Aus Rücksicht auf traumatisierte Kinder

Lage (NRW): Schule verbietet Camouflage-Look bei Schülern

Von CHEVROLET | Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis es auch in Deutschland Pflicht wird, islam-konforme Bekleidung zu tragen. Während die Nachthemd-artigen weißen Gewänder noch recht komfortabel erscheinen, ist die sonstige islamische Haute-Couture auch und besonders bei den Damen allenfalls Altkleider-Container-tauglich.
Ganz so weit allerdings sind wir noch nicht in Merkelland. Aber die ersten Kleidungsvorschriften jenseits von Bikini und Minirock kommen schon:

An der Sekundarschule in Lage im Kreis Ostwestfalen-Lippe ist es seit kurzem verboten, Hosen, Jacken oder Pullover mit Tarnfleck-Mustern, sogenannte Camouflage-Kleidung, zu tragen. Dieser Kleidungsstil ist, ob man ihn nun schön findet oder nicht, unter Jugendlichen derzeit angesagt.

Zuletzt durfte eine Schülerin nicht mit auf einen Schulausflug, weil sie eine Hose mit entsprechendem Muster trug, berichtet „Tag24“. Gegenüber dem Lokalsender Radio Lippe erklärte die stellvertretende Schulleiterin Ute Kuhlmann ihren Standpunkt. Ihr sei es wichtig, dass die Kinder nicht mit Kleidung zum Unterricht kommen würden, die bei traumatisierten Kriegskindern einen „bestimmten Knopf“ drücke, stellte sie klar.

Diese Rücksichtnahme auf Kinder der angeblichen Flüchtlinge können viele Eltern allerdings nicht nachvollziehen. Zudem geben die Eltern an, dass sogar viele Flüchtlingskinder in Camouflage-Klamotten herumlaufen würden.

Bisher gibt es das Verbot der Schule noch nicht schriftlich, weswegen sich viele Mütter und Väter dagegen auflehnen. Sie fordern eine Abstimmung unter allen Eltern zu dem Thema. Die Bezirksregierung in Detmold sieht hingegen keinen Grund dafür den Fall zu überprüfen.