Die Macht des kruden Klima-Kindergottes

Juncker rügt deutsche Klimapolitik und wird von Greta kritisiert

Von JEFF WINSTON | Was ist nun schon wieder in „Harald Juhnker“ gefahren? Der Noch-EU-Kommissionspräsident rügte kurz vor den EU-Wahlen in einem Interview mit der linken Funke-Mediengruppe die deutsche Klimapolitik aufs Schärfte: „Ich staune, dass Deutschland die festgelegten Klimaziele ungenügend umsetzt“, betonte Juncker. Immerhin aber habe die Bundesregierung ein „Klimakabinett“ gebildet, relativierte er seine Klima-Kritik. Denn mit „Kabinett“ kennt er sich bestens aus – in den Wein-Regalen der EU lagern derzeit über 16.000 Flaschen. Edelste Tropfen direkt unter den Brüsseler Ratsgebäuden. Des EU-Wahnsinns fette Beute!

Die Bundesregierung wollte ursprünglich die so genannten „Treibhausgas-Emissionen“ bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 senken – dieses humoristische Ziel gilt aber inzwischen als wohl nicht mehr erreichbar. Es gibt darüberhinaus weitere hehre Ziele – von mindestens 55 Prozent bis 2030 und von mindestens 80 bis 95 Prozent bis 2050 ist nun die Rede.

Zu einer mögliche Rücksichtnahme der Bundesregierung auf die Autoindustrie äußerte sich Juncker zurückhaltend. „Ich bin überhaupt kein Anhänger dieser Anti-Auto-Kampagne“, sagte er. „Aber wir brauchen einen Mobilitätswechsel und müssen stärker auf andere Verkehrsmittel setzen als auf das Auto.“ Zudem wolle er über das damit verbundene Thema Arbeitsplätze „nicht leichtfüßig hinweggehen“.

„Ich denke, dass sich Deutschland aufraffen wird, sich mit gemäßigtem Tempo den Zielvorgaben zu nähern.“ Auf die Frage, ob Deutschland zu viel Rücksicht auf die Autoindustrie nehme, sagte Juncker: „Ich bin überhaupt kein Anhänger dieser Anti-Auto-Kampagne. Aber wir brauchen einen Mobilitätswechsel und müssen stärker auf andere Verkehrsmittel setzen als auf das Auto“, kolportiert der EU-Chef (Dienstwagen: u.a. gepanzerte S-Klasse) freuden-taumelnd.

„Gib dem Affen Juncker …“

Der Kommissionspräsident lobte dagegen die „Schülerproteste“ für mehr Klimaschutz:

„Ich halte es für begrüßenswert, dass nach jahrelanger Erlahmung jugendlicher Protestkräfte endlich wieder junge Menschen auf die Straße gehen, weil sie sich Sorgen um unsere Zukunft machen. Insofern ist mir diese Bewegung sehr sympathisch.“

Der EU-Kommissionspräsident steht seit Wochen gehörig unter Druck seitens der „sympathischen Bewegung“ der apathisch-autistischen Greta Thunberg und ihrer halluzinierenden Heiligen der letzten Tage.

Greta: „Sie betrügen, wenn Sie können“

In ihrer von den Mainstreammedien umjubelten – Nobelpreis-verdächtigen – „Brüsseler Rede“ vor dem EU-Parlament las sie ausgerechnet Junckers praktizierenden EU-Apparatschiks gehörig die Leviten:

„Wir wissen, dass die meisten Politiker nicht mit uns reden wollen. Gut. Denn wir wollen auch nicht mit ihnen reden.“ Greta Thunberg entwarf in der Folge ein Bild der politischen Führungsebene in Europa, die nichts tue, nicht hinhöre, stets vom Wesentlichen ablenke, der es nur um Wachstum und Macht gehe:

„In dem politischen System, das Sie aufgebaut haben, geht es nur um Wettbewerb. Sie betrügen, wenn Sie können, denn das einzige, worauf es ankommt, ist es, zu siegen und Macht zu bekommen. Das muss enden.“ […]

„Wir müssen jeden Zentimeter unseres Seins auf den Klimawandel fokussieren“, hatte Greta gemahnt. Denn andernfalls würden die Politiker der Gegenwart „erinnert werden als die größten Versager der Geschichte – oder die größten Verbrecher aller Zeiten, weil sie entschieden haben, nicht zuzuhören und nicht zu handeln,“ schloss Greta Thunberg ihre sakrosankte Suada.

Der höchste Repräsentant der EU sah dabei gar nicht so glücklich aus. Er sei noch dabei, sich „von einem anstrengenden Brexit-Gespräch“ zu erholen und könne sich gerade schwer auf das Gesagte konzentrieren, gab der Kommissionspräsident später zu Protokoll. Es waren vielleicht auch leichte Schmerzen an der linken Wange, die ein dickes Pflaster zierte. Angeblich hat sich der Präsident beim Rasieren geschnitten. Hatte er sie anfangs „mit seinem üblichen Charme“ (WeLT ganz humorfrei) noch mit Handkuss begrüßt, „ließ er im Anschluss an Gretas kurzen Beitrag den einen oder anderen Hinweis auf seinen Unmut fallen“.

„Harmonisierte Toilettenspülungen“ gegen den Klimawandel

Juncker gab als Replik zurück, dass es erstens durchaus noch mehr Probleme gebe als den Klimawandel, um die sich die Politik zu kümmern habe, zum Beispiel „Afrika“ – allem voran die unverzügliche Umsetzung des UN-Compact on Migration. Er versicherte der kleinwüchsigen Klima-Gretel, dass die EU außerdem im künftigen Siebenjahres-Haushalt jeden vierten Euro (!!!) „für Klimazwecke“ ausgeben werde. Dass man Menschen – zumal im vielfältigen, diversen Europa – Dinge nicht einfach vorschreiben könne, auch wenn sie sinnvoll sein könnten: Als Beispiel nannte Juncker „harmonisierte Toilettenspülungen“. „Damit würden wir eine Menge Energie sparen“, betonte Juncker.

Juncker erwähnt sogar Bienenschutzprogramm

Und schließlich verwies Juncker darauf, dass die EU in seiner Amtszeit ein Investmentprogramm von 380 Milliarden Euro abgearbeitet habe. „Vieles davon ging in Umweltprojekte.“ Soviel zum Vorwurf, tatenlos zu sein. JC. Juncker erwähnte sogar explizit das „Bienenschutzprogramm der EU“ und seinen Fokus auf „Umweltschutz selbst in Handelsabkommen mit Japan und Kanada“. Ziemlich evident gefiel dem erheblich Ischiasgeplagten nicht, von einer 16-jährigen mit erheblichen „psychischen Problemen“ als einer der womöglich „größten Schurken der Geschichte“ tituliert zu werden, Autisten unter sich.

Denn Asperg-Spektrum-Auffällige leben in einer eigenen Welt, die für andere nur schwer begreifbar ist. Sie reden, wann und wie sie wollen und über Themen, die sie selbst interessieren, ohne Anpassung an die Zuhörer. Weitere Symptome des Asperger-Syndroms sind ungewöhnliche ausgeprägte Interessen und Kenntnisse, oft in einem eng umgrenzten und teils wenig praxisrelevanten Bereich. Die bedauerlicherweise Betroffenen können so auf ein Interessengebiet fixiert sein, dass sie nur wenig Neugier und Aufmerksamkeit für andere Sachzusammenhänge aufbringen können. Klimahysterie ist der Tanz um das Goldene Kalb des milliardenschweren Klimaschwindels: Für ein Windkraftwerk werden Tonnen von Beton in den Boden gepumpt, der dann landwirtschaftlich nicht mehr nutzbar ist. Für das Klima werden schnell mal Bäume abgeholzt, wenn sie im Wege sind. Da kommen keine Aktivisten, die dann Baumhäuser besetzen. Täglich sterben hunderttausende seltene Vögel und Fledermäuse in den Rotoren der Windkraftwerke. Dagegen klagen die Umweltaktivisten gegen jedes größere Bauvorhaben mit Steuergeldern durch alle Instanzen, weil dort die äußerst seltene kaukasische „Pinselohrlaus“ brütet.

Es stellt sich natürlich die Frage, in wieweit die deutschen Steuerzahler noch weiter willfährig den Klima-Abgesang-Gang der zukünftigen „Friedensnobelpreisträger“ zur Schlachtbank mittragen. Inwieweit die fiskalische Milchkuh Europas sich noch weiter unendlich durch die Europa-Verächter der Altparteien melken lässt. Wieviele weitere EU-Länder haben etwa alle gestrengen Klimaziele erreicht? Wie viele Kohlekraftwerke hat man in Polen oder Tschechien schon abgeschaltet? Wieviele Atomkraftwerke wurden in Frankreich in unmittelbarer Nähe zur deutschen „Grenze“ nicht gebaut? Wieviele E-Autos fahren bereits an der Costa Brava? Wieviel „mörderische CO2- und Feinstaub-Emissionen“ haben Junckers sonstige EU-Transfer-Destinatäre bis heute eingespart?

Am 26. Mai ist EU-Wahl – Wahltag ist Heimzahltag! Hol Dir Dein Land zurück.