Krieg würde Trumps Wiederwahl verhindern

Washington will auch den Iran zerbomben

Von KEWIL | Die Signale sind eindeutig! Die Imperialisten in den USA, die glauben, ihnen gehöre die Welt, wollen auch auf Teufel komm raus einen Krieg mit dem Iran und das Land in einen „failed state“ wie den Irak zerbomben, mit zehntausenden Toten, wo dann nichts mehr funktioniert und hunderttausende Flüchtlinge sich Richtung Europa aufmachen würden. Schon schicken die USA wieder Flugzeugträger und Bomber in den Persischen Golf.

Dazu wurde bereits vor einem Jahr das Atomabkommen mit dem Iran einseitig unter vorgeschobenen Vorwänden gekündigt, es wurden sämtliche Verbündeten wie Berlin und Paris unter Druck gesetzt und mit Strafen und Boykott gedroht, wenn man sich nicht an die Wirtschaftssanktionen halte. Jetzt geht dieses abgekartete Spiel mit neuen Sanktionen weiter, man tut so, als wolle man die Mullahs weg haben – nein, man will Krieg.

Dazu werden jede Woche neue Fake News in die Welt gesetzt, der Iran plane einen Angriff, der Iran habe Atomwaffen und falls noch nicht, dann spätestens in fünf Wochen. Dabei soll die iranische Wirtschaft erdrosselt werden. Das Land darf nichts mehr, seine Gegner dürfen alles, die Schwächlinge in der EU werden nicht gehört.

Gestärkt werden dadurch die Hardliner unter den Mullahs, die Feinde der USA, die Hassprediger des Islams von Afrika über Nahost bis Sri Lanka, und Nordkorea wird sich auch so seine Gedanken über Abrüstung oder Aufrüstung machen.

Dabei soll gar nicht so sehr Trump die Schuld gegeben werden, nein, es ist der „tiefe Staat“ in den USA, der militärisch-industrielle Komplex mit seinen Kriegstreibern wie John Bolton, der schon seit Jahren freimütig jedem erzählt, dass er Krieg mit allen Mitteln will. Diese Kriegsanhänger, die auch gern Russland und China zerbomben würden, haben Trump, auch durch innenpolitische Ränke, immer mehr in den Griff gekriegt. Und die Anhänger Netanjahus in Israel machen ja schon lange Propaganda für einen Krieg mit dem Iran und sind für „dirty tricks“ bereit.

Ja, Gaddafi, Assad und Saddam Hussein waren keine Demokraten, sondern blutige Diktatoren, aber es war US-Präsident Bush (mit Bolton), der eine Million Tote im Irak hinterließ, und es waren die Bomber der NATO, die für Millionen Flüchtlinge aus Afrika und Nahost in Europa sorgten. Wollen wir alles wieder? In keinem einzigen islamischen Land hat der Westen in den letzten Jahren irgendetwas Gutes bewirkt. Das wäre im Iran kein bisschen anders! Aber man ist auf Krieg gebürstet!

Ein Krieg, der auch Trumps Wiederwahl verhindert, wenn er scheitert. Und er wird auch scheitern, wie alle anderen Regimewechsel davor! (Siehe auch: Patrick J. Buchanan „Is Bolton Steering Trump Into War with Iran?„)