Politik, Kirchen, Medien

Die Anti-Identität der Eliten

Von RENATE | Die gesellschaftlichen Eliten in Deutschland — Politik, Kirchen, Medien — sind generell auf alles, was mit eigener deutscher Identität zusammenhängt, nicht gut zu sprechen, was bis hin zur Verfolgung der »Identitären« geht. Manche PI-NEWS-Leser fragen sogar, warum die Eliten ein so gut funktionierendes System wie Deutschland zerstören wollen. Der Begriff Eliten ist hier wertfrei und bezeichnet einfach all jene, die das Sagen haben — in Wirtschaft, Bankwesen und Politik, in Justiz, Kultur und Bildung — all jene also, die die Zügel der Macht in den Händen halten.

Wenn die Eliten gegen Identität und gegen die Identitären sind, dann bedeutet das nicht, dass die Eliten selbst keine eigene Identität haben. Die Frage nach deren Identität ist dringend angesagt. Worin finden diese Leute ihre Identität? Was ist die Identität der gesellschaftlichen Eliten? Was kennzeichnet deren elitäres Selbst- und Weltbild?

Das ist keine unwesentliche Frage, denn man kann davon ausgehen, dass Eliten alles in ihrer Macht Stehende tun, um dem Land und den Menschen, über die sie das Sagen haben, ihr eigenes Bild aufzuprägen.

Betrachten wir zunächst einmal die Erziehung an Kindergärten und Schulen. Finden die gesellschaftlichen Eliten Deutschlands ihre Identität in der Bibel, in Gottes Wort, in der Botschaft vom Kreuz, in Auferstehung und Sieg Jesu über Teufel, Hölle und Tod?

Wenn dies der Fall wäre, dann würden die Eliten mittels Staat, Bildungswesen und Medien die Kinder und Jugend in einer konzertierten Aktion darin unterrichten, sich der Bibel und der Bedeutung der Botschaft vom Kreuz mit Wissen und Verstand zuzuwenden. Aber das tun sie nicht.

Denn welche Kinder wissen heutzutage noch, dass die folgende Bibelstelle die Ursache für die Pfingstferien an den Schulen ist?

»Und nachdem Er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen in den Himmel emporgehoben. Eine Wolke verhüllte ihn, und sie sahen ihn nicht mehr. Noch während sie aufmerksam zum Himmel schauten und Jesus nachblickten, siehe, da standen zwei Männer in weißer Kleidung bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Gott hat Jesus aus eurer Mitte zu sich in den Himmel genommen; aber eines Tages wird er genauso zurückkehren, wie ihr ihn gerade habt in den Himmel gehen sehen.« (Apostelgeschichte Kapitel 1)

Tatsächlich könnte man vielmehr zu dem Schluss gelangen, dass die Kinder derzeit in konzertierten Aktionen für erstens die Globalisierung und zweitens den Islam indoktriniert werden.

Generell ist die Globalisierung seit September 2015 allem Anschein nach einen großen Schritt weiter. Die Grenzen Deutschlands existieren de facto nicht und ohne Grenzen gibt es kein Staatswesen. Somit ist Deutschland de jure kein Staat mehr, auch wenn keiner darüber spricht. Denn mit welcher Begründung könnten sonst Steuern eingezogen werden. Dass Globalisierung bewirkt, dass umweltfreundliche Produktion in Westen eingestellt und in Billiglohnländern umweltschädlich aufgebaut wird, wird der Jugend natürlich nicht beigebracht. Doch dies ist hier nicht das Thema.

Was den Islam betrifft, so scheint insbesondere den Religionslehrern eine wichtige Funktion zuzukommen. Auf PI-NEWS kann man Erstaunliches lesen. Im Rahmen der Islamkunde werden Schüler dazu gedrängt, das islamische Glaubensbekenntnis aufzusagen oder aufzuschreiben: „Eine katholische Religionslehrerin fordert ihre Schüler auf, das islamische Glaubensbekenntnis nachzusprechen. Einige Kinder sagen lieber leise christliche Gebete.“

Ein weiterer PI-NEWS-Artikel schildert eine Lehrkraft, die auf einem islamischen Gebetsteppich im Klassenzimmer — nach ihrer Aussage ihr Eigentum — die islamische Gebetshaltung einnimmt, die Gebetskette durch die Hand gleiten lässt und unter anderem sagt: „Ich war schon oft in einer Moschee. Da ist es wunderschön. Alle Leute sind da sehr nett.“ Weiter liest man auf PI-NEWS, dass die Kinder in einer vorangegangenen Religionsstunde aufgefordert wurden, die „99 Namen für Allah“ im Chor zu wiederholen. Auch hier machen einige Kinder nicht mit, werden aber immer wieder von der Lehrerin dazu aufgefordert.

Das ist Deutschland im Jahr 2018/2019: Christliche Kinder, die leise im Verborgenen christliche Gebete sprechen, um nicht das islamische Glaubensbekenntnis aufsagen zu müssen. Das erinnert in erschreckender Weise an Zeiten der Christenverfolgung. Wer Jesus ablehnt, lehnt Gott ab, denn um Gott zu sehen, muss man sehen, was ER als Mensch getan hat: »Wer mich sieht, der sieht den Vater.« (Johannes 14,9). Und keiner bilde sich ein, dass eine Lehrerin in eigener Regie diesen erschreckenden Schritt wagen würde, ohne dass Lehrpläne dies gutheißen würden.

Aber warum sind wir überrascht? Was soll man anderes erwarten in einem Land, in dem die Herrschenden von blinden Menschen die Fernsehsteuer verlangen und von gehörlosen Menschen die Rundfunksteuer. Aber bittere Ironie beiseite. Im Ernst: Warum sind wir überrascht? Das Deutschland der Gegenwart spiegelt nichts anderes als die Hoffnungen der Eliten wieder, als da wären: Die grenzenlose Globalisierung und die Verachtung und Ablehnung der Wahrheit der Bibel, die Ablehnung von Jesus als Gott, der Mensch wurde.

Im Grunde bestätigen die Herrschenden mit dieser Ablehnung nur, was die Bibel bereits über sie vorhergesagt hat. Denn die Bibel, Gottes Wort, berichtet: »Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht.« (Jesaja 53,3)

Tatsächlich könnte man durchaus sagen, dass Deutschlands herrschende Eliten Jesus nicht ernst nehmen. Auch dies ist in der Bibel vorhergesagt: »So spricht der Herr, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem von jedermann Verachteten, …, zu dem Knecht der Herrschenden…« (Jesaja 49,7)

Und Jesus selbst hat mit dem Verhalten der Mächtigen und Herrschenden dieser Welt nichts gemein und er spricht dies unmissverständlich aus:

»Da rief Jesus alle zusammen und sagte: ›Ihr wisst, wie die Großen und Mächtigen dieser Welt ihre Völker unterdrücken. Wer die Macht hat, nutzt sie rücksichtslos aus. Aber so soll es bei euch nicht sein! Im Gegenteil: Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen. Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden.‹« (Markus 10, 42-45)

Hat Jesus jemals gesagt: Wisst Ihr auch, wer ICH bin? Ich bin voll Macht. NEIN, sondern Jesus hat sich selbst am Kreuz geopfert. Jesus, Gott als Mensch, nimmt für die Menschen den Tod auf sich, um den Tod zu besiegen.

Es gibt zwar Religionen, die den Tod verherrlichen. Aber die Bibel verherrlicht den Tod nicht. Jesus hat den Tod nie verherrlicht. Die Bibel lehrt vielmehr, dass der Tod der letzte Feind ist und dass Jesus, als ER vom Tod auferstanden ist, den letzen Feind besiegt hat — den Tod selbst — und damit hat sich Alles verändert. Jesus ist der siegreiche Verteidiger der Menschen.

Der Tod ist besiegt.
Das ist die Gute Nachricht.
Die Schuld ist vergeben.
Das ist die Gute Nachricht.

Er, der die Auferstehung und das Leben ist, hat etwas vollbracht, das kein Mensch aus eigener Kraft, mit eigenen Werken jemals erreichen könnte. Die Bibel kennt keine Gerechtigkeit vor Gott durch gute Taten. Es gibt nichts, worin ein Mensch selbst Gerechtigkeit erringen könnte. Wenn jemand meint, dies selbst erreichen zu können, so ist die Ursache dafür Stolz. Was ist die Ursache der Ablehnung des Opfers, das Gott am Kreuz gebracht hat: Menschlicher Stolz.

Ist diese Ablehnung ein Faktor bei der Identität der Eliten? Hängt deren Identität mit menschlichem Stolz zusammen? Fest steht: Jeder Mensch hat eine bestimmte Identität — auch wenn diese Identität aus einer Ablehnung und Gegnerschaft resultiert.

Wie oben bereits gesagt: Die herrschenden Eliten sind stets bemüht, Land und Menschen ihre Identität, ihr eigenes Bild aufzuprägen. Aber in Jesus möchten die herrschenden Eliten ihre Identität allem Anschein nach nicht finden. Tatsächlich ist dies ziemlich offensichtlich, denn sonst würden sie die Zeit nutzen und all ihre Kraft dazu aufwenden, Ihn zu verkünden. An den Kindergärten und Schulen und Universitäten und mittels der Medien.

Vielleicht ist der Ausgangspunkt der Identität der Eliten in der Tat eine Anti-Identität, indem sie sich gegen den Gott der Bibel richtet und somit eine Art Revolte des Menschen gegen Gott darstellt.
Was wiederum würde die Wahrheit der Bibel bestätigen würde: »Die Könige der Erde stehen auf, die Großen tun sich zusammen gegen den HERRN und seinen Gesalbten.« (Psalm 2,2)

Allerdings haben die herrschenden Eliten etwas vergessen. Die Bibel lehrt, dass diese Weltgeschichte nicht immer so weitergehen wird wie bisher. Sie lehrt unter anderem in der Apostelgeschichte 1. Kapitel, dass Jesus wiederkehren wird: »…aber eines Tages wird er genauso zurückkehren, wie ihr ihn gerade habt in den Himmel gehen sehen.« Und außerdem haben alle jene gegen Jesu Rebellierenden vergessen: Bei seiner Wiederkunft wird Er kein Baby in einer Krippe mehr sein.