Klimaaktivisten zertrampeln Arbeit der Landwirte

Grüner Rotzbengel belehrt die Bauern bei Garzweiler

Wie muss man gestrickt sein, dass man sich verhält wie ein Klimaaktivist in Garzweiler? Mit blödem Haschischlächeln auf den Lippen, Händchen haltend, liefen sie auf breiter Front durch Maisfelder, Möhrenfelder, Getreidefelder und trampelten die mühsame Arbeit der Landwirte kaputt, traten ehrliche, harte Arbeit sprichwörtlich mit Füßen. Aus einem Kommentar der „agrarheute“:

Vor der Tagebaubesetzung waren die Aktionisten zu Hunderten über die Felder der umliegenden Landwirtschaftsbetriebe gelaufen. Ein Möhrenacker sah danach aus, als sei jemand mit einer mehrere Meter breiten Asphaltwalze darübergefahren. Auch Getreide- und Maisschläge wurden erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Vom hinterlassenen Müll ganz zu schweigen. […]

Die Reaktionen der Demonstrationsteilnehmer in den sozialen Netzwerken lesen sich wie ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Landwirte. „Sorry, Deine Möhren sind nicht wichtiger als unser Klima“, twittert der Berliner Grünen-Abgeordnete Georg Kössler.

Andere fragen, ob den Bauern so ein bisschen Feld tatsächlich wichtiger sei, als das Überleben der Menschheit. Das Gejammer der Betroffenen sei mit Blick aufs große Ziel lächerlich.

Und „Ende Gelände Berlin“ feiert sich selbst mit Fotos, die Hunderte Demonstranten beim Marsch durch Getreide-, Mais- und Kartoffelbestände zeigen. Man sollte meinen, dass Umweltschützer sich solcher Bilder schämen, aber von Unrechtsbewusstsein keine Spur.

Man muss vielleicht Politik studieren wie der gerade erwähnte Georg Kössler, grüner Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus. Nach seinem Politik-Studium wurde er Referent der Heinrich-Böll-Stiftung für Klimapolitik und Mitglied im Vorstand der „Global young Greens“. Wikipedia informiert, dass sich Köster in Berlin einsetzt für den Kohleausstieg und für den Bestand der Berliner Clubszene, außerdem für eine Reduzierung von Coffee-to-go-Bechern.

So einer kennt die Welt und das Klima und versteht es Prioritäten zu setzen und die anderen zu belehren, was wirklich wichtig ist:

„Sorry, Deine Möhren sind nicht wichtiger als unser Klima“, twittert der Berliner Grünen-Abgeordnete Georg Kössler als Reaktion auf Proteste der Bauern.

Als „parlamentarischer Beobachter“ begleitete er bereits „Aktionen gegen Räumungen“ in Berlin. Als solcher hat er vielleicht auch die Kritik von eingekesselten „Klimaaktivisten“ bei Garzweiler unterstützt. Die bemängelten, dass es zwar etwas zu trinken gab, als sie festgesetzt waren, aber nicht genug zu essen.