Jetzt drehen die Sozis völlig durch!

Kevin Kühnert wirbt offen für Kommunismus und Enteignung

Von CANTALOOP | Pünktlich zum 1. Mai, dem „Arbeitertag“, durfte auch der ausgesprochen telegene SPD-Shooting-Star Kevin Kühnert seinen
gewohnt „kapitalismuskritischen“ Sermon in diversen Presseerzeugnissen zum Besten geben. Was hierbei jedoch heraus kam, ist mit der Umschreibung „starker Tobak“ wohl noch sehr gelinde ausgedrückt.

So schwärmt der „halbstudierte“ Beamtensohn offen und unverblümt davon, den „Kapitalismus endlich zu überwinden“. Großkonzerne, dort vor allem den Automobilkonzern BMW, will er enteignet sehen. Im Anschluss daran solle das „Kollektiv“ darüber entscheiden, ob es (sic) „BMW in dieser Form überhaupt noch braucht“. Den Besitz der Bürger im Lande möchte er ebenfalls „beschränken“. Und unternehmerischer Profit müsste generell „demokratischer“ verteilt werden.

Doch damit noch nicht genug: Wohnraum darf nur noch derjenige besitzen, der auch darin wohnt. Jedwede Spekulation damit sei seiner Ansicht nach „nicht legitim“.

Besitz muss beschränkt werden

Obgleich dieses pausbäckige Bürschlein bei der „Abwicklung“ der DDR gerade einmal ein paar Wochen alt war, ist dessen lauter Ruf nach der Wiedererweckung des Arbeiter– und Bauernparadieses nun kaum zu überhören. Und noch weniger zu ertragen. Exakt seine Generation – aufgewachsen im unvorstellbaren Wohlstand, Luxus und Frieden – schreit jetzt unverhohlen nach einer der grausamsten und unmenschlichsten aller Regierungsformen: dem Kommunismus. Man kann es wirklich kaum glauben.

Auch wenn Kühnert zu seiner eigenen Entlastung im DDR Sozialismus doch zu wenig „demokratische Eignung“ erkennen kann. Wohl demjenigen, der seinen Gedankengängen dennoch zu folgen vermag.

Ausgerechnet diese glückseligen 90er-Jahre-Kinder, die die Auswirkungen des Mao- oder Stalin-Kommunismus nur vom Hörensagen, aus Büchern und Propaganda kennen, maßen sich nun an, darüber zu befinden. Dabei schrecken sie auch vor einem gefürchtetem DDR-Oxymoron wie „demokratischer Sozialismus“ nicht zurück. Geballtes Halbwissen trifft somit auf ideologische Verblendung – und kennzeichnet eine zynische Opferverachtung.

Gleichwohl ist so eine stark polarisierende Aussage politisch zumindest als instinktlos zu werten. Sieht man doch am Beispiel Venezuelas ganz genau, was die Marx-Apologeten innerhalb kürzester Zeit mit einem vor Erdöl triefenden und reichen Land angerichtet haben. Die Menschen dort mussten vor Hunger sogar die Zoo-Tiere verspeisen.

Auf die Fragen von morgen die Antworten von vorgestern

Ein glühender Kommunisten–Verherrlicher also an der Spitze einer SPD–Kaderschmiede für die zukünftige politische Elite dieser Partei. Dessen einzige Vision und Konzept zu einer validen Staatsführung Steuererhöhungen, Kollektivierung und Enteignung darstellen. Plus natürlich eine lückenlose Überwachung all derjenigen, die solcherlei Gedankengut aus der Marx’schen Mottenkiste zutiefst verabscheuen. Das muss man erst einmal auf sich wirken lassen, wenn man die SPD noch mit Willy Brandt oder Helmut Schmidt verbindet.

Selbst aus der hintersten Ecke der schmuddeligen SED-Nachfolgepartei hätten diese Äußerungen für Aufsehen gesorgt. Aus dem Munde eines wohlbehüteten und gleichsam ambitionierten SPD–Sprosses mit hoher TV-Aktivität jedoch ist es nur als Affront sondergleichen zu bewerten.

Man kann diesen linksverblendeten Wirrköpfen nur wünschen, dass sie niemals in der Gesellschaft leben müssen, die sie jetzt so sehr herbeisehnen – sondern im Anschluss ihrer kruden Sozialismus-Phantasien in aller Ruhe bei McDonalds essen gehen können.