Diffamierendes Theaterstück einer Osnabrücker Gesamtschule

„AfD erschießt Flüchtlinge und plant Vergasung ganzer Volksgruppen“

Von CANTALOOP | So sieht es also aus, wenn die „guten Kinder“ von „noch besseren Eltern und Lehrern“ ein Theaterstück für die Öffentlichkeit planen und aufführen. „Danke dafür, AfD“ heißt der Titel ihres Schauspiels, das die elfte Jahrgangsstufe der Gesamtschule Schinkel in Osnabrück derzeit mit wohlwollender Unterstützung des gesamten Lehrkörpers in ihrem Schulgebäude präsentiert.

Hierbei wird der demokratisch gewählten Partei jedwede Eignung zur Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs abgesprochen und nahezu jedes billige Klischee vom dumpfbackigen, bösartigen und gewalttätigen Ausländerhasser bemüht. Darüber hinaus werden der Partei Interessen unterstellt, die jedweden Anstand oder gar Neutralität – so wie es sich in einer einer seriösen Bildungs-Anstalt eigentlich gebührt – vermissen lässt.

Hier wird offen und unverblümt linke Identitätspolitik zelebriert – und gleichsam eine Vernichtungs-Terminologie gegenüber einer absolut legitimen und grundgesetztreuen Partei in Gang gesetzt, die von immerhin knapp sechs Millionen Menschen unterstützt und getragen wird. Ein bislang einmaliger schulischer Vorgang widerlichster Hetze, Verunglimpfung – und der Bedienung von propagandistischen Stereotypen.

Die Rechten seien die größte Gefahr für die Menschen der Neuzeit

„Die Schüler wollten das Thema ,Rechtsruck der Gesellschaft‘ verarbeiten“, erklärt hierzu die Theater-Lehrerin Leonie Kerksiek. Dieser Ruck stelle das derzeit größte Problem in Deutschland da. Alle anderen Herausforderungen ließen sich im Gegensatz dazu spielend lösen, so das einvernehmliche Credo der Theater-Schaffenden.

Zitat Neue Osnabrücker Zeitung:

Die Schüler nahmen dafür Zitate und Tweets der Partei vom rechten Rand des politischen Spektrums und stellen sie in ihrer entlarvenden Wortwahl in den nackten Raum. Denn dieser Raum ist das gesamte Schulgebäude. Eine klassische Bühne nutzen die Schüler nicht. Eine Pressekonferenz halten sie etwa auf einer der zahllosen Treppen des Gebäudes ab. Die Hinweistafeln des Schulgebäudes werden so beispielsweise zur neu errichteten Grenzanlage, an der die eindringenden Migranten erschossen werden.

Dabei sind es gar nicht mal die meist hinlänglich bekannten Aussagen der AfD, vom Vogelschiss bis hin zum Schießbefehl, die den stärksten Eindruck hinterlassen. Beklemmung vermittelt vielmehr das Randgeschehen. Etwa wenn das Publikum von Ordnern mit den Worten „schneller“ oder „Gehen Sie weiter“ zum nächsten Spielort geschubst wird oder wenn hinter Glasfenstern offensichtlich gerade jemand zusammengeschlagen wird, während davor ein „guter Deutscher“ über nationale Identität spricht. Oder wenn das Publikum in einem lichtlosen Kellerraum eingesperrt wird und eigentlich nur noch darauf wartet, das Geräusch von aus Duschdüsen strömendem Gas zu hören.

Auch wenn in der Kunst bekanntlich alles erlaubt ist – so ist es dennoch starker Tobak, was man da als Leser der Neuen Osnabrücker Zeitung über das hochgepriesene Bühnenwerk „Danke dafür, AfD“ nachschlagen kann. Abseits jeder Wertfreiheit, versteht sich. So entsteht eine direkte Assoziation der alternativen Landtags- und Bundestagsfraktionen mit „erschossenen Migranten“, „ausströmendem Gas“ und „zusammengeschlagenen Menschen“.

Diese Symbolik zeigt natürlich Wirkung. So etwas wollen die „guten Menschen“ gerne sehen und hören, um ihr ohnehin schon gefestigtes Weltbild erneut bestätigt zu bekommen. Gleichsam werden dadurch bereits Schüler entsprechend konditioniert, ihre politische Willensbildung in die „richtige Richtung“ zu lenken. Nachdenken und Hinterfragen ist hierbei ausdrücklich nicht erwünscht.

Moralisch aufgeladenes Halbwissen aus einer linken Echokammer

Auch wenn es nur die Veranstaltung einer kleinen Regionalschule ist; dieser zutiefst empörende Vorgang verdeutlicht einmal mehr, wie weit entfernt von jeder gesellschaftlichen Normalität wir uns derzeit befinden. Es gibt offenbar keine staatliche Neutralität mehr. Und um den politischen Gegner zu diskreditieren, ist nun wirklich jedes Mittel erlaubt und selbst Schutzbefohlene werden dazu instrumentalisiert. Auch die schlimmsten und grausamsten Unterstellungen werden hierbei lächelnd gebilligt – es gehe ja schließlich darum, „ein Zeichen zu setzen“.

Ohne jede weitere Differenzierung oder Abstufung wird die AfD öffentlich mit dem mörderischen NS-Regime gleichgestellt – und den zum Teil minderjährigen Schülern und Darstellern unter lautem Applaus der Eindruck vermittelt, mit ihrer völlig sinnfreien und zutiefst unfairen Denunziation „genau das Richtige“ zu tun.

Dermaßen von ihren linken Lehrern und Dozenten aufgestachelt, wird es vermutlich nicht mehr lange dauern, bis noch mehr AfD-Politiker und -Mitglieder offen angegriffen, verletzt oder gar getötet werden. Die teuflische Saat hierfür wird also bereits in den einst so untadeligen deutschen Bildungsinstitutionen vermittelt.

Kontakt:

Dr. Udo Cronshagen.
Gesamtschule Schinkel
Dr. Udo Cronshagen, Schulleiter
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