Nach 25 Jahren im Land zurück nach Somalia

Die Schweiz macht’s vor: Hassprediger rausgeschafft

Von CHEVROLET | Islamische Hassprediger? In Deutschland werden sie bekanntermaßen herzlich willkommen ihr Unwesen zu treiben. Aber die kleine Schweiz zeigt endlich Härte gegen diese Feinde der europäischen Gesellschaften. Der Imam der An’Nur Moschee in Winterthur im Kanton Zürich wurde jetzt (endlich) ausgeschafft, wie es sich in der Schweiz nennt, wenn jemand abgeschoben wird.

Statt im Land der Berge, Fränkli und Schoki, darf er sich jetzt im dafür viel sonnigeren Somalia aufhalten, seitdem Somalia ihn als Bürger des Landes akzeptiert hat. Da der Mann (natürlich) nicht über gültige Reisedokumente verfügte, musste das Staatssekretariat für Migration (SEM) umfangreiche Ermittlungen zu seiner Herkunft durchführen. Zuerst ging man davon aus, dass der hinlänglich bekannte Hassprediger Äthiopier sei, doch letztlich stellte sich heraus, dass er Somalier ist.

Im November 2017 wurde der inzwischen 25-Jährige zu 18 Monaten Haft wegen Aufrufes zu Gewalt und Straftaten verurteilt, und zu einem Aufenthaltsverbot für die Schweiz für zehn Jahre. Ein Jahr später wurde das Urteil durch das Kantonsgericht in Zürich bestätigt. Der Extremist jedoch war schon Ende Februar 2018 wieder in Freiheit, weil seine Haft zur Bewährung ausgesetzt war. Er ergriff daraufhin die Flucht, setzte sich – oh Wunder! – nach Deutschland ab, wurde jedoch aufgegriffen und in die Schweiz zurückgebracht.

Inzwischen ist die Extremisten-Moschee geschlossen worden. Sie geriet immer wieder im Zusammenhang mit Personen, die zur Terrorgruppe IS gingen, in den Fokus von Behörden und Öffentlichkeit.