Videokommentar von Markus Gärtner

Kommt demnächst eine Revolution?

Das „R“-Wort geht wieder verstärkt um. Mehrere Schlüsselfiguren der Wall Street, aber auch Politiker und Zeithistoriker, warnen vor einer Revolution, falls soziale und ideologische Spaltung sich weiter vertiefen wie bisher. Und danach sieht es leider aus.

Von der Hedgefonds-Legende Ray Dalio kommt eine derartige Warnung ebenso wie von BlackRock-CEO Larry Fink, der den Konzernen ins Stammbuch schreibt, nicht nur die Renditen im Blick zu haben, sondern auch wieder mehr die gesellschaftlichen Aufgaben von Unternehmen.

Aus dem deutschen Blätterwald, man höre und staune, kam neulich sogar eine Aufforderung, mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwarz zu fahren, wenn die Leistungen zu schlecht werden.

In den Mainstream-Medien wird freilich, wie immer wenn es brenzlig oder konträr wird, ganz überwiegend bestritten, dass die Lage ernst ist, es sei doch alles nicht so schlimm, die Lage sei besser als die Wahrnehmung. Aber so eine Behauptung lässt sich angesichts der Nachrichtenflut schon lange nicht mehr glaubwürdig aufrecht erhalten.

Daher sollten wir die sich mehrenden Warnungen auch entsprechend ernst nehmen, anstatt sie unter den Tisch zu wischen. Selbst die Hutschnur des deutschen Michels reisst irgendwann …