Kein "Aufschrei" der üblichen "Rassismus-Riecher"

München: Araber prügelt 25-Jährigen grundlos ins Krankenhaus

München: Am 08.06.2019, Samstag, gegen 00:30 Uhr, wurde ein 25-Jähriger Münchener in der Reitknechtstraße von einem ihm unbekannten Mann unvermittelt mit einem Faustschlag niedergeschlagen, am Boden liegend getreten und mit Fäusten attackiert. Der unbekannte Täter flüchtete im Anschluss in unbekannte Richtung. Ein 25-Jähriger unbeteiligter Zeuge verständigte über den Notruf die Polizei. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter verliefen jedoch erfolglos. Der Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 25-30 Jahre alt, kräftige Statur, arabisches Aussehen, Vollbart, bekleidet mit kurzer dunkler Hose und weißem Unterhemd. Der am Boden liegende Münchener war mehrere Minuten lang nicht ansprechbar und wurde durch den alarmierten Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus verbracht. Ihm fehlt mit derzeitigem Ermittlungsstand jegliche Erinnerung an den Tathergang. Er erlitt schwere Verletzungen und verbleibt zunächst stationär im Krankenhaus.

Nachfolgend eine kleine Auswahl weiterer gewalttätiger „Bereicherungen“ der letzten Zeit, die bei einer umgekehrten Täter/Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Koblenz: Am 09.06.2019, gg. 07.47 Uhr wurde der Polizei über Notruf eine körperliche Auseinandersetzung in einer Kneipe im Altengraben gemeldet. Drei bis dahin unbekannte Täter, mit südländischem Aussehen, hätten den Wirt und zwei Gäste u.a. mit einer Eisenstange und mit Pflastersteinen angegriffen. Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurden sie jedoch kurze Zeit später festgestellt. Es handelte sich um eine 17jährige Frau und zwei 18 und 27jährige Männer. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 18jährige Beschuldigte Widerstand und beleidigte die eingesetzten Kräfte fortlaufend verbal. Die beiden männlichen Beschuldigten wurden dem Gewahrsam zugeführt. Bei ihnen wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Bei der Durchsuchung wurde bei dem 18jährigen noch eine geringe Menge Drogen aufgefunden. Die weibliche Beschuldigte wurde vor Ort aus den Maßnahmen entlassen. Die drei Geschädigten zogen sich, trotz des massiven Angriffes, nur oberflächliche Verletzungen (blutende Nase, Schürfwunden etc.) zu. Die Fensterscheiben der Kneipe und einem Nachbargeschäft wurden bei der Tat beschädigt. Das Motiv für die Tat ist bislang noch ungeklärt. Die Ermittlungen dauern noch an.

Bad Homburg: Zur genannten Zeit erreichte die Polizei die Mitteilung einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen im Bereich des Rathausplatzes Bad Homburg. Bei Eintreffen der Streifen konnte eine verletzte Person angetroffen werden. Auf Befragen gaben die übrigen noch vor Ort befindlichen Personen an, dass man kurz zuvor von 5-6 „dunkelhäutigen“ Personen mit Stöcken angegriffen worden sei und einer der Angreifer auch ein Messer in der Hand gehabt hätte. Nach dem Angriff seien die Personen in Richtung Hessenring geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung konnte ein Stück eines Besenstiels mit Blutanhaftungen, bei dem es sich vermutlich um eine der Tatwaffen handelte, aufgefunden und sichergestellt werden. Des Weiteren wurden im näheren Umfeld drei Personen kontrolliert, die als tatverdächtig infrage kommen. Die meisten der beteiligten und kontrollierten Personen waren alkoholisiert. Weitere Ermittlungen dauern an. Hinweise bitte an die Polizei in Bad Homburg unter Telefon 06172/120-0.

Chemnitz: Am späten Samstagabend kam es auf der Rathausstraße/Bahnhofstraße nach einer verbalen Auseinandersetzung zwischen jeweils zwei Männern zur Eskalation, als ein beteiligter 18-Jähriger ein Messer zog und damit einen 41-Jährigen an der Hand verletzte. Das Messer konnte dem Täter hiernach aus der Hand geschlagen werden. Die Schnittverletzung wurde durch den hinzugerufenen Rettungsdienst ambulant behandelt. Gegen den 18-Jährigen wird wegen dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. (Dass es sich bei dem 18-jährigen Täter um einen Syrer, bei dem 41-jährigen Opfer um einen Deutschen handelt, wird seitens der Polizei unterschlagen. Dies erfährt man, bei tag24.de).

Pilsting: Mit einem Messer ist ein 35-jähriger Mann aus Tunesien auf dem Pfingstvolksfest in Pilsting (Landkreis Dingolfing-Landau) in der Nacht auf Sonntag gegen 1.30 Uhr auf andere Gäste des Festes losgegangen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Nachdem das Festzelt und auch das Festgelände bereits geräumt waren, gingen mehrere Personen von der Turnhalle des TSV Pilsting in Richtung Marktplatz. Vor der Gruppe ging der 35-jähriger Tunesier, der sich unvermittelt umdrehte, ein Messer aus seiner Hosentasche zog und mit schneidenden und stechenden Bewegungen auf die Geschädigten zulief. Durch die schnelle Reaktion der Geschädigten konnte eine Verletzung vermieden werden. Anschließend flüchtete der deutlich alkoholisierte Täter in Richtung Marktplatz, wo er kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden konnte. Weder bei der Tat noch bei der Festnahme wurde jemand verletzt. Der Hintergrund des plötzlichen Angriffs ist momentan nicht bekannt, zuvor hatte es keine Auseinandersetzung der Gruppe mit dem Täter gegeben.

Schnaitsee: Über den Notruf der Einsatzzentrale wurden der Polizei gegen 23.15 Uhr drei randalierende Asylbewerber in einem Schnaitseer Lokal gemeldet. Während insgesamt sieben Polizeistreifen anrückten, verlagerte sich die Auseinandersetzung aus dem Lokal ins Freie. Dort warfen die Männer verschiedene Gegenstände, darunter Steine und einen Stuhl, auf die anwesenden Gäste. Bei den Angriffen wurden vier Personen zum Glück nur leicht verletzt. Beim Eintreffen der Polizeistreifen hatten sich die drei Männer bereits in eine Seitenstraße zurückgezogen. Auf dem Weg dorthin hatten die Randalierenden offensichtlich noch die Seitenscheibe eines geparkten Autos eingeschlagen und die Wohnungstür eines Anwohners beschädigt. Als die Polizisten dem Hauptaggressor der Gruppe, einem betrunkenen 19-Jährigen, erklärten, dass sie ihm vorläufig festnehmen werden, leistete er erheblichen Widerstand gegen die Beamten. Er spuckte nach den Polizisten und trat mit seinen Füßen mehrmals auf die Fahrertür des Dienstwagens ein. Nachdem der junge Mann sein Verhalten fortsetzte und die Beamten eine Selbstgefährdung nicht mehr ausschließen konnten, wurde er in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Die beiden anderen Männer konnten mittlerweile wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Ein 21-Jähriger durfte nach der Anzeigenaufnahme die Dienststelle verlassen. Der Dritte im Bunde, ein 30-Jähriger, wurde aufgrund seiner Alkoholisierung bis zum Samstagmorgen in Gewahrsam genommen (Artikel übernommen vom Traunsteiner Tagblatt).

Prenzlau: Vor dem Prenzlauer Seebad hat der 21-jährige Azubi Tobias Turowski Zivilcourage gezeigt und einen elfjährigen Prenzlauer vor drei jugendlichen Angreifern aus Tschetschenien beschützt. Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstagnachmittag, so die Polizei. Auslöser für den Angriff soll ein Streit um ein Volleyballplatz gewesen sein, auf dem vier Prenzlauer Kinder spielten. Vor dem Freibad griffen die Tschetschenen den Elfjährigen an, als er gerade mit seinem Fahrrad wegfahren wollte, bis Tobias Turowski einschritt und den Jungen nach Hause brachte. Der Junge erlitt Würgemale am Hals, zudem wurde er getreten und geschlagen. Die Mutter und der Onkel des Jungen fuhren anschließend auf der Suche nach den Tätern durch Prenzlau. Sie trafen zwei der drei Angreifer vor dem Asylbewerberheim und riefen die Polizei. Polizeibeamte konnten von den beiden 14-Jährigen die Personalien aufnehmen. Diese müssen sich nun wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung verantworten.

Stuttgart-Zuffenhausen: Ein Unbekannter hat am Freitagabend (07.06.2019) gegen 18:10 Uhr eine 17-Jährige am Bahnhof Stuttgart-Zuffenhausen mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der unbekannte Mann zunächst in der Bahnhofsunterführung wild umhergeschrien haben. Im weiteren Verlauf schlug er die 17-jährige Reisende offenbar unvermittelt und flüchtete anschließend in die Innenstadt. Die Jugendliche sprach kurze Zeit später einen auf dem Heimweg befindlichen Bundespolizisten an und schilderte ihm den Sachverhalt. Sie erlitt durch die Tat eine blutende Nase. Der mutmaßliche Täter wird als etwa 20 Jahre alt, circa 190cm groß, mit dunkelbraunen Haaren und südländischem Phänotyp beschrieben. Er soll zum Tatzeitpunkt ein schwarzes T-Shirt und eine schwarze Cargohose getragen haben.

Bad Schwalbach: Am Sonntag, den 09.06.2019 wurde in Bad Schwalbach ein Mann verletzt, der eine Gruppe junger Leute davon abhalten wollte, verschiedene geparkte PKW zu beschädigen. Die Gruppe war dem 58Jährigen aus Bad Schwalbach und seiner Lebensgefährtin vom Balkon aus aufgefallen, weil sie mit lauter Musik durch die Rudolf-Höhn-Straße in Richtung Schmidtbergplatz zogen und dabei an einem PKW den Außenspiegel abtraten. Der Mann verließ daraufhin seine Wohnung um die Gruppe zur Rede zu stellen. Dabei wurde er von einem jungen Mann direkt niedergeschlagen und von diesem und wahrscheinlich zwei weiteren Tätern am Boden liegend weiter geschlagen und getreten. Außerdem raubten sie ihm das Portemonnaie, seine Digitalkamera und sein Handy. Erst als seine Lebensgefährtin rief, dass sie die Polizei gerufen habe, ließen die Täter von ihm ab und flüchteten in einem dunklen Golf vom Schmidtbergplatz in Richtung Emser Straße. Die Gruppe kann nur als zwei bis drei Männer und zwei Frauen im Alter von ca. 20 – 27 Jahren mit vermutlich arabischem Aussehen beschrieben werden. Insgesamt wurden mindestens vier PKW beschädigt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Schwalbach unter der Telefonnummer 06124-70780 zu melden.

Plattling: Ein 22-Jähriger aus Senegal wollte um 15.20 Uhr im Nordpark einer 29-Jährigen das Fahrrad entreißen. Die Polizei rückte an und regelte die Situation. Nur zwei Stunden später musste die Polizei wieder wegen ihm ausrücken. In einer Gaststätte am Bahnhof hatte er versucht, eine Flasche Bier zu stehlen. Dabei hatte er einen Mitarbeiter bedroht. Später stahl der 22-Jährige aus einem Supermarkt zwei Flaschen Bier und schlug einer Person mit der Faust ins Gesicht. Als die Polizei kam, flüchtete er und schlug einer weiteren Person ins Gesicht. Im Nordpark endete seine Flucht. Die Polizei überwältigen ihn gemeinsam mit Kollegen von der Bundespolizei und dem Einsatz von Pfefferspray. Der Betrunkene kam in Haft.