten, sowie die sich einer europäischen Zentralregierung und deren Macht über nationalstaatliche Entscheidungen zur Wehr setzenden Ungarn dienen als vermeintliche Schreckgespenster, die Europa angeblich zum Schaden gereichen.

Es gilt gegenzusteuern, um die linke Herrschaft nicht zu gefährden. Angst vor einem „Ende Europas“ soll in die Köpfe der Menschen zementiert werden. Dabei sind gerade die bösen „Nationalisten“ es, die Europa in seiner Vielfältigkeit von Kulturen, Sprachen und Traditionen erhalten und nicht zu einem international durchsetzten Einheitsbrei verkommen lassen wollen.

Und nicht nur in Ungarn, sondern zum Beispiel auch in Österreich, Italien und seitens Marine Le Pen in Frankreich bekommen die EUdSSR-Betreiber Gegenwind. Allmählich wächst in ihnen die Furcht, den linken, die europäischen Völker ersetzenden internationalen Multikulturalismus nicht weiter vorantreiben zu können.

Heute Abend um 22.45 Uhr in der ARD geht’s diesbezüglich auch bei Sandra Maischberger um die Angst vor den „Populisten“.

In der Sendungsbeschreibung heißt es u.a.:

Populisten gegen Europa: Ist der Brexit erst der Anfang?

Das Brexit-Drama geht in die nächste Runde: Zehn Tage vor dem offiziellen Termin des britischen EU-Ausstiegs ist das Chaos komplett. [..] Am Donnerstag muss die britische Premierministerin bei den anderen 27 EU-Ländern einen Antrag auf eine Verschiebung des Brexits stellen. Wie realistisch ist dieses Szenario? Sind die Nationalisten in Europa im Aufwind? Würden sie nach der Europawahl den Anfang vom Ende der EU einleiten?

Das Ende einer europäischen Gemeinschaft, die ihre Ursprünge komplett aus den Augen verloren hat und nur noch als Zuchtmeister, der in ihrer linken Suppe untergehenden Bürger Europas ihr Dasein findet, wäre nicht nur kein Verlust, sondern wünschenswert. Ein wirtschaftlicher Zusammenschluss und ein gemeinsames Abgrenzen gegenüber der eindringenden Ballastexistenzen aus aller Welt wird mit dieser EU nämlich kaum möglich sein.

Zum Thema diskutieren heute Abend:

  • Der Journalist Roland Tichy, der den linken Mächtigen schon mal wortgewaltig in die Parade fährt und der Systempresse ein Dorn im Auge ist;
  • Petra Steger, Nationalratsabgeordnete der FPÖ, die stets gut vorbereitet in Interviews und Diskussionen geht, Themen ohne Ideologie sachlich, fokussiert angeht und sich dabei nicht so leicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Wurde wohl als Kompromiss eingeladen, um vor der Europawahl nur ja niemandem von der AfD eine Bühne zu geben (könnte ja Wählerstimmen zugunsten der AfD bedeuten);
  • Martin Schulz, (SPD), die gescheiterte Existenz aus Würselen, die außer unsachlichen Anwürfen auf politische  Gegner, seiner roten Ideologie und Selbstbeweihräucherung nichts zu bieten hat;
  • Der ehemalige ZDF-heute-Moderator und Leiter des ARD-Studios London Wolf von Lojewski, der einst die Möglichkeit der Briten, über einen EU-Austritt überhaupt abstimmen zu können wenig demokratisch als „ein unglückliches Ereignis“ bezeichnete;
  • Shona Fraser, britische Musikjournalistin, die sich mit ihrem Linksdrall besser in Deutschland aufgehoben fühlt und wegen angeblicher „Lügen im Vorfeld“ auf ein zweites Referendum hofft. Ihre den Brexit befürwortenden Landsleute bezeichnet sie als „irre“.
  • Ralph Sina, Studioleiter des ARD Hörfunks in Brüsssel, sieht Großbritannien nach einem Brexit untergehen. In Wahrheit hat er aber Angst vor dem Untergang der EUdSSR, denn Italien könnte der nächste Ausstiegskandidat sein.

» Kontakt zur Redaktion: maischberger@wdr.de
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