Zuvor Warnungen vor islamischen Selbstmordattacken auf Kirchen

Islam-Terroranschlag auf Christen in Sri Lanka – Bislang 359 Tote

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Mit laufenden Aktualisierungen! Bei Terroranschlägen in katholischen Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind bislang 359 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden, darunter auch Ausländer. Das teilte die Polizei am Sonntag mit.

Betroffen waren ersten Berichten zufolge drei Kirchen in verschiedenen Teilen des Landes, in denen Ostergottesdienste stattfanden, außerdem drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Der Polizei zufolge ereigneten sich die Explosionen alle innerhalb einer halben Stunde, kurze Zeit später gab es zwei weitere Anschläge.

Sri Lankas Premierminister Ranil Wickremesinghe berief eine Krisensitzung des Kabinetts ein. Der Minister für Wirtschaftsreform, Harsha de Silva, schrieb auf Twitter, er habe in einer Kirche in Colombo «schreckliche Szenen» erlebt. Er rief dazu auf, die Ruhe zu bewahren und zu Hause zu bleiben. Rettungsmaßnahmen liefen.

Der südasiatische Inselstaat ist ein beliebtes Touristenziel, auch für Europäer. Nur etwa sieben Prozent der Bevölkerung sind Christen. Die Mehrheit sind Buddhisten, aber es gibt auch eine moslemische Minderheit von etwa acht Prozent.

Sri Lankas Bürgerkrieg war 2009 nach 26 Jahren zu Ende gegangen. Die Terrorgruppe „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ (LTTE) hatte für einen unabhängigen tamilischen Staat im Norden des Landes gekämpft. Die Armee besiegte die Terroristen schließlich mit aller Härte. Bereits am Sonntag Vormittag verdichteten sich allerdings die Hinweise auf einen islamischen Terroranschlag.

Update 10:55 Uhr: Mittlerweile soll es 156 Tote geben. Im Vorfeld habe es Warnungen vor Selbstmordanschläge durch islamische Terrorgruppe „National Jama’ath (NTJ)“ auf Kirchen gegeben. Dawn und Economic Times berichten:

Polizeichef warnte vor 10 Tagen vor Bedrohung

Laut einem von AFP aufgegebenen Dokument warnte der Polizeichef von Sri Lanka vor zehn Tagen vor möglichen landesweiten Selbstmordanschlägen, die auf „prominente Kirchen“ abzielten.

Der Polizeichef Pujuth Jayasundara sandte am 11. April eine Aufklärungswarnung an die obersten Offiziere, in der die Bedrohung dargelegt wurde.

„Ein ausländischer Geheimdienst hat berichtet, dass der National Thowheed Jama’ath (NTJ) vorhat, Selbstmordanschläge gegen prominente Kirchen sowie die indische Hohe Kommission in Colombo durchzuführen“, heißt es in der Mitteilung. Die NTJ kam im letzten Jahr zur Kenntnis, als sie mit der Zerstörung buddhistischer Statuen in Verbindung stand.

Update 11:20 Uhr: Mittlerweile mindestens 290 Tote und über 400 Verletzte laut BILD.

Eine Karte der Anschlagsorte:

Update 13:10 Uhr: Jetzt 187 Tote, davon laut FOCUS mindestens 35 Ausländer, darunter Engländer, Amerikaner, Holländer und Portugiesen. Insgesamt acht Anschlagsorte, mindesten zwei davon durch Selbstmordattentäter. Auf ntv und beim ZDF wird über die Warnungen vor Attentaten von der radikal-islamischen Terrorgruppe „NTJ“ berichtet. Der stellvertretende Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene kündigte gemäß Berliner Zeitung eine zwölfstündige, landesweite Ausgangssperre ab 18 Uhr örtlicher Zeit (14 Uhr MEZ) an.

Update 14:30 Uhr: Laut WELT sind die Opferzahlen auf mindestens 207 Tote und über 500 Verletzte gestiegen. Dies kann sich ständig weiter erhöhen, denn in den Krankenhäusern kämpfen Ärzte um das Leben vieler Schwerverletzter. Die Zustände sollen chaotisch sein.

Beim FOCUS ist von schrecklichen Szenen an den Anschlagsorten zu lesen:

An den Tatorten boten sich grausame Bilder. Nach einem Besuch an drei Anschlagsorten erklärte Wirtschaftsminister Harsha de Silva: „Ich habe überall Leichenteile verstreut gesehen.“

Das ZDF verbreitet bereits die Beschönigungs-Äußerungen moslemischer Politiker. So versucht der türkische Präsident Erdogan den Islam aus diesem Terroranschlag herauszuhalten, indem er den immer wieder falsch wiedergegebenen Koranvers 5:32 ins Spiel bringt:

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat die Anschläge auf Kirchen und Hotels in Sri Lanka scharf verurteilt. „Das ist ein Angriff auf die gesamte Menschheit“, schrieb Erdogan auf Twitter. Im Namen der Türkei spreche er den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und wünsche den Verletzten schnelle Genesung.

BILD bringt die Lüge des türkischen Außenministers Cavusoglu, dass der Terror keine Religion habe:

Außenminister Mevlüt Cavusoglu verglich den „niederträchtigen Anschlag“ mit dem Mitte März im neuseeländischen Christchurch verübten Angriff auf Moscheen: „Terror hat keine Religion, keine Nation, keine Geografie.“

Update 17:50: Die Hinweise auf einen islamischen Terror-Anschlag konkretisieren sich. Es soll bereits sieben Festnahmen geben. Der Tagesspiegel meldet:

In Sri Lanka soll die Polizei vor knapp zwei Wochen Hinweise eines ausländischen Nachrichtendienstes auf einen bevorstehenden islamistischen Angriff auf Kirchen in Colombo erhalten haben. Genannt wurde die islamistische Gruppierung National Thowheeth Jamaath (NTJ). Sie hatte im vergangenen Jahr auf Sri Lanka buddhistische Heiligtümer attackiert. Die NTJ gilt als regionale islamistische Organisation. Möglicherweise gebe es Verbindungen zu Al Qaida, hieß es in deutschen Sicherheitskreisen. Al Qaida mache sich in Südasien stark.

Der Anführer der Terrororganisation, Aiman as Sawahiri, hatte im September 2014 per Video die Gründung eines indischen Ablegers verkündet. Die Filiale nennt sich „Al Qaida in the Indian Subcontinent (AQIS)“ und hat Anschläge in Pakistan und Bangladesch verübt. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ hat in Indien und Sri Lanka kaum Bedeutung. Der IS hatte allerdings 2014 im Irak bei der Eroberung der Großstadt Mossul 40 Inder gefangengenommen. Die Geiseln wurde fast alle ermordet.

Selbst der SPIEGEL gibt nach einem Telefonat mit einem Sicherheitsexperten vor Ort zu:

Auch wenn die Ermittlungen ganz am Anfang stehen und keinerlei konkrete Aussagen über die Täter oder ihren Hintergrund getroffen werden können, deute die Auswahl der Ziele auf einen islamistisch motivierten, groß angelegten Terroranschlag hin. Dies sagte ein sri-lankischer Sicherheitsexperte am Telefon dem SPIEGEL. Im Hotel Shangri-La habe man Sprengstoff eines Typs gefunden, der bereits in der Vergangenheit bei gewaltbereiten Islamisten sichergestellt worden sei, so der Experte.

Der FOCUS bringt Einzelheiten über die ausländischen Opfer:

Unter den Todesopfern sollen auch mindestens 32 Ausländer sein. Dazu gehörten den Angaben vom Sonntag zufolge Bürger Indiens, der USA, Großbritanniens, Portugals, Chinas, der Niederlande, Belgiens und der Türkei.

Update 18:10 Uhr: Einer der Täter sprengte sich im Hotel Cinnamon Grand am Frühstücksbuffet mitten in der Schlange in die Luft. Sein vorgegebener Name ist laut FOCUS Mohamed Azzam Mohamed:

Zumindest für das Hotel Cinnamon Grand scheint festzustehen, dass die Tat auf das Konto eines Selbstmordattentäters geht. Hotelmitarbeiter berichteten von dem Verdächtigen: Er habe sich am Vorabend unter dem Namen Mohamed Azzam Mohamed eingecheckt und behauptet, geschäftlich in Colombo zu tun zu haben, berichteten sie gegenüber AFP. Weder sein Name noch seine Adresse aber hätten gestimmt.

Die BILD bringt Fotos und ein Video aus dem Inneren einer der zerstörten Kirchen. Sowie eine Beschreibung des Grauens:

Vater Edmond Tillekeratne von der Erzdiozöse Colombo schilderte das Grauen nach der Explosion in der Kirche St. Sebastian gegenüber CNN: „Man sieht Fleischstücke an den Wänden, auf dem Altar und auch außerhalb der Kirche.“ Kurz nach der Ostermesse sei es zur Detonation gekommen.

Update Sonntag 12:45 Uhr: Die Opferzahl hat sich auf 290 Tote und rund 500 Verletzte erhöht. Sieben Selbstmord-Attentäter sollen an den Anschlägen beteiligt gewesen sein. Laut der englischen BBC seien inzwischen 24 weitere an den Anschlägen beteiligte Personen festgenommen worden. Verantwortlich für den Terror sei die islamische Organisation „National Thowheeth Jama’ath“, die auf Hilfe eines „internationalen Netzwerks“ zurückgreifen konnte. Dies soll der Anführer der „NTJ“ sein, P. Jainulabdeen:

Die Regierung erklärte den Ausnahmezustand. Die meisten Social-Media-Dienste im Land wurden blockiert. Derzeit seien u.a. Facebook, YouTube, WhatsApp, Instagram und Snapchat in Sri Lanka nicht erreichbar.

Die BILD zeigt ein Video der Explosion in der Sankt Antonius Kirche. Offenbar hatten die Attentäter laut BILD auch einen Anschlag auf den Flughafen in Colombo geplant:

Sicherheitskräfte entschärften nahe des Flughafens eine Rohrbombe. Ein Polizeivertreter sagte, der selbstgebaute Sprengsatz sei am Sonntagabend an einer der Straßen zum Hauptterminal entdeckt worden. Spezialisten der Luftwaffe hätten die Rohrbombe entfernt und unschädlich gemacht.

Diese Rohrbombe soll sechs Fuß lang sein. Das US-Außenministerium warnt vor weiteren Anschläge in Sri Lanka. Terroristische Gruppierungen würden ihre Planungen fortsetzen.

Update Dienstag 8:45 Uhr: Jetzt sind es schon über 310 Tote.

Update Mittwoch 9:05 Uhr: 359 Tote. Reuters meldet 60 Verhaftungen verdächtiger Moslems:

Mehr als 60 Personen wurden im Zusammenhang mit den Angriffen inzwischen verhaftet, wie Parlamentspräsident Lakshman Kiriella am Mittwoch sagte. Er rechnet damit, dass diese Zahl auf mehr als 100 steigen dürfte.

Dieser Islamterror-Anschlag erinnert in der Durchführung an den 26. November 2008, als zehn pakistanische Moslems im indischen Mumbai 174 Menschen töteten und 239 verletzten, sowie den 13. November 2015, als acht Moslems in Paris für 130 Tote und 683 Verletzte verantwortlich waren. Einige Wochen vor dem Pariser Anschlag hatte Marc Trévidic, einer der französischen Untersuchungsrichter für Terrorstraftaten, eindringlich gewarnt, dass einige Organisationen bestrebt seien, eine Art „Großen Preis des Terrorismus“ zu gewinnen, indem sie das Ausmaß des 11. September 2001 übertreffen wollten. Dieser mohammedanische Wettlauf um die meisten Opfer bei ihren Attacken geht ganz offensichtlich unvermittelt weiter.

Der Journalist Imad Karim dokumentiert auf Facebook Jubel-Kommentare von Moslems zu den grausamen Anschlägen:

Ahmed Ahemd:
Allah gib ihnen mehr Unheil. Kein Mitleid mit diesen Ungläubigen.

Khalid Al Jindi:
Allah Akbar, gesegnet sei jeder, der diesen Satz ausspricht, Ihr werdet keine Sicherheit haben, solange Muslime nicht in Sicherheit leben.

Maaz Al kojock:
Ändert die Meldung und schreibt: das geschah ihnen, weil sie nicht an den alleinigen Allah geglaubt hatten.

Mido mido:
Oh Allah gib ihnen mehr davon und behüte nur die Muslime vor jedem Unheil.

Abdul Rahman Bakri Khalaf:
Bestraft sie, so wie sie euch bestrafen und wenn Ihr Geduld zeigen musst, bis Ihr richtig zuschlagen könnt, dann seid Perfektionisten beim Warten (auflauern).

Marjouh al Dhabi:
Alle sollen wissen, unsere Religion ist nicht die des Friedens und der Nachgiebigkeit, sondern die der gerechten Bestrafung.

Fares Ahmad:
Diese Nachricht erfreute uns und kühlte unsere Herzen.
Das ist die Rache für New Zealand
Auge im Auge Zahn im Zahn und derjenige, der angefangen hat, ist der schlimmere

Ad Cheazeh:
Wir wünschen heißes Osternfest

Solange der Politische Islam mit seinen Koran-Befehlen für Gewalt, Kampf, Terror, Töten, Krieg, Dschihad und die alleinige weltliche Machtübernahme mit Installierung der Scharia nicht verboten ist, wird es mit diesen grausamen Terroranschlägen niemals ein Ende haben.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.