Jetzt flüchten sogar die Venezolaner nach Europa

Deutschland 2019: Mehr Zuwanderung – mehr Nebenwirkungen

Von EUGEN PRINZ | Die Human-Golfstrompumpe namens Zuwanderung, die Menschenmassen aus aller Herren Länder nach Süd- und Mitteleuropa schaufelt, hat – gut versteckt hinter der Klimadebatte – wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. In den ersten vier Monaten dieses Jahres ist die Zahl der neu registrierten Asylbewerber in der EU im Vergleichszeitraum von Januar bis April 2018 um 27.500 auf insgesamt 206.500 Erstanträge angestiegen. Dazu trägt unter anderem die Krise in Venezuela bei, wie aus den Daten der EU-Asylbehörde EASO hervorgeht.

Früher zu Fuß, jetzt mit dem Airbus

Der Luftverkehr gewinnt bei der Zuwanderung immer mehr an Bedeutung. Die Asylbewerber reisen meist per Flugzeug als Touristen aus Staaten ein, deren Bürger ohne Visum in die Schengenzone eingelassen werden. „Exoten“ wie Venezuela und Kolumbien haben sich inzwischen laut EASO-Statistik zu Hauptherkunftsländern entwickelt. Sicherlich wird Deutschland mit seinen herausragenden Sozialleistungen als Pullfactor einen guten Anteil der Latino-Asylanten abbekommen. Auch Spanien sollte sich „warm anziehen“, denn die gleiche Sprache und eine ähnliche Mentalität wird ebenfalls eine große Anziehungskraft auf die Wirtschaftsflüchtlinge aus den lateinamerikanischen Staaten haben. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die spanische Regierung bereit ist, größere Menschenmassen aufzunehmen. Aber zur Not gibt es ja noch Deutschland…

Wird Deutschland das Schicksal von Venezuela teilen?

Venezuela ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie eine verfehlte Politik ein blühendes Land zugrunde richten kann. Aufgrund seines Ölreichtums war Venezuela früher einmal das wohlhabendste und stabilste Land Südamerikas. Der Sozialist Hugo Chávez und seine Nachfolger schafften es jedoch, den lateinamerikanischen Staat mit ihrer Politik vollkommen zu ruinieren, so dass inzwischen die Menschen in Scharen als Wirtschaftsflüchtlinge das Land verlassen. Angesichts der derzeitigen Entwicklung in Deutschland (überstürzter Ausstieg aus der Kernenergie, planlose Energiewende, hirnrissige Klimapolitik und der Großangriff auf die Automobilindustrie) erscheint Venezuela wie ein Menetekel. Ist nun Deutschland an der Reihe? Wird nun auch hier ein blühendes Land von unfähigen und verblendeten Ideologen ruiniert? Werden wir Deutsche bald das Schicksal der Venezolaner teilen? Keine guten Aussichten…

Noch mehr Kriminalität?

Bleiben wir in der Gegenwart. Mit der steigenden Zuwanderung nehmen leider auch die „Nebenwirkungen“ derselben zu, wie das Bundeslagebild 2018 „Kriminalität im Kontext von Zuwanderung“ beweist. Diese Zahlen stehen für Straftaten, bei denen mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde:

Mord/Totschlag

Sexuelle Übergriffe

Körperverletzung u. a.

2014

122

848

18512

2018

430

6046

73177

 

Es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass sich hinter diesen Zahlen die Schicksale von Menschen verbergen, die mit einer Traumatisierung, ihrer körperlichen Unversehrtheit oder gar mit ihrem Leben für die rechtswidrige Grenzöffnung und die fortgesetzte Missachtung der gesetzlichen Regelungen des Asylrechts bezahlt haben. Diese Menschen sind nicht nur die Opfer der Straftäter, sondern auch die Opfer von Angela Merkel und einer Regierung, die es nicht fertig gebracht hat, der Kanzlerin in den Arm zu fallen.


Eugen Prinz im Mai 2019 auf dem Kongress der Neuen Medien in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern und schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS. Der Fachbuchautor und Journalist ist dem traditionellen bürgerlichen Konservatismus zuzurechnen. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015. Erreichbar ist Eugen Prinz über seine Facebook-Seite oder Twitter.